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Hundeforum Der Hund
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Hündin frisst seit Wochen sehr wenig bis Garnichts

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Gerade mit einem TA gesprochen, Probleme mit den Mandeln, egal welcher Art, könnten im Ultraschall nicht besser beurteilt werden, als mit blossem Auge. WENN es eine Art des Lymphdrüsenkrebs wäre, dann würde man die TK Hofheim bei Frankfurt/M empfehlen. Allerdings würde sie dann massiven Gewichtsverlust erwarten, was nicht vorhanden ist. Und nur auf Verdacht wieder so weit fahren und hunderte Euro in die Hand nehmen...……

 

vor 7 Minuten schrieb Julika:

Nein, bitte nicht "knallhart" sein. Und auch nicht entspannt. Ich denke, dass der Hund wirklich ein Problem hat. Manipulieren und dabei hungern inkaufnehmen kommt mir sehr unwahrscheinlich vor. Wenn tatsächlich noch eine Erkrankung gefunden werden sollte, würdet Ihr Euch das "Knallhart" nicht verzeihen, meine ich.

Das ist richtig, aber vorrangig müsste sein, den Hund mit Nährstoffen zu versorgen. Dass "irgendwas war" sagen ja die alten Blutergebnisse. Die aktuellen sind top. Ein Körper kann aber nicht heilen, wenn er nicht gut versorgt wird. Ein klinische Ernährung kommt für uns aus vielen Gründen nicht in Frage, also versuchen wir es anders.

 

 

vor 9 Minuten schrieb Julika:

Ein paar Aspekte sind mir noch eingefallen. Hat Patty irgendeinen Zeckenschutz wie Halsband, Spoton oder Bravecto? Benutzt Ihr Feuchtwischtücher für den Boden, auf dem sie liegt, wie Swiffer oder ähnliches?

Sind Euch noch andere "Muskelstörungen" wie der eingeschränkte Schließmuskel aufgefallen? Auch die Blähungen könnten theoretisch auf ungenügende Darmtätigkeit zurückzuführen sein. 

Habe ich das richtig verstanden, dass Patty bisher nicht abgenommen hat?

Patty hatte vor längerer Zeit einen oralen Zeckenschutz, den bekommt sie aber ab Frühling bis Herbst mit allen anderen regelmässig.Nein, bei uns wird nicht chemisch gereinigt, also auch keine solchen Tücher. Keine Muskelstörungen aufgefallen. Die Blähungen wurden (subjektiv) vom Geruch intensiver, die Häufigkeit finde ich persönlich wie in den letzten 7 Jahren auch.

Ja, Patty hat nicht abgenommen. Als wir das erste Mal beim TA waren, wog sie 22,25 kg. Beim zweiten Mal (14 Tage später) identisch. Das war die Phase, wo sie fast gar nichts gefressen hat. Dann gab es Prednisolon und AB und Pantoprazol, und sie hat wieder einigermassen gefressen, das Gewicht stieg auf 23 kg. 

 

vor 13 Minuten schrieb Julika:

Wenn es mein Hund wäre, würde ich in eine große Klinik mit allen diagnostischen Möglichkeiten, am besten in eine Uniklinik fahren und den Hund komplett durchuntersuchen. Ich würde nicht mehr warten

Nun, das sagt sich so einfach. Wir betreiben einen kleinen Gnadenhof (noch, wir werden das Projekt nach knapp 15 Jahren nicht mehr weiterbetreiben), der sich ausschliesslich durch unser Einkommen finanziert. Wir überlegen hier sehr genau, welche Kosten wir uns aufbürden können. Es stand bspw. zur Diskussion, ein MRT / CT des Schädels zu machen, ob da vielleicht irgendwelche Tumore die Ursache sein können. Die Kosten lägen bei ca. 700 Euro - welche Informationen gewinne ich daraus, die Patty helfen können? KEINE. Entweder sie hat keinen Tumor, dann war das Geld rausgeschmissen, oder sie hat einen Tumor, dann war es auch rausgeschmissen, denn daran macht man nichts mehr.

Jeder Hund soll das bekommen, was er benötigt und was notwendig ist, aber ich werde keinen Hund für einige Tage in einer grossen Uniklinik von oben bis unten durchchecken lassen. Das ist a) finanziell nicht drin, b) wenig sinnvoll und c) ist das Vertrauen und die Arbeit, die wir in 7 Jahren in Patty gesteckt haben, damit aus ihr ein sicherer, lebensfroher Hund ist, dahin. Das tue ich weder ihr noch uns an.

