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Hundeforum Der Hund
Kröterich

Welpe + Vollzeitjob, ab wann zu hundesitterin?

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Hallo zusammen,

 

es ist so weit, demnächst zieht ein Welpe bei uns ein. Der Kleine wird dann 11-12 Wochen alt sein. Der Vater ist ein altdeutscher Hütehund, die Mutter DSH/Mali-Mix aus Hütelinie.

Jetzt bin ich die ganze Zeit am hin und her überlegen wie ich die ersten Wochen am Besten mit meinem Job vereinbare. Ich habe dieses Jahr noch 5 Wochen Urlaub übrig, 2 habe ich schon fest für die Ankunft des Kleinen eingeplant. Das Problem ist, da ich in einem 5-Mann Unternehmen arbeite und, außer meinem Chef, niemand meine Aufgaben übernehmen kann, ist der natürlich nicht sonderlich begeistert wenn ich länger als 2 Wochen Urlaub am Stück nehme. Zudem bin ich neu und ich denke es würde auch mir nicht gut tun so lange aus meiner Tätigkeit raus zu sein.

 

Ich habe nun verschiedene Möglichkeiten und bin nicht sicher welche wohl die Beste ist (Es ist schon eine Weile her, dass ich das letzte Mal einen Welpen hatte und damals gab es das Thema Job noch nicht).

1.   Einfach trotzdem 4-5 Wochen Urlaub zu nehmen, verbieten kann mein Chef es ja nicht. Wäre wohl das Beste, aber da bin ich eher ‚minderbegeistert‘.

2.   2, ggf. auch 3, Wochen Urlaub nehmen, und den Kleinen dann, mit meinem anderen Hund, mit zur Hundesitterin zu geben.

3.   Den Kleinen ein paar Wochen in die Arbeit mitnehmen bevor er zur Sitterin geht. WENN  mein Chef (der praktischerweise erstmal im Urlaub ist) da zustimmt. Ich hatte den Großen anfangs hin und wieder dabei, aber mein Chef will nicht, dass ich ihn täglich mitbringe, möglich wäre es also. Absolute Grundbedingung hier ist natürlich, dass er ausreichend stubenrein ist.

 

Wie ihr seht habe ich das Glück verschiedene Optionen zu haben, alle mit Vor- und Nachteilen, und ich bin wirklich nicht sicher was wohl das Beste für alle, vor allem für den Kleinen und unsere Bindung, ist.

Ich denke meine Hauptfrage ist ab wann kann ich dem Kleinen was zumuten und ab wann ich ihn zu der Sitterin geben kann/sollte. Ich sollte vllt dazu sagen, dass der Kleine ein Rettungshund werden soll, eine solide Grunderziehung und eine gute Bindung zu mir ist also sehr wichtig. Sonst würde ich mir da nicht so viele Gedanken machen.

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Wie lange bist du denn tatsächlich außer Haus?

Ich denke ich würde Variante zwei nehmen und dann vll über  Weihnachten den Resturlaub. Momentan pennt er ja eh noch sehr viel....dann kannst du Zeit im Winter eher für verstärkte Bindungsarbeit nutzen. Mit Mit 3-4 Monaten wirst du eh keine dauerhafte solide Grunderziehung hinbekommen. Da musst du einfach täglich die nächsten zwei Jahre dranbleiben. Ab wann soll er denn in die Rettung gehen? Meiner ist seit der 11. Woche dabei....

So eine gute Bindung zu dir braucht es dazu gar nicht.....wichtig ist das er andere Menschen toll findet und einen ausgeprägten Spieltrieb hat. Eine zu große Bindung ( mit großem Schutztrieb) kann in der Rettungsarbeit sogar hinderlich sein. 

 

Wenn andere den Hundetransport übernehmen müssen oder du selber mal gerettet werden musst ( auch Hundeführer können verunfallen!) ist es ganz praktisch, wenn der Hund nicht nur auf dich fixiert ist, sondern auch andere Hundeführer akzeptiert. 

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Wenn sowieso geplant ist, dass der Kleine auf Dauer zum Hundesitter geht, würde ich diese Variante auch befürworten, ihn, wenn der Chef es erlaubt, aber auch immer mal mit zur Arbeit nehmen, damit er möglichst viel kennen lernt. So hast du dann auch mehr Zeit mit ihm und kannst die zwei Wochen, die du Urlaub hast, quasi noch um ein zwei Tage die Woche Strecken. 

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Danke für eure Antworten.

