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Hundeforum Der Hund
JB-6

Hündin frisst seit Wochen sehr wenig bis Garnichts

Empfohlene Beiträge

vor einer Stunde schrieb MJN:

Tinktur - will sie nicht. Es sei denn, ich stecke meinen Finger rein, dann leckt sie es ab
Napf mit gebratener Rinderleber und rohem Rinderfilet - beschnuppert sie Minuten lang, dann geht sie weg

Ich denke sie schnuppert so lange an normalem Fressen, weil ihr in jedem normalen Futter im Laufe der Zeit Medikamente versteckt habt.

 

vor einer Stunde schrieb MJN:

Steht im Flur (wo der Behälter mit dem Dörrfleisch ist) und bettelt. Bekommt Dörrfleisch. Schmeisst es hoch, fängt es auf, wirft es durch den Raum und frisst es dann.

Bei mir würde der Hund kein Dörrfleisch mehr kriegen. Irgendwann wird sie dann wieder fressen. Vielleicht ist dieses ganze "Theater" ums fressen schon so ritualisiert, dass es für Patty "normal" ist. Ich denke sie schnuppert so lange an normalem Fressen, weil ihr in jedem normalen Futter im Laufe der Zeit Medikamente versteckt habt.

 

vor einer Stunde schrieb MJN:

 Sechs Wochen zu versuchen, den Hund am leben zu erhalten, geht auf die Substanz. Hüfte, Wirbelsäule, Lympsystem, Zähne, Hals soll die TK sich heute anschauen. Wenn dann keine erfolgversprechende Lösung dabei herum kommt, werde ich Patty heute gehen lassen. Ich schaue meinem Hund nicht dabei zu, wie er trotz aller Bemühungen vor meinen Augen eingeht.

Patty verliert seit 6 Wochen aber kein Gewicht, ist deswegen vielleicht nicht optimal mit Vitaminen etc. versorgt, aber deswegen schläfert man doch keinen Hund ein. :38_worried:

 

vor einer Stunde schrieb MJN:


Sie geht nur noch gemächlich, den Kopf immer gesenkt und schläft ansonsten fast nur noch. Normalerweise bekomme ich sie kaum zu Gesicht, weil sie dann immer auf unserem Grundstück herumrennt oder sich dort sonnt. Sie abzulenken mit Waldrunden traue ich mich (besonders bei dem Wetter) auch nicht (mehr).

Vielleicht macht ihr einfach die Hitze extrem zu schaffen. Mein Hund liegt auch den ganzen Tag träge in der Ecke und ist ansonsten eine temperamentvolle Granate...

 

 

 

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vor 14 Minuten schrieb Wilde Meute:

Wir sind nicht dabei, keiner hat den Hund gesehen aber irgendwie klingt es für mich nicht so, als wenn sie schon gehen will.

Wenn man das ausschnittweise so betrachtet, könnte man das denken, und auch bei uns war der Gedanke schon so. 

Aber dann müsstest Du sehen, wenn ich jetzt anfange, meine "Hundehose" anzuziehen, oder meine Schuhe. Oder den Autoschlüssel nehme. Dann rennt sie schon in den Keller und wartet darauf, dass sie das Geschirr angelegt bekommt.

Oder gestern, wo ein apathischer Hund unter meinem Schreibtisch im Büro liegt, und kaum kommt der Geruch von Dörrfleisch in die Nase, springt sie auf und versucht alles (aber auch ALLES), um daran zu kommen. Oder sie springt auf der Couch rum, um einen unserer Hunde zum Spielen aufzufordern Oder sie steht im Garten auf ihrer "Burg" (siehe Bild von gestern) und unterhält sich mit den Rehen im Wald. Oder wie heute morgen, als sie mit dem Dörrfleisch spielte, wie ein Junghund.

