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Hundeforum Der Hund
Zurimor

Schleppleine mit/ohne Handschlaufe, Gewichtung der Vor- und Nachteile

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Ich hab eine mit Knoten am Ende (Gurtband) und sonst habe ich durchaus lieber eine Handschlaufe dran. Ganz "ohne" ist es mir zu riskant wenn ich doch mal festhalten muss - denn genau dazu ist die Leine ja da, auch wenn sie schleppt! Würde ich die Leine nicht festhalten wollen wenn der Hund abhaut oder sich unerlaubt entfernt, dann könnte man den Hund ja auch ohne Leine laufen lassen, und man hätte gar kein Problem.

Will man aber den Hund doch FEST halten (und das wollte ich immer), dann ist eine Möglichkeit die Leine zu halten am Ende gut.

Bei meiner Trail-Leine habe ich einen schönen dicken Knoten kurz vor Ende, und nochmal eine Handbreit weiter ganz am Ende einen normalen Knoten. Das ist aber eine Leder-Leine, die lass ich nicht durch den Dreck im Wald schleppen. Und in Biothane geht kein guter knoten, bzw es geht aber es knüddelt so hässlich und fasst sich nicht gut an. Also bleibt bei Biothane Leinen eigentlich nur "nackig" oder mit Handschlaufe.

 

In Biothane oder Leder kann man übrigens wirklcih einfach eine sehr sichere Handschlaufe "flechten", wobei man sich da bewusst sein sollte dass man dazu ins Gewebe schneiden muss. Bei Wunsch kann ch gerne eine Anleitung geben :) 

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vor 21 Stunden schrieb acerino:

Ich hab das jetzt schon öfter gelesen, dass mans ich die SL einfach um die Hand wickeln kann.

Sofern damit gemeint ist, sich das ding eng anliegend um die Hand zu schüren, wäre ich sehr vorsichtig.

Ratz Fatz kann man da, je nach Wicklung, nicht mehr aktiv loslassen, sondern die Schlaufe zieht sich zusammen und quetscht einem die Hand.

 

also immer wachsam sein.

 

Das ist richtig! Jedoch, wenn Hera nicht die ganze Leine bekommt, z. B. weil ich das Reh schon gesehen habe, wickel ich auf und um Brandwunden zu verhindern wird dann einmal gewickelt. Normalerweise hört sie jetzt auch sehr gut. 

 

Deshalb ist auch sehr wichtig den Hund und die Umgebung im Auge zu behalten. Denn wenn ich vorbereitet bin, kann ich adäquat reagieren. Auch eine angespannte Muskulatur KANN Verletzungen verhindern. Im Prinzip ist die Schleppleine eine Gefahr für Mensch und Hund. Darüber sollte man sich bewusst sein und nicht den Hans kuck in die Luft machen.

 

Das reinrennen in die Schleppleine bei 10 oder 15 Metern sollte ja wenn möglich auch nicht vorkommen, ist für den Hund auch nicht gesund.

 

Es braucht jedenfalls viel vorausschauendes laufen mit dem Hund. Jetzt hab ich auch noch zwei an der Leine. Zwei an der Schlepp, da bin ich überfordert, weswegen Phönix an die 10 Meter Flexi läuft. Aber auch da achte ich sehr auf die Umgebung und sammel ihn ein, wenn irgendwo Wild steht, er aufgeregt eine Fährte gefunden hat, plötzlich stehen geblieben wird weil etwas gehört wird.

 

Zu Anfang, als Hera an die Scheppleine kam, passierten auch mir Unfälle. Brandwunden an den Händen, den Beinen, Stürze, Prellungen, Quetschungen. Man lernt aber damit richtig umzugehen, wodurch ich tatsächlich keine Unfälle mehr habe. Deshalb würde ich jedem empfehlen sich mit erfahrenen Schleppleinenhaltern auszutauschen.

 

 

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vor 2 Stunden schrieb Missyble:

Das reinrennen in die Schleppleine bei 10 oder 15 Metern sollte ja wenn möglich auch nicht vorkommen, ist für den Hund auch nicht gesund.

 

Jupp,

und wenn sich das nicht immer ganz vermeiden lässt - je nach Hund und Ausbildungsstand (und Erfahrung des Hundeführers) - ist ein guter Ruckdämpfer zwischen Brustgeschirr und Schleppleine eine große Hilfe für die Gesundheit von Hund und Hundeführer.