 

vor 20 Minuten schrieb Eifelkater:

Wie lange bist du denn tatsächlich außer Haus?

Mit Fahrzeit sind es 8,5-9 Stunden, Freitags 2 Stunden kürzer. Vollzeit eben.

In die Rettung soll er eigentlich sofort, also eine Woche oder so einleben und dann los. Aber da würde ich mich auch nochmal mit der Staffel unterhalten, wie die Erfahrungen sind usw.

 

Du hast Recht, den Urlaub später, wenn er älter ist,  zu nutzen mach tatsächlich Sinn.

 

Vielleicht habe ich mich etwas schlecht ausgedrückt, ich meinte mit Bindung nicht Fixierung auf mich (also schon auch, aber nicht hauptsächlich), sondern Vertrauen. Ich bin da etwas gebranntes Kind, da ich bei meinem jetzigen Hund als Welpe bei zwei Kleinigkeiten nicht schnell genug/ richtig reagiert habe und dann über zwei Jahre lang Arbeit hatte mit einem Hund der auf Kinder losging. Aber damals war es zumindest (anteilig) auch mein Fehler. Deswegen bin ich wohl auch am Zögern einen sehr jungen Hund in fremde Hände zu geben, obwohl ich sicher bin, dass meine Hundesitterin dafür denkbar gut geeignet ist.

 

vor 28 Minuten schrieb Fiona01:

[...] ihn, wenn der Chef es erlaubt, aber auch immer mal mit zur Arbeit nehmen, damit er möglichst viel kennen lernt.

Ich glaube werde ich eh genötigt ihn einmal mitzubringen ;), regelmäßig ist eher das Problem.

 

Aber das ist eine gute Idee, eine Mischung aus allen drei Möglichkeiten zu machen.

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Ich kann dir nur raten mindestens Plan B bereit zu halten.

Meiner konnte es die ersten 2-3 Monate nicht länger als 2-3h Stunden ohne mich aushalten und er verfiel in ziemlichen Stress, obwohl er zu Hause von meinem Mitbewohner betreut wurde, also jemand den er von Tag eins an kannte in einem zu Hause wo er bereits alles kannte.

 

Dein Mix ist ja auch eine eher "Ein-Mann-Hund"-Mischung, daher gebe ich den Punkt einfach zu bedenken, dass es durchaus sein kann, das die erste Zeit eine Fremdbetreuung nach hinten los gehen kann.

 

Ansonsten wünsche ich dir das natürlich nicht, sondern wünsche vor allem viel Spaß mit dem Knirps :)

 

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Am 24.7.2018 um 10:36 schrieb Kröterich:

In die Rettung soll er eigentlich sofort, also eine Woche oder so einleben und dann los. Aber da würde ich mich auch nochmal mit der Staffel unterhalten, wie die Erfahrungen sind usw.

 

 

... das verstehe ich nicht und kann es so auch nicht nachvollziehen. Hier (in Portugal) muss ein Hund mindestens 7 Monate alt sein, um in einer Aufbaugruppe zu trainieren. Ich habe eine Seite aus der Schweiz gefunden, dort ist es genauso: http://www.redog.ch/ostschweiz/uebungsbetrieb/anforderungen.html

 

Du wirst auch viel Zeit einsetzen müssen, um deinen Hund auszubilden. Für mich persönlich einfach unverständlich, wieso man sich bei so langer täglicher Abwesenheit einen Hund zulegt und diesen dann auch noch zum Rettungshund ausbilden möchte.

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vor 17 Minuten schrieb sibylle49:

 

... das verstehe ich nicht und kann es so auch nicht nachvollziehen. Hier (in Portugal) muss ein Hund mindestens 7 Monate alt sein, um in einer Aufbaugruppe zu trainieren. Ich habe eine Seite aus der Schweiz gefunden, dort ist es genauso: http://www.redog.ch/ostschweiz/uebungsbetrieb/anforderungen.html

 

Du wirst auch viel Zeit einsetzen müssen, um deinen Hund auszubilden. Für mich persönlich einfach unverständlich, wieso man sich bei so langer täglicher Abwesenheit einen Hund zulegt und diesen dann auch noch zum Rettungshund ausbilden möchte.

Wenn andere Organisitationen im Ausland das anders regeln ist das ihr gutes Recht... Was willst du mir damit sagen?

