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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Alte Menschen und Hunde - Rückert-Artikel

Empfohlene Beiträge

vor 7 Minuten schrieb KuK:

Die Verantwortung für sich selbst ist ihr nicht Grund genug, um regelmäßig den A/$%& hoch zu kriegen und die Füße vor die Tür zu setzen, die Verantwortung für ein Tier wäre es garantiert

 

Ein ganz wichtiger Effekt!

Auch jüngere Menschen können unschwer feststellen, dass, wenn sie bei einer Erkältung, Kopfschmerzen etc. mit ihrem Hund vor die Tür gehen, sie sich auf einmal nicht mehr so krank fühlen wie vorher.

 

Und für die Älteren gilt, dass man, wenn man sich nicht zu Hause einigelt, draussen auf einmal Leute jeglichen Alters mit Hund trifft, mit denen man sich austauschen kann.

 

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weiter vorne erwähnte alte Dame, die im hochbetagten Alter nochmals einen Hund bekam... 

 

Ich lasse die Geschichte von ihr mal da, weil manchmal wenn ich hier so lese, frage ich mich ob der Mensch auch noch Rechte hat? 

 

Nach dem Tod  des letzten Hundes ( größerer Mischling) der leider nah um den Tod des Ehemanns starb) , verlies die Frau nahezu nicht mehr ihren Sessel. Ging wochenlang so, die Kinder sind ins Tierheim gefahren und haben einen älteren kleinen Hund geholt. Seitdem geht sie wieder raus...freut sich, lebt.

Der Hund ist total verzogen, frisst vom Tisch mit ( Eckbank) , rennt bellend wie ein bekloppter durchs Haus wenn's klingelt, schaut vom Sofa aus dann auf die Straße ( bellt wie irr)  . Ein Wachhund wie ein großer :)

 So, darin sieht keiner ein Problem. Die Oma muss nicht alleine Essen und wenn der Hund bellt wissen die Kinder im Haus gegenüber, bei Oma steht jemand vor der Tür ev ein unerwünschter Gast. Der Hund wäre für viele unerzogen, für die Leute ist er so gerade perfekt.

 Sorry etwas OT, da kein Welpe

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vor einer Stunde schrieb KuK:

 

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Und was hier auch nur von wenigen Leuten erwähnt wurde, ist der positive Effekt des Hundes auf die Gesundheit gerade älterer Menschen. Gibt es eine Statistik darüber, wie viele ältere Menschen gerade nicht zum Pflegefall werden, weil sie einen Hund haben? Falls nicht: mir reicht da meine Beobachtung. Man sieht es doch immer wieder, dass mit dem Wegfall von Aufgaben und Verantwortung der absteigende Teil des Astes betreten wird.

Ich wünschte, meine Mutter hätte sich mit Mitte 70 einen Hund zugelegt (allerdings hatte sie es nie so mit Tieren). Dann hätte sie jetzt, knapp zehn Jahre später, garantiert weniger Zipperlein. Die Verantwortung für sich selbst ist ihr nicht Grund genug, um regelmäßig den A/$%& hoch zu kriegen und die Füße vor die Tür zu setzen, die Verantwortung für ein Tier wäre es garantiert (die langjährig einprogrammierte Selbstlosigkeit der Mütter halt).

 

Vielleicht sollten die Tierschutz-Organisationen mit Altersbeschränkung mal diametral umdenken: Nicht älteren Interessenten die Hunde verweigern, sondern aktiv auf sie zugehen, für die Segnungen der Hundehaltung werben. Sich selbst als Plan „B“ anbieten, damit nicht wie von @Schnüffelmaus beschrieben Menschen auf Hunde verzichten, die ihnen eigentlich noch viele Jahre ein schönes zu Hause bieten könnten.

Ich bin mir sicher: Wenn man mal nicht an den einzelnen Hund denkt sondern an die Gesamtheit der zu vermittelnden Hunde, wäre das im Durchschnitt eine Verbesserung. Ja, wenn ein dreijährig vermittelter Hund mit zehn Jahren zurückkommt, ist er sicherlich schwerer vermittelbar. Aber für 7 Jahre war wieder einer raus aus dem Zirkus und hatte ein schönes zu Hause (und kann dann als alte-Leute-erprobt beworben werden…). Und wenn nur jeder zweite oder sogar nur  jeder dritte Hund bis zu seinem Lebensende bei seinen neuen alten Menschen bleiben kann –ist das schlecht? Klingt für mich eigentlich ziemlich gut.

 

Eine Verbesserung für die Menschen wäre es auf jeden Fall. Für den einzelnen wie auch für die Solidargemeinschaft -wäre evtl. auch ein Ansatz:

  • Hund auf Rezept
  • Kein-Hund-Steuer für Rentner

Yepp, sehe ich auch so!

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Es gibt ja auch Möglichkeiten sich ohne den Tierschutz einen Hund zu holen. Privatvermittlung vor Ort oder Kontakte über Freunde und Verwandte. Wenn man sich etwas Zeit lässt, kann man seine Vorstellungen auch realisieren und sich kennenlernen.

 

Als in unserem Dorf bei einer verwitweten Dame um die 80 der kleine French Bulldog starb, ist ihre Schwiegertochter los und hat eine Woche später (wieder) eine dreijährige French-Bulldog-Hündin aus der Nothilfe über ihre Bekannten für sie besorgt. Mehr oder weniger zwangsweise, wie die alte Dame erzählte, denn sie selber wollte keinen Hund mehr (sie hatte immer einen Hund). Das war auch eine "therapeutische" Maßnahme, glaube ich. :) Sie wirken beide sehr glücklich und die Dame berichtet gern über das Zusammenleben. Die Kleine kuschelt mit ihr auf dem Fernsehsessel und sie gehen noch richtig weit raus in die Pampa. Nur die Besuche auf dem Friedhof sind etwas nervig für sie, weil Hunde da verboten sind. Wenn sie nicht mehr ist, kommt der Hund zur Schwiegertochter, die zwei Hunde hat.

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