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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Alte Menschen und Hunde - Rückert-Artikel

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Genau das ist es ja... Ab wann ist man zu alt,zu alt für was? Zu alt für einen neuen Partner, für eine neue Arbeit, für einen jungen Hund, für ein Studium, für kurze Hosen,... Ich glaube, diese Liste kann man endlos fortfuhren. Und bei jedem einzelnen Punkt kann man es nicht pauschal sagen, sondern sollte von Mensch zu Mensch entscheiden. Meine Chefin trägt mit 65 noch Haremshosen und sieht darin super aus, andere wären dafür vielleicht mit 65 schon "zu alt". 

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Ich härte auch nicht ab, wenn Leute sterben, im Gegenteil- ich finde es von Mal zu Mal schlimmer- werden ja immer weniger.

Meiner Ansicht nach ist das mit ein Hauptgrund, warum Leute anfangen wunderlich zu werden oder sich abzukapseln- sie kommen mit dem Leid nicht mehr klar. Auch die finanzielle Situation ist im Alter nicht unbedingt besser- gerade Frauen im Alter haben oft wenig Geld, weil sie jahrzehntelang nur die unbezahlte Arbeit in der Beziehung gemacht haben- kenne etliche Beispiele.

Dann sollte es ihnen möglich sein dürfen eine Krankenversicherung für ihren Hund abzuschließen- und das geht eben nur in jungen Jahren.

Was alte Leute meines Erachtens alle haben ist Zeit und den Drang sich jemandem zu widmen. Und genau das macht sie erstmal prinzipiell zur Hundehaltung geeignet.

Wichtiger für das Sich Eignen ist die erzieherische Herangehensweise und Empathiefähigkeit und das ist wenig ans Alter gekoppelt, wenn , dann wäre es tendenziell so, daß mit weniger Berufsstress und mehr Zeit auch mit mehr Bedacht vorgegangen wird.

Und- weil es hier kam:

Selbst ehemalige Hundeplatz-Unbelehrbare (die bestimmt nicht den Großteil der Klientel "Alte Leute auf Hundesuche" darstellen) haben z.T. (wenn auch leider nicht zum Großteil) im Alter angefangen einige Sachen zu überdenken- und betrachten ihren Hund nun mit anderen Augen.

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Wir hatten mal in der Hundeschule einen alten Mann, Typ „alte Schule“, mit einem Yorkshire Terrier. 

Der hatte sein Leben lang Schäferhunde gehabt, fühlte sich dazu jetzt nicht mehr in der Lage, aber ganz ohne Hund ging eben auch nicht. Das war ein so tolles Team, der hat so viel neu gelernt. 

 

@gebemeinensenfdazu Ich glaube auch, daß ein Teil des „wunderlich“ werdens mit zu viel Leid zu tun hat, es ist aber auch viel Vereinsamung. Die Freunde sterben weg, oder sind krank... Da wäre ein Hund auch gut, der fördert Sozialkontakte. 

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Der Artikel ist klasse.

Und spricht auch das an, was ich selber schon erlebt habe.

 

In einer immer älter werdenden Gesellschaft sollte man sich gerade beim Thema Tiervermittlung eigentlich etwas aufgeschlossener zeigen.

 

Ich empfinde es als teils unerträgliche Arroganz, mit der Menschen ab einem gewissen Alter behandelt werden.

 

Wenn ich mal den Bogen in die medizinische Versorgung schlagen darf: einem "alten" Menschen ein künstliches Hüft-/Kniegelenk einsetzen.

Da gibt es nicht wenige die sagen "lohnt sich das denn noch?"

Und auch wenn ich der Ansicht bin, dass man diese Frage stellen darf/muss, so finde ich es respektlos dem Menschen gegenüber, wenn man sie immer pauschal beantworten möchte.

 

Und so wenig Sinn pauschale Antworten im medizinischen Bereich machen, weil da so viele Faktoren eine Rolle spielen, so ist es eben auch in allen anderen Lebensbereichen.

 

Wenn die Generation, die jetzt 20/30 ist und Menschen über 60 eine Hundehaltung gar nicht oder nur extrem bedingt zutraut, so frage ich mich, wie die sich selber in 30 Jahren fühlen, wenn man sie mit ihren eigenen Aussagen von "heute" konfrontiert.

