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Hundeforum Der Hund
Shari_281208

Kranker Hund - wochenlange Odyssee

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Vor einem Monat mussten wir unsere Podenco-Mix-Hündin Nina gehen lassen im Alter von 12 Jahren. Ihr Zustand verschlechterte sich innerhalb von einer Woche rapide, sie hatte eine schwere Anämie und weder eine Tierklinik noch unser TA konnten ihr noch helfen.
Zurück blieb Shari, unsere Podenco/Golden-Retriever-Mix-Hündin, 11 Jahre alt. Sie trauerte furchtbar (die 2 hatten 10 Jahre zusammengelebt und waren völlig aufeinander fixiert) und wurde darüber schlimm krank. Sie bekam hohes Fieber und hatte hohe Entzündungswerte.
Wir haben etliche Tierärzte durch, es wurden unzählige Untersuchungen und Tests gemacht, alles ohne Befund. Sehr schnell waren wir schon bei Ausgaben von über 2.000 Euro.

Shari ging es noch immer sehr schlecht. Sie fraß 2 Wochen lang nicht und wollte sich nicht mehr bewegen. Stark abgenommen hatte sie auch schon.

Durch Zufall kam ich an einen anderen TA, weil die Ultraschallspezialistin, zu der wir sollten, an dem Tag dort mit ihrer mobilen Ausrüstung arbeitete. Sie überlegte mit mir, welche Bluttests wir noch machen könnten und kam dann auf alle Zeckenkrankheiten, Autoimmunkrankheiten und Blutbaktieren.

Bingo!

In Sharis Blut wurden Mykoplasmen gefunden, gegen die nur ein bestimmtes Antibiotikum wirkt, nämlich Doxycyclin. Diese Mykoplasmen hat sie evlt. schon seit Jahren in sich getragen (übertragen durch Zecken), da ihr Immunsystem aber gut in Schuss war, ist der Körper damit fertig geworden, so dass keine Krankheit ausgebrochen ist. Durch den Verlust ihrer "Schwester" war ihr emotionaler Stress so hoch, dass ihr ganzes Immunsystem zusammen gebrochen ist. Die Krankheitssymptome begannen bereits einen Tag nach Ninas Tod.

Der TA, bei dem dieses Krankheitsbild festgestellt wurde, bewegt sich zwischen Schulmedizin und Heilpraktik. Er rief mich an wegen des Blutergebnisses und ich sagte ihm, dass wir schon an Einschläfern gedacht hatten, weil es Shari so schlecht ging, dass wir gar keine Hoffnung mehr hatten. Er bot mir an, sie zu therapieren. Ich fragte ihn ungläubig, ob er denn meine, dass er ihr helfen könne und er meinte, ja, das könne er. Ich zweifelte.

Nun hat dieser TA ein Gerät, in dieser Zusammensetzung als einziger TA in Deutschland, mit dem er die Körperfunktionen des Tieres messen kann. Diese Methode nennt sich Bioresonanztherapie, zusätzlich wird eine Dunkelfeld-Vitalblutanalyse gemacht.
Ich dachte erst, na der wird doch jetzt hier nicht durch Handauflegen was lösen wollen? Nach den ganzen Negativergebnissen war ich extrem skeptisch, dass man mir wieder nur eine Menge Geld aus dem Knie leiern wollte, denn preiswert ist diese Therapieform gerade nicht.
Der TA unterhielt sich lange mit mir, erklärte mir alles und sagte mir nochmal: Ich kann Shari helfen und ich werde ihr helfen, sie wird leben.
Als ich sagte, dass ich hier nicht von vielleicht 20% Lebensqualität sprechen möchte, antwortete er, dass er Tierarzt aus Leidenschaft sei und es ihm am Herzen läge, Tieren zu helfen, dies aber ganz sicher nicht, wenn er nicht wirklich helfen könne und das Tier am Ende nicht wirklich wieder ein gutes Leben führen könne.

Hm, ich war beeindruckt und sah natürlich auch den Hoffnungsschimmer für meine Süße. Also stimmte ich der Therapie zu.
Es wurde also ihr Körper gescannt, indem zwei Saugnäpfe angeschlossen wurden und das Gerät warf alles möglich aus, Körperfunktionen, Organfunktionen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Allergien usw. Sowas hatte ich noch nie gehört oder gesehen.

Das Gerät zeigte an, dass Sharis Leber nicht mehr richtig arbeitete (obwohl ihre Leberwerte gut waren), dass ihre Nebennierenrinde keine Hormone mehr produzierte (obwohl auch diese Werte lt. Blutbild alle gut waren). Ihr Herz bekam nicht genug Sauerstoff, deshalb die schnelle Erschöpfung, wobei auch Herzultraschall und EKG einwandfrei waren.

