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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Alte Menschen und Hunde - Rückert-Artikel

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Ich hab die Tage eine ganz interessante Doku-Serie gesehen, "Rock statt Rente", ging da um einen Chor älterer Menschen, alle mindestens 70, der älteste 95, die am Ende vor 50000 Zuschauern spielen sollten. Viele von ihnen vereinsamt, traurig bis depressiv, keine/kaum Kontakte. Ich fand's faszinierend zu sehen, wie diese Menschen durch das Projekt aufblühten, wieder Lebensmut faßten und einfach glücklich waren, wie ausgewechselt. Und ich bin mir sicher, daß ein Hund ähnliches bewirken kann. :)

 

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Ich oute mich mal hier: Ich bin 68, körperlich und geistig aktiv, gesund (zumindest ist mir nichts bekannt), nehme keinerlei Medikamente, arbeite noch (allerdings nicht mehr in meinem Beruf/das Kumi schrieb mich allerdings mehrmals  vergeblich an, zwecks Aktivierung wegen Mangels :lol: an Lehrkräften) und sehe mich durchaus in der Lage, demnächst einen Labradorwelpen zu meiner Emma aufzunehmen. Für den Fall, dass mit mir etwas sein sollte - was bei jedem Menschen der Fall sein kann - ist geregelt und natürlich intensiv abgesprochen und abgesichert, was dann mit meinen Hunden geschieht. Ich denke, das ist (m)eine freie Entscheidung, die mir keiner vorschreiben kann und für die ich die Verantwortung übernehme. Sicher kann ein Züchter sagen, dass er Welpen nur an jüngere Menschen abgibt, das ist sein Recht und das respektiere ich auch.

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vor 52 Minuten schrieb BVBTom:

meine Oma hatte sich mit 75 einen neuen Hund anschaffen wollen, alle haben gesagt, nimm einen älteren Hund, keinen jungen oder Welpen, denk an den Hund, du bist doch Tierfreund....

 

Sie ist 98 Jahre geworden und war bis 96 alleine im Haus und fit, kein Rolator, keine Gehhilfe, kein Essen auf Rädern etc.

 

Sie hat noch seit dem 75 jährigen 8 Hunde gehabt, sie hätte sich auch noch einen oder zwei Welpen anschaffen können.

 

Kann das irgend jemand vorher einschätzen? Soll ich mit 60 oder 70 Jahren abschalten und aufs Ende warten? Und dann kommen dann noch 30 oder 40 Jahre?

Kann ich mit 30 sagen, dass ich einen Welpen überlebe, oder heute mit gut 50 Jahren ob men Hund mit jetzt 5 Jahren mich überlebt oder ich ihn?

 

Finde die Sichtweise leider recht fragwürdig, verstehe aber den Ansatz!

 

Meine Oma war bis 85 topfit und dann kam der Darmkrebs. 

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vor 3 Minuten schrieb Hoellenhunde:

 

Meine Oma war bis 85 topfit und dann kam der Darmkrebs. 

 

Kann passieren, kann aber auch mit 40 passieren. Ja, das Risiko mag höher sein, auf der anderen Dinge sind aber auch manche mögliche Unfallursachen ausgeschlossen, etwa Betriebsunfälle, Weg zur/von der Arbeitsstelle und vor allem ist in der Regel viel mehr Zeit für einen Hund vorhanden. Mag nun jeder selbst gegeneinander abwägen. :)

An über 60jährige wird generell kein junger Hund vermittelt ist aber definitiv nicht die Lösung.

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Eine meiner Bekannten, 42 Jahre Darmkrebs, 6 Hunde, kein Notfallplan...
War nicht schön...

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vor 34 Minuten schrieb Renegade:

Die hier teilweise favorisierte Formel: "alte Hunde zu alten Leuten" finde ich fragwürdig.

Wer das so will - okay.

Aber glaubt man , dass es "alten" Leuten nichts ausmacht, wenn ihr alter, vor kurzem aus dem TS übernommene Hund schwer krank ist oder stirbt?

Und dann gehen sie los unnd holen sich den nächsten.... alten, kranken Hund?? Und danach - wieder einen?

 

Diese Einstellung schrammt bei mir stark an der Grenze zur Diskriminierung entlang.

 

Das ist schon ein Spezialfall, finde ich, und du hast Recht, es passt so verallgemeinert nicht. Wenn man die kranken/alten Hunde nicht sofort einschläfert, muss man sie auch monatelang 3 oder 4 Mal pro Nacht versorgen können, wenn sie krank sind, und oft auch genauso oft zum Pieseln nachts rausbringen bei Inkontinenz. Putzen, Waschen, Treppen hoch und runter tragen. Der Tierarzt kostet ein Vermögen, wenn man Pech hat, und man sollte ein Auto haben oder sonstwie mobil sein. Ich würde das auch eher jungen Leuten zumuten, aber das hängt wohl wirklich vom Menschen und vom Einzelfall ab, ob es passt. Kann auch genau richtig sein bei alten Leuten mit bestimmten Lebensumständen.