Weisst Du, wie man sich fühlt, wenn der Hund hier liegt, atmet und fiept als wäre er in den letzten Zügen, man dem Arzt alles schildert und man sagt, man stelle sich darauf ein, dass man ihn gehen lassen wolle. Und dann fährt man dahin, der Hund verbellt jeden Fussgänger an der Strasse (wie immer), fängt im Wartezimmer der Klinik an, mit anderen Hunden zu spielen und legt vor der Untersuchung erstmal seine Vorderpfoten auf die Arbeitsplatte im Untersuchungszimmer und schnuppert, was denn in den ganzen Flaschen so drin ist.

Die Ärzte müssen denken, wir wollen den Hund loswerden. Aber ich kann einfach nicht mehr. Kein Fachmann (von Kollegen über Freunde, TAs, TKs oder hier im Forum) kann sich erklären, was los ist.  Einzelne Symptome sprechen für ein bestimmtes Problem, anderes wieder zu 100 % dagegen. Nehmen wir nur die "Futterverweigerung" (die ja eigentlich keine ist). Da KANN man das auf den Magen schieben (oder viele Bereiche), bspw. wegen Magensäure oder Magenerosion. Oder Krebs, da will ein Hund einfach nicht(s) fressen. Aber sie frisst ja. Ich könnte Ihr 5 kg Dörrfleisch hier hinlegen, da würde sie fressen, bis sie platzt. Aber eben alles andere wird verweigert. Das spricht dann auch wieder gegen ein Magenproblem oder ein Krebsproblem. 

Wir sind wirklich mit unseren Ideen am Ende, aber sie muss ja Nährstoffe zu sich nehmen. Und Dörrfleisch ist eben 85 % Protein, aber ansonsten ist da nicht wirklich viel drin. Also muss sie Zusatzmittel bekommen. Mach das mal, wenn alles abgelehnt wird. Damals ging das mit Hühnerherzen (Spritze mit Medis rein und runter damit). Oder mit Hack. Oder zur Not mit Brot, wo die Medis mit Leberwurst gekapselt waren. Das ist alles vorbei - nur noch mit der Spritze in den Mund. Und mittlerweile verweigert sie auch das - sie schluckt das Zeug einfach nicht mehr runter - spritze ich zu viel, läuft alles aus dem Maul. Und das seit kanpp 6 Wochen - wir gehen auf dem Zahnfleisch, haben auch noch unsere Jobs, haben noch unseren Gnadenhof...……… es geht wirklich nicht mehr. Da rede ich noch nicht mal von 1000 Euro Rechnungen nur für Patty und nur für dieses Problem, die uns nicht weitergebracht haben.
 

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vor 20 Minuten schrieb Bimbam:

Ich denke sie schnuppert so lange an normalem Fressen, weil ihr in jedem normalen Futter im Laufe der Zeit Medikamente versteckt habt.

Okay, dann wäre sie skeptisch, aber warum sollte sie das dann nicht fressen? Wenn ich ihr (damals) Hack mit Propalin hingehalten habe, dann wollte sie es nicht. Habe ich ihr pures Hack gegeben, hat sie es gefressen. 

 

 

vor 22 Minuten schrieb Bimbam:

Bei mir würde der Hund kein Dörrfleisch mehr kriegen. Irgendwann wird sie dann wieder fressen. Vielleicht ist dieses ganze "Theater" ums fressen schon so ritualisiert, dass es für Patty "normal" ist.

Das ist durchaus möglich, es muss aber dafür einen Grund geben. Das war ja vor ca. sechs Wochen kein Thema: zwei Mal am Tag einen Napf hingestellt (aufgeweichtes Trockenfutter mit Dosenfutter - wie alle anderen auch) und zwischendurch gab es dann mal irgendwas als Belohnung. Von einem Tag auf den anderen war das vorbei. Ich traue mich nur jetzt nach so langer Zeit quasi ohne vernünftige Ernährung nicht, genau das auszuprobieren. Wenn sie dann zwei, drei Tage einen Dickkopf hat, dann kann da schon ganz schön kritisch sein, deswegen füttern wir ja nun auch mit ärztlichem Segen diese Tinktur zu - und das mittlerweile auch nur noch mit der Spritze. 

 

 

vor 26 Minuten schrieb Bimbam:

Patty verliert seit 6 Wochen aber kein Gewicht, ist deswegen vielleicht nicht optimal mit Vitaminen etc. versorgt, aber deswegen schläfert man doch keinen Hund ein. 

