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Hundeforum Der Hund
MiNa06

Hund hat anderen Hund gebissen

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@MiNa06 Ich handhabe das mit Suhna ganz einfach, wenn ich sie um was bitte und sie dem nachkommt gibt's ein Leckerli, sofern sie denn eins will. Heut mit anderen Hunden etwa kam sie als sie gerufen wurde, aber für Leckerlis war keine Zeit, wichtigeres zu tun. Außerdem gibt's immer was, wenn sie meint sie hat etwas verdient, in dem Fall hat sie generell Recht, auch wenn ich nicht unbedingt weiß wofür genau. Aber sie muß was tolles gemacht haben in ihren Augen, also wird sie auch belohnt. Funktioniert ganz gut.

 

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Vielen Dank für noch mehr Antworten und Hilfe :)

Ja ich weis, er muss ankommen ^^ ich möchte aber früh genug beginnen ihn zu erziehen (da er bei seiner Vorbesitzerin (er hatte nach dem Züchter nur diese wo er jetzt eben die letzten knapp drei Jahre gelebt hat, er ist kein Tierheimhund)

Ich muss auch sagen es klappt relativ schnell bei ihm, er versteht was ich von ihm möchte. Gutes Beispiel, er zieht gerne (nicht extrem) an der Leine. Das möchte ich nicht, also bleibe ich eben stehen sobald er das ziehen anfängt und lasse ihn zu mir kommen. Entweder von selbst oder (wenn ich nach 1-2 Minuten immer noch sinnlos rumstehe) ich rufe ihn zu mir. Er kommt aufs Wort und wir üben gerade, dass er sich dabei hinsetzt.Vorgestern damit angefangen und heute weiß er was ich möchte wenn er zieht und ich stehenbleibe. Wie gesagt, ab und an muss ich ihn rufen aber nicht mehr oft.

Habe es heute auch probiert ihn abzulenken wenn er einen Hund sieht (der war gottseidank noch weiter weg) er hat ihn gesehen aber noch keinen Kamm gemacht oder extrem fixiert (auch keine Lauerstellung) da hab ich sofort ein Leckerlie genommen und ihm gegeben und bin (mit einem weiteren Leckerli) weitergegangen. Er hat sich dann nur noch auf das konzentriert. Könnte es so klappen? Und eine grundsätzliche Frage, würde er nicht mehr so terretorial und aggressiv gegenüber anderen Hunden sein wenn wir ihn kastrieren würden? Oder ist das wirklich rein nur die schlechte Erfahrung die er gemacht hat?

 

Wir üben auch gerade das alleine bleiben (angeblich kann er das bei uns aber nicht)

Nein wir möchten ihn nicht 12 Stunden alleine lassen, aber wenn wir Altglas wegbringen oder sonst wo hin muss er auch mal daheim bleiben. Das letzte Mal hat er gebellt (haben wir gehört wie wir wieder zurückgekommen sind) Mein Freund fängt heute an wie bei den Welpen, raus aus dem Wohnzimmer, paar Minuten warten und wieder reingehen. Schlüsselreizen gegenüber abstumpfen (wir ziehen die Schuhe dann einfach an und nehmen unsere Sachen und.... setzen uns wieder hin ^^)

 

Andere Frage (bitte entschuldigt so viel Text) er ist Menschen (erwachsenen) gegenüber eigentlich zu 99 % verträglich, aber wir hatten es jetzt zwei Mal dass er Personen angebellt hat und hinspringen wollte. Das macht er sonst nicht, da ist er ganz entspannt und will sich streicheln lassen. Die eine Person mochte ich nicht (eine hinterhältige Person) die andere Person war ein Bekannter welcher laut redet (aufgrund Schwerhörigkeit) und keine Hunde leiden kann. Der ist auch fünf Meter davor stehen geblieben.

 

Machen das eure auch? Also Leute die ihr nicht mögt oder die Hunde nicht mögen dass diese angebellt werden?

 

Liebe Grüße und einen schönen Montag euch :)

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vor 2 Minuten schrieb MiNa06:

Und eine grundsätzliche Frage, würde er nicht mehr so terretorial und aggressiv gegenüber anderen Hunden sein wenn wir ihn kastrieren würden?

 

Kastration hilft, wenn überhaupt, nur bei _übersteigert_ sexuell motivierter Aggression (und die ist selten).

 

Kastration kann andere Formen der Aggression verschlimmern. Und kann ernste Nebenwirkungen haben. 

 

Übrigens können Hunde aktiv keinen "Kamm" aufstellen. Das ist eine unwillkürliche Erregung wie bei uns die Gänsehaut.

 

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vor 10 Minuten schrieb MiNa06:

Ich muss auch sagen es klappt relativ schnell bei ihm, er versteht was ich von ihm möchte. Gutes Beispiel, er zieht gerne (nicht extrem) an der Leine. Das möchte ich nicht, also bleibe ich eben stehen sobald er das ziehen anfängt und lasse ihn zu mir kommen. Entweder von selbst oder (wenn ich nach 1-2 Minuten immer noch sinnlos rumstehe) ich rufe ihn zu mir. Er kommt aufs Wort und wir üben gerade, dass er sich dabei hinsetzt

Aus der Methode entwickelt sich nicht selten ein Kreiseln - Hund zieht nach vorne, kommt zurük, zieht wieder nach vorne, kommt wieder zurück usw. Meines erachtens bringt es mehr, den Hund für "langsam" zu sensibilisieren bzw. daß die Leine nicht auf Zug ist positiv zu verstärken, mit Lob , Keksen nd allem, was das an der leine Gehen angenehmer macht.

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Meiner Meinung nach seit ihr ein wenig übermotiviert. Fahrt drei Gänge zurück der Hund ist erst ein paar Tage bei euch. Er hat gerade erst sein Zuhause verloren und muss sich jetzt an ein völlig neues Leben gewöhnen. Natürlich wollt ihr hinterher einen wohl erzogenen netten Begleiter haben aber den bekommt ihr auch wenn ihr nicht 20 Baustellen gleichzeitig in Rekord Geschwindigkeit versucht zu bearbeiten.

 

Manchmal ist weniger mehr verbringt viel Zeit Zuhause , baut eine Beziehung auf weicht nach Möglichkeit dahin aus wo nicht so viele Hunde sind, schützt ihn vor unliebsamen Begegnungen mit anderen Hunden  und lernt euch erstmal in Ruhe kennen und mögen. Umso mehr positive Zeit und Spaß ihr jetzt zusammen habt umso besser. Gebt dem Hund eine Chance euch zu vertrauen bevor ihr ihn mit Dingen konfrontiert die in seinem früheren Zuhause schon negativ belastet waren.

 

Wenn er sich ein wenig eingelebt habt dann könnt ihr Baustelle für Baustelle ganz in Ruhe ab arbeiten. Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Natürlich heißt das nicht das der Hund Narrenfreiheit haben soll auch Zuhause sollten jetzt schon einige Regeln gelten aber erschlagt den Hund nicht mit Anforderungen und Erwartungen, denen er noch nicht gerecht werden kann. Hundeerziehung braucht Zeit und Geduld.

 

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