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Hundeforum Der Hund
gebemeinensenfdazu

Ruhe Lernen

Empfohlene Beiträge

Aus dem Thread hier ausgekoppelt

Am 5.8.2018 um 09:21 schrieb Estray:

Hast du denn mal bewusst "Ruhe" und "Geduld" belohnt? Oft fördern die Besitzer die Hibbeligkeit ihrer Hunde ohne es zu merken.

Es gibt eine Vielzahl von Trainingsmöglichkeiten, um den Hund zu entspannen und ruhiger zu bekommen. Ein positiv arbeitender Trainer sollte euch anleiten und euch aufzeigen, was ihr besser machen könnt. 

 

Das ist zum Beispiel super: 

http://markertraining.de/in-der-ruhe-liegt-die-kraft/

 

Am 5.8.2018 um 19:02 schrieb gebemeinensenfdazu:

Das Spiel ist in Ordnung, ich würde aber statt "Schade so nicht"  "Warte" sagen- eigentlich von Beginn an, damit Hund weiß, worum es geht.

Und zwischendurch loben (Super wartest du!) mache ich auch...

 

Am 5.8.2018 um 19:51 schrieb Estray:

Dann wäre das aber was komplett anderes und am Thema vorbei. ;)

 

Am 6.8.2018 um 06:39 schrieb gebemeinensenfdazu:

Naja, komplett vorbei nicht- hab' ja auch einen hibbeligen, leicht erregbaren Hund und es geht um positiv belegtes Warten- aber der Ansatz ist schon etwas komplett Anderes, paßt bei meinem niedrig-reizschwelligen Hund aber besser.

Meine kommt eher damit zurecht, wenn sie weiß, woran sie ist und beim Abwarten inkl. zusätzliche Frustrationskontrolle (Leckerliesausbreiten), würde ich sie nicht mit einem "Schade so nicht" zusätzlich frustrieren wollen.

Ruhe lernt sie bei so etwas nicht- sie würde sich bei "Schade so nicht" überlegen, mit welcher Methode man die Leckerlies am besten klaut.

 

vor 20 Stunden schrieb Estray:

Es geht um selbst angebotene Ruhe und nicht um befohlene.

 

vor 19 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Ruhe klappt hier nur, wenn man sich selber ausruht oder einfach wenig passiert.  Dann bietet das Hund auch von alleine an. Wenn ich ein "Zählspiel" aufmache, beschäftige ich den Hund und "spiele" zwecks Impulskontrollsteigerung. Das hat für mich nichts mit "Ruhe Lernen" zu tun. Der Hund darf seine Aufregung dann einfach nicht zeigen, wenn er ansonsten negativ bestraft wird.

Ich finde es auch wenig alltagspraktikabel zwecks "Ruhe" anfangen zu zählen und nicht kurz " warte mal, erst muß ich das noch fertgmachen" etc. zu sagen.

 

vor 12 Stunden schrieb Bable:

Wenn ich mal kurz reingrätschen darf :) Ich glaube was @Estray meint, ist, dass die TE einen grundsätzlich unruhigen Hund beschreibt und @gebemeinensenfdazu eher Ansätze für situative Lösungen vorschlägt,  was ich aber auch hilfreich finde (und mir persönlich auch half). Der Hund wird ja nicht von heute auf morgen gelassener sondern diese Entwicklung dauert. Da sind „Maßnahmen für den Moment“ das, was einen als verzweifelten Hundebesitzer erst mal weiterbringen kann und positive Erlebnisse entstehen, auf denen man dann aufbauen kann (und zudem seinen Hund besser kennenlernt). 

 

vor 12 Stunden schrieb BVBTom:

Da das Thema "Ruhe lernen" so oft immer wieder vorkommt und recht wenige neue HH wissen, dass man auch das üben sollte, sogar eher als die ganzen "tollen" Tricks, wäre das mal ein eigenes Thema denke ich.

 

Werde es mal thematisieren die Tage, oder evtl. hat jemand anders mal Lust darauf.

 

Hier wäre ein Thema für mich, erst mal müssen viele HH Ruhe lernen bevor der Hund es umsetzen und lernen kann 😉

 

 

 

 

 

vor 10 Stunden schrieb Estray:

Es vergeht einem halt die Lust, dass auf jeden konkreten Hinweise immer unmittelbar ein Einwand kommt und irgendein eigener Hund als Maßstab vorgeschoben wird, von dem hier niemand je ein Foto, geschweige denn eine Videosequenz gesehen hat. Das klingt in der Theorie alles toll, ob es im Alltag auch so toll ist, wage ich zu bezweifeln. Man gibt einer Themenerstellerin einen Rat auf ihr persönliches Problem bezogen und schon wird reingegrätscht, dass das beim eigenen Hund nicht gut wäre. 

