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Hundeforum Der Hund
KleinEmma

Alte Menschen und Hunde - Rückert-Artikel

Empfohlene Beiträge

vor 13 Stunden schrieb Laikas:

Was das Sterben und Pflegen von Hunden angeht, da sind ältere Menschen meist im Vorteil durch ihre Lebenserfahrung. Oft hat man seine Eltern beim Sterben begleitet oder schon mehrere Hunde gehabt, die bei einem gestorben sind.

 

Und deshalb können ältere Leute besser mit persönlichen Verlusten umgehen?

Dann bin ich die Ausnahme.

Dieses Jahr 65 geworden und die weitaus jüngste in der Generation meiner Cousins und Cousinen, habe ich schon viele Familienmitglieder überlebt.

 

Vor Enya hatten wir 3 Hunde nacheinander, jedes Mal als einer starb, brach bei uns die Welt auseinander.

Wir haben uns jedesmal mit dem Gedanken getröstet, dass die Freude, die ein Hund sein Leben lang in unsere Welt bringt, den Schmerz nach seinem Tod dennoch weitaus wettmacht.

Aber einen Vorteil durch diese Lebenserfahrung habe ich nie verspürt. Im Gegenteil.

Jedes Mal, wenn ein geliebter Mensch, ein geliebtes Tier, gehen musste, starb auch ein kleines Stückchen von mir mit.

 

Und das Schlimmste, was ich mir bei meiner persönlichen Hundechronik vorstellen könnte, wäre in meinem Alter oder gar älter, Hunde zu übernehmen, deren Tage sichtbar gezählt sind. Und nach deren Ableben so weiter zu machen - nur weil man mich in meinem Alter nicht als geeignet betrachtet, mich mit einem jungen Hund zu beschäftigen.

Ich möchte lieber einen Hund um mich haben, der gesund, fröhlich und lebhaft ist. Der mit uns alt werden kann.

 

Ich glaube durchaus, dass es ältere Menschen gibt, die gerade in der Haltung alter/kranker Hunde eine Erfüllung finden. GsD gibt es sie!

Dennoch sollte man den älteren Hundeliebhabern schon die Freiheit der Wahl lassen, was ihren tierischen Begleiter angeht.

Sie sind "alt", aber nicht senil.

 

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So geht es mir auch. 

Ich habe für meinen Geschmack schon zu viele Menschen begraben, und es wird immer schwerer statt leichter. Und bei den Tieren ist es genauso. 

Ich finde den Gedanken auch befremdlich, daß alte Leute ja wunderbar alte Hunde beim Sterben begleiten können. 

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So als Vorbereitung für sich selbst vielleicht? Wenn man "alles" um sich herum sterben sieht, kann man sich leichter auf den eigenen, unentrinnbar nahen Tod vorbereiten?

Nein, das ist jetzt nicht wirklich ernst gemeint.

 

Zudem sieht man unter Menschen ganz oft, dass man solange noch gut drauf ist, funktioniert sozusagen, solange man etwas hat, um das man sich kümmern muss, selbst wenn man selbst krank ist.

Oft genug schon gesehen... beide Ehepartner eigentlich schwer krank, aber einem geht es gut und er/sie ist fit, solang er sich um den Lebenspartner kümmern muss. Wenn dieser dann geht, dauert es kein halbes Jahr mehr und man geht selber... oder wird schwer krank, nachdem der Lebenspartner sich verabschiedet hat, wenn man vorher noch gesund war.

Ich denke, so kann das auch laufen wenn man einen Hund hat. Denn dann ist jemand da, der einen braucht. Für viele Leute ganz wichtig. Für viele Leute ein Sinn um weiterzumachen. Auch vollkommen ab von Alter oder Krankheit.

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Irgendwas findet man doch immer. Erst ist man zu jung, dann hat man Kinder, dann arbeitet man zu lange und schließlich ist man zu alt. Ich weiß nicht, was sich manche Leute denken, wer genau denn überhaupt Hunde haben darf.

Leider ist diese Ansicht in vielen Tierheimen sehr verbreitet, weshalb ich inzwischen einen Bogen darum mache. Leider muss man sagen, ich war immer ein großer Freund vom Tierschutzgedanken und habe nach meinen Möglichkeiten auch an meinem Wohnort die Tierheime unterstützt (ausgediente Sachen abgegeben oder wenn Not am Mann war Futter gespendet... große Sprünge waren leider nie möglich). Aber nach diversen wirklich dummen Aussagen von nicht nur einem Tierheim ist die Sache für mich einfach gestorben und ich kaufe meine Hunde beim Züchter (was mir von einem Tierheim am Ende auch noch vorgeworfen wurde.. ) und denke, ich weiß selbst am besten, was gut für mich und hoffentlich auch für die Hunde ist.

