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Hundeforum Der Hund
tinchen93

Ängstlicher Hund gegenüber von fremden Menschen und aggressiv gegenüber Hunde

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich habe mir meinen Labrador Mischling Rüden mit dem Alter von 9 Monaten (heute ist er 1 Jahr 2 Monate) aus dem Tierheim geholt. Grundsätzlich ist er ein toller Hund, gäbe es da nicht diese 2 Probleme...

Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff).

Er ist auch ängstlich gegenüber fremden Menschen. 
Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe.

So funktioniert es daheim ganz gut. Nur draußen siehts schon wieder anders aus. 
Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen.

Wir warnen deshalb auch jeden vor, das der Hund es nicht mag wenn er angegriffen wird, jedoch ists heute in unserem Wohnhaus trotzdem passiert. 
Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.
Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.

 

Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.
In der Nachbarschaft gibt es ein paar, die er garnicht leiden kann. Sobald er diese sieht und nur noch eine gewisse Distanz zwischen ihnen ist, rennt er gegen die Leine und beginnt richtig zu knurren. 
Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.
Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen, Augen zu und durch ists bei ihm nicht. Das einzige mit dem wir da bisher erfolg hatten, war mit einer großzügigen Distanz stehen bleiben und ihn sitzen lassen. Je nach Distanz bleibt er dann brav sitzen und macht nichts, das belohnen wir natürlich. Es ist aber nicht immer möglich beim Gassi gehen so viel Abstand zu halten (aktuell gehen wir ca. 10 Meter zur Seite).

Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts. Einfach so wird sich das auch nicht im Alter geben. Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.

 

Mich würden dazu einfach eure Meinungen und Erfahrungen interessieren.

 

 

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(bearbeitet)

Abstand Halten, Leute/Rüden freundlich angenehm überrascht ankündigen, Belohnunh geben und Bogen Laufen üben, Sitzen geht auch, aber meist wird Stress besser mit Bewegung verarbeitet. Suche nach einem Trainer, der euch Zeigen und Benennen beibringt.

Unsicherheitsphasen in diesem Alter sind auch nicht ungewöhnlich. Meidet Auslöser nicht, sondern garantiert Abstand und übt Ausweichen als alternative Strategie.

Wenn du genügend Abstand hältst, können Leute gar nicht mit Händen in Hundenähe kommen. Abstand Halten ist besser als Warnen.

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vor 19 Stunden schrieb tinchen93:

Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen.

Warum kurze Leine? Ich meine, ich kann verstehen das Du deinen Hund "unter Kontrolle" halten willst... aber kurze Leine ist eine Einschränkung, die sogar bestrafend wirken kann... also unangenehm. Nächster Knackpunkt: Wenn der Hund angst vor dem Menschen hat (sehr unsicher ist...) dann braucht er genug Raum um sich zurück zu ziehen (Abstand gewinnen kann). Wenn er den nicht bekommt (kurze Leine) ist das wie in die Ecke drängen. Dann ist für ihn Angriff die beste Verteidigung um sich wieder Raum zu verschaffen.

Nur mal so zum Verständnis warum das:

vor 19 Stunden schrieb tinchen93:

Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen.

passiert.

vor 19 Stunden schrieb tinchen93:

Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt.

Sorry aber da ist Deine Nachbarin selber dran schuld und auf gar keinen Fall solltest Du deswegen jetzt ein schlechtes Gewissen haben. Besser denkst Du an deinen Hund und die schlechte Erfahrung die er dank ihr machen durfte. Ich meine, was willste da machen in der Situation? Klar, du willst was ändern, übst mit ihm... und da braucht es solche blöden Aktionen wie von deiner Nachbarin ganz und garnicht.

Ich würde die Personen auch nicht gleich in die Wohnung lassen bzw. deinem Hund immer genug Rückzugsmöglichkeit einräumen und ihn loben sobald er positiv auf eine Person zu geht - ansonsten Abstand sicher stellen.