Es war eine einzige konkrete Übung, die erfahrungsgemäß bei sehr vielen Hunden in der Praxis den Groschen fallen lässt und als eine Maßnahme zum Ziel "mehr Ruhe" ausprobiert werden kann. Warum man das nun vollkommen verdrehen und dramatisieren muss, erschließt sich mir nicht. Ich habe das Gefühl, da gehts ums Veto als Selbstzweck. Man wird dann einfach zukünftig wieder schwammiger und weniger konkret schreiben, weil man keine Lust hat  sogar über so ne Pillepalle Sache wie das 10-Leckerchen Spiel zu diskutieren. 

Aber gut, dafür fehlt mir einfach der Nerv. 

 

vor 9 Stunden schrieb Bable:

@BVBTom ich weiß nicht, ob Ruhe „üben“ das Richtige ist. Gerade dabei läuft doch gerne viel schief (anbinden/Hausleine, sinnlos auf den Platz schicken, Box etc.) weil man hier als Anfänger völlig überfordert ist und den Hund nicht einzuschätzen weiß. Stattdessen werden überall die fatalen (ich übertreibe jetzt mal) Folgen fehlender Ruhe propagiert - das ganze Üben macht einen und somit den Hund dann doch endgültig verrückt. Hier bin ich wiederum schon bei @gebemeinensenfdazu: Das Leben mancher ist einfach stressiger als das anderer und dann hilft es ME doch eher, die nötige Stressresistenz aufzubauen als sich im verzweifelten Versuch von Ruhe zu verlieren. Aber das kostet eben auch viele Nerven, weil der Hund lange Zeit nicht einfach nur dabei ist.  

 

vor 9 Stunden schrieb BVBTom:

@Bable 

 

 

das hat alles nix mt Ruhe zu tun. all diese Dinge wie anleinen, weg sperren, Box schicken, eigener Raum, Garten, dass hat wirklich damit nix, aber absolut gar nix zu tun.

 

ich möchteb erreichen, dass mehrere Hunde , nach dem sie auch toben oder "spielen" konnten, auch alle in der Gruppe einfach mal nur da liegen können. Menschen unterhalten sich und mehrere Hunde sitzen oder liegen einfach da, nur so, sie dösen, weil die HH gerade etwas zu besprechen haben oder was auch immer.

 

Sie müssen nicht permanent rum tollen, es geht halt auch anders. Nicht mit jeder Gruppe und nicht mit jedem Hund, aber mit den meisten klappt das super.

 

Ausgeglichenheit ist hier wohl der Ansatz, ist jetzt hier aber völlig OT, mach die Tage dazu mal was auf.

 

Es gibt halt Situationen, da können Hunde einfach mal nur rennen, Hund sein ohne Regeln und Kommandos, aber es gibt auch Situationen, wo man es mal anders machen kann.

 

Ich glaube so viele kennen das gar nicht, dass 3,6, oder 12 Hunde einfach mal son nebeneinander, unangeleint liegen, vermag das absolut nicht zu beurteilen, aber ich genieße diese Situationen sehr, Zeit zum toben, Zeit zum üben, Zeit zum ruhen, Zeit für Spiele, Zeit für evtl. Probleme.......

 

 

 

 

 

 

vor 9 Stunden schrieb BVBTom:

 

versuche das mal zu thematisieren bald, zeigt mir aber, dass du selber auch nicht gelernt hast Ruhe zu lernen und auszustrahlen. So viele Themen kommen erst hoch, weil man viel zu sehr überdreht ist, viel zuviel redet, viel zu viel in kurzer Zeit möchte. Habe so viele Hunde kennen gelernt, die nach einer kurzen Zeit, Ausgewogenheit zwischen powern, lernen und Ruhephasen so viele Dinge so schnell umgesetzt haben, es greift halt oft alles immer ineinander, es ist nicht ein Thema, es ist eine Entwicklung aus vielen einzelnen Sequenzen die einfach so oft ineinander verschachtelt sind, puh, merke, es wird ein weites Feld werden, bis bald dazu im neuen Thread

 

vor 9 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Nee daran liegt's nicht, liegt am anderen Hund. Und so selten ist das nicht. Ich verstehe die identitäre Aufladung nicht. Bei einem Hund passt dies, beim anderen nicht. Wieso soll man das nicht aufzählen.

Persönliche Angriffe verstehe ich übrigens nie.

