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Hundeforum Der Hund
Schneiderlein

Erziehung

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Hallo!

Ich hoffe ich mach das hier richtig, ich bin die neue

Ich stell mich kurz vor...

Wir sind zu viert( Kids sind 7 und 13) und unser Hund ( OEB/ American Bully Mischling,11 Mon)

und bei ihm liegt logischerweise das Problem .

Wir sind nicht ganz unerfahren was Hunde angeht. Unser vorheriger Hund war ein Labrador Retriever Mischling. 15 Jahre hