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Hundeforum Der Hund
AnjaBla

Ersthundhalter

Empfohlene Beiträge

vor 27 Minuten schrieb Zurimor:

Meine Argumentation ist vollkommen sachlich, sachlicher als die Gegenstimmen.

 

.... das ist für mich der Gipfel der Unsachlichkeit :o

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@Zurimor Ich glaube, ich kann nachvollziehen was du meinst, finde aber der Vergleich hinkt doch etwas... Um bei dem Chemiekonzern zu bleiben, hätte der Typ die Filter nicht, würde das mit seinem Konzern eben nicht klappen. Vermutlich hätte er den Konzern dann nicht mehr allzu lang. Beim Auto ist das auch irgendwie was anderes, weil so ein Ding ja gebraucht wird oft und weniger ein "Hobby" oder dergleichen ist (gut, für manche schon :)) Beim Tierschutz... Ganz ehrlich, den Leuten die ihren Hund nicht besonders toll halten passiert viel zu wenig und ein Hund ist deutlich seltener ein Gebrauchsgegenstand oder eine Geldquelle. Da spielen doch häufiger andere Absichten die Hauptrolle wenn man sich einen anschafft. Ist das auch verständlich? Beim Tierschutz, glaube ich, spielt viel mehr die Moral eine Rolle als bei einem Auto oder Chemiekonzern.

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Ein klein wenig OT:

Mich nervt es langsam, dass bei solchen Diskussionen immer die Begriffe "sachlich" und "emotional" als sich gegenseinander ausschliessendes Gegensatzpaar bemüht werden.

Das trifft die Realität kaum. Beide haben ihre Berechtigung.

Eine streng wissenschaftliche Untersuchung ist rein sachlich - wünschenswerter Weise.

Den Themen jedoch, die im Forum kontrovers diskutiert werden, liegen in der Hauptsache Meinungen, Interpretationen, persönliche Überzeugungen....zugrunde.

Nix mit rein "sachlich" - auch wenn man mal so nebenbei aus Wikipedia zitiert. ;)

Ich wage zu behaupten, dass die meisten Menschen durch einen Mischmasch von sachlichen UND emotionalen Beweggründen angetrieben werden.

Wenn hier  ein Beitrag als "emotional" oder "nicht sachlich" gegeiselt wird, handelt es sich meist um Totschlagargumente.

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Schon spannend, wie ein Thema verlaufen kann :D 

Hab nu alle Seiten und Beiträge gelesen, uff.

 

Irgendwie ist doch jeder von uns mit jedem "neuen" Hund wieder ein Ersthundhalter. Jeder Hund bringt seine eigene Persönlichkeit und Erfahrungen mit - auch Welpen, die ja nun mal an unterschiedlichen Orten aufwachsen. 

 

Mein erster Hund war ein Welpe, Beagle-Cocker-Mix und das auch noch ausm Schaufenster heraus gekauft. Ich war damals 9 Jahre und war verantwortlich für tägliche Spaziergänge und Erziehung. Heute würde jeder die Hände überm Kopp zusammenschlagen. Es war bestimmt nicht alles gut und richtig, aber ich würde genau diesen Hund wieder wählen, wenn ich könnte.

 

Ich könnte keine Empfehlungen aussprechen, denn jeder Ersthundhalter ist anders und jeder Hund ebenso. Vor ca. 2 Jahren bin ich mit Bekannten zum Tierschutz-Platz gefahren, da sie sich einen Hund aussuchen wollten - Ersthundhalter. Sie wollten gerne eine Emma - also eine Hündin wie meine, so vom Charakter her. Tja, es gibt keinen Hund, der genauso ist wie ein anderer.

Sie waren sofort in eine damals noch sehr wilde Hummel verliebt, die ich ihnen als Ersthund nicht empfohlen hätte. Aber, sie wollten genau diese Hündin. Wir haben sie letzten Winter wieder getroffen. Unglaublich schön zu sehen, wie tief der Mann und die Hündin miteinander verbunden sind. 

 

Irgendwie muss wohl die Chemie stimmen - egal ob beim Welpen, erwachsenen Hund, Tierschutzhund oder Hund vom Züchter. Das ist meine Meinung.

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vor 16 Stunden schrieb Zurimor:

@AnjaBla Nein, Menschenschutz ist offenbar nicht definiert. ;)

 

https://www.dzig.de/Tierschutz-und-Menschenschutz

 

 Interessanter Link! Den Menschen als Haustier des Staates zu sehen ...

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Ja...irgendwie hat sich das hier in eine andere Richtung entwickelt als geplant, ist aber durchaus auch interessant. Ist man wirklich immer wieder Ersthundhalter? So hab ich das noch gar nicht betrachtet... wohl aber daran gedacht daß man immer dazu lernt. Wie würde ich es beim nächsten Mal machen, oder was hätte ich anders gemacht, hätte ich mehr gewusst? Ich weiß auch das nicht... irgendwas muss da wohl einfach überspringen, egal ob beim ersten Hund oder zweiten, dritten, ...

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Loki ist mein vierter Hund, wenn man den Hund in der Kinderzeit mitzählt. Ich für mich kann nur sagen, dass ich mich immer wieder neu auf den jeweiligen Hund einstellen muss. Von Hund 1 auf 2 war ein bisschen einfacher, weil es beide Jack Russell Terrier waren, wir sie als Welpe bekamen und sie sich charakterlich ähnelten. Hund 3 war eine ältere Hündin aus dem Tierschutz und nun Loki kommt auch aus dem Tierheim. Beide haben ihren individuellen Charakter mitgebracht und diesen kennenzulernen, dauerte beide Male etwas. 

 

Mit Loki fühle ich mich auch heute noch wie ein Ersthundehalter.

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