Wir haben bis jetzt Rechnungen über 1000 Euro generiert - nur für Patty und nur für diese Symptome, die uns zu nichts geführt haben. Davon war aber alles notwendig, denn man musste sich einen Überblick verschaffen. Sie wurde mehrfach geröntgt, es gab diverse Blut- und Urin-Tests, es gab Ultraschalls, es gab verschiedenste Untersuchungen, verschiedenste Therapien auf Verdacht. Laut verschiedensten Ärzten haben wir hier einen kerngesunden Hund, der in lebensbedrohlicher Weise die Nahrung verweigert (so muss man es schildern). Da brauche ich schon etwas Überzeugung, eine weitere Untersuchung anzustossen. 

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vor 15 Minuten schrieb MJN:

Gerade mit einem TA gesprochen, Probleme mit den Mandeln, egal welcher Art, könnten im Ultraschall nicht besser beurteilt werden, als mit blossem Auge.

Die Mandeln beim Hund liegen in Taschen. Sind Sie entzündet, quellen sie hervor. 

Im Normalzustand sieht man sie nicht, genau so wenig wie vorhandene Tumore. Diese werden ebenfalls erst ab einer bestimmten Größe sichtbar.  Daher Sono.... 

 

Gerade ein Halten des Gewichtes bei massiv eingeschränkter Futteraufnahme über Wochen würde mich stutzig machen.

 

Ich wünsche Euch alles Gute und hoffe, dass ihr die Lösung bald findet. 

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vor 2 Minuten schrieb Nahttante:

Die Mandeln beim Hund liegen in Taschen. Sind Sie entzündet, quellen sie hervor. 

Im Normalzustand sieht man sie nicht, genau so wenig wie vorhandene Tumore. Diese werden ebenfalls erst ab einer bestimmten Größe sichtbar.  Daher Sono....

Argument.

Unser Haus-TA hat kein Sono, mit dem Ausweich-TA habe ich eben telefoniert, also bleibt nur der weite Weg in die TK.

 

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Wenn sie nichts frisst, aber trotzdem nicht abnimmt, dann kann es nur sein, dass sie heimlich frisst.

Ihr werdet sie ja nicht 24 Stunden im Blick haben.  Kommt sie an das Futter anderer Tiere ( auch wen sie das bisher nie interessiert hat, könnte sich das geändert haben)?

Gibt es Mitarbeiter, Kinder, Nachbarn, die ihr heimlich was zustecken?

Ich hab das selbst im Bekanntenkreis erlebt. Eine kleine Hündin sollte abnehmen, wurde wochenlang mit nur  dem ausgesuchtesten Diätfutter gefüttert und die Kinder des Hauses hatten solches Mitleid mit der kleinen Maus, dass sie sie heimlich gefüttert haben.

In einem anderen Fall hatte die Hündin, die abnehmen sollte, entdeckt, dass Katzenfutter auch lecker ist und bediente sich heimlich still und leise .

 

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vor 13 Minuten schrieb Luise:

Wenn sie nichts frisst, aber trotzdem nicht abnimmt, dann kann es nur sein, dass sie heimlich frisst.

Ich denke nicht. Wenn der Körper unterversorgt ist, dann legt er alle Energie, die er bekommen kann, in Fett an. Das könnte zumindest anfänglich das Halten des Gewichtes erklären, allerdings hat ein Podenco quasi kein Fettgewebe, bei dem er zunehmen könnte.

udem passt sie ihre Aktivität ja auch dem Futter an: viel Schlafen (wobei: gerade rennt sie im Garten rum und lag eben sogar mal wieder auf ihrer "Burg" / grosse Hundehütte).

Es könnte auch sein, dass ein Tumor sich derart entwickelt, dass das verlorene Gewicht dadurch aufgefangen wird, aber der müsste dann wohl schon so gross sein, dass er sich all der Diagnostik nicht hätte entziehen können (und würde vermutlich auch im Blutbild auffallen). 

Oder sie lagert massiv Wasser ein, aber für diese Jahreszeit trinkt sie nicht übermässig viel.

 

 

vor 18 Minuten schrieb Luise:

Ihr werdet sie ja nicht 24 Stunden im Blick haben.  Kommt sie an das Futter anderer Tiere ( auch wen sie das bisher nie interessiert hat, könnte sich das geändert haben)?

Gibt es Mitarbeiter, Kinder, Nachbarn, die ihr heimlich was zustecken?

Ins Katzenzimmer kommt sie nicht (das Katzenfutter frisst sie manchmal, wenn meine Frau sie schon mal mit hoch nimmt, wenn sie dort die Näpfe wieder auffüllt). Wir wohnen im Wald, und an den "Hundezaun" kommt niemand ran. Der müsste sich schon durch den Wald und das Unterholz schlagen. Zudem der Garten, zu dem sie ganztägig Zugang haben, auch von uns eingesehen werden kann, und wenn ein Hund etwas bekäme, dann würden alle anderen auch da sein, und das würden wir lautstark mitbekommen. Somit: das können wir wohl ausschliessen.

