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Hundeforum Der Hund
AnjaBla

Ersthundhalter

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vor 8 Minuten schrieb Zurimor:

Was irgendwie fast nie erwähnt wird im Zusammenhang mit Welpen: Für den Hund ist es doch schön, in seinem Leben nur einmal Menschen zu haben und die dann auch zu behalten. Von manchen Tierschützern wird man ja schon schief angeschaut (oder auch offen verurteilt) dafür, daß man sich einen Welpen holt. Dabei kann das in gewissem Sinne doch durchaus auch Tierschutz sein, für das einzelne Tier, das einen schönen Platz hat und den sein ganzes Leben lang behält ist es das auf jeden Fall.

Ob Welpe, Junghund oder erwachsener Hund muß jeder selbst wissen, richtig oder falsch gibt's da nicht.

Den Zuchthund gibt es aber doch nur wegen der Nachfrage, da wird doch keinem Tier "geholfen". Es wird ein Tier produziert und verkauft. 

Der Tierschutzhund wird niemals ein schönes Zuhause haben, wenn alle zum Züchter rennen. Damit stelle ich nicht in Abrede, dass ein Welpe vom Züchter ein schönes Leben hat. Aber Tierschutz ist das für mich nicht. 

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vor 24 Minuten schrieb Nebelfrei:
vor 38 Minuten schrieb Fricco:

Ob ich dasselbe Vertrauen aufbauen könnte zu einem Hund, der als bereits Erwachsener bei mir einziehen würde? Ich glaube kaum.

 

Ich glaube schon. Du unterschätzt dad Vertrauen von Hunden in Menschen, die sich um sie sorgen. Egal in welchem Alter. Jedenfalls bei 'normalen' Althunden, mit traumatisierten etc kenne ich mich nicht aus.

 

Ich will nicht in Abrede stellen, dass der Hund MIR vertraut, vll. fällt einem Hund das ja leichter, als mir, ich befürchte nur, dass ICH nicht dasselbe Vertrauen zu ihm aufbauen könnte.

 

Im übrigen bewundere ich die Menschen, die "verstörte" Hunde, oder welche, die bereits durch Aggressivität aufgefallen sind, aufnehmen und ihnen dann auch vertrauen zu können.

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Natürlich  vertraue ich meinen 4 beinigen  "Begleitern " die  schon  eine Geschichte  haben. 

 

 

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vor 55 Minuten schrieb Lique:

Den Zuchthund gibt es aber doch nur wegen der Nachfrage, da wird doch keinem Tier "geholfen". Es wird ein Tier produziert und verkauft. 

Der Tierschutzhund wird niemals ein schönes Zuhause haben, wenn alle zum Züchter rennen. Damit stelle ich nicht in Abrede, dass ein Welpe vom Züchter ein schönes Leben hat. Aber Tierschutz ist das für mich nicht. 

 

Irgendwo kommt jeder Hund her, ob Züchter, Vermehrer, Ups-Wurf oder sonstwas. Und ich vermute, daß die wenigsten Hunde, die im Tierschutz sind, vom verantwortungsvollen Züchter stammen, also warum sollte man das generell ächten wie manche es tun?

Für mich ist das Tierschutz, ganz konkret für ein einzelnes Tier, das man möglichst vor unschönen Erlebnissen in seinem Leben schützt. Wenn das kein gelebter Tierschutz ist, dann weiß ich's nicht. Tierschutz ist doch nicht nur die armen Tiere, die kein Zuhause haben zu retten, das geht doch einiges weiter.

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Minyok: "Eine praktische Sache ist so ein Vetrauen in uns schon....smilie_trink_217.gif.60bb4652511ea3d67f8b4c32b2fa6e72.gif"

Tuuli: "...so wird der Unfall nur noch glaubwürdiger aussehen! smilie_trink_217.gif.60bb4652511ea3d67f8b4c32b2fa6e72.gif"

 

so weit

Maico

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Für die meisten Hundeanfänger meine ich ist ein erwachsener Hund viel einfacher und problemloser, als ein Welpe.
Die Statistik zeigt ganz deutlich, dass die meisten Hunde in oder kurz nach der Pubertät abgegeben werden.

Erwachsene Hunde aus dem TS müssen auch gar keine Problemfälle sein, es gibt viele Hunde, die völlig unproblematisch sind. Ich würde jedem (Anfänger) einen erwachsenen Hund empfehlen. Vertrauen, Zuneigung und Zusammenhalt entwickelt sich genau so wenn man mit seinem Hund zusammen lebt. :)

Ich habe jedenfalls meinen bereits erwachsenen Hunden genau so vertraut, wie meinen Welpen und umgekehrt war es denke ich auch so ;)

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vor 24 Minuten schrieb Zurimor:

 

Irgendwo kommt jeder Hund her, ob Züchter, Vermehrer, Ups-Wurf oder sonstwas. Und ich vermute, daß die wenigsten Hunde, die im Tierschutz sind, vom verantwortungsvollen Züchter stammen, also warum sollte man das generell ächten wie manche es tun?