Die Frage ist, woher kommt dieser ausbleibende Gewichtsverlust? Wassereinlagerungen? Körper schaltet auf Reserve und lagert alle Energie ein und passt die Aktivitäten an? Das müsste dann erstmal geklärt werden und ist ja nun auch eher unüblich (wir werden heute nochmal Gewicht nachmessen).

Natürlich schläfert man "deswegen" keinen Hund ein. Dass sie aber ein Problem hat, das ist wohl jedem klar. Dass sich dadurch auch ihr Leben, ihr Verhalten geändert hat, auch. Die Empfehlung der TK war, ihr eine Ernährungssonde zu legen, wo wir dann manuell füttern. Das ist aus verschiedenen Gründen ganz schön ungünstig bei uns, und ist auch nicht das, was ich mir für mich oder meinen Hund wünsche - zudem gefährlich (sie ist nicht die Einzige hier). Denn auf Dauer ohne vernünftige Ernährung wird sie eingehen.

Ich soll also Deiner Meinung nach einen Hund weiter leben (und vielleicht leiden) lassen, nur weil er nicht abnimmt, sich aber kaum noch ernährt und sein Verhalten total geändert hat, was wohl auf diverse Probleme zurückzuführen ist, die aber weder wir, die wir sie seit vielen Jahren kennen, noch irgendeiner der konsultierten Ärzte benennen kann? Ich soll einen Hund, dessen Lebensfreude erloschen ist, es sei denn, ich knacke mit Dörrfleisch oder will mit dem Auto fahren und der ansonsten nur apathisch in der Ecke liegt, einfach mal "machen" lassen, weil ja das Gewicht stimmt? Und wie lange? Bis ich sie morgens tot in meinem Bett finde? Oder soll ich noch ein paar tausend Euro investieren, um den Hund in einer Uni-Klinik von oben bis unten durchchecken zu lassen, in der (vagen) Hoffnung, man findet dann irgendwas, was hoffentlich mit ein paar Globuli zu behandeln wäre, weil das Geld dann definitiv nicht mehr vorhanden ist? Hauptsache, der Hund hatte nochmal so richtig Stress.

Bei UNS ist die Devise: kein Hund muss leiden. Es ist ja nicht so, dass wir hier gesessen haben, haben die Hände in den Schoss gelegt und so lange gewartet, bis alles zu spät ist. Es ist auch nicht so, dass wir nun einfach den Hund loswerden wollen, weil er lästig wird. Es ist auch nicht so, dass wir den Hund loswerden wollen, weil einschläfern ja so schön billig ist. Ich denke, das haben wir hier mehr als deutlich geschildert. Aber WENN es keine Lösung gibt, dass es Patty wieder besser geht, dann werde ich sie nicht leiden lassen. Und so schwer es mir auch fällt (und hier wurden bei diversen Diskussionen rund um Patty schon genug Tränen vergossen) - auch eine Euthanasie gehört für mich in letzter Konsequenz zum Tierschutz mit Verstand. 
 

 

 

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Hmtja ich bekomme wenn ich das lese, die Zähne nicht aus dem Kopf- ich als notrischer Zahnarztverweigerer, der zwei Jahre lang ein Loch -später Stumpf mit Abformmasse stopfte, damit nichts reinkommt, ähnlich bei Halsweh, ich hatte früher ständig chron. Mandelentzündungen, da tat was kratzendes gut... bei Zahnweh z.B bei Kleinkindern bekommen die ja auch extra Kaugeräte. "Appetitlosigkeit" scheint es ja per se nicht zu sein, auch weniger Erbrechen/Bauchweh... Aus irgendeinem Grund muss sie sich ja gegen das Fressen bestimmter Dinge entscheiden und für das Fressen anderer Dinge... und der könnte imho relativ zeitlich direkt mit der Futteraufnahme in Zusammenhang stehen, ich weiß nicht, ob ein Hund in der Lage ist wenn er 15 Minuten später Bauchweh bekommt, das mit dem was er gefressen hat zu verbinden. Verstehst du, was ich meine ?