 

vor 9 Stunden schrieb Bable:

@BVBTom ich verstehe schon, was du meinst aber wie viele unbedarfte Hundehalter tun das auch? Da werden gut gemeint eben solche „Übungen“ a la Box praktiziert. DAS wollte ich mit meinem Post u.a.  ausdrücken.

 

und Ähm hä?! Wieso habe ich jetzt ein Ruheproblem bei meinem Hund? Ich habe gerade nicht über meinen Hund geschrieben und dann wird auf mich projiziert aber andererseits wird verurteilt, wenn man von seinem Hund redet. Versteh ich jetzt nicht. 

 

vor 8 Stunden schrieb Zurimor:

Ruhe lernen war hier einfach, ich hab einfach meinen Kram gemacht, aufräumen, spülen, einfach mal am Rechner sitzen, was auch immer. Wirklich geübt haben wir das gar nicht. Ist vielleicht auch ein entscheidender Punkt da gar kein großes Aufheben drum zu machen.

 

vor 7 Stunden schrieb Bable:

So denke ich auch immer mehr :) 

 

vor 19 Minuten schrieb Eifelkater:

Das Problem isfängt doch schon da an, dass "Ruhe lernen" nahezu überall in einem Atemzug  mit Boxentraining und Deckentraining genannt wird. Ich bin in etliche FB-Gruppen unterwegs. Bei Verhaltensproblemen aller Art heißt es " dein Hund muss Ruhe lernen", gefolgt von der Frage : hat dein Hund eine Decke? Und dem Kommentar: "Ich finde dafür eine Box sehr gut."

 

Ich bin da absolut bei Zurimor....Ruhe lernen kann man nicht üben. Man muss es ausstrahlen und dem Hund einfach mal Langeweile und Sicherheit bieten. Am einfachsten funktioniert das meiner Meinung nach, indem man das komplette Haus zur Ruhezone erklärt und zwar bestenfalls schon bevor der Hund einzieht. 

 

vor 14 Minuten schrieb Estray:

Auf die Box wäre ich gar nicht gekommen...

Mein Ansatz wäre ein ganz anderer und umfasst eine Vielzahl kleiner Alltagssituationen, wo der Hund mit Ruhe zum Ziel kommt und nicht mit Hektik.

 

 

 

Hier kann diskutiert werden welche und ob Übungen mit dem Hund dazu führen, daß er Ruhe findet.

Auch gilt es immer zu betrachten- wer hat gerade das Ruheproblem: Der Hund oder der Mensch , oder beide oder die Nachbarn...?

Die Diskussion wurde zu allgemein im anderen Thread und die Erstellerin hat sich schon ein paar Tage nicht mehr gemeldet. ich greife @BVBTomalso einfach schonmal vor (hoffe du bist nicht sauer- aber manchmal geht so ein bißchen Energie verloren, wenn ein Thema erst später aufgemacht wird).

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vor 10 Minuten schrieb Eifelkater:

Wie gesagt...das ist das was in so ziemlich allem Facebookgruppen geraten wird...nicht etwa selber mal das Verhalten zu überdenken oder dem Hund Platz für sein natürliches Verhalten zu geben ( Hunde sind ja eher Ruhetiere)....nö der Hund muss aktiv Ruhe lernen oder gerne auch mit 125 verschiedenen Methoden auf Ruhe konditioniert werden...zum Beispiel Leckerlies auf seiner Decke, bei jedem vorbeigehen. 

Die Frage ist doch eher: Warum kommt der Hund seinem natürlichen Verhalten nicht nach? 

Selbst meine Kinder haben ja mittlerweile festgestellt, dass es einen gewissen Kontext zwischen: Wildem Spiel in der Wohnung und aufgedrehten und nervigem Hund gibt. 

Auch meine kleine katzenzicke weiß genau, wie sich sich verhalten muss um Ruhe vor dem Hund zu haben oder ein bisschen Action in die Bude zu bekommen. :lol:

Noch nachgeschoben...

 

 

 

Ich werfe einfach mal ein, daß "Ruhe finden" für mich etwas ganz Anderes ist als "Still sein".

Der Auslöser der Unruhe spielt auch eine Rolle:Einen hochmotivierten Wachhund wird man kaum mit einem Leckerliespiel vom Wachen ablenken.

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@gebemeinensenfdazu 

 

vielen Dank für die Arbeit und den neuen Thread.

 

Der Ansatz und der Zeitpunkt ist aber für mich nicht so gut, da es ausgekoppelt ist aus einem schon erhiltzten und unsachlichem anderem Thema.

