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polar-chat.de  Der Hund
Rory

Schlingen und schmatzen

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Hallo,

Ich bin neu hier, und hoffe ich bekomme hier bisschen Hilfe ich habe eine kleine hundedame laila sie ist 4 ein Mischling aus jack russell und das Problem was ich mit ihr habe sie bekommt 1mal am Tag wenn die Familie Frühstück nassfutter kaum ist die Schüssel am Boden ist sie innerhalb von 3sek.leer unsere laila frisst nicht sie schlingt wie ein Krokodil und das so laut schmatzen ist kein passendes Wort dafür und wenn sie fertig ist läuft sie weg und stößt Stücke wieder raus so als ob sie erst aus der Dose kommen. Kann man was machen das sie nicht so schlingt und schmatzt?

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Hallo, 

Wenn Sie wirklich so schlimm schlingt (ist das bei jedem Futter so?), könnte vielleicht ein Anti-Schling Napf wie dieser: https://www.amazon.de/Dogit-Antischling-Napf-schwarz-600/dp/B0032GG5Z8/ref=mp_s_a_1_4?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1533853700&sr=8-4&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=anti+schling+napf+hund&dpPl=1&dpID=51qZUhOMBaL&ref=plSrch helfen. 

Bekommt sie insgesamt nur einmal am Tag Futter, oder noch Trockenfutter? 

Bitte versuch bei der Antwort ein wenig auf korrekte Zeichensetzung und Rechtschreibung Wert zu legen, dein Text ist nämlich ein wenig schwer zu lesen :)

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Vorab: Schlingen und Schmatzen ist bei Hunden nicht unnormal. Manche Hunde haben ihr Futter schon weg, da steht der Napf nicht mal auf dem Boden. Bei anderen ist das zwar weniger ausgeprägt, aber geschlungen wird immer.  Man kann natürlich sofort zu einem Antischlingnapf greifen, aber damit bekämpft man erst mal nur ein Symptom und nicht eine eventuell vorhandene Ursache. Das Schlingen kann durchaus mehrere Gründe haben. So habe ich schon häufiger Hundehalter gehabt, die ihren Hund  durch die 5 Minuten Regelung förmlich zum Schlinger erzogen haben (Wenn das Futter nicht innerhalb von 5 Minuten völlig weg ist, wird der Napf weggenommen. Da lernt Hund natürlich auch, alles was geht in kürzester Zeit zu fressen), manchmal ist es schlicht die Angst, dass nicht genug übrig bleibt (kommt häufiger bei Hunden vor, die vorher in Hundegruppen (Auslandstierheim) oder in freien Rudeln gelebt haben. Da ist nicht selten auch Futteraggression zu beobachten. Und manchmal ist es schlicht Hunger, weil der Hund nicht genug zu fressen bekommt, bzw. die Abstände zwischen den Mahlzeiten einfach zu groß sind (Ich denke mal daher auch die Frage von Crystalflower ob auch noch Trockenfutter?)

 

Wenn du im Internet nach der richtigen Fütterungsmethode suchst und welche findest, diese dann nimmst und durcheinander würfelst, wirst Du feststellen, dass entweder alles oder gar nichts richtig ist. Und dabei ist es egal ob die Aussagen von Veterinärmedizinern, Ernähungswissenschaftler oder Gurus kommen. Es gibt Befürworter der Einmalfütterung und welche die zweimal, bzw. so was wie Dauerfüttern. Nichts davon ist falsch, wenn es auf den Hund passt. Im schlimmsten Fall muss man das ausprobieren, im besten Fall merkt man schnell, wie es am besten funktioniert. Ein paar Grundregeln sollte man aber beachten, vor allem wenn Hund ein Verhalten Zeigen wie Deiner.

 

- Füttern nur da, wo der Hund ungestört ist, bzw. sich sicher fühlt. Stress beim Fressen fördert das Schlingen. Je unsicherer der Hund beim Fressen ist, desto eher wird er sein Fressen "sichern".  Selbst wenn er es nachher irgendwo auskotzt (Die meisten Hunde fressen das dann übrigens wieder und weit ruhiger als am Napf). D.h. Hunde sind zwar sehr gesellige Tiere, aber wenn sie fressen, sollte da z.B. nicht in der Nähe des Frühstückstisches sein. 

 

- Fressen nie einfach so wegnehmen: Erklärt sich von selbst. Wenn ich nicht weiß, wie lange ich das Fressen behalten darf, muss es schnellstens rein.

 

- Es ist absolut wichtig, dass Hund sich seiner Nahrung sicher sein kann. Futter sollte weder Bestrafung, noch Lob oder sogar Erziehungsmittel sein. Nahrungsaufnahme ist eine der mächtigsten und am tiefsten verankerten Bedürfnisse, jedes Lebewesens und hat bei falschem Vorgehen ebenso mächtige und spürbare Auswirkungen. Es hilft auch, wenn man feste Zeiten einhält, auf die sich der Hund verlassen kann. 

 

Bei übermäßigem Schlingen besteht, vor allem bei größeren Hunden die Gefahr einer Magendrehung. Aber auch kleinen Hunden kann das passieren.  Darum ist es eigentlich besser, nicht große Mengen auf einmal zu geben, sondern eher mehrere kleinere Mahlzeiten oder wenigstens zwei. Abgesehen davon hängt es auch von der Rasse und dem Charakter des Hundes ab, wie oft ich füttern sollte. Einem ruhigen großen Hund mit eher wenig sportlicher Beschäftigung reicht evtl. eine einzige größere Mahlzeit am Tag. Ein eher sportlicher Hund mit viel Bewegung oder einer der eher "aufgeregt" durchs Leben hibbelt, braucht i.d.R. mehr Energie und somit mehrere Fütterungen. 

Ich kann z.B. sagen, dass meine Komondorok (über 70 Kilo und recht groß) weniger Futter benötigen, wie manche weit leichteren und kleineren  Rassen. Soll heissen: Die Mengenangaben bei Hundefutter jeder Art, beziehen sich immer auf ein Mittelmaß und auch die Angaben "für sportliche Hunde" sind sehr ungenaue Schätzwerte, nicht nur weil "sportlich" für jeden was anderes heißen kann. 

 

Ach so: Wenn es nicht allein im Wesen des Hundes, sondern tatsächlich an einer falschen Fütterung liegt, dann hilft ein Anti-Schlingnapf gar nichts. Er sorgt dann schlimmsten Falls dafür, dass der Hund beim Fressen noch aufgeregter wird und er noch verzweifelter Versucht, das Fressen so schnell wie möglich zu sichern. Man hört es dann nur nicht mehr so, weil die Mengenaufnahme zwangsweise reduziert wurde. 

 

Ich fahre mit meiner Art zu füttern, auch bei Tierheimhunden seit Jahrzehnten eigentlich ganz gut. Morgens gibt es Nassfutter, bzw. Frischfleisch, und Abends, bzw. am späten Nachmittag eine entsprechende Menge an Trockenfutter, dass dann bis zum nächsten Morgen stehen bleibt, weil es im Gegensatz zu Nass- und Frischfutter in der Zeit nicht schlecht wird. Manchmal wird es dann direkt gefressen oder man gönnt sich ab und an einen Happen. Übriggebliebenes kann man an nächsten Tag problemlos erneut verfüttern. Gefüttert wird immer zur gleichen Zeit aber immer getrennt voneinander, so dass jeder für sich die nötige Ruhe hat.

 

 

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Also ich habe auch eine Schlingerin. Man könnte denken, dass sie mind. 12 Geschwister gehabt hätte oder jetzt in einem großen Rudel lebt. Aber das ist alles nicht der Fall. Sie war Einzelkind/-welpe und lebt als einziger Hund im Haushalt. Sie bekommt immer genug zu fressen, 2x am Tag. Und das Futter wird ihr auch nicht weggenommen.
Ich habe ihr damals, als sie noch kleiner war auch einen Anti-Schling-Napf geholt und aus dem bekommt sie auch heute noch das Fressen. Ich finde, dass es etwas besser geworden ist. Kann auch sein, dass sie jetzt durch ihre ausgewachsene Nase einfach länger braucht, das Futter aufzunehmen.

@Rory vielleicht erst einmal die Punkte von Herifreund abklopfen und sonst auch einen Anti-Schling-Napf ausprobieren.
Wenn sie auch Trockenfutter bekommt, dann kann man das Futter auch erarbeiten lassen, mit Suchspielen oder Futterdummy,... Dann bekommt sie auch das Futter, aber sie kann es nicht so schlingen.

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Schlingende Hunde sind per se erst mal normal.

 

Allerdings klingt das bei deiner Dame eher nach Hunger bzw. nach zu großen Zwischenraum zwischen den Mahlzeiten. Was bekommt sie denn sonst den Tag über so an Leckerlies und Co?

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