 

Wie schon gesagt. Abstand ist hier das A und O. Bögen laufen, Hund beobachten und jeder neugierige Blick oder noch so kleine Anzeichen positiver Kontaktaufnahme fest loben. Wenn das gut klappt kann man versuchen den Abstand langsam zu verringern -> und weiterhin jedes positive Verhalten sofort belohnen

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Okay, ich muss noch was ergänzen:
Ich konnte beobachten das mein Hund grundsätzlich zuerst mit Angriff reagiert, wenn er ängstlich ist oder sich dann bedroht fühlt. Dies passiert auch schon, wenn Spaziergänger den hübschen Kerl intensiv anschauen und anlächeln. Ich gehe davon aus, dass er das macht weil er damit so gut wie immer Erfolg hat. Denn die meisten Leute schrecken sich sofort und meiden ihn dann.
Ich beobachte nun immer das Verhalten anderer um die Situation besser einschätzen zu können, jedoch ist nicht immer alles vorhersehbar, deshalb habe ich ihn bisher bei einer solchen Situation immer an der kurzen Leine genommen.
Ich habe mit jemanden auf der Straße ausgetestet (den kannte mein Hund vorher nicht), wie er sich verhält wenn wir nun auf eine Person zugehen. Dabei hatte er auch genug Leine um auszuweichen bzw. der Person aus dem Weg zu gehen.
Erst hat mein Hund ein großes Theater gemacht und sich aufgespielt, ist sogar auf die Person zugelaufen und hat gebellt und geknurrt. Die Person hat auf ihn aber gar nicht reagiert. Also kein schrecken und nichts. Darauf hin ist mein Hund dann zurückgewichen und hat sich sogar hinter mich gestellt.  

 

Mit genug Abstand trainieren wir momentan. Ist auch das erste was wirklich einen Erfolg zeigt. Vor allem positiv ist das der Hund und auch wir weniger Stress in solchen Situationen haben.
Wir überlegen auch, ob wir uns noch nach einen anderen Hundetrainer umsehen, da wir aktuell an seinen Methoden zweifeln.
Er möchte uns nun zu einem Gruppenspaziergang (mit etwa 20 Anderen Hunden + Menschen) mitnehmen, wo ich mir denke was bringen sollte außer viel Stress für den Hund...


 

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Das finde ich auch etwas viel für den Anfang. Lieber erstmal mit reizarmer Gegend und weniger Verkehr anfangen- mit einer netten Hündin als Begleitung fällt ihm das bestimmt leichter- nur ganz langsam hochdosieren.

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vor einer Stunde schrieb tinchen93:

Er möchte uns nun zu einem Gruppenspaziergang (mit etwa 20 Anderen Hunden + Menschen) mitnehmen, wo ich mir denke was bringen sollte außer viel Stress für den Hund...

 

Das ist ungefähr so als wenn Du einen Menschen mit großer Angst vor Spinnen mit Gewalt in einen Raum voll mit diesen Tieren steckst und für ein paar Stunden einsperrst.

 

Was das für Auswirkungen auf die Psyche und zukünftige Verhaltensweisen deines Hundes haben kann, kannst Du dir durch dieses Beispiel gut ausmalen. Angst lässt sich nun mal nicht mit Gewalt und Holzhammer therapieren. Ganz im Gegenteil, dadurch kann aus der Angst ein echtes Trauma werden - mit dazugehörigen Verhaltensauffälligkeiten.

Also dem Trainer gehört meiner Meinung nach die Zulassung entzogen, das ist schon ziemlich herb.

Auf alle Fälle anderen Trainer suchen oder (was heut zu tage ja sehr gut geht) selber das Wissen aneignen und vernünftige Lösungswege probieren und sensibel an die Sache gehen.

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@tinchen93

 

ich möchte dich erst einmal hier im Forum begrüßen

 

Da du sehr viele Fragen gestellt hast, möchte ich das gerne step by step mal machen, evtl. liegt es daran, dass du hier noch recht wenig antworten bekommen hast.

Achtung wird länger werden ;-)

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Einerseits ist er ein sehr ängstlicher Hund. Dies äußert sich z.B. wenn sich irgendetwas bewegt, zum Beispiel hatte er anfangs total Angst vor dem Grill, da sich die Abdeckplane bei Wind bewegte. Da hat er sich eine Zeit nicht mehr auf die Terrasse getraut (das haben wir nun soweit im Griff).