Dann kam die Dunkelfeld-Vitalblutanalyse. Dazu entnahm er einen Tropfen Blut am Öhrchen und gab es auf eine Trägerplatte. Er zeigte mir anhand von Abbildungen, wie gesunde rote Blutkörperchen normalerweise aussehen.
Bei Shari war das ganz anders. Die roten Blutkörperchen waren verändert in der Form und kleben aneinander, alles zähflüssig. Die roten Blutkörperchen können so keinen Sauerstoff mehr tragen und somit funktioniert auch der Abbau von Giften in Milz und Leber nicht mehr richtig. Sharis Körper zeigte eine hohe Übersäuerung, was sich widerum als Schmerzen in den Gelenken bemerkbar machte. Auch deshalb ihre Probleme beim Laufen, die alle Ärzte dem Bewegungsapparat zugeschrieben hatten.

Da sie schon so schwach war, kam sie an den Tropf mit allen möglichen Inhaltsstoffen, nicht nur Flüssigkeit und Elektrolyte, wie vorher bei den anderen Ärzten.

Danach bekam sie eine Ozonbehandlung, um die roten Blutkörperchen wieder mit Sauerstoff anzureichern.

Dann ging es an das Besprechen des Therapieplans. Ich bekam einen Riesenzettel von ihm, handgeschrieben, auf dem zig Präparate aufgeführt waren, die sie nun alle täglich bekommen sollte, dazu das Doxycyclin gegen die Bakterien.

Dann wurde sie nochmals an das Bioresonanzgerät angeschlossen. Er meinte, das sei quasi Wellness für den Hund, weil dort Energien in den Körper geleitet werden, die helfen würden, alles wieder in den richtigen Fluss zu bringen. Shari genoss das total und entspannte sich dabei.

Ich weiß, das alles hier klingt für Manche bestimmt abenteuerlich, hat aber mit Handauflegen nichts zu tun, davon konnte ich meinen Mann dann auch überzeugen. Er kennt sich beruflich gut mit physikalischen Prozessen aus und meinte, nichts Anderes sei das hier eigentlich auch und letzlich logischer als es sich erstmal anhört.

Im Wartezimmer traf ich auf einige Hundehalter, die von rätselhaften Krankheiten ihrer Hunde sprachen und schwärmten, dass es nun bergauf ginge, da der Doctor hätte helfen können.

Das hoffte ich für meine Maus natürlich auch.

Tja, was soll ich euch sagen, Shari geht es nach zweiwöchiger Therapie schon deutlich besser, sie frisst wieder und hat auch ihre Trauer schon etwas bewältigen können.

Jetzt haben wir am Freitag wieder einen Termin, um zu checken, welche Werte usw. sich bei Shari gebessert haben durch die Behandlung.

Ich bin echt happy und hätte das nicht erwartet. Wir hatten Shari abgeschrieben und waren untröstlich, nun unseren zweiten Hund auch noch zu verlieren. Gott sei Dank ist das nicht passiert.

Ich habe die ganze Geschichte hier aufgeschrieben, um vielleicht dem Einen oder Anderen, dessen Hund unter undefinierbaren Beschwerden leidet, einen Tipp zu geben und Hoffnung zu machen, nicht zu schnell aufzugeben. Wir bleiben jetzt bei diesem TA, einfach weil Sharis Genesung uns überzeugt hat. Sie fängt übrigens schon wieder an zu spielen :-).

Bei uns ist vor knapp 2 Wochen die Podencohündin Finja (7 Jahre, von Lanzarote) eingezogen und wir hoffen, dass Shari und sie vielleicht eines Tages gute Freundinnen werden.

Wenn ich Irgendwem hier mit einer Empfehlung (die ausschließlich auf Sharis Heilung basiert, mehr Fachkenntnisse habe ich bzlg. der Behandlungsmethode leider nicht) helfen kann, dann sprecht mich gerne darauf an.

 

 

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Vielen Dank für den Bericht.

Da sieht man wieder, daß Schulmedizin nicht alles ist.

Auch ich habe schon die Erfahrung gemacht, daß  ein Organ nicht in Ordnung ist, obwohl die Blutwerte stimmen, zwar bei Menschen, aber da ist dann ja kein Unterschied.

Und dein Bericht zeigt auch, dass man durch seelischen Stress sehr krank werden kann.

Wird meiner Meinung nach viel zu wenig berücksichtigt.

Ich wünsche dir und deinen Hunden alles Gute, besonders dass sich die zwei gut verstehen!

