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Hundeforum Der Hund
Bangy

Bellen, was möchte er mir sagen?!

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Hallo ihr Lieben,

mein Hund beginnt im Alter (ca15Jahre) immer mehr mit neuen „süßen“ Eigenarten. Momentan (seit ca 2-3 Monate) hat er das bellen für sich entdeckt. Früher hat er nur bei der Türklingel gebellt und sonst nie.

Aber vielleicht kurz erst zu seinem aktuellen Gesundheitszustand:

-          Herz stark vergrößert (Vetmedin morgens und abends)

-          Wasser in der Lunge (UpCard morgens)

-          Schilddrüsenunterfunktion (Forthyron morgens und abends)

-          Bandscheibenvorfall (PhenPred morgens und abends)

-          „Undicht“ (Caniphedrin morgens und abends)

-          „Demenz“ (Karsivan morgens und abends)

-          Letzter Check beim Arzt vor 2 Wochen (Blut, Röntgen, Ultraschall, Allgemein etc.) war super, alle Werte top J

Unter den ganzen Medikamenten geht es ihm soweit sehr gut, er kann ganz gut laufen, hat Lebensfreude, spielt und ist insgesamt fit und aufmerksam dabei. Leider merke ich, dass er kaum noch hört und schlecht sieht. Laufen ohne Leine ist leider kaum noch möglich da ich ihn einfach nicht rechtzeitig warnen kann wenn „Gefahr“ droht.  Auch erkennt er in fremden Gebieten eine Bank oder sonstiges als große Gefahr, bellt diese an bis ich da bin und ihm zeige, dass alles okay ist.

 

Das einzige was mir echt ein wenig die Nerven raubt ist das bellen in der Wohnung. Manchmal liegt er entspannt im Wohnzimmer springt auf und bellt irgendwas an. Da habe ich schon überlegt ob es durch das schlecht sehen und hören kommt. Ein anderes Mal glaube ich aber auch er sieht es als ein Spiel an. Zum Beispiel:

Ich gehe in die Küche - er bleibt entspannt im Wohnzimmer liegen

Nach ein paar Minuten fängt er an zu bellen – ich gehe gucken was los ist

Dann kommt die typische Spielaufforderung, vorne runter, hintern hoch – Nur jetzt kommt es was ich nicht verstehe, er will dann nicht spielen. Wenn ich mich darauf einlasse legt er sich wieder hin und findet es absolut unverständlich wie ich auf die Idee komme mit ihm spielen zu wollen. Danach ist Ruhe, mal für 1 Minute mal für ein paar Stunden.

Das macht er nicht immer, wenn ich den Raum verlasse, aber doch schon mehrmals in der Woche.

 

Manchmal steht er aber auch einfach nur auf, stellt sich in den Raum und bellt oder knurrt. Dann lässt er sich auch nicht gerne beruhigen, es gelingt mir zwar, aber es dauert schon ein wenig…

Ignorieren von dem bellen bringt übrigens nichts, dann fängt er entweder an zu jaulen, macht was kaputt, räumt den Müll leer oder sonstiges.

Das mit dem in den Raum stellen und bellen passiert übrigens auch nachts, da interessiert ihn die Uhrzeit null ;) (er darf übrigens im Bett schlafen, wenn er nicht im Bett sein darf dann läuft er die ganze Nacht in der Wohnung von links nach rechts).

 

Habt ihr so ein Verhalten auch schon erlebt oder vielleicht eine gute Idee was ich anders machen kann?

Liebsten Dank an euch!

 

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Kann das nicht schlichtweg mit der Demenz zusammen hängen? Ansonsten hat es vielleicht etwas mit seinem Gehör zu tun. Das wären meine Ideen dazu. Mehr kann ich leider nicht beisteuern.

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An Demenz habe ich auch sofort gedacht. Denny steht manchmal irgendwie orientierungslos im Zimmer. Das ist da sicherlich eine vergleichbare Situation.

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Karsivan ist mit TA abgesprochen?

 

Meiner alten Hündin ging es damit von jetzt auf gleich ziemlich schlecht, also auf einmal träge, nachdem sie es schon eine Weile bekommen hatte und ich zuvor den Eindruck hatte, es würde ihr helfen.

 

Meine andere Omi bekam auch Phenpred und Fothyron, ist ja auch schon einiges...

 

Hm, vielleicht kann er einfach nicht mehr alleine bleiben?

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Danke für die lieben Antworten! 

Ja, es könnte oder wird sicher mit der Demenz zusammen hängen. Ich würde ihm nur gerne den Stress ersparen das er immer wieder aufspringt und bellt. 

Das Karsivan ist so wie alle anderen Medikamente natürlich vom Arzt verordnet. Ohne das steht er oft in einer Ecke im Raum und kommt dort nicht mehr weg, wenn ich es auch nur wenn wenig reduziere liegt er außerdem total uninteressiert in seinem bett und schläft nur noch. Daher glaube ich, dass es ihm mit besser geht als ohne. Die genaue dosis, die für ihn optimal ist, habe ich auch lange Zeit ermittelt. Bei zu viel dreht er nämlich total durch und rennt nur noch hechelnd durch die Gegend und findet keine Ruhe mehr. 

 

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Sry vergessen auf dem Punkt zu antworten. 

Alleine ist er nicht mehr. Er darf überall mit hin, jeden Raum in der Wohnung betreten und wird nie weg geschickt. Wenn ich arbeiten bin ist er schon seit Jahren bei einer guten Freundin die ihn auch nie allein lässt. 

Ich muss aber auch gestehen, dass ich es nie geschafft habe ihm das allein bleiben bei zu bringen. Lediglich im Auto kann er stundenlang allein sein, da kommt er oft freiwillig nicht mehr raus ;) das darf er natürlich nur wenn ich in der Garage geparkt habe, von wo aus er in die Wohnung kommt ;)

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Er vergisst vielleicht einfach, dass du nur im Nebenraum bist? Deswegen auch das Fiddeln, wenn du wiederkommst? Spielen will er dann nicht, sondern entspannt sich wieder. Ist ja alles wieder in Ordnung. 

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Ja, das könnte sein... Vielleicht schaue ich mal ob ich ihn überzeugen kann einfach mit mir den Raum zu wechseln. Denn kochen ist so echt anstrengend 😉 Da ist schon das eine oder andere Mal was übergekocht oder angebrannt 🙃

Ich bin schon froh das in der Wohnung über mir meine Mutter wohnt, die vollstes Verständnis für ihr "Enkelkind" hat und keine Mieter die sich dadurch gestört fühlen...

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