 

Im Griff haben ist hier der falsche Ansatz, hat der HUnd noch Angst vor etwas oder nicht? Im Griff haben sugeriert etwas, dass der Mensch es kontrolliert hat nun. Aber hat er wirklich keine Angst mehr, hat er es gelernt? Kann er sich auf seine Hundehalter verlassen?

Hunde müssen das lernen, für mich klingt es etwas so, als wenn dein Hund es nicht gelernt hat. Nutze hier jede Situation, klappert was und dein Hund zeigt eine Reaktion, zeig es ihm, sei freudig, so nach dem Motto, ach, hast dich erschreckt, komm ich zeig die das, es ist nicht schlim, ist nur der Grill, oder die Mülltonne, oder die Plane, was auch immer.

Das kann man so gut übeen, aber der HUnd muss es selber entdecken, nicht jetzt hinziehen oder so, sei freudig, komm ich zeig die das, siehst du, dass ist eine Plane, die macht manchmal krach, gar nicht schlimm, gib ihm Zeit. Hat er bei den ersten malen noch Angst, geh wieder weg, üb es einfach, wenn er merkt, och, mein HH will mir das nur zeigen, kann es ja nicht schlimm sein, dann hab ich mal Vertrauen, alles behutsam, lass es dir von einem erfahrenen HH oder TRainer zeigen. Alles kann man hier lernen und üben,

 

Regenschirme, unsicher UNtergründe, Pappe, Kunststoff, fliegende Monstertüten.....

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Haben wir Besuch, klären wir diesen erst mal auf, er solle den Hund nicht direkt anschauen bzw. ihn gleich angreifen oder streicheln. Unser Hund tritt dann auf die Person zu und wir beobachten wie er sich verhält. Sieht alles gut aus darf der Besuch ihn dann auch gerne streicheln, was er auch sehr genießt. 
Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe.

 

großes Thema..... auch hier gib ihm Raum und Vertrauen, wenn du erst mit anderen redest, dann sollen sie ihn erst nicht beachten, später dann aber doch, etwas viel hin und her,

sei hier eindeutiger, laß den HUnd entscheiden. Wille er nicht angefasst werden, ist es doch o.K. die Bescuher sollen ihn einfach ignorieren und wenn dein Hund dann zu den hingeht, lass ihn dort riechen. Anfassen muss doch nicht sein, und wenn, dann  bitte auf Hundeebene, also hinhocken, Hand hinhalten, nicht von oben streicheln, lasss den Hund entscheiden, Findet er es gut, können die Gäste ihn doch vorsichtig an der bRust streicheln, die meisten vereinnahmen aber erst mal den ganzen Kopf und Körper. Scheint dein Hund nicht so zu mögen, ich wollte das auch nicht ;)

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Ist ihm der Mensch nicht sympathisch, schicken wir den Hund auf seinen Platz, dann haben wir auch meistens ruhe.

So funktioniert es daheim ganz gut.

 

Ganz gut klappt es leider gar nicht, evtl. aus Menschensicht, sicher nicht aus Hundesicht.  Ihr schickt hier wieder, ihr fordert, klar ist der HUnd jetzt in seiner Ecke, aber für ihn ist die Situation ganz und gar nicht gelöst. Viel schöner ist es, wenn die Menschen viel weniger machen, der HUnd sie riechen kann, sie beschnüffeln, dann selber die Prozedur beebdet hat, o.K. die kenne ich, die dürfen jetzt mal hier bleiben, ich geh mal auf meine Decke oder ins Körbchen..

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Mein Hund ist generell gegenüber fremden misstrauisch, mit ausreichend Abstand können wir in 9 von 10 Fällen an anderen Menschen normal an kurzer Leine vorbei gehen. Manchmal hat er jedoch wieder einen Ausreißer und er bellt und knurrt die Person an. Oft versucht er diese dabei auch anzuspringen.