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Dankeschön, da hast du völlig Recht. Die Seele kann den Körper schon stark beeinträchtigen und seelischer Stress kann Krankheiten auslösen. Das Gerät, das der Doc hat, kommt übrigens aus der Humanmdizin, deshalb ist er auch der einzige TA in Deutschland, der es hat. Da kann man sagen, was man will, aber die Leute kommen aus ganz Deutschland zu ihm, es gibt etliche Presseberichte über seine Arbeit und es hilft ja scheinbar tatsächlich. Meine Shari ist der Beweis dafür. Ich bin echt so dankbar, auf diesen Arzt gestoßen zu sein.

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vor 5 Stunden schrieb Shari_281208:

Nun hat dieser TA ein Gerät, in dieser Zusammensetzung als einziger TA in Deutschland, mit dem er die Körperfunktionen des Tieres messen kann. Diese Methode nennt sich Bioresonanztherapie, zusätzlich wird eine Dunkelfeld-Vitalblutanalyse gemacht.

 

Bioresonanz und Dunkelfeld-Analysen werden nun wirklich an jeder zweiten Ecke von diversen Tierärzten und Heilpraktikern angeboten. Das ist sicher kein Alleinstellungsmerkmal deines Tierarztes, auch wenn er es behauptet. 

 

Aber ich freue mich, dass es deinem Hund wieder besser geht... egal was man macht, wenn es hilft, war es richtig ;)

 

 

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vor 1 Stunde schrieb Lissy-und-Missy:

Bioresonanz und Dunkelfeld-Analysen werden nun wirklich an jeder zweiten Ecke von diversen Tierärzten und Heilpraktikern angeboten. Das ist sicher kein Alleinstellungsmerkmal deines Tierarztes, auch wenn er es behauptet. 

 

... waren auch meine ersten Gedanken und ob da wohl jemand vielleicht verdeckt Werbung für einen TA macht/machen will.

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(bearbeitet)

Da macht keiner verdeckte Werbung für einen TA. Das hat dieser TA auch gar nicht nötig. Ich habe mit Shari_281208 mitgelitten, denn sie ist eine gute Freundin von mir. Man muss nicht immer schlechtes denken, wenn jemand von der Behandlung seines Tierarztes überzeugt ist. Ich finde das hier echt traurig diese Unterstellungen.

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vor 2 Stunden schrieb sibylle49:

 

ob da wohl jemand vielleicht verdeckt Werbung für einen TA macht/machen will.

 

sind denn Name und Kontaktdaten des betreffenden TA genannt worden?

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Ich möchte gern noch einmal herausstellen, dass ich hier überhaupt gar nichts unterstellen möchte! Ich möchte lediglich anmerken, dass Bioresonanz in der alternativen (Tier-)Medizin keine Unbekannte ist. Ich vermag auch gar nicht zu urteilen, ob's was bringt oder nicht, weil ich es noch nicht probiert habe. 

 

Ob der Tierarzt nun gut ist oder nicht, kann ich ebenso wenig beurteilen. Aber ich kann wohl meine Meinung dazu äußern, dass ich nicht glauben kann, dass er der einzige TA ist, der ein solches Gerät hat. Und wenn er das tatsächlich behauptet, würde mich das stutzig machen. Ich lasse mich aber gern vom Gegenteil überzeugen. Vielleicht ist ja das Gerät ein ganz anderes, als andere nutzen? Die Therapie als solche ist ganz sicher nicht einzigartig. 

 

Und dass ich mich für Shari freue, dass es funktioniert, meine ich ebenso ernst! Ganz ehrlich! Ich meine es, wie ich es geschrieben habe: Wenn es hilft, ist es richtig! 

 

Ich habe in den letzten Monaten seeeehr viele Tierärzte kennengelernt und seeeehr viel mehr Therapieformen. Und natürlich war jeder einzelne TA von sich und seiner Lösung überzeugt. Muss er ja auch, wäre ja schlimm wenn er selbst nicht mal dran glauben würde! Nur muss man nicht alles blind glauben, was man hört ;)

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(bearbeitet)

 

 

 

Nö, aber auf Anfrage bekommt man diese "Empfehlung ", deshalb meinte ich auch "verdeckt" :lol:. War nur so ein Gedanke von mir... wahrscheinlich falsch. Ich wollte nichts unterstellen und auch niemanden verletzen. Tut mir leid, wenn das passiert ist, habe vielleicht vorschnell meine Gedanken formuliert. Sorry

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@Shari_281208 Schön, dass euch was geholfen hat und alles Gute für Finja, Shari und euch!

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Gast
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