Für mich ist das Tierschutz, ganz konkret für ein einzelnes Tier, das man möglichst vor unschönen Erlebnissen in seinem Leben schützt. Wenn das kein gelebter Tierschutz ist, dann weiß ich's nicht. Tierschutz ist doch nicht nur die armen Tiere, die kein Zuhause haben zu retten, das geht doch einiges weiter.

Wenn Du ein Kind bekommst, machst du die Welt damit besser? Schützt du damit Kinder? 

Sorry, aber deine Definition von Tierschutz finde ich - vorsichtig formuliert - schräg.

 

Es ist ja in Ordnung, sich einen Hund vom Züchter zu holen, oder in deinem Fall von whatever. Aber das dann noch als Tierschutz deklarieren zu wollen, erinnert mich ehrlich gesagt hieran:

 

 

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@Lique 

Zitat
Zitat

Als Tierschutz werden alle Aktivitäten des Menschen bezeichnet, die darauf abzielen, Tieren ein artgerechtes Leben ohne Zufügung von Leiden, Schmerzen, Schäden und unnötigen Beeinträchtigungen zu ermöglichen. Der Tierschutz zielt auf das einzelne Tier und seine Unversehrtheit.

 

Zitat

Bei der Heimtierhaltung kann es zu verschiedenen Tierschutzproblemen kommen. Außer den offensichtlichen Fällen – mutwilliger Tierquälerei, Aussetzen von Tieren, grober Vernachlässigung – spielt die nicht artgerechte Haltungeine Hauptrolle. Auch wenn domestizierte und domestizierbare Tiere an das Leben mit Menschen gut angepasst sind, haben sie Mindestansprüche an ihre Haltungsbedingungen: neben artgerechter Ernährung vor allem ausreichende Bewegungsmöglichkeiten und Beschäftigungsangebote.

Neben einer nicht artgerechten Haltung an sich kann es zu massiver Tierquälerei durch Unwissenheit und grobem Fehlverhalten kommen. Ein typisches Beispiel sind (die für viele Menschen niedlich anzuschauenden und harmlosen) Kaninchen: Da sie sehr revier- und rudelbezogen sind, kann man sie nicht ohne Vorbereitung fremd mit anderen Tieren in einen Stall geben. Setzt man ein fremdes Kaninchen in den Stall eines anderen Kaninchens, entsteht meist ein erbitterter Kampf, bei dem am Ende ein Tier totgebissen wird und qualvoll stirbt. Hier Bedarf es zuerst einer fach- und artgerechten Vergesellschaftung.[24][25][26]

Die Haltung von nicht domestizierten Raub- und Wildtieren sowie „exotischen“ Arten stellt zum Teil hohe Anforderungen an den Halter, die ohne ausreichende Sachkenntnisse und materielle Mittel kaum erfüllbar sind. Soweit ein Tierhalter wiederholt und beharrlich gegen tierschutzrechtliche Vorschriften verstößt, kann er mit einem Tierhaltungsverbot belegt werden.[27] Für einzelne Tierarten existieren deshalb gesetzliche Bestimmungen:

 

sagt Wikipedia dazu.

 

Also, so schräg finde ich meine Definition nicht, absolut nicht.

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Ok, dann ist jetzt jeder Tierschützer, der sein Tier nicht schlecht behandelt. Großartig. So einfach kann es sein. Ich werde jetzt wohl 10 Kinder kriegen, die gut behandeln und mich als Humanist und Wohltäter bezeichnen. 

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vor 6 Stunden schrieb benno0815:

Für die meisten Hundeanfänger meine ich ist ein erwachsener Hund viel einfacher und problemloser, als ein Welpe.
Die Statistik zeigt ganz deutlich, dass die meisten Hunde in oder kurz nach der Pubertät abgegeben werden.

Erwachsene Hunde aus dem TS müssen auch gar keine Problemfälle sein, es gibt viele Hunde, die völlig unproblematisch sind. Ich würde jedem (Anfänger) einen erwachsenen Hund empfehlen. Vertrauen, Zuneigung und Zusammenhalt entwickelt sich genau so wenn man mit seinem Hund zusammen lebt. :)

Ich habe jedenfalls meinen bereits erwachsenen Hunden genau so vertraut, wie meinen Welpen und umgekehrt war es denke ich auch so ;)

Das liegt aber daran, dass die meisten Leute sich schlicht keine Gedanken drüber machen, dass ein Welpe eben nicht nur "süß" ist, sondern auch Arbeit macht.  Und dann nach einer gewissen Zeit, wenn der Hund seinen eigenen Charakter entwickelt und man sieht, was man verbock hat, dann keine Lust hat sich mit seinen Fehlern ( die man ja gar nicht erkennt) auseinander zu setzen. 

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