 

Auch dies scheint verunsicherung zu sein under hat es nicht gelernt oder auch schlechte Erfahrungen evtl. gemacht. Hier würde ich einen Trainer, dazu später mehr, unbedingt mit einbinden. Hier muss viel Vertrauen aufgebaut werden. Es ist aber sehr vielschichtig, unmöglich aus der Ferne ohne es zu sehen, zu beantworten für mich.

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Eine Nachbarin hat ohne zu fragen ihm einfach auf den Kopf gegriffen, bevor ich überhaupt reagieren konnte hatte mein Hund schon nach ihr geschnappt. 
Zum Glück ist nicht viel passiert, eine Wunde war nicht da, aber ich fürchte ein blauer Fleck wird es trotzdem. Ich schätze die Situation auch so ein, das sich mein Hund bedroht gefühlt hat.

 

ist ja schon geschreiben, Schuld lag nicht beim Hund, man hätte die Situation aber früher kommens ehen müssen und als HH vorzeitig regeln können. Auch hier ist Training angesagt.

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Mich hat das natürlich total geschreckt. Ich passe immer gut auf, aber eine solche Situation kann trotzdem wieder passieren, was mir ehrlich gesagt angst macht.

 

Nein, wird nicht wieder passieren, zumindest ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering wenn du es gelernt hast und..... Angst von dir ist ein schlechter Ratgeber, da würde ich zuerst dran arbeiten. Du musst die Sicherheit und Selbstbewusstsein ausstrahlen, du hast jede erdenkliche Situation im Griff und gibst deinem Hund die Sicherheit, anders kann es nicht laufen. Sonst kommen Reaktionen von deinem Hund,

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Ein weiteres Problem, mein Hund reagiert auf gewisse andere Hunde, im speziellen auf Rüden oft sehr aggressiv.

 

Das wäre vone ienm Trainer mal zu klären. Glaube eher nicht das es wirkliche Agression ist, kann natürlich sein, für mich ist es nach deiner Schilderung eher Verunsicherung.

Auch das kann man sehr gut trainieren.

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Er macht das nicht bei jedem Hund, meistens wissen wir sehr schnell ob er nun gleich wieder das Verhalten zeigt oder nicht. 
Mit Weibchen haben wir ihn bereits zusammen gelassen, da hatten wir kein Problem.

 

Also kennt er nicht viele HUndebegegnungen. Schon mal ohne Leine gemacht, vermute eher nicht. Hier ist ein KOnflikt, paßt zu meiner vorherigen Aussage, dass ich nicht glaube dass es Agression ist, er kennt es wahrscheinlich noch gar nicht, kann das sein?

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Mit unserem Trainer haben wir auch schon versucht das Problem anzugehen

 

sorry, versucht, wieso versucht und nicht gemacht? Kann das nicht greifen im Moment.

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Uns haben auch schon viele angesprochen, das sie ähnliche Probleme mit ihrem Rüden hatten, als dieser noch so jung war. Ich glaube nur vor nichts kommt nichts

 

Das sind immer so Aussagen....... helfen nicht wirklich. Du hast es erkannt, möchtest daran arbeiten, mache es einfach, Andere sind hier egal.

Augen zu und durch, das wird schon von alleine werden, ist .......... du weist schon ;-)

 

Am 24.7.2018 um 21:10 schrieb tinchen93:

Dazu möchte ich auch noch sagen, mein Hund wurde nicht kastriert und wir habe es auch nicht vor. Ich denke eine Kastration löst keine Probleme.

 

Eine gute Aussage die ich so stehen lassen möchte ohne es zu bewerten, du hast hier deine Einstellung,  dass finde ich sehr gut, ist das Thema schon mal bearbeitet.

 

 

Sorry, du merkst es sind sehr sehr viele Themen. Das kann man, das kannst du nicht so alles auf einmal angehen. Ein Thema nach dem Anderen, ich würde mir externe Hilfe in Form von Trainer, Hundeschule etc. holen wenn es möglich ist, dazu schreibe ich dir im extra Post noch was, du hattest ja noch was geschrieben, das war ja bis jetzt nur auf dein Eingangspost bezogen.