 

Und dein Vorschlag wäre dann was? Mein Leben bis Mitte 60 komplett aufgeben und nur noch vegetieren um Geld zu verdienen, das ich ins weitere vegetieren investiere oder lieber dass ich mein Studium in die Tonne kloppe und ab jetzt auf Kosten der Gesellschaft lebe um ein einfaches Hobby ausüben zu können? Du kennst meine Situation nicht, du kennst meine Optionen und Aussichten nicht. Meinst du nicht, dass es möglich wäre, dass ich das besser beurteilen kann als du wie viel Zeit ich habe und in was ich sie investieren möchte?

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Ich habe meine Meinung formuliert, wissend, wieviel Zeit und Zuwendung ein Welpe benötigt. Die Angabe "ab 6 Monaten..." findest du auch bei deutschen Rettungshundeausbildern. Ich habe meinen Hund als Therapiehund ausgebildet und hier in Portugal eine recht schwere staatliche Prüfung mit Hund ablegen müssen, damit will ich sagen, dass ich durchaus so ein bisschen Ahnung über die Ausbildung eines Hundes besitze. Ich kenne deine Situation nicht, ich weiß aber von dir den Zeitraum, den du außerhalb des Hauses bist. Ich verstehe deine Aggressivität mir gegenüber nicht, andere Meinungen muss man schon aushalten können. Ich habe dich auch nicht angegriffen, sondern gesagt, was ich darüber denke. Ich wusste nicht, dass du ohne Hund dahinvegetieren wirst.

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Am 24.7.2018 um 17:19 schrieb nyan:

 

Dein Mix ist ja auch eine eher "Ein-Mann-Hund"-Mischung, daher gebe ich den Punkt einfach zu bedenken, dass es durchaus sein kann, das die erste Zeit eine Fremdbetreuung nach hinten los gehen kann.

Gerade deswegen würde ich ihn von Anfang an dran gewöhnen, dass es eben noch eine zweite Bezugsperson gibt. Ich plädiere für Variante B. Mitnehmen würde ich ihn erst, wenn er stubenrein ist, das ist stressfreier. 

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vor 2 Stunden schrieb sibylle49:

Ich habe meine Meinung formuliert, wissend, wieviel Zeit und Zuwendung ein Welpe benötigt. Die Angabe "ab 6 Monaten..." findest du auch bei deutschen Rettungshundeausbildern. Ich habe meinen Hund als Therapiehund ausgebildet und hier in Portugal eine recht schwere staatliche Prüfung mit Hund ablegen müssen, damit will ich sagen, dass ich durchaus so ein bisschen Ahnung über die Ausbildung eines Hundes besitze. Ich kenne deine Situation nicht, ich weiß aber von dir den Zeitraum, den du außerhalb des Hauses bist. Ich verstehe deine Aggressivität mir gegenüber nicht, andere Meinungen muss man schon aushalten können. Ich habe dich auch nicht angegriffen, sondern gesagt, was ich darüber denke. Ich wusste nicht, dass du ohne Hund dahinvegetieren wirst.

In keiner der insg. 4 Staffeln in denen ich bisher war gab es diese Regeln, in der einen der beiden die ich mir hier angesehen habe, war ein 14 Wochen alter Welpe und man kann mMn aus meinen Beiträgen auch duraus herauslesen, dass ich bereits in Kontakt mit einer Staffel bin. Meinst du nicht die hätten mich darauf hingewiesen, wenn das was ich mir vorstelle nicht geht? Wie gesagt, es mag sein, dass es Organisationen oder einzelne Staffeln so halten, wegen mit auch in D, ist nur trotzdem komplett irrelevant für mich. Eifelkaters Welpe ist übrigens auch deutlich jünger angenommen worden.

 

Ich fand deinen letzten Satz deutlich aggressiver als meine Antwort . Und ja, ich kann diese Art 'erst verurteilen, garnicht erst nachfragen' nicht leiden, schon garnicht wenn es nichtmal das Thema eines Threads ist.

Genau, du weißt nur wie lange ich derzeit außer Haus bin, sonst nichts. Wieso maßt du dir also an beutreilen zu können, ob Hundehaltung in meinem Fall eine gute oder schlechte Idee ist?

Und ja, ich fände es tatsächlich extremst unangenehm ohne Hund leben zu müssen, aber auch das ist ein anderes Thema. Das vegetieren war darauf bezogen, dass du ja scheinbar nicht nur meine Hundehaltung, sondern zusätzlich auch noch meine Hobbywahl verurteilst. Was ich ehrlich gesagt noch schwerer verstehe.

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