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Hundeforum Der Hund
Laikas

Hundeausbildung nach CANIS - Pro und Contra

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Liegt wahrscheinlich am "klare Grenzen Setzen". Klassische Triggerformulierung, weil es eben wirklich synonym für scharfe Korrekturen gebräuchlich ist. Wieso sagt man nicht "in die richtige Richtung Umleiten" oder "den Weg Zeigen"? "Grenzen Setzen" impliziert einfach Hemmung:

Grenze als"bis hier und nicht weiter" und "Setzen" als Schluß...dabei wäre ein Aufzeigen, Ausloten und gemeinsames Suchen soviel lohnender.

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Canis konzentriert sich auf das Fehlverhalten, lässt Hunde ins offene Messer laufen und knallt ihnen dann eine dafür. 

 

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vor 47 Minuten schrieb mikesch0815:

@Schnüffelmaus

 

Eine gewaltfreie (wobei man hier langatmig über die Definition von Gewalt plaudern könnte, was auch zahlreich schon passiert ist) Erziehungsphilosophie ist nicht ein mit "Leckerchen wedeln". 

 

Meiner persönlichen Meinung würden sich viele Probleme damit erledigen, wenn die Leute einfach mal ihre Nase in - vielleicht sogar mal anspruchsvollere - Bücher stecken würden. Man wäre dann nicht auf die gefilterte Interpretation irgendwelcher Prinzipien durch Hundetrainer jeglicher Coleur angewiesen.

Und dann sollte man sich meines Erachtens immer(!) fragen, wie man ein geliebtes Lebewesen behandelt sehen möchte. (Für mich z.B. gehört dazu ganz bestimmt nicht mit einem Blechnapf einen Hund schlagen.)

 

Ich teile voll und ganz Deine Meinung,

sowohl mit "dem Leckerchen wedeln" als auch mit dem Schlagen eines Hundes! 

 

Ich habe den Eindruck, es wiederholt sich in der Hundeszene ähnliches wie ich es einige Jahre früher in der Kindererziehung miterlebt habe:

Die "alte Schule" wo man Kinder mit Schlagen und Co erzogen hat, wurde endlich abgeschafft und Gewalt gegen Kinder zum Glück nicht länger verharmlost!

Und dann schlug das Pendel in die andere Richtung aus ... bis hin zu völlig antiautoritär, nur noch kumpelhaft und ohne klare Grenzen ...

Die Folgen waren verheerend und irgendwann besann man sich, dass Kinder sehr wohl klare Führung und Grenzen brauchen ... aber definitiv keine Schläge und Gewalt!

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Gerade eben schrieb Schnüffelmaus:

Ich habe den Eindruck, es wiederholt sich in der Hundeszene ähnliches wie ich es einige Jahre früher in der Kindererziehung miterlebt habe:

Die "alte Schule" wo man Kinder mit Schlagen und Co erzogen hat, wurde endlich abgeschafft und Gewalt gegen Kinder zum Glück nicht länger verharmlost!

Und dann schlug das Pendel in die andere Richtung aus ... bis hin zu völlig antiautoritär, nur noch kumpelhaft und ohne klare Grenzen ...

Die Folgen waren verheerend und irgendwann besann man sich, dass Kinder sehr wohl klare Führung und Grenzen brauchen ... aber definitiv keine Schläge und Gewalt!

 

Ich sehe Unterschiede in der Erziehung von Menschen und Hunden. Beiden sollte gemein sein, das irgendwann mal Schluss ist und beide ohne Korrekturen ein gutes Leben ermöglicht wird. Aber Menschen sollten zu souveränen und für sich selbst verantwortlichen Mitgliedern der Gesellschaft gemacht werden. Hunde sollen einfach ein streßfreies, interessantes und liebevolles Leben in der Obhut vernünftiger Menschen haben. (Wer nun das bessere Schicksal hat, diese Frage stellt sich mir immer frühmorgens wenn ich zur Arbeit muß und die beiden Fellnasen wieder pennen gehen...)