 

 

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Es kommt natürlich auf die Gewichtsklasse an, ein 10kg Hund wird nicht so viel Schaden anrichten, wie ein 30kg-Tierchen ;)
Da bringt auch kein Ruckdämpfer etwas, da fliegt Mann oder Frau ;)
Mein früheres Jagdtierchen kam in wildreichem Gelände anfangs nie an die Schleppe, viel zu gefährlich.
Da musste sie sich mit einer 3m Führleine begnügen.
Erst mit zunehmend erfolgreichem Training bei Wildsichtung und Radiustraining konnte sie auch im Wald mal an der Schleppe laufen.
Mit 2 Hunden in der Gewichtsklasse, die beide Jagdambitionen haben, würde ich nie mit 2 Schleppen laufen, das würde mich a) überfordern und b) wäre es mir viel zu gefährlich.
Halten kann das eh keiner...

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vor 18 Minuten schrieb benno0815:

Es kommt natürlich auf die Gewichtsklasse an, ein 10kg Hund wird nicht so viel Schaden anrichten, wie ein 30kg-Tierchen ;)

 

Kann ich nicht ganz so unterschreiben.

 

Hera 20 kg ist deutlich schwerer zu halten als Phönix mit gut 30 kg. Das liegt an der Art zu ziehen. Hera stemmt sich rein, als Schlittenhund weiß die wie man vorwärts kommt mit Gewicht hinten dran. 

 

Bei Phönix dagegen war ich sehr überrascht wie gut man ihn halten kann.

 

Wobei wenn beide mit Anlauf in die Leine rennen würden, ja, da würd ich fliegen. 

 

vor 18 Minuten schrieb benno0815:

Mit 2 Hunden in der Gewichtsklasse, die beide Jagdambitionen haben, würde ich nie mit 2 Schleppen laufen, das würde mich a) überfordern und b) wäre es mir viel zu gefährlich.
Halten kann das eh keiner...

 

Wie gesagt, wenn sie mit Anlauf reinrennen nicht. Das ist richtig. Jedoch hatten wir schon Momente, als beide in der Leibe standen und kreischten weil ein Reh 10 Meter vor uns stand. Im moment hab ich es nicht ganz einfach, weil Hera sich von Phönix wieder anstecken lies. Aber wie gesagt, ich arbeite hart beim Gassigehen, sah das Reh vor ihnen und hatte beide schon kurz.

 

Ein anderes mal ebenso, da wurden die beiden aufgeregt, ich hab sie zu mir gerufen, die Leinen kurz gemacht und siehe da, Rehe in unmittelbarer Umgebung. Die hätte ich nicht vor den Hunden gesehen. Deswegen achte ich auch sehr auf die Hunde und das ist, was keine Unfälle entstehen lässt. Daher trau ich mich auch mit beiden raus. 

 

Ich gehe aber wenn irgend möglich einen Gassigang am Tag getrennt. So kann ich auch adäquat mit den einzelnen Hunden trainieren. Und es wird immer besser. Hera hat wieder fast den stand wie vorher und Phönix hat gelernt vorzustehen und kann sich schon schneller vom Reiz lösen und mir Aufmerksamkeit schenken.

 

Aber ich glaub jetzt bin ich vom Thema abgekommen. Aber ich freu mich so, dass das raus musste :)

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vor 44 Minuten schrieb benno0815:

Es kommt natürlich auf die Gewichtsklasse an, ein 10kg Hund wird nicht so viel Schaden anrichten, wie ein 30kg-Tierchen ;)

 

Bei meiner 32 kg-Hündin hatte ich einen Ruckdämpfer an der 5-Meter Flexi um meine Knochen zu schonen, falls uns plötzlich eine Katze über den Weg lief.

War sehr angenehm für mich ...

Bei meinem derzeit 9 -10 kg Tierchen (momentan noch recht impulsiv) nutze ich Ruckdämpfer, um die wachsenden Hunde-Knochen zu schonen ... mir täte das nicht sonderlich weh. ;) 

 

An einer kürzeren Führleine natürlich nicht ... aber an einer Flexi oder Schleppleine finde ich das für beide Seiten angenehmer.

 

Edit:

mit zwei Schleppleinen gleichzeitig käme ich schon mit dem Handling gar nicht zurecht ... das macht für mich auch nur einzeln Sinn wenn man sich dann richtig auf einen Hund konzentrieren kann.

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Hab auch die 30-40kg Hunfe an der Schleppleine gehabt.

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vor einer Stunde schrieb Hoellenhunde:

Hab auch die 30-40kg Hunfe an der Schleppleine gehabt.

 

RR Selma war ein 43kg Muskelpaket. Die hatte ich auch an der Schleppleine.

Sie hat mir den Gefallen getan, nie in die Leine hinein zu rennen.

Allein schon dafür denke ich heute noch in tiefer Dankbarkeit an sie ;)

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Ich hab aktuell die Schleppleine um den Bauch gebunden:lol: Würde ich ganz sicher nicht bei jedem Hund machen, aber Zwergi wiegt nur gut 6kg, rennt niemals (bis jetzt) rein und wenn er festhängt bleibt er stehen bis man ihn errettet.  

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