Es spricht nichts dagegen, mit guten Freunden oder der Familie über die Anschaffung eines Hundes zu sprechen. Die kennen einen und können vielleicht den einen oder anderen Input beisteuern oder auch Unterstützung anbieten. Was ich nach fast 20 Jahren Hundehaltung aber ganz sicher niemals tun werde - und auch anfangs nicht getan habe, denn dann hätte ich vielleicht nie einen Hund gehabt - ist, auf irgendwelche Leute zu hören, die einen überhaupt nicht kennen und einem vorschreiben wollen, wie man sein Leben mit oder ohne Hund gestalten soll. Da ist das Alter am Ende vollkommen egal. Denn, wie  geschrieben, findet immer irgendwer ein Haar in der Suppe.

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Als Arvid ein Jahr  alt wurde bin ich  fast gestorben. 

Ich war 35 Jahre .

 

Wer ,wann ,welchen Hund haben  sollte ist absolut  individuell  und hat nichts mit Zahlen  zu tun. 

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vor 50 Minuten schrieb Siobhan:

Ich finde den Gedanken auch befremdlich, daß alte Leute ja wunderbar alte Hunde beim Sterben begleiten können. 

 

ich finde das irgendwie auch befremdlich ...

gerade ältere Menschen profitieren doch davon, wenn sie die Lebensfreude eines Hundes in den jüngeren oder mittleren Jahren noch einmal miterleben können.

Steckt an ... :) 

 

 

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Manchmal überträgt sich meine Lebensfreude auch auf Emma :lol:, wenn sie mal wieder so trömelig rumschlurft und ich sie zum Joggen verführe :lol:🏃‍♀️, bei Yoga - Übungen macht sie leider (noch) nicht mit, da hält sie ihren Kopf schief und blickt mich fragend an 🧘‍♀️, so nach "muss ich da jetzt mitmachen".

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vor 17 Stunden schrieb sibylle49:

Die Diskussion finde ich insofern interessant, als hier nicht wenige junge Menschen davon berichten, dass sie sich einen Welpen anschaffen wollen/werden, den dann während ihrer Abwesenheit Eltern oder Oma und Opa betreuen dürfen. Dazu sind sie dann gut bzw. in der Lage? 

 

Ist auch etwas, was mich stört. Ich denke, wenn Eltern oder Grosseltern einen Hund möchten, möchten sie einen eigenen und nicht einfach immer bereitstehen, wenn den Kindern der Hund gerade im Weg ist.

Dummerweise sind Eltern und Grosseltern so, dass sie den Kindern das halt auch noch abnehmen.

 

(Meine Mutter ist auch die beste Hundesitterin :))

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vor 3 Stunden schrieb Wilde Meute:

 

Ich meinte damit den Personenkreis Anfang 60, um den es in dem Artikel ging.

 

Eigentlich die ideale Vorraussetzung für einen Hund. Denn in der Regel ist dann Zeit, Geld, Sicherheit ect. vorhanden.

Wenn ich an meine Bekannte/Verwandte/Freunde in der Altersspanne denke - ich würde bei keinem sagen "oh Gott, kein Welpe, du könntest vor ihm sterben" ...

Ab 70 Jahren und älter, sieht das vielleicht schon etwas anders aus.

 

Als Abgabegrund liest man doch in der Regel:

- Umzug, Hund ist in neuer Wohnung nicht erlaubt

- neue Arbeit, keine Zeit mehr

- Nachwuchs, keine mehr

- Nachwuchs ist allergisch

usw..

 

das sind schon eher Abgabegründe von jüngeren Menschen, oder nicht?

 

 

 

Meiner Erfahrung nach geben 40-60-jährige "Hundeerfahrene" gerne pubertierende Junghubde ab. Und jetzt? 

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Und meiner (völlig subjektiven) Erfahrung nach geben 20- bis 30-jährige gerne Hunde wegen "Allergie" ab.

 

Man müsste  eine Studie  über die Gründe, aus denen ein Hund sein Zuhause verliert in Auftrag geben um halbwegs sachlich darüber  diskutieren zu können.

 

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