 

Was das Sterben und Pflegen von Hunden angeht, da sind ältere Menschen meist im Vorteil durch ihre Lebenserfahrung. Oft hat man seine Eltern beim Sterben begleitet oder schon mehrere Hunde gehabt, die bei einem gestorben sind.

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@sibylle49 Es ging mir in keinem meiner Beiträge darum jemanden zu bevormunden. Lies mal nach. Ich habe geschrieben man muss die Fälle einzeln betrachten. Aber natürlich würde ich bei einem älteren Menschen die Pläne für eventuelle Krankheitsfälle oder schlimmeres genauer durchleuchten. Weil es eben ein höheres Risiko gibt das der Notfallplan greifen muss. 

 

Beispiele für ältere Menschen mit Erkrankung (auch schweren) könnte ich leider eine ganze Liste machen. Ich schreibe das nicht aus Jux sondern aus Erfahrung. Letztes Jahr habe ich einen hund über Wochen mit zum Spazieren gehen genommen. Da war die Pflege des Halters so aufwendig die Familie war überfordert.

 

Ob ich noch einen nächsten Hund haben kann oder nicht sehe ich jedenfalls noch nicht als fix. Weil ich eben auch nicht jünger werde. 

 

Allgemeingültige Regelungen sind immer schwer. Es gibt immerhin auch Hunde extra für Menschen mit Beeinträchtigungen die sollen ihre Assistenzhunde bekommen. Da kommt man nicht weit mit Regeln ohne Einzelfallbetrachtung.

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vor 6 Minuten schrieb Laikas:

Was das Sterben und Pflegen von Hunden angeht, da sind ältere Menschen meist im Vorteil durch ihre Lebenserfahrung. Oft hat man seine Eltern beim Sterben begleitet oder schon mehrere Hunde gehabt, die bei einem gestorben sind.

 

Das ist  deswegen  aber doch für  alte Menschen nicht automatisch  weniger  schlimm  als für jüngere. Gerade weil sie schon  viele haben sterben sehen wollen sie das vielleicht so weit möglich vermeiden. Und wenn ich dann nur die Möglichkeit  habe einen alten Hund zu bekommen und in den letzten 30 Jahren meines Lebens noch 5, 7 oder 9 Hunde sterben sehe und jedes Mal wieder damit klar kommen  muß, dann ist das nicht schön und will ich vielleicht auch gar nicht.

Es ist ja schön, wenn Leute alte Hunde aufnehmen,aber das sollte aus Überzeugung geschehen und weil sie es wollen.

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Es muss jeder selber wissen, auch wie der TSV vermitteln will. 

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vor 1 Minute schrieb Michelle003:

Aber natürlich würde ich bei einem älteren Menschen die Pläne für eventuelle Krankheitsfälle oder schlimmeres genauer durchleuchten.

 

Sollen die zum Züchter dann ein ärztliches Attest mitbringen und ihre Verantwortung für den Hund schriftlich offenlegen? Oder wie soll diese "Durchleuchtung" aussehen? Ich finde das ist Quatsch. Genauso gut könnte ich sagen, dass ein großer Hund nicht in einer Wohnung leben soll oder ein junger, sich noch in der Ausbildung befindender Mensch sich keinen Hund anschaffen sollte,.... Ich finde jeden Eingriff durch andere/meist jüngere eine massive Bevormundung. Das ganze ist aus meiner Sicht auch eine typisch deutsche Diskussion, hier würde z.B. kein Züchter auf die Idee kommen, einem Menschen aufgrund seines Alters keinen Hund abzugeben. Was hier Züchter und auch Tierheime interessiert ist: Kenntnisse über die Hundehaltung / ist man in der Lage, finanziell aufkommen zu können / in welche Umgebung kommt der Hund / was hat man mit dem Hund vor (Ausbildung/Zucht...)... Das Alter ist kein Kriterium. 

 

Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an eine ähnliche Diskussion in D: Es ging darum, wann sich Eltern um einen Platz im Altersheim etc. bemühen sollten (möglichst auch so um die 60 :lol:). Wir haben damals hier wild darüber diskutiert und keiner unserer portug. Freunde hat verstanden, mit welchem Recht sich hier Kinder scheinbar um das Wohl ihrer Eltern kümmern wollen. Ich denke schon, dass man sich über seine Situation Gedanken machen und vorsorgen sollte, aber bitte in eigener Verantwortung.

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