Theoretisch könnte sie Mäuse jagen, und das macht sie auch, aber in der Menge, dass sie das 6 Wochen über Wasser hält?! Auch das würden wir vermutlich mitbekommen. 

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Sie nimmt nicht ab, also ist sie momentan nicht lebensbedroht und bekommt noch genug.

TA Kosten ja, man weiß nie ob man sich freuen soll, wenn nichts rauskommt und es türmt sich so schnell. ...

Habt ihr schonmal Pantrpazol allein weitergegeben? Wenn sie zuviel Magensäure hat, kanns sein, dass sie nur Trockenes gut verträgt. (Mir gings in der schwangerschaft so)  Dann gehts ihr drinnen auch schlechter, denn wenn sie liegt, kommts hoch. Ist sie aktiv, ist sie abgelenkt, spannt sie die Muskeln an, gehts ihr besser.

Dörrfleisch ist Protein pur, das ist Astronautennahrung und reicht offensichtlich aus für den momentanen Bedarf. Kurbelt aber auch die Magensäure wieder an....

Also ich würde sie versuchsweise auf zuviel Magensäure behandeln. Denn Appetit haben und dann wäh, spricht auch dafür, weil Appetit das anregt.

Und dann würde ich mir vom TA Bakterien für den Darmaufbau geben lassen. Die ist garantiert durcheinander nach der Zeit.

Und dann gebt euch ein bisschen Zeit.

Gute Besserung!

 

 

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vor 16 Minuten schrieb Sockensucher:

Sie nimmt nicht ab, also ist sie momentan nicht lebensbedroht und bekommt noch genug.

Sagt das Blutbild was anderes. Mangelerscheinungen sind gravierend vorhanden....

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vor 3 Stunden schrieb Julika:

Benutzt Ihr Feuchtwischtücher für den Boden, auf dem sie liegt, wie Swiffer oder ähnliches?
 

 

Das ist ein seit Jahren kursierender Hoax - eine Internetfalschmeldung.

Diese Tücher sind nicht giftig für Tiere.

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Sie ist kein Welpe im Wachstum und sprachen die TA von Gravierenden Mangelerscheinungen? Also im Sinne von Lebensbedrohlich? Wieviele Tiere im Tierschutz werden nur unzureichend mit billigem Futter ernährt oder gar mit Abfällen oder gar nicht, die erholen sich oft auch wieder nach Jahren der Mangelernährung. Wieviele Teenager/Studenten ernähren sich grausig.

Sie hat eine Krise, ja, aber das ist im Moment noch lange nicht lebensbedrohlich. sie bekommt noch genug, um ihr Gewicht zu halten.

die hündin meiner Freundin hatte eine bauchspeicheldrüsenentzündung und hat 12 Kilo abgenommen, war nur noch ein Schatten, 5 Tierärzte unter anderem ein renommierter Spezialist mit langer Warteliste ... Das Blutbild grausig, klar, sie konnte nicht verdauen. Ein dreivierteljahr Kampf, Gedanken an Einschläferung ... heute gehts ihr wieder gut und braucht nichmal mehr Enzyme.

Also die Mangelernährung ist noch nicht das Problem, besonders wenn sie ihr Gewicht halten kann.

Das ist kein Grund die Flinte ins Korn zu werfen.

 

 

 

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vor einer Stunde schrieb Nahttante:

Sagt das Blutbild was anderes. Mangelerscheinungen sind gravierend vorhanden....

Nun, das sehen einige Tierarzte durchaus anders (und derzeit sind vier mit Patty beschäftigt). Das hier abgelichtete Blutbild war nicht einwandfrei, aber von schweren Mangelerscheinungen war bislang nie die Rede. Das aktuelle Blutbild, was mir leider nicht in Papierform vorliegt, da es in der TK direkt im Labor erstellt wurde, zeigte keinerlei Ausreisser nach oben oder unten, mit Ausnahme eines Eiweisswertes. Bis auf diesen Wert war es laut der behandelnden Klinik ein perfektes Blutbild.

Wir haben eben mit der leitenden Ärztin der Bilddiagnostik unserer TK telefoniert, und sie ist ebenfalls der Meinung, dass aufgrund der Lage und der Knochen eine Sonografie der Mandeln nicht hilfreich ist, und eher eine Magenspiegelung empfohlen, wo man auch im Hals -> Mandeln dann genauer nachsehen könnte. Kosten: 350 Euro. 

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