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vor 11 Minuten schrieb pixelstall:

Hmtja ich bekomme wenn ich das lese, die Zähne nicht aus dem Kopf- ich als notrischer Zahnarztverweigerer, der zwei Jahre lang ein Loch -später Stumpf mit Abformmasse stopfte, damit nichts reinkommt, ähnlich bei Halsweh, ich hatte früher ständig chron. Mandelentzündungen, da tat was kratzendes gut... bei Zahnweh z.B bei Kleinkindern bekommen die ja auch extra Kaugeräte. "Appetitlosigkeit" scheint es ja per se nicht zu sein, auch weniger Erbrechen/Bauchweh... Aus irgendeinem Grund muss sie sich ja gegen das Fressen bestimmter Dinge entscheiden und für das Fressen anderer Dinge... und der könnte imho relativ zeitlich direkt mit der Futteraufnahme in Zusammenhang stehen, ich weiß nicht, ob ein Hund in der Lage ist wenn er 15 Minuten später Bauchweh bekommt, das mit dem was er gefressen hat zu verbinden. Verstehst du, was ich meine ?

Das war unser allererster Verdacht, und deswegen haben wir ihr vor ca. 6 Wochen die Zähne machen / kontrollieren lassen. Die sind jetzt vollkommen in Ordnung, mehr als Zahnstein war da nicht, kein Loch oder ähnliches, und die Möglichkeit eines Zahnproblems ist jetzt wohl gering.

Ja, diese Verknüpfung sehen die Ärzte schon (dass es möglich ist). Aber dann würde sie "nichts" fressen, und nicht nur Bestimmtes.

Wir hatten damals darauf getippt, dass sie vielleicht "kühles Futter" nicht mag -> Zahnprobleme. Denn auch mal eine Scheibe Aufschnitt wurde im Mund rumgedreht und gewendet. Aber egal ob warm, kalt, weich, hart...…….. nur Dörrfleisch darf es sein.

Ich habe mir für heute Folgendes auf die Liste gesetzt:
- Milztumor? Das hatte man damals schon ausgeschlossen, aber ich will das nochmal unterstrichen haben
- maligne Lymphome? Die Lymphknoten wurden zwar abgetastet, aber auch da hake ich nochmal nach
- Magenprobleme? Wie wahrscheinlich, wenn ein Hund ansonsten Dörrfleisch frisst bis zum Abwinken?
- Schmerzen? Hüfte? Rücken? 
- Zähne? Auch wenn die gemacht wurden, kann man da ja ggf. nochmal nachtesten
- Darm? Sie putzt sich dort sehr, sehr häufig
- Hals? Schmerzen? Schluckbeschwerden? Tumor?

Für all das bekommt die TK heute eine Freigabe - wenn das alles abgehakt ist...………… dann habe ich keine Ideen mehr...……….

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Also, so ungewöhnlich scheint es nicht zu sein, dass ein Hund nur noch Dörrfleisch annimmt. Hab mal gegooglet und u.a. das hier gefunden:

https://leswauz.com/2016/07/13/magen-darm-sorgen-wir-brauchen-euren-rat/

 

Der Fall war anders als eurer, aber letztlich lag es bei diesem Hund an Giardien.

 

Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwas mit dem Magen zu tun hat. Meine Emma hat einen ziemlich empfindlichen Magen. Momentan (drei mal auf Holz klopf) frisst sie gut und verträgt alles Mögliche. Aber manchmal hat sie Zeiten, da kann sie ihr normales Futter nicht vertragen. Dörrfleisch geht dann aber auch. Wahrscheinlich weil es "magenfreundlicher" ist? Ich weiß es nicht. 

 

Und: Wenn ich Halsschmerzen/ Mandelentzündungen o.ä. hatte, tat mir hartes Essen gut. Also habe ich lieber etwas gegessen, dass richtig schön an den Mandeln vorbei schrappte, als irgendeinen Brei o.ä. 

