Jump to content
Hundeforum Der Hund
KleinEmma

ARD Reportage Kampfhunde

Empfohlene Beiträge

Aber irgendwer hatte Sinn für Humor. 

Audio: "Das Problem liegt beim Halter."

Video: Fünf Hunde an Würgeleinen, die bis zu den Ohren hochgezogen werden.

 

Audio: "Sveja wurde kürzlich in den Arm gebissen."

Video: Sveja schlägt brutal auf einen Hund ein.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Da schwingt schon allgemein eine feindselige Stimmung allen Hundehaltern gegenüber durch. Und das, was als richtiger Umgang mit Hunden angepriesen wird, immer mit der Betonung ja nicht zu vermenschlichen, ja nicht zu lasch zu erziehen, ist furchtbar.

 

Risikovermeidung im Umgang mit Hunden geht nämlich in meinen Augen genau nicht über diese Härte und Dominanz. Das kann ins Gegenteil umschlagen und zu richtig schlimmen Situationen führen.

 

Risikovermeidung in meinen Augen ist in erster Linie vorrausschauendes Handeln und Management. Den Hund eben nicht Situationen aussetzen, die er garantiert nicht regeln kann und dann, wenn er wie erwartet versagt, munter strafen. Sondern vorher eingreifen, den Hund sichern, usw...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Sehe ich auch so, ist aber oftmals nicht so leicht. Und deshalb ist es ebenso wichtig das der Hund eine relativ selbstständige Frohnatur ist, so das auch dann nichts passiert selbst wenn es mal schief geht und man es nicht geschafft hat den Hund rechtzeitig zu sichern.

Und das ist mit Gewalt und Unterdrückung nicht möglich, da wird das Selbstbewusstsein immer auf der Strecke bleiben und die Fröhlichkeit des Hundes ebenso.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Auch als nicht Wattebauschwerfer schwillt mir bei der Hellhound Foundation regelmäßig der Kamm. Ich mag mir nicht anmaßen zu urteilen ob ein solcher Umgang der einzige Weg ist, dafür hab ich zu wenige Hunde auf dem Level kennengelernt aber wenn er es ist plädiere ich fürs einschläfern das ist wesentlich humaner.

Die Hunde wirken auf mich wie schnell Kochtöpfe , da wird versucht ein Deckel drauf zu machen und drunter brodelt es fröhlich weiter.  Dazu frage ich mich wirklich warum man den Rotti Medienwirksam am Kinderwagen hohl drehen lässt nur um ihn dann wenn er schon fast auf maximal läuft in die Bauchfalte zu greifen. Das der loslegt war doch absolut absehbar bei der Erregungslage , das war fürs Training sicher nicht vorteilhaft.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich liebe ja immer diese unterschwellige Küchenpsychologie in diesen "Reportagen". Klare Sache, das Hundehalter irgendwie gesellschaftlich entrückte Menschen sind, die irgendwelche Marotten durch ihre Hunde kompensieren müssen, die das Wohl von Kindern grundsätzlich gegen das Wohl von Hunden aufwiegen (und immer pro Hund sind), die im Grunde mit ihren Tieren immer Parkordnungen terrorisieren und die vermutlich als Säugling schon zu heiß gebadet wurden.

 

Vermutlich haben sie sogar nicht mal einen Platz auf ihrem Sofa, weil da ein Hund rumliegt! :ph34r: Schweres Dominanzproblem!

 

so weit

Maico

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

hmm, Messe Dortmund, Europas größte Messe Jagd und Hund in Dortmund, VDH in Dortmund, alles in einigen 100 m in meiner Nähe.

 

Über den Bericht muss ich noch länger nachdenken und mir den noch ein paar mal ansehen. Ich verstehe den Hintergrund dieses Artikels noch überhaupt nicht. Warum holt man das SOKA Thema so wieder hoch und so unsachlich.

 

Kenne die Messen seit 30 Jahren, auch die Veränderungen, habe die Szene damals hier mit groß werden sehen, die Hunde wurden direkt da weiter gegeben..... ein "gutes" Geschäft.

 

Dazu harte Jungs oft, Rapper Szene, Rocker, Zuhälter, man schmückte sich damit und die Probleme namen Ihren lauf. Und ich habe noch nicht mal was gegen Rocker und Rapper.

 

Es war ein bizarres Bild in den Hallen, auf der einen Seite gestylte Pudel mit zum Teil gestylten Frauchen, ein paar Meter weiter volltätowierte "echte" Kerle. nicht das es falsch rüber kommt, mein Sohn ist auch völlig tätowiert, vor 15-20 Jahren war das aber noch völlig anders.

 

Ich habe viele Hunde aus der Zeit kennen lernen dürfen, an denen lag es nicht, zumindest nicht immer, manche waren aber wirklich so trainiert, oh man, was für eine Zeit, hatte die schon etwas in den Hintergrund im Kopf gehabt, kommt jetzt aber wieder hoch.

 

Nun brauchte man damals aber dann auch nicht kommen mit, das Halsband ist aber nicht gut, ziehen an der Leine ist auch blöd, sie wurden kurz geführt, Brust nach vorne, das Bild passte einfach.

 

Warum kommt nun, nach dieser Zeit jetzt dieser Bericht, was will man damit bewirken. Eine Aufklärung war es in keinster Weise.

 

Ich kann es alles gerade nicht sortieren und werde einige Zeit brauchen um meine Gedanken hier zu ordnen.

