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Hundeforum Der Hund
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Tierärzte wissen nicht was meine Hündin hat

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Hallo ihr Lieben,

seit 9 Jahren begleitet mich meine Irish Terrier Hündin durchs Leben. Sie ist normalerweise ein absoluter Wirbelwind, jüpft durchs Leben wie ein Kangaroo und strotzt vor Energie wie ein junger Hund, häufig wird sie auf 2-4 Jahre geschätzt. 

 

Doch jetzt ist alles anders..  

ich wollte 2 Monate ins Ausland. Ich habe mich auf den Weg gemacht, während dieser Zeit wurde meine Hündin von meinem Freund verpflegt. Nach etwa 5 Wochen ging es ihr immer schlechter, sie hat nicht mehr richtig gefressen, bekam Fieber und wirkte lustlos - beim Spaziergang ist sie nur noch hinterher getrottet. Mein Freund ist zum Tierarzt, um abzuklären, ob es daran liegt, dass ich nicht da bin (ich war noch nie so lange weg) oder ob das Verhalten gesundheitlich begründet ist. Der Tierarzt hat ein großes Blutbild gemacht, alle Werte waren unauffällig. Auch eine röntgenaufnahme lies nichts bedenkliches erkennen. Ich wollte schon zurück kommen, da hat mein Freund eine blutige Blase am Bein entdeckt. Wieder zum Tierarzt mit der Diagnose: Entzündung durch eine Zecke. Gegen die Entzündung hat meine Hündin Antibiotika bekommen, was auxh angeschlagen hat - ihr ging es wieder besser. Sie hat wieder gefressen, jedoch wurde sie nach einer Woche wieder etwas apathisch. Wieder beim Tierarzt wurde erneut Blut abgenommen, diesmal war lediglich der Anaplasmose-Wert mit 13 etwas erhöht. Es wurde auch ein Ultraschall gemacht und da kam dann der Schreck, Diagnose „Milz Tumor mit der Größe eines Golfballs“. Ich habe direkt den nächsten Flieger genommen, meine Reise abgebrochen und war 36 std später endlich bei meiner Maus! Natürlich komplett fertig mit den Nerven. Am nächsten Tag wurde eine Probe von dem angeblichen Tumor Gewebe entnommen mit dem Ergebnis, dass es sich um entzündliches Gewebe handelt und erstmal keinen Tumor. Allerdings hat mein TA mir erklärt, dass ein Tumor nicht ausgeschlossen werden kann, da sich neben diesem entzündlichen Gewebe in der Ecke ein Tumor verstecken kann. 2 Tage später wurde die Milz samt diesem Knoten entnommen. 4 Tage später hatte mein Arzt eine gute und eine schlechte Nachricht für mich. Gute: kein Tumor, schlechte: er weiß nicjz was der Hund haben könnte. 

 

Seit dem geht es mit ihr immer auf und ab. Morgens mag sie z.b. kaum fressen und abends verschlingt sie den gesamten Napf. Wir probieren Sie mit allem möglichen zu mästen, kochen Kartoffeln, Reis und Hähnchen, alles was sie gerne mag bekommt sie neben ihrem Trockenfutter. Im Moment frisst sie ganz gut, wir haben sie innerhalb 2 Wochen von 11,6kg (mit Milz) auf 11,9kg (ohne Milz) bekommen.

manchmal freut sie sich und ist ganz die alte, allerdings ohne das herum gesprungen wie sie es früher immer gemacht hat. Und manchmal steht sie nur apathisch da und hat den Schwanz eingezogen. Generell hat sie öfters mal den Schwanz eingezogen, ob beim fressen oder ob sie gestreichelt wird.

 

Gestern war ich nocjmal beim Tierarzt um zu besprechen wie es weiter geht. Mein Tierarzt hat sich mit den anderen 4 Ärzten in der Gemeinschaftspraxis beraten und die vermuten, dass es am Gehirn liegt. Allerdings ist eine gehirnwasser Untersuchung sehr risikoreich und es würde letztendlich „nur“ Gewissheit bringen, denn am Kopf kann er nicht viel behandeln, also wenn es ein Tumor ist wie er glaubt. Jetzt hat er ihr nochmal cortison gespritzt und gesagt, dass die Medikamente die sie im Moment bekommt (2 Antibiotika einmal gegen wund Entzündung von der Milz OP und einmal gegen die Anaplasmose, Schmerzmittel) wirken müssen, sonst müsste man überlegen sie früher oder später zu erlösen. 

 

Mit der Cortison Spritze von gestern geht es ihr heute echt super, sie war eben mit mir eine kleine Runde im Wald und ist vor mir her gelaufen, hat alles neugierig beschnuppert und heute keinmal den Schwanz eingezogen. Gefressen hat sie auch schon echt viel. Meine Frage an euch, habt ihr eine Idee was sie noch haben könnte? 

Ich habe mich mal schlau gemacht über Gehirn tumore und finde von den Symptomen passt das einfach gar nicht.. natürlich möchte ich sie nicht quälen und sie nur weiter leben lassen, wenn ihre Lebensqualität nicht eingeschränkt wird, aber so ganz im Ungewissen kann ich mich auxh einfach nicht von ihr trennen... zumal es ihr immer 2 Tage gut geht und dann mal wieder einen halben nicjz gut.. das macht mich einfach wahnsinnig dieses hin und her und ich verstehe es einfach nicht. Habt ihr eine Idee? Wäre euch sehr dankbar! Vllt hat ja jemand schobmal sowas Ähnliches erlebt? 

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Vielleicht Schmerzen bei Bewegung? Sind Wirbelsäule und Gelenke auf entzündliche /arthrotische Prozesse untersucht worden? Da schlägt Kortison ja auch an - zumindest kurzfristig.

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Mal eine Sache, die mir jetzt beim Lesen auffällt, ohne dass ich großartig medizinische Kenntnisse habe. Dein Hund ist frisch operiert, bekommt zwei !!! Antibiotika, was ja körperlich sehr stark rein haut und da wird sich gewundert, dass dein Hund schlapp ist und nicht gut frisst?

 

Außerdem finde ich die Vermutungen, die der Arzt ausspricht, schon grenzwertig. Wie kommt er von einem Milztumor, der es nicht gewesen ist darauf, jetzt einen Hirntumor zu vermuten? Und dann ist sogar schon von erlösen die Rede? Das ist ja furchtbar!

 

Nimm deinen Hund, geh mit ihm zu einer Tierklinik oder einem anderen Tierarzt und lass dir mal eine Zweitmeinung geben. 

 

 

 

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vor 5 Stunden schrieb Fiona01:

Mal eine Sache, die mir jetzt beim Lesen auffällt, ohne dass ich großartig medizinische Kenntnisse habe. Dein Hund ist frisch operiert, bekommt zwei !!! Antibiotika, was ja körperlich sehr stark rein haut und da wird sich gewundert, dass dein Hund schlapp ist und nicht gut frisst?

Ich hätte gemeint, daß damit der Zustand vor der Operation angesprochen worden wäre.

 

Den letzten Absatz hatte ich noch gar nicht gelesen- also das steht ja wohl gar nicht zur Debatte erst recht ohne Diagnose!

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