 

Zudem habt ihr ja zur Zeit wirklich heißes Wetter. Meine Hunde waren und meine Hündin ist aus Spanien. Man könnte meinen, sie vertragen Hitze super gut. Aber, alle fressen bei Hitze weniger und fressen dann auch nicht alles, was sie sonst fressen (also fraßen, ich habe jetzt nur noch die Emma, ebenfalls Spanierin). Zudem legen sie natürlich den Schongang ein. Emma, sowie auch die vorigen Hunde, liegen dann den ganzen Tag nur rum. 

 

Irgendwie hoffe ich, dass ihr der Hündin noch etwas Zeit gebt. Sie hat ja noch Lust auf Spaziergänge etc. und scheint dabei auch keine Probleme zu haben. 

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Mal eine andere Idee.

Ich lese ehrlich gesagt nicht heraus das der Hund leidet, irgendwie scheint es, als leidet hauptsächlich ihr , weil ihr euch sorgt.

Ich würde, bevor ich daran denke meinen Hund gehen zu lassen , in eurem Fall mal was ganz anderes versuchen.....

Könnt ihr sie mal für ein paar Tage woanders unterbringen?

Am besten bei Jemandem der gar nichts von der ganzen Problematik weiß, jemand der sie ganz normal behandelt und sie auch

nicht ständig beobachtet.

Vielleicht hat da eine unglückliche Verknüpfung statt gefunden im Bezug mit Futter und Euch.

Solange sie gerne rausgeht und bellt und vergnügt ist draußen, ist es meiner Meinung nach zu früh sie gehen zu lassen.

Wenn jetzt in der Tierklinik nichts gefunden wird, bei all diesen Untersuchungen, würde ich versuchen davon auszugehen das da auch nichts ist.

Ich drücke die Daumen das sich das Problem lösen läßt.

 

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vor 17 Minuten schrieb KleinEmma:

Der Fall war anders als eurer, aber letztlich lag es bei diesem Hund an Giardien.

 

Ich kann mir vorstellen, dass es irgendwas mit dem Magen zu tun hat. Meine Emma hat einen ziemlich empfindlichen Magen. Momentan (drei mal auf Holz klopf) frisst sie gut und verträgt alles Mögliche. Aber manchmal hat sie Zeiten, da kann sie ihr normales Futter nicht vertragen. Dörrfleisch geht dann aber auch. Wahrscheinlich weil es "magenfreundlicher" ist? Ich weiß es nicht. 

 

Und: Wenn ich Halsschmerzen/ Mandelentzündungen o.ä. hatte, tat mir hartes Essen gut. Also habe ich lieber etwas gegessen, dass richtig schön an den Mandeln vorbei schrappte, als irgendeinen Brei o.ä. 


Hmm……… zunächst ist es "schön" zu lesen, dass ein solches Phänomen wohl auch schon mal vorkam :) Durchfall / Erbrechen hat Patty nicht, sonst hätte ich auch wirklich darauf getippt.

Ich habe mir das auch nochmal auf meine Liste geschrieben. Leider haben wir heute nur eine "gewöhnliche" Tierärztin in der Klinik, sonst hätten wir bis kommende Woche warten müssen, aber vielleicht kann sie uns ja in der Hinsicht auch nochmal Entwarnung geben. Zur Not müssen wir dann eben wirklich eine Magenspiegelung machen lassen. 

 

 

vor 22 Minuten schrieb KleinEmma:

Irgendwie hoffe ich, dass ihr der Hündin noch etwas Zeit gebt. Sie hat ja noch Lust auf Spaziergänge etc. und scheint dabei auch keine Probleme zu haben.


Es wird weniger, aber das natürlich auch, weil sie immer schlapper wird und nur noch schläft. A propos schläft...……. da fällt mir auf, dass sie sich in der letzten Zeit zwar gemütlich irgendwo hin kuschelt, aber ihren Hals dabei gerne mal überstreckt. Sonst liegt sie eigentlich eher wie eine "Wurst" zusammengerollt. Vielleicht ist das ja auch ein Hinweis. 

Wir werden mal schauen - um 15.00 Uhr haben wir den Termin, meine Frau kommt vom Dienst hinterher, und dann sehen und entscheiden wir gemeinsam weiter.