 

 

 

 

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vor 6 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Noch nachgeschoben...

 

 

 

Ich werfe einfach mal ein, daß "Ruhe finden" für mich etwas ganz Anderes ist als "Still sein".

Der Auslöser der Unruhe spielt auch eine Rolle:Einen hochmotivierten Wachhund wird man kaum mit einem Leckerliespiel vom Wachen ablenken.

Das ist richtig. meiner Meinung gehört zum Ruhe finden durchaus auch ein gewisses Maß an körperlicher und geistiger Auslastung, wenn man nicht gerade ein biologische Sofakissen angeschafft hat. Aber auch der Wachhund kann Ruhe finden, wenn er weiß: Besitzer passt auf und ich habe "frei". 

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@BVBTom Das Unsachliche ist weitestgehend herausgefiltert. Wie schon gesagt- Energie geht verloren. Primär dadurch, daß man ja schonmal ganz viel dazu gesagt hat. Das will man oft nicht später nochmal so aufwärmen. Ich finde es immer blöd, wenn ich das Gefühl habe, mich selber zu zitieren, vielleicht geht es ja wem noch so.

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Ich kann mal aus meiner Erfahrung sprechen.

Padme kam als nervenbundündel hier hin. Hat mich am Anfang etwas verzweifeln lassen, weil ich diesen stresspegel von Hunden überhaupt nicht kannte. 

 

Jetzt bin ich als Anfängerin sehr unbedarft an viele Dinge herangegangen. Bei uns war es ein Mix aus "Ruhe lernen" und "die Zeit wird es schon bringen".

 

Ich denke, dass gestressten Hunden sehr mit ruhigen und nervenstarken Hundehaltern geholfen ist. Die Ruhe überträgt sich. So meine Erfahrung. Gestresste Menschen wirken sich auf meinen Hund sehr stark aus. Alte Verhaltensmuster, wie das stresskratzen, werden sofort wieder genutzt um den Stress zu kompensieren. 

 

Was haben wir also gemacht. Zu Hause war Ruhe. Besuch wurde  eine ganze Zeit nicht empfangen und wenn, dann in kleinen und kurzen Dosen. Für mich galt, hat sich padme irgendwo abgelegt wird sie in Ruhe gelassen. Kein streicheln, kein ansprechen, keine Erwartungen.

Denoch gab es parallel dazu deckentraining. Sprich Decke positiv verknüpfen, denn bei ortswechsel wurde die Decke genutzt, damit padme einen wohlfühlplatz hat. Sonst wäre sie Stunden umher getigert. 

Padme wird nur bei mir in der Wohnung betreut. Andere Wohnungen  (vor allem ohne mich) bedeuten immernoch Stress. Deswegen kommen die sitter zu uns.

Padme war schon ein extrem, aber es hat sich zu Hause mit dem Stress sehr schnell gelegt. Und ich denke, weil ich kein großes Ding draus gemacht habe. Zu Hause war halt Ruhe und fertig. Bis heute wird sie hier in Ruhe gelassen, außer sie kommt freiwillig. Besuch ist auch kein Problem mehr. Hier sind die Regeln auch ganz klar, dass keiner sie permanent voll quatscht oder zu sich ruft, anfasst oder, oder. 

Ich bin da auch super empfindlich. Den meisten fällt gar nicht auf, wie oft sie das machen.

 

Draußen habe ich keine Wunder erwartet. Mein Hund muss nicht mit anderen auf der Wiese liegen wenn sie nicht will. Wir sind generell keine wiesensteher. Nach ein einhalb Jahren, legt sie sich ab und an einfach freiwillig ab. Wenn ich mal eine kurze Pause mache, oder wenn wir am See zum Schwimmen sind (da macht sie es richtig prima).

Gehe ich mit ihr in den biergarten, kommt die Decke mit. Das klappt gut, aber hier habe ich gelernt auch auf padme zu hören. Oft liegt sie lieber unterm Tisch  (freiwillig). Hier ist sie mittlerweile so entspannt, dass andere Hunde sie abschnuffeln während sie weiter rumliegt (daran war am Anfang nicht mal im Ansatz zu denken).

 

Gegenüber fremden habe ich den Stress genommen durch konsequentes Eingreifen. Padme kann sich sicher fühlen. Keiner fasst sie ohne meine Erlaubnis an! Und wenn ich es erlaube gibt es gewisse Regeln. Nicht am Kopf anfassen z.b.

 

Stressig sind manchmal noch Ausflüge in die Stadt oder wo es lauter ist und viele mensChen sind. Meide ich so gut es geht, üben wir seit zwei Jahren aber immer in kleinen Dosen.