 

Ich hoffe ich konnte dir hier und da etwas helfen oder dich nachdenklich machen, oder was auch immer. Arbeitet zusammen und zeige deinem HUnd die vielen Dinge im Leben , die man bewältigen muss. Das wird wenn du das möchtest, keine Sorge, auch wenn es jetzt gerade sehr viel erscheint.

 

Vieles geht ineinander über, hast du das eine gemacht und dein Hund und du gelernt, löst sich ein andere Thema dadurch evtl. von alleine.

 

Nun Schluß und ganz zum Schluß noch:

 

 

Luna Forum.jpg

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Am 25.7.2018 um 18:01 schrieb tinchen93:

Wir überlegen auch, ob wir uns noch nach einen anderen Hundetrainer umsehen, da wir aktuell an seinen Methoden zweifeln.

 

Hör hier auf deine Bauchgefühl, wenn du schon zweifelst, ist das kein guter Ansatz.

 

Du rauchst einen Trainer, der dich stärkt und schult und dir die Verhaltensketten deines Hundes erkärt.  Ist alles ja nichts dramatisches, wann man nicht zusammen lernen könnte. Du brauchst aber erst mal die eigenen Sicherheit und das Wissen, wie du es angehen und umsetzte Kannst.

 

0815 Aussage, so macht man das, oder das ist richtig, helfen hier nicht weiter.

 

Gehst du evtl. mit anderen erfahrenen und ruhigen Hundehaltern mal spazieren. Das würde ich zu Beginnmal machen, einfach ne Runde, ohne großes eingehen und direktes Training für die Hunde. Das bringt oft viel Ruhe rein und dein Hund kann sich evtl. a n einem ruhigen Hund orientieren und lernt schon dadurch viel.

Es gibt viel Ansaätze hier jetzt vorzugehen, aber eins nach dem anderen und alles mit ganz viel Ruhe, weniger ist hier oft mehr, zeig Gelassenheit, zeig ihm die Welt, erkläre sie deinem Hund, gib ihm Vertrauen, hilf in in den Situationen die er selber nocht nicht regeln kann, zeig und benenne diese, im ruhig, kein Stress, kein Druck...

 

Helfen hier gerne weiter, aber mach mal eher so einzelnen Themen, nicht alles so komplett zusammen, wird sonst zu viel und zu unübersichtlich, auch für dich selber.

 

 

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und sorry, über Handy von unterwegs zu schreiben ist ........... tausend Tip Fehler oder umgedrehte Wörter :ph34r:

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Vielen Dank für eure Antworten :)

 

Zitat

Im Griff haben ist hier der falsche Ansatz, hat der HUnd noch Angst vor etwas oder nicht?

Da hab ich mich nicht ganz richtig ausgedrückt, sorry. Wir sind etwa so an das ran gegangen wie du beschrieben hast. Ich hab zB. auch immer die Plane hochgehoben und ihm gezeigt das da ja nichts ist. Wollte er nicht zum Grill, musste er auch nicht. Irgendwann hat er sich dann auch getraut und hat quasi nachgeschaut was da ist, so haben wir uns langsam rangetastet. Heute hat er keine Angst mehr davor.

 

Zitat

Ganz gut klappt es leider gar nicht, evtl. aus Menschensicht, sicher nicht aus Hundesicht.  Ihr schickt hier wieder, ihr fordert, klar ist der HUnd jetzt in seiner Ecke, aber für ihn ist die Situation ganz und gar nicht gelöst. Viel schöner ist es, wenn die Menschen viel weniger machen, der HUnd sie riechen kann, sie beschnüffeln, dann selber die Prozedur beebdet hat, o.K. die kenne ich, die dürfen jetzt mal hier bleiben, ich geh mal auf meine Decke oder ins Körbchen..

