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Hundeforum Der Hund
Anilein123

Verzweifelt weil wahrscheinlich doch ein zwinger her muss

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vor 4 Stunden schrieb Ivy2:

Ich gehöre ja auch zu den Leuten, die Zwingerhaltung gar nicht so kritisch sehen, solange es eben darum geht, den Hund irgendwo unterzubringen, wenn man nicht zu Hause ist. Ich wünsche mir tatsächlich oft für diesen Fall, dass ich die Möglichkeit hätte, einen Zwinger hinzustellen. Nicht, dass ich die Hunde nicht in der Wohnung haben will, die sitzen hier auf dem Sofa und schlafen nachts mit im Bett. Aber ich denke mir halt auch oft, zu glauben, dass der Hund in der Wohnung besser aufgehoben ist, ist zu menschlich gedacht. Hunde finden es ja vielleicht doch spannender, wenn sie draußen die Nachbarskatzen anbellen und Piepmätze beobachten können, als die ganze Zeit, die man nicht da ist, in der Bude zu hocken.

Der Zwinger muss natürlich vernünftig gebaut sein, mit Überdachung, Hütte, Windschutz etc. Für die Hütte bietet sich Stroh als Isolierung an (Decken werden schnell feucht und wärmen dann nicht mehr.. Stroh nimmt hingegen viel Feuchtigkeit auf und ist schnell ausgewechselt). Die Hütte muss auch für den Hund richtig bemessen sein, darf also nicht so groß sein, dass der Hund sie mit seiner eigenen Körperwärme nicht mehr aufheizen kann. Wenn man ein paar grundlegende Sachen beachtet, dann friert ein Hund mit normalem Fell auch im Winter nicht (außerdem besteht ja immer die Möglichkeit, ihn bei zu kaltem Wetter im Haus zu lassen). Am besten wäre natürlich ein Zugang zum Haus vom Zwinger aus, aber ob das bautechnisch machbar ist, hängt ja immer von den Umständen ab.

Wenn der Hund also tatsächlich lieber draußen ist, dann baut ihm besser einen Zwinger, als dass er von Passanten geärgert oder vergiftet wird. Solang er sonst Familienanschluss hat (und so habe ich es aus dem Text gelesen - dass es nur um die Zeit geht, wenn keiner zu Hause ist), sehe ich es nicht als Problem, den Hund in einem ausreichend großen und gut ausgestatteten Zwinger zu lassen.

Das kannst Du aber nicht mit nem Labby machen, die haben null Unterwolle und frieren sich den Hintern ab in der kalten Jahreszeit ;)

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Ich kenne zwar nur welche mit Unterwolle, würde die aber trotzdem nie in einen Zwinger packen.

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Gerade mal nachgeschaut :lol:... Emma hat sehr gute Unterwolle und trägt im Winter auch bei starkem Frost keinen Schutzmantel. Labradore sind einfach aufgrund ihrer extremen Menschenbezogenheit schon mal nicht für einen Zwinger "geeignet" (Ich finde ja, das trifft auf alle Hunde zu). 

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:blink: Ich kenn die auch nur mit Unterwolle. Bei Hunden mit entsprechendem Fell sehe ich wirklich das Problem nicht, warum die nicht im Zwinger sein können, wenn eh keiner zu Hause ist. Das meinte ich ja, mit teilweise zu menschlich gedacht. Ich glaube, draußen hat so ein Hund einfach mehr Input als drinnen in der Bude. Ich sehe einfach nicht, warum es dem Hund drinnen besser gehen sollte als draußen. Wie gesagt, wenn sowieso keiner da ist, der ihn bespaßt.

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Naja, aber die meisten sind halt nicht den ganzen Tag zu Hause, sondern müssen außerhalb arbeiten. Deshalb ist es doch letztendlich nicht sinnvoller, wenn sowieso keiner da ist, den Hund nach drinnen zu packen, wo er gar keinen Input hat. Da finde ich, ehrlich gesagt, die Zwingerlösung besser und kenne auch den einen oder anderen, der das zumindest in der Vergangenheit genauso gehandhabt hat. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich es auch so machen. Eben aus genau dem Grund: Drinnen ist's eh langweilig, wenn keiner da ist.

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Upps, sorry, stimmt ihr habt alle Recht, der Labby hat Unterwolle ;) Ich war gedanklich beim Vizsla...
 

Aber ich würde trotzdem einen Labby nicht in den Zwinger packen, ich finde das für diese sehr menschenbezogenen Hunde keine gute Alternative ;)
 

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Da muss ich immer an eine Bekannte denken, die für ihre Abwesenheit einen wirklich tollen Auslauf für ihren Hund draußen gebaut hat. Riesengroß mit überdachtem Innenteil, schöne Hütte, kleinem Hügel als Aussichtspunkt, Sandkuhle und und und. Erinnerte fast an ein Gehege im Tierpark.Tja, der Hund war maximal 5 h dort drin. Er war ruhig, wenn sie zur Arbeit fuhr und er war ruhig, wenn ihr Mann nach Hause kam. Alles prima, dachten die beiden. Bis sich die Nachbarn beschwerten, der Hund würde stundenlang bellen. Sie haben es getestet und festgestellt, dass der Hund ruhig war, bis er das losfahrende Auto nicht mehr hörte bzw. aufhörte zu bellen, sobald er mittags das heimkommende Auto vom Mann hörte. 

Als er im Haus bleiben durfte, bellte er nicht mehr. 

Hängt also doch sehr von der Hundepersönlichkeit ab.

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Vielleicht bin ich komisch, aber ich möchte nicht, dass meine Hunde in meiner Abwesenheit Input haben und froh, wenn sie einfach im Haus dösen/schlafen. Denn zum einen denke ich, dass Input oft auch einfach zu Stress führt statt zu positiv empfundener Beschäftigung, zum anderen entwickeln Hunde, die Stunden alleine im Zwinger oder Garten gelassen werden, fast immer Fehlverhalten. Ich kenne kaum einen Hund der mit dieser Haltungsform nicht anfängt ständig zu verbellen und zu kläffen...

 

Der Tag ist lang, Beschäftigung und Auslastung können sie wann anders haben...

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Verbellen kann man prima von drinnen. Da man dann den Fremden nicht sieht und aktiv vertreiben kann, dauert das u.U. länger. Das ist kein Argument für den Zwinger- da sind die Handlungmöglichkeiten ja auch eingeschränkt, der hat eine ähnliche Wirkung.

Nur: Wenn ein Hund wachen will, dann macht er das- egal wo. Erst recht, wenn keiner zuhause ist, dann ist ja sonst keiner da, der sich darum kümmert.

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Wenn am Garten im 10min Takt Leute vorbei kommen die der Hund von drinnen gar nicht sieht oder hört ist das schon ein riesiger Unterschied im Bezug auf die Anlässe zum Verbellen. Ich habe hier einen Hund, der sehr gerne bewacht, aber eben auch eine Wohnung die nur über einen Hintereingang zu betreten ist und kein Fenster zur Straße hin hat, weshalb dieses Problem kaum ersichtlich ist. Hätte sie Anlässe zu bewachen, dann hätte ich eine riesige Aufgabe vor mir. 

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