Ansonsten hieß es draußen, da kommen wir schon durch. Und wenn man fünf Umwege nehmen musste um ans Ziel zu kommen. Da war geduld meinerseits gefragt.

So... hoffe damit konnte ich ein bisschen was beitragen :D

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Danke für den neuen Thread ...habe den alten nicht gelesen. Unter dieser " Überschrift" würde ich dieses Thema auch suchen.

 

Mir wurde von Beginn an Empfohlen den Hund in die Box zu bringen , er wurde am rauskommen " gehindert" . Nur, er lag da nie entspannt, erinnerte eher an eine Sphinx . Habe es irgendwann mit einem  Hundekisden versucht, es dauert bis das Tier " seine Ruhe " findet. Ich beobachtete, dass das zwangsliegen anders ist als das Ruheplätzchen welches er sich selber aussucht. 

Nach dem Gassi, setzt ich mich in den Nebenraum und lese, ignoriere ihn vollkommen, er legt sich einfach hin und pennt. Zwinge ich ihn in seinen Korb, lauert er, bis er wieder raus darf. 

Er pennt, wenn ich langsam tu klar. Vollkommen anders ist es wenn Familie daheim, weil Urlaub, Ferien, Feiertage. Auch an solchen Tagen täte ihm mehr Ruhe gut. Da fängt die Kunst doch erst an! 

Bin gespannt wie Ihr Ruhe übt, ohne ihn ev ausgrenzen zu müssen , zumindest an manchen Tagen.

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Wenn Besuch da ist, oder wir jemanden besuchen, ist das immer stressiger. Und mein Trainer sagte damals zu mir: du kannst deinem Hund Stress nehmen, ihm Alternativen aufzeigen, aber padme wird nie komplett stressfrei sein.

 

Damit muss ich leben und das geht sehr gut. Ich denke oft macht man es sich viel komplizierter als es ist. 

Wenn es eine größere Veranstaltung ist, bleibt padme zu Hause. Heisst halt für mich: hundesitter oder nicht lange bleiben.

Bei mir zu hause gibt es nicht mehr als acht Leute in der Wohnung. Wie gesagt: Besuch hier heißt, Hund wird in ruhe gelassen.

Wenn ich padme mitnehme, kommt die Decke mit. Wird es ihr zu Viel, gehe ich halt eher. Sind Abstriche, aber so ist es. Und es stresst mich nicht und ich bewahre meinen Hund davor gestresst zu sein. Zu Hause wird dann auch nichts mehr gemacht. Ist anstrengend genug. Manchmal denke ich man muss einfach ein bisschen mehr aufs Tier achten und dann dementsprechend handeln. Das macht vieles einfacher. An Weihnachten habe ich sie für ein paar Stunden mitgenommen, sie dann nach Hause gebracht und bin dann alleine nochmal für zwei, drei Stunden zur Familie gefahren. Hat prima funktioniert.

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vor 36 Minuten schrieb Meins:

Habe es irgendwann mit einem  Hundekisden versucht, es dauert bis das Tier " seine Ruhe " findet. Ich beobachtete, dass das zwangsliegen anders ist als das Ruheplätzchen welches er sich selber aussucht.

Das kann ich voll bestätigen. Sobald man Ruhe von ihr erwartet ist sie automatisch in Erwartungshaltung.

Drinnen ist auch meistens Ruhe. Immer, wenn wir liegen , meist, wenn wir sitzen und sonst je nachdem war gerade passier guckt sie mal ob es nicht interssant sein könnte (oder lecker). Ruhe findet sie von selber, man kann es erleichtern indem man die Reizkulisse überschaubar hält.

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vor einer Stunde schrieb Meins:

Vollkommen anders ist es wenn Familie daheim, weil Urlaub, Ferien, Feiertage. Auch an solchen Tagen täte ihm mehr Ruhe gut. Da fängt die Kunst doch erst an! 

Bin gespannt wie Ihr Ruhe übt, ohne ihn ev ausgrenzen zu müssen , zumindest an manchen Tagen.

Ich denke da erwarten wir vll zu viel von den Hunden. Klar es gibt Hunde die haben so eine hohe Reizscherlle, dass die das nicht interessiert. Aber meistens ist man ja an solchen Tagen auch hibbeliger, es ist lauter und der Tagesablauf ist anders. Warum soll der Hund egal ob als Rudel- oder als Familienmitglied da anders reagieren und quasi aussen vor bleiben, währen um ihn herum Action ist? Und das auch noch in seinem engsten Territorium? 

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