Okay, du hast mich zum Nachdenken gebracht ;)
Also grundsätzlich wird unser Hund vom Besuch den er noch nicht gut kennt ignoriert. Meistens geht er dann ziemlich schnell auf die Personen zu und schnüffelt und alles. Was er auch darf. 
Bei meiner Mutter ist es aber immer problematisch. Die wird schnell mal angebellt wenn sie durch die Wohnung geht. Er stürmt auch zu ihr hin, bleibt mit wenig Abstand vor ihr stehen und hüpft herum und bellt eben. Ich weiß jetzt was du meinst, ihn einfach wegschicken löst ihr ihn das Problem nicht. Ich hab mir halt bisher immer gedacht das ich sein Fehlverhalten auch nicht durchgehen lassen möchte. :(

 

Am 28.7.2018 um 10:11 schrieb BVBTom:

Also kennt er nicht viele HUndebegegnungen. Schon mal ohne Leine gemacht, vermute eher nicht. Hier ist ein KOnflikt, paßt zu meiner vorherigen Aussage, dass ich nicht glaube dass es Agression ist, er kennt es wahrscheinlich noch gar nicht, kann das sein?

Wir sind sich das nicht ganz sicher was es ist. Oft wirkt es für uns auch, als wüsste er halt einfach nicht wie er sich benehmen sollte. Anderer seits provoziert er mit seinem Verhalten auch oft andere Rüden.

Ohne Leine wäre ein Ziel für uns, aber solange wir die Hundebegegnungen nicht im Griff haben, will ich ihn auch nicht ganz von der Leine lassen.
Wir sind mit der Hündin unseres Trainers spazieren gegangen, das hat recht gut funktioniert. Mit der Schleppleine haben wir ihn dann auch mit ihr zusammen gelassen, was auch gut funktioniert hat. 
Zum Schluss wollte sich unser Trainer dann eine Begegnung mit einem Rüden anschauen, da muss ich sagen das wurde leider auch komplett falsch angegangen weil der Trainer aufgrund der positiven Begegnung mit seiner Hündin glaubte, das wir das Problem überschätzen.
Beide Hunde an der Leine und der Trainer ist halt dann plötzlich mit seinem Rüden ein paar Meter vor uns gestanden. Dann sind beide Rüden komplett durchgedreht. Meiner Einschätzung nach wärs nicht gut ausgegangen, wenn die zwei wirklich aufeinander getroffen wären.
Die Aussage vom Trainer war "schlimmer gehts eh nicht mehr" :huh:

 

Am 28.7.2018 um 10:19 schrieb BVBTom:

Gehst du evtl. mit anderen erfahrenen und ruhigen Hundehaltern mal spazieren. Das würde ich zu Beginnmal machen, einfach ne Runde, ohne großes eingehen und direktes Training für die Hunde. Das bringt oft viel Ruhe rein und dein Hund kann sich evtl. a n einem ruhigen Hund orientieren und lernt schon dadurch viel.

Das würden wir sehr gerne machen. Nur ist es aktuell so das aufgrund des Verhaltens unseres Hundes andere Hundebesitzer uns eher meiden. Er schafft es auch immer wieder, Rüden die normalerweise brav neben ihren Menschen hergehen, aus der Reserve zu locken.

Ich würde das gerne mit einer Hundeschule/Trainer angehen, damit auch wir eine gewisse Stabilität und Sicherheit bei künftigen Hundebegegnungen haben.

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    • Hund akzeptiert keine Grenzen und wird aggressiv

      Hallo ihr LIeben. Ich bin mit meinem Latein absolut am Ende und weiß grad echt nicht weiter.   Meine Freundin ist seit 6 Monaten regelmäßig (ca 2-3 mal im Monat) am Wochenende mit ihrem Hund in meiner Wohnung. Ich gebe einfach mal so kompakt wie möglich alle relevanten Informationen: Wir sind beide 23. Der Hund ist ein 6 Jahre alter Mix aus französischer Bulldogge und Terrier, den sie mit 3 Jahren von den Vorbesitzern übernommen hat, weil deren erster Hund ihn nichtmehr akzeptiert hat. Seit sie ihn hat weicht er eigentlich nichtmehr von ihrer Seite. Wenn sie im Badezimmer ist, kommt der Hund mit, wird er rausgeschickt, liegt er vor der Tür. Ist sie im selben Haus aber einem anderen Raum als er dann kläfft er und kratzt teilweise an der Tür. Kurz: Er ist unglaublich anhänglich und entfernt sich freiwillig selten mehr als eine Armlänge von ihr. Wenn sie allein mit ihm Zuhause ist, ist es nicht so extrem. Aber es geht hier ja um ein Problem, welches in meiner Wohnung auftritt. Und zwar habe ich eine Maisonette Wohnung und der obere Bereich ist relativ klein, sodass er sein Körbchen unten stehen hat. Er kann uns von dort sehen und hören und ist Luftlinie nur knapp 3 Meter von uns weg. Oben steht mein Bett und Schreibtisch und hier fängt das Problem an: Wenn wir oben sind, tagsüber, nachts, ganz egal wann, dann liegt er meistens ganz entspannt unten und alles ist wunderbar. Manchmal kommt er auch nach oben, bleibt dann eine Weile und geht wieder, manchmal schicken wir ihn dann auch wieder weg, es ist jedenfalls alles problemlos. Aber dann gibt es manchmal aus dem nichts herraus Phasen, und das passiert mehrmals am Tag, dass er versucht zu uns nach oben zu kommen, aber dann direkt unters Bett kriecht und da in der hinterletzten Ecke liegt. Das Problem hierbei ist, dass wenn er da erstmal ist, er nichtmehr freiwillig hervorkommt. Die einzige Lösung ist, dass meine Freundin so tut als würde sie die Wohnung verlassen. Sämtliches Rufen hilft da nicht, sogar Leckerlies werden verschmäht. Wir haben für uns schon vom ersten Besuch an gesagt, dass wir nicht möchten, dass der Hund hier bei mir unterm Bett liegt, ich möchte ungern hier über die Gründe diskutieren, wir haben einfach gesagt er darf sich hier in der Wohnung frei bewegen, aber er soll nicht unters Bett. Das Problem ist nun wie gesagt, dass er mehrmals am Tag versucht, unters Bett zu kriechen. Das geht so weit, dass er sich die Treppe hochschleicht und wir es nichtmal mitkriegen weil er so leise dabei ist, manchmal geht er auch einfach wie selbstverständlich hoch und hört dabei kein bisschen mehr auf Kommandos, er reagiert dann nicht einmal mehr auf Ansprache. Freiwillig geht er dann auch nichtmehr nach unten, sodass meine Freundin ihn jedes mal extra runterbringen muss. Er steht dann wirklich auf einer Treppenstufe und geht erst weiter, wenn sie ihn quasi drängt weiterzugehen, indem sie selbst die Treppe runtergeht. Wenn sie auch nur einen Schritt zurück geht, dreht er sich um und rennt wieder hoch. Sie bringt ihn dann also ins Körbchen. Dreht sie sich dann um und geht wieder die Treppe hoch, steht der Hund wieder auf und kommt mit. Das ganze geht dann teilweise wirklich über eine halbe Stunde so, dass er einfach versucht unters Bett zu kriechen und wir uns dann wirklich nichtmehr anders zu helfen wissen als ihn an die Leine zu nehmen, weil wir ihn einfach nicht loswerden Nochmal: Er darf selbstverständlich auch zu uns nach oben kommen, wenn wir grade oben sind. Wir möchten nur 1. nicht dass er hier 24 Stunden am Tag in Armreichweite ist und 2. nicht dass er unters Bett kriecht. Er hat ihr dann teilweise schon die Zähne gezeigt und sie angeknurrt, wenn sie ihn in so einer Situation berührt hat, um ihn runterzubringen. Wenn wir ihn nicht anleinen, versucht er es locker 10 mal und mehr in 10 Minuten, unters Bett zu kommen. Das wirkliche Problem tritt nun aber auf, wenn sie nicht