Jump to content
Hundeforum Der Hund
AnjaBla

Ersthundhalter

Empfohlene Beiträge

Ich glaube das kann man pauschal nicht sagen. Der Faktor Mensch muss einfach zum Faktor Hund passen. Und beide Faktoren sind eben höchst individuell. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube das 98% der HH sich überschätzen, dank der unglaublichen Anpassungsfähigkeiten von Hunden  führt das meist nur zu kleinen Katastrophen .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb AnjaBla:

nd da kann ich eben nicht einschätzen was einfacher ist... Defizite ausgleichen oder in der Sozialisierung alles beim Welpen von vornherein richtig zu machen

 

Zuallererst sollte man sich von dem Gedanken trennen, dass es tatsächlich möglich wäre, alles richtig zu machen. Das funktioniert schlicht und ergreifend nicht! 

 

Ich habe mit jedem neuen Hund in meinem Leben (jetzt ist es der dritte) wieder gemerkt, wie wenig Hundeerfahrung ich habe. Und das sogar, obwohl ich neben den eigenen drei Hunden noch viele, viele Hunde in meiner näheren Bekanntschaft und Verwandtschaft habe und obwohl schon immer, seit ich denken kann, Hunde um mich herum waren. 

 

Sie sind allesamt völlig unterschiedliche Persönlichkeiten und man muss sich immer wiede ganz neu orientieren. Was bei dem einen klappt, ist bei dem anderen völlig daneben. 

 

Tendenziell würde ich aber auch eher zu einem erwachsenen Hund neigen als Ersthund, so niedlich die Welpen auch sind. Es gibt auch die netten, unproblematischen Vertreter im Tierheim. Das ist nicht immer der verstörte Hund aus dem Auslandstierschutz. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Stunde schrieb sibylle49:

Ich finde es spannend zu beobachten, wie wir ein Team werden, wie wir uns gegenseitig erziehen :lol: und prägen.

 

Hat was von verheiratet oder anderweitig verbandelt zu sein!

Obwohl es bei uns schon soooo lange dauert. Immer wieder gibt es Erziehungsmaßnahmen, Illusionen und deren Kompensationen...

Bloß, dass Hunde nicht widersprechen.

Ein unschätzbarer Vorteil! :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 2 Stunden schrieb Renegade:

 

Bloß, dass Hunde nicht widersprechen.

 

Meiner schon. 😀

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich denke aber es macht schon einen Unterschied, ob man den allerersten Hund bekommt oder schon mal einen Hund hatte. Zumindest kann man ( bei entsprechender Lernbereitschaft- und Fähigkeit) dann zumindest die Grundbedürfnisse eines Hundes abschätzen, bzw. reagiert auch bei Unpässlichkeiten anders. 

 

Ich finde das sowohl Welpen als auch erwachsene Hunde ihren Charme und ihre "Problemzonen" haben.  Wobei das gar nicht mal am Alter, sondern schlicht an individuellen Eigenschaften der einzelnen Hunde , ihrer Rassen aber auch ihrer Erlebnisse liegt. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein Hund ist als Welpe bei mir eingezogen (mein erster Hund überhaupt). Das war auch gut so, denn so konnte sich ein absoluten Vertrauensverhältnis (beiderseits) aufbauen. Was auch immer ich mit ihm anstelle/n muss (ich sag nur TA und anschließende Weiterbehandlung), er nimmt es mir nicht übel und ist weiterhin vertrauensvoll. Umgekehrt habe ich unbedingtes Vertrauen darin, dass er mir niemals etwas antun würde (mögliche Schrammen bei wildem Spiel nicht eingerechnet, die sind ja keine Absicht).

 

Bevor er bei mir einzog, hatte ich zudem ziemlich Angst vor Hunden. Er hat mir, vor allem durch die "unvermeidlichen" Hundekontakte geholfen, diese Angst zu überwinden, wobei ich auch dabei darauf vertraute, dass er durch sein Verhalten signalisiert, wenn ein anderer Hund möglicherweise "nicht ganz koscher" ist.

 

Ob ich dasselbe Vertrauen aufbauen könnte zu einem Hund, der als bereits Erwachsener bei mir einziehen würde? Ich glaube kaum.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich hatte ja auch Angst vor Hunden. Und am Anfang mega Respekt vor dem Brackel. Am ersten Abend haben wir sie mit Leckerchen in`s Schlafzimmer gelockt abends. 😎

Das hatte sich aber nach 2 Tagen erledigt, man merkt ja einfach ob das ein Hund ist, der gegen Menschen geht. Ich habe sehr schnell gemerkt, dass sie mir nichts tut, wenn ich ihr nichts tue. Zudem war das mein einziges Kriterium an die Orga.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Was irgendwie fast nie erwähnt wird im Zusammenhang mit Welpen: Für den Hund ist es doch schön, in seinem Leben nur einmal Menschen zu haben und die dann auch zu behalten. Von manchen Tierschützern wird man ja schon schief angeschaut (oder auch offen verurteilt) dafür, daß man sich einen Welpen holt. Dabei kann das in gewissem Sinne doch durchaus auch Tierschutz sein, für das einzelne Tier, das einen schönen Platz hat und den sein ganzes Leben lang behält ist es das auf jeden Fall.

Ob Welpe, Junghund oder erwachsener Hund muß jeder selbst wissen, richtig oder falsch gibt's da nicht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 12 Minuten schrieb Fricco:

Ob ich dasselbe Vertrauen aufbauen könnte zu einem Hund, der als bereits Erwachsener bei mir einziehen würde? Ich glaube kaum.

 

Ich glaube schon. Du unterschätzt dad Vertrauen von Hunden in Menschen, die sich um sie sorgen. Egal in welchem Alter. Jedenfalls bei 'normalen' Althunden, mit traumatisierten etc kenne ich mich nicht aus.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstelle ganz einfach ein Benutzerkonto

Du musst ein Benutzerkonto haben, um Beiträge verfassen zu können

Registrieren

Deine Hunde Community

Benutzerkonto erstellen

Du hast ein Benutzerkonto?

Melde Dich an

Anmelden

×
×
  • Neu erstellen...