 

Canis praktiziert oft in seinen Konzepten Heimtücke und Hinterhältigkeit. Solche Dinge führen nicht zu soliden Rahmenbedingungen, die ein Hund erkennen und nach denen er sich richten kann. Diese Form von Heimtücke und Hinterhältigkeit ist oft in den Kreisen von Aversivreiz-Freunden zu sehen. Vor einigen Jahren z.B. erfreute sich eine "Hundeexpertin" in einem TV Format über den Schreck eines Hundes, den sie ferngesteuert via Funk und mit Kameras überwacht mit einem Sprühband traktierte.

Canis agiert nicht anders.

 

so weit

Maico

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Beispiel nochmal aus meiner Anfangsphase: Hund leckerli vor die Nase halten. Was macht Hund natürlich?   Das Leckerli nehmen wollen. Daraufhin wird gezwickt und „nein“ gesagt. Das ganze soll dann daheim weiter geübt werden durch bewusste Provokation (siehe Beitrag von  @Estray). Im nächsten Schritt „aus“: Hund wird was zum Kauen gegeben, lässt er bei Aus nicht los (wieso auch? Hund weiß ja nicht, was von ihm gewollt wird) wird wieder gezwickt. Der eine Hund macht noch mit, der andere beißt lieber gleich. Und schon geht die Spirale richtig los: provozieren und eins drauf geben. Wenn der Hund bei „aus“ einen halben Meter zurückspringt und es Überredungskunst bedarf, einen Kauknochen zu kauen, ist das wohl kaum toller Gehorsam :( und man hat eine völlig neue Baustelle: statt „Aus als bleiben lassen“ zu trainieren trainiert man plötzlich „Aus als harmlos“ - oder man bewundert die Angst seines Hundes als tollen Gehorsam.

 

tut mir Leid Leute, ich bin sowas von voll in diesen Mist reingetappt, dass ich trotz geringer Erfahrung sehr empfindlich in dieser Hinsicht bin. 

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Gibt es hier jemanden oder kennt jemand jemanden, der seinem Hund keine Führung bietet und keine Grenzen setzt? Also das was Trainer wie Grewe, Baumann, Balser, Kuttert, Millan, usw immer wieder allen Wattebauschwerfern unterstellen.

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vor 1 Minute schrieb NeoGuinness:

Gibt es hier jemanden oder kennt jemand jemanden, der seinem Hund keine Führung bietet und keine Grenzen setzt? Also das was Trainer wie Grewe, Baumann, Balser, Kuttert, Millan, usw immer wieder allen Wattebauschwerfern unterstellen.

 

aber ja doch ... so was ist mir schon öfter begegnet.  ;) 

 

 

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@mikesch0815 und @Curly81 ich habe eine Zeitlang selbst fast geheult, wenn ich daran gedacht habe, was ich dem Kleinen gutgläubig angetan habe. Mein neuer Trainer war anfangs damit beschäftigt, mich wieder aufzubauen und zu motivieren. Leider gibt es wohl zu wenige, die umdenken. Kenne selbst Menschen, die völlig überzeugt von diesen Methoden sind - Und meist fällt bei diesen früher oder später der Satz: unser Hund ist der best erzogenste Hund im Bekanntenkreis, Dorf etc.

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Gerade eben schrieb Schnüffelmaus:

aber ja doch ... so was ist mir schon öfter begegnet.  ;) 

Echt? Und welche Grenzen wurden da nicht gesetzt?

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Ja. Zwar nicht so krass wie bei Kindern. Aber durchaus in diese Richtung. Und dann gibt es noch die Leute, die sich Erziehung sparen wollen und dann bei nicht horchen gleich aversiv draufhauen.

 

Ich denke in wie fern "gewaltfreie" Erziehung funktioniert oder nicht hängt auch sehr stark vom Hund und den eigenen Ansprüchen und dem Umfeld draussen ab. Und nicht zuletzt wie man Gewalt für sich persönlich definiert. 

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