 

Ich habe die Jagdszene in den Hallen gesehen, Großwild Safarie Werbung im ganz großen Sttil, ich kenne heute noch das Gefühl in mir, wie mir vor 25 Jahren die Tränen die Wange runter gelaufen sind und ich einen so großen Kloß im Hals hatte. Ich habe Fichtlmeier damals gesehen, wie er neue Ansichten in die alte Jagdszene bringen wollte und dort beschimpft und ausgeschlossen wurde, viel hat sich verändert, vieles ist besser geworden, manches auch nicht, aber es geht hier ja um diesen TV Bericht. hmm.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Irgendwie muss man das Sommerloch ja füllen und das Thema polarisiert ja erfolgreich. 

 

Ich hoffe sehr, dass es das nicht wieder in die Politik schafft und alle Hundehalter dann drunter zu leiden haben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 5 Stunden schrieb mikesch0815:

Klare Sache, das Hundehalter irgendwie gesellschaftlich entrückte Menschen sind, die irgendwelche Marotten durch ihre Hunde kompensieren müssen

Tun das viele Hundehalter, vielleicht sogar immer mehr nicht tatsächlich? 

 


Früher waren das ein paar Verrückte, die sich am eingezäunten Abrichteplatz irgendwo am Ortsrand getroffen haben und sich für "besser" hielten, die "gefährliche" Hunde hatten, weil sie es so wollten, und weil sie - no na - Angst vor Hunden hatten, die sie gerne verallgemeinert hätten und die "trainieren" _mussten_ weil sie ihre eigenen Hunde sonst gefressen hätten... Nur hat die niemand ernst genommen, der Großteil der Hunde war einfach Hund und lief ganz ungefährlich einfach mit. Dann kamen die "Kampfhundehalter", erst nur Zuhälter und (Klein-)Kriminelle, die stolz mit ihren "beeindruckenden" Hunden durch die Stadt zogen und Angst machen _wollten_, was in der Volcan-Geschichte gipfelte. Aber das waren immer noch "die" gegen die "Normalen". Heute laufen nur noch Besserwisser 'rum, auf deren Hund jeder Rücksicht zu nehmen hat und die - wie die alten Abrichter und die "Kriminellen" - Rücksicht ausschließlich von anderen verlangen, nie von sich selbst... Es sind also längst nicht mehr nur "DIE Dominanzler". Jeder gegen jeden ist Normalität geworden …. sie haben also gewonnen, nur logisch, dass ihnen die Reportagen im Fernsehen gehören. Heute trägt jeder Hundehalter mit dem nächsten beim ganz normalen Gassigang "Rangkämpfe" aus, die früher nur Randerscheinungen waren und denen eines gemein ist: Dominanzgehabe, das distanzieren will statt vereinen.... Wir Hundehalter haben es uns also in meinen Augen verdient. Schade für die Hunde im Moment, aber werden auch wieder bessere Zeiten kommen. 🙂

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@mimimi Finde ich jetzt gar nicht. Im Gegenteil. Mittlerweile kommt es mir so vor, dass ich mich mit Hund entschuldigen muss überhaupt auf der Welt zu sein. Ist ein bisschen überspitzt ausgedrückt, weil ich im allgemeinen fröhlich und freundlich darüber hinweg gehe, wenn jemand glaubt mein Hund sei zum fürchten.

Ich freue mich jedes Mal, wenn Kinder auf "normale" Art dem Hund begegnen. Ich wurde noch für Hundebegnungen erzogen. Wenn ein Radfahrer sich bedankt, weil ich ihm ausweiche, freue ich mich darüber, viel öfter gibt es genervtes klingeln.

Was Listenhunde betrifft: Sie sind leider so gar nicht meine Art Hund. Sonst hätte ich sicher einen. In Wien sind sie nämlich nicht verboten, mit Hundeführschein natürlich. Ich bin auch immer besonders nett zu diesen Hunden, weil ich mir denke, dass sie normale menschliche Kontakte wohl nicht so oft haben. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 13 Stunden schrieb mimimi:

Tun das viele Hundehalter, vielleicht sogar immer mehr nicht tatsächlich? 


 Heute laufen nur noch Besserwisser 'rum, auf deren Hund jeder Rücksicht zu nehmen hat und die - (...) - Rücksicht ausschließlich von anderen verlangen, nie von sich selbst...(...) Heute trägt jeder Hundehalter mit dem nächsten beim ganz normalen Gassigang "Rangkämpfe" aus, die früher nur Randerscheinungen waren und denen eines gemein ist: Dominanzgehabe, das distanzieren will statt vereinen....

 

Harter Tobak... ;)

Aber nicht ganz unwahr... Ich versuche zwar auch immer auf andere Hundehalter Rücksicht zu nehmen, wenn ich mit Enya unterwegs bin.

Doch manchmal erschrecke ich mich selbst vor den Ansprüchen, die ich wie selbstverständlich (und meist unausgesprochen wegen der Distanz zum nächsten Hund)

an meine Mit Gassi Geher stelle.

Ich handle manchmal so, als wäre es völlig üblich, dass jeder HH sich über seinen Hund und dessen Erziehung regelmässig schlau macht und nach diesen Erkenntnisse handelt.

Ja, schön wär's - bleibt also Theorie.

Kein Wunder, wenn die Halter der "Anderen" mich dann vlt. (?) als nervige Besserwisserin abtun, wenn sich meine Begeisterung in Grenzen hält, weil wieder mal so ein fröhlicher Tutnix  z.B. unser "Wie komme ich höflich an anderen Hunden vorbei - Training" sabotiert.

Und Herrchen/Frauchen hängt am Handy oder unterhält sich ohne auf seinen Hund zu achten mit der Begleitung...

 

Ja, die meinen dann auch, ich wolle sie dominieren, bloß, weil ich um mehr Voraussicht und Rücksichtnahme bitte...

Bei vielen, die ich fast täglich treffe, habe ich diesen Anspruch inzwischen geknickt. Ist nicht praxistauglich.

 

Entschuldigung fürs OT!

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.