im Raum ist. Ist sie nämlich zum Beispiel im Badezimmer und ich bewege mich in meiner Wohnung, dann flippt der Hund aus. Er versucht dann wirklich wie im Sturzangriff so schnell wie möglich die Treppe hochzusprinten und unters Bett zu kriechen. Es ist wirklich so als würde Frauchen oben warten und er hätte sie seit 5 Jahren nichtmehr gesehen, mit so einer Intensität versucht er da unters Bett zu kommen. Es spielt dabei keine Rolle, ob ich direkt auf der Treppe stehe oder 5 Meter weiter weg bin, er hat also keine grundsätzliche Angst, sich mir zu nähern. Auf mich hört er sowieso kein bisschen, ich habs bisher noch nicht einmal ohne Leckerlie hinbekommen, dass er sich hinsetzt. Ich bin 13 Jahre meines Lebens mit Hunden aufgewachsen und habe 2 davon schon als Welpe in unserem Haushalt kennengelernt und auch miterzogen und es hat alles immer wunderbar geklappt, ich möchte damit nur sagen, dass ich grundsätzlich nicht unerfahren mit Hunden bin. Aber dieser Hund hört kein bisschen auf mich und mir bleibt in der Situation dann keine andere Möglichkeit, als ihn festzuhalten, wenn er sich an mir vorbeidrängen möchte. Das Problem ist jetzt, dass er dann anfängt, wie in Todesangst zu schreien. https://youtu.be/tbKejK2fDTo?t=32 Dieses Video beschreibt ziemlich gut die Geräusche, die er dann macht. Außerdem wird er dann aggressiv, sprich er schnappt nach mir. Es sieht alles so aus als hätte er einfach totale Panik und ich muss ehrlich sagen dass ich in der Situation dann auch Angst habe, ihn anzufassen, weil ich weiß, wie Hunde, die sich in die Ecke gedrängt fühlen, reagieren können. Ich bin also absolut hilflos und weiß nicht, wie ich ihn hier in meiner eigenen Wohnung bändigen soll, weil er seinen Willen einfach durchsetzt. Selbst meine Freundin hat ihn teilweise schon losgelassen weil er wild am quieken war und ihr dabei mit der Schnauze ziemlich nahe kam, aber bei mir ist das ganze nochmal um einiges schlimmer. Und jetzt das ganz komische: Wenn wir außer Haus sind, ist er mir gegenüber so anhänglich wie bei meiner Freundin. Er legt sich manchmal ganz bewusst zwischen meine Füße zum schlafen, er ist erst vorgestern sitzend mit seiner Schnauze auf meinem Bein eingeschlafen, er lässt sich streicheln, er lässt sich auf den Arm nehmen, er wedelt und leckt mich ab, wir sind quasi best Friends. Aber hier in meiner Wohnung benimmt er sich, als wäre ich sonst was für ein Tierquäler und würde ihn jedes mal wenn ich ihn berühre prügeln. Und das ist das Problem was ich habe. Ich bin einfach komplett hilflos und ratlos und habe keine Ahnung, was man hier tun könnte. Es ist jeden Tag ein Kampf darum, dass er nicht unters Bett kriecht, er kann sich ansonsten komplett frei bewegen, er hat alles was er braucht, aber diese eine kleine Grenze akzeptiert er einfach nicht und das artet so dermaßen aus, dass ich mich hier in meiner Wohnung nur bewegen muss, es reicht wirklich dass ich vom Stuhl aufstehe, und der Hund ist im Panikmode und versteckt sich entweder hinter meiner Freundin, oder will unters Bett. Meine Vermutung ist, dass er es einfach nicht gewohnt ist, Grenzen aufgezeigt zu bekommen, weil er bei meiner Freundin zuhause eigentlich keine Grenzen hat und auch sonst meistens wie ein kleiner Gott behandelt wird (ihre Eltern füttern ihn zB vom Essenstisch). Hier bei mir ist für ihn einfach das erste Mal, dass es einen bestimmten Ort gibt, wo er sich nicht aufhalten soll, und wir haben es 6 Monate versucht, ihm das irgendwie beizubringen, es wird mit jedem Mal hier sein schlimmer und mittlerweile traue ich mich nichtmehr ihn in so einer Situation anzufassen.   Ich bin einfach ratlos. Und dachte mir ich klage euch mal mein Leid, vielleicht hat hier ja jemand schonmal ähnliches erlebt und weiß eventuell den einen oder anderen Tipp... Lieben Gruß und genießt den Sonntag.

      in Aggressionsverhalten


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