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Hundeforum Der Hund
Laikas

Was Hunde eigentlich nicht können ...

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Ich zitiere mal @Huhuhu, weil ich den Beitrag so schön fand:

https://www.polar-chat.de/hunde/topic/108582-mein-problem-mit-clicker-und-co/?do=findComment&comment=2939040

 

vor 3 Stunden schrieb Huhuhu:

Das finde ich schön!! Ich rede auch viel mit den Hunden. Gerade da werden Hunde auch sehr unterschätzt. Besonders alte Hunde haben gelernt richtig viel zu verstehen, wenn man ein Leben lang mit ihnen spricht und auch einfach durchs dabei sein.

 

Ich denke in 20 Jahren wird sich das Bild, das wir von anderen Lebewesen haben, komplett geändert haben.

Delfine und Wale geben Geschichten über Generationen in der Familie weiter, das ist eine eigene Kultur.

 

Und die vielen unglaublichen Dinge, die Hunde schon gemacht haben, die ihnen niemand beigebracht hat, die sie eigentlich nicht können sollten, zeigt doch, dass wir sie unterschätzen.

 

Mir ist nach schönen Geschichten über Hunde. :)

Redet ihr auch mit Hunden und sie verstehen euch? Machen sie Sachen, die man Hunden eigentlich nicht zutraut?

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Hab' ich glaube ich schonmal geschrieben aber paßt hierher.

Zwei Junghunde ca. 7 Monate, die Hündin hatte sie erst am Tag davor kennengelernt. Am nächsten Tag hatten wir uns zum Gassi verabredet, die beiden tollten noch herum.

Die Halterin erzählte mir noch, daß sie an dem einen Bein immer mal lahmt- in dem Moment rutscht sie aus , fiept erbärmlich und bleibt liegen. Wir eilen hin , die Halterin streichelt ihr über das Bein, da kommt meine dazu und leckt ihr tröstend über das gestauchte Knie. Halterin:"Das glaube ich jetzt nicht".

 

Was mich neulich auch beeindruckt hat, war als der 5monatige Junghund neulich ihren Stock genommen hatte, den sie für die Begrüßungsrunde Halter/Hund neben sich gelegt hatte. An Interaktion hatte er angesichts des Stocks kein Interesse und legte sich ins Platz um sich ihm zu widmen.

Meine findet so ganz kleine Junghunde auch nicht so spannend bzw. nervig und hätte ganz gerne nach der Begrüßung den Stock wieder genommen um weiterzugehen.

Erst ging der Blick an mich, dann an die Halterin, ich "Hm, den Stock mußt du leider herausrücken..." . Dann legte sie sich  frontal direkt vor ihn ins Platz senkte den Kopf und redete mit ihm, also dieses gedehnte silbenhafte Knurrjaulen mit Satzmelodie und guckte nochmal zu mir, woraufhin dann die Halterin den Stock abnahm und zurückgab.

Sie hat es wirklich geduldig erklärt, warum sie jetzt diesen Stock wieder braucht.:)

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vor 2 Stunden schrieb Laikas:

Machen sie Sachen, die man Hunden eigentlich nicht zutraut?

 

Minyok: "Das coole ist, das keiner uns sowas zutrauen würde! smilie_trink_217.gif.da78d58ccd1ae185c2e6018da91bee65.gif"

Tuuli: "Eben. Wer würde bei dem tragischen Unfall schon glauben, das... smilie_trink_217.gif.da78d58ccd1ae185c2e6018da91bee65.gif"

 

so weit

Maico

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(bearbeitet)

Puschels Orientierungssinn war ohne Konkurrenz. Egal, wo wir uns rumgetrieben haben, sie fand immer zurück nach Hause oder zum Auto. Ich hab es irgendwann aufgegeben, mit ihr über den richtigen Weg zu diskutieren. Am Ende hatte sie doch immer Recht - bis auf ein einziges Mal, wobei ich mir da aber gar nicht so sicher bin, ob sie bloß noch keinen Bock hatte, nach Hause zu gehen. ^^ Wenn sie meinte, hier sind wir falsch (weil ich z.B. absichtlich eine Acht gelaufen bin.. Wetter war schön und ich wollte die Runde noch ausdehnen), blieb sie mitten auf dem Weg stehen und brummte. Seit Puschel nicht mehr da ist, verlauf ich mich zwar auch nicht (mein eigener Orientierungssinn ist wohl auch nicht sooo schlecht, aber es ist schon bequemer mit einem Puschelnavi.. ), aber ich muss mich immernoch dran gewöhnen, nicht einfach Fussel hinterherzulatschen. Die ist weiß bestimmt auch, wo es langgeht, aber geht halt auch Lemminge jagen, wenn sie meint, sie hat da gerade Lust zu.. (und ich wunder mich irgendwann, wo die eigentlich hin will..). Mit Puschel klappte das erstaunlicher Weise auch in Gegenden, wo wir nie zuvor waren und auch dann, wenn wir - wie meistens - nicht den gleichen Weg zurück wie hin gelaufen sind. Das ist das verblüffende Talent richtig guter Leithunde, die haben einen eingebauten Kompass. Davon gibt's einen unter hundert. *sniff*

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Da fällt mir direkt eine Geschichte mit der Hündin ein, die ich mit meinem Exmann zusammen hatte. Wir waren damals in der Bretagne in Urlaub (da, wo ich momentan auch bin) und hatten uns mit Freunden ein Haus gemietet. Es war das erste Mal, dass wir dort waren.