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vor 11 Minuten schrieb Ferun:

Könnt ihr sie mal für ein paar Tage woanders unterbringen?

Am besten bei Jemandem der gar nichts von der ganzen Problematik weiß, jemand der sie ganz normal behandelt und sie auch

nicht ständig beobachtet.

Vielleicht hat da eine unglückliche Verknüpfung statt gefunden im Bezug mit Futter und Euch.

Solange sie gerne rausgeht und bellt und vergnügt ist draußen, ist es meiner Meinung nach zu früh sie gehen zu lassen.

Wenn jetzt in der Tierklinik nichts gefunden wird, bei all diesen Untersuchungen, würde ich versuchen davon auszugehen das da auch nichts ist.

Ich drücke die Daumen das sich das Problem lösen läßt.


Die Idee hatte meine Frau neulich - das gestaltet sich aber etwas schwierig.

Dennoch: es gab vor einigen Wochen einen Vorfall im Garten. Wir wollten Patty untersuchen, sie war aber irgendwie abgelenkt, hat sich erschreckt und dreht sich ruckartig zu uns um. Das hat unsere Sissy falsch interpretiert und ist sie derart angegangen, dass Patty geklammert werden musste. 

Es hat uns einige Zeit gekostet, das Vertrauen zwischen den Hunden und auch zu uns wieder herzustellen, aber wenn wir bspw. mit irgendwas auf sie zugehen (der Futternapf bspw.), dann geht sie aus dem Weg und versucht immer, in den Keller auszuweichen. Vielleicht ist da wirklich was im Argen.

Und ja - so ehrlich will ich sein - dass WIR vielleicht mehr leiden, als Patty, ist möglich, und dass wir stellenweise vielleicht auch noch mehr Unsicherheit hineinbringen, weil wir ihr "hinterherrennen", auch das ist möglich. 

Diese lebenslustigen Phasen sind vorhanden, aber selten. Es ist wirklich so, dass wir hier abends schon zweimal mit der TK telefoniert haben - einmal mit der Bitte, vorbeikommen zu dürfen, um sie gehen zu lassen, und dann, weil Patty "das gehört hat und uns den podenco'schen Stinkefinger zeigte", das Ganze wieder abgesagt haben. 

Wenn sie nur hier liegen würde und würde pennen, okay, aber gerade auch am Anfang war jeder Atemzug ein fiepen, ein seufzen. ein jammern. Wir haben es den TA gezeigt, weil sie Patty ja vor Ort nie so kennenlernen, wie wir Zuhause, und auch sie waren sich sicher: sie muss Schmerzen haben. Dieses Jammern ist jetzt aber fast nicht mehr vorhanden. Ich schaue mal, ob ich das Video hier einstellen kann.

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Hach, seufz, bin ja auch nur Laie, aber gerade beim Lesen des Vorfalls zwischen Patty und Sissy musste ich wieder an meine Emma denken.

Wie gesagt hat sie einen empfindlichen Magen, schon seit Welpenalter an. Sie reagiert auch auf Stress mit Magenproblemen.

Wir hatten Anfang des Jahres eine junge Hündin aufgenommen, die dann anfing Emma zu mobben. 

Emma war dann nicht mehr Emma: Sie zog sich mehr und mehr zurück, flitzte auch nicht mehr bei den Spaziergängen flott herum - hielt sich also im Ganzen stark mit ihren Bewegungen zurück.

Zudem kam wieder das Magenproblem auf und das hielt auch noch Wochen nach der Weitervermittlung der Junghündin an. 

 

Also, mmmh, vielleicht könnte so etwas auch bei Patty sein. Emma hat übrigens wochenlang im Schlaf gewimmert - nach der Odyssee von Beinbruch, mobbendem Junghund und Beißattacke von Fremdhund. Sobald sie die Augen schloss, ging es los, mit Wimmern, manchmal Jaulen usw.

 

So und nu drücke ich ganz feste die Daumen, dass es irgendeine Ursache zu entdecken gibt. Um 15 Uhr werde ich auf jeden Fall gedanklich bei euch sein.

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