 

Ich freue mich übrigens, dass sich hier im Forum/in dieser Diskussion die überwältigende Mehrheit dafür ausspricht, Hundehaltung nicht an einer Zahl festzumachen. 

 

Grüße an alle ü-60er, die offensichtlich schon mit einem Bein in der Grube stehen... 🤪

 

(Off topic: die smiley auswahl nach dem update ist ja ganz ordentlich)

 

 

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vor 26 Minuten schrieb acerino:

In einer immer älter werdenden Gesellschaft sollte man sich gerade beim Thema Tiervermittlung eigentlich etwas aufgeschlossener zeigen.

 

Ich empfinde es als teils unerträgliche Arroganz, mit der Menschen ab einem gewissen Alter behandelt werden.

 

Jupp ...

das was dieses Thema aus meiner Sicht so delikat macht ist, dass es eben meist die jüngere Generation (zwischen 20 und 40) ist, die solche Sätze wie im Artikel zitiert, raushaut.

Wenn alte Menschen selbst am Ende ihres Lebens ihre persönliche Erfahrung weitergeben, ist dies etwas ganz anderes, als wenn jüngere Leute über die "Ü-60er" urteilen und sich anmaßen zu wissen was richtig für sie ist ...

 

Und ich freue mich auch in diesem Thread zu merken, dass es hier eine starke Fraktion gibt die sich sehr positiv über ältere Menschen äußert! :) 

 

 

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Ich überlege gerade, wie ich in 20 Jahren darauf reagieren würde, wenn man mir unterstellt: "Jaja... natürlich jahrezehntelange Hundeerfahrung, aber das sagt ja überhaupt nix!" :lol:

 

Solange es geländegängige Rollatoren gibt, halte ich Huskies, Malamutes oder Grönländer. -_- Falls es keine gibt, nehm ich halt, öhm... tja.. öh... - naja, ich will mein Hauptaugenmerk ja eh auf Rumse beruhen lassen.

 

so weit

Maico

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vor 45 Minuten schrieb mikesch0815:

 

 

Solange es geländegängige Rollatoren gibt, halte ich Huskies, Malamutes oder Grönländer. -_- Falls es keine gibt, nehm ich halt, öhm... tja.. öh... -

Einsitzer.....:D

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Ich halte nicht so viel von Pauschalisierungen, deshalb bin ich nicht dafür, irgendwelche Menschengruppen warum auch immer grundsätzlich von etwas auszuschließen. Deshalb kann ich aber auch nicht mit einstimmen, dass "ältere Menschen" grundsätzlich die besseren/geeigneteren Halter wären. 

 

Aber die Überlegung anzustellen, ob ein Welpe (resp. Hund) geeignet ist, finde ich überhaupt nicht schlimm. Diese Überlegung sollte man bitte immer tätigen, egal wie alt. Verletzter/s Stolz/Ego ist da völlig fehl am Platz.

 

@mikesch0815

Aber die Anzahl der Jahre sagt doch tatsächlich sehr wenig über die Erfahrung aus?

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vor 18 Minuten schrieb Amaterasu:

Aber die Anzahl der Jahre sagt doch tatsächlich sehr wenig über die Erfahrung aus?

 

Natürlich nicht unbedingt aber inzwischen traut man sich ja kaum noch zu sagen "ich habe x Jahre Erfahrung mit ...." ,

denn die Kompetenz wird einem u.U. sowieso von jemanden aberkannt, der nicht mal von hier bis zum Tellerrand blicken kann.

 

Kommt einem schon eher so vor, als wenn einen viele Jahre Erfahrung gleich "disqualifizieren", weil man in irgendeine Schublade gesteckt wird.

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Ich meinte doch nur, dass ein "Ich halte seit 20 Jahren Hunde!!! Und hab deshalb recht!!!!" (Also vielleicht genau zwei Hunde?) nicht viel aussagt. Es heißt (für mich) nicht, dass diese Person über keinerlei Kompetenzen verfügt, diese Aussage selbst ist einfach nur nichtssagend. Sie sagt nichts aus, gar nichts. (Über die Kompetenzen) Weder im positiven, noch im negativen.

 

Es gibt sehr viele Halter, die sich in ihrem ersten Jahr Hundehaltung mehr Wissen aneignen und offener sind, als manche mit "30+ Jahren Hundeerfahrung". 

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