Die Hündin war sehr stark auf uns fixiert. 

Unsere Freunde wollten an einem Tag wandern gehen und zwar an einem Ort etwa 20 km vom Haus entfernt. Sie fragte, ob sie unsere Hündin mitnehmen dürften. Sie durften, aber wir sagten ihnen, dass sie die Hündin angeleint lassen sollen, weil sie sonst anfängt uns zu suchen.

So fuhren sie mit Auto und Hündin los...und kamen Stunden später wieder zurück, ohne Hündin.

Sie hatten sie doch von der Leine gelassen und sie ist direkt weggelaufen.

 

Unsere Freunde waren natürlich fertig mit der Welt und wir ebenso. Wir haben uns ins Auto gesetzt und sind nochmal zum Startpunkt der Wanderung gefahren und sind sämtliche Buchten abgefahren. Haben Leute gefragt, ihnen Bilder vom Hund gezeigt. Nichts, kein Erfolg.

 

Da sie die Gegend nicht kannte und zudem 20 km vom Ferienhaus entfernt weggelaufen war, dachten wir, dass wir sie nie wiedersehen werden. War das ein schreckliches Gefühl.

 

Abends saßen wir draußen im Garten. Es war eine verdammt traurige Stimmung. Ich schaute zum Feld, das zwischen Haus und Strand lag und sehe einen schwarzen Hund übers Feld kommen. 

Es war unsere Hündin, Unfassbar. Sie hat den Weg zum Ferienhaus gefunden. Wie sie das gemacht hat, bleibt wohl immer ein Rätsel. An dem Abend gab es ein echtes Freudensfest.

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@Ivy2 Sie fehlen einem einfach. Jeder einzelne mit seinen Specials. :(

 

Nun eine Kleinigkeit, die nicht ungewöhnlich ist, aber ich habe das nicht erwartet von meinem Hund.

Mein Kindheitshund war 17 Jahre bei mir, von seinem ersten Atemzug an. Als ich Abi machte, war er 6. Ich zog damals in eine WG auf dem Land 800 m von meiner Schule entfernt. Damit fielen die 2 Stunden Busfahrzeit jeden Tag weg und mein Hund kam natürlich mit! Als ich dann im Unterricht saß, hörte meine Englischlehrerin plötzlich auf zu unterrichten und fragte, ob das da draussen nicht mein Hund wäre. Er wanderte tatsächlich hinter dem Schulgebäude herum, ohne dass ich es wusste. Jemand hatte die Tür bei uns zuhause offen gelassen und er suchte wohl nach mir. - Irgendwas hat uns wohl besonders verbunden. Als ich mit einem neuen Hund zu meiner Tierärztin ging, kam ihr das sehr komisch vor. Sie sagte, sie sieht mich immer zusammen mit diesem braunen Hund.

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Geschichten die in Erinnerung bleiben...

 

irgendwas hatten wir beim Tauschen wohl vermasselt. Es fing alles mit einem leeren Joghurtbecher an den der Hund zum Vorspülen bekam, bevor er in die Tonne flog. Hund und Becher verschwanden an der schwerst zugänglichen Stelle im Haus, kam eigentlich nur Hund hin oder Leute mit schmalen Hintern :) . So da sammelten sich die Becher, irgendwann musste dort aufgeräumt werden. Die Idee war schnell entdeckt, tausche Becher gegen Leckerliezeugs ... Ich fasse mich kurz, am Ende hat der Hund das Spiel gewonnen. Er hat das Spiel ausgedehnt, alles was rumlag wurde an diese Stelle verschleppt, gern hatte er getauscht....manches Zeug lies sich sogar halbieren, Vierteln . Jupp er hat uns fast zu Ordnungsfantikern erzogen...

 

Der Kerl hat geklaut wie ein Rabe...selbst Bratpfanne vom Herd mit Glasdeckel! 

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Zu den Geschichten, in denen Hunde ohne Probleme wieder nach Hause finden:

 

Mir wurde in Rumänien auch die Geschichte eines Rüden erzählt, der als Kettenhund sein Leben auf einem Grundstück verbrachte, dann umziehen musste in einen Ort 40 km weit weg und ein paar Tage später wieder an "seinem" Platz war.

 

 

Gibt es eigentlich wissenschaftliche Untersuchungen darüber, wie sich Hunde in der Welt - auf der Weltkugel - orientieren? In ihnen unbekannten Gebieten zu einem Ort zurückfinden?

 

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Eine Erklärung im Jägermagazin Wild&Hund, wie Hunde wieder zurückfinden, die man in einem lichtundurchlässigen Behälter viele Kilometer weit rausgefahren und freigelassen hat:

https://wildundhund.de/wild-und-hund-hunde-3225/

"Der Vierläufer benutzte schon während der Fahrt seine feine Nase. Mit ihr nahm er unterbewusst wahr, wie die ortsständigen Düfte schwanden und durch andere ersetzt wurden. Diese „gestaffelten“ Wahrnehmungen ließen ihn nach der Befreiung in umgekehrter Reihenfolge den zuvor gewonnenen Geruchsempfindungen nacheilen. Viele hierüber angestellten Versuche belegen diese Tatsache."

 

Überzeugt mich aber irgendwie nicht.

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Vorstellen kann ich mir das schon,meine versucht unterwegs auch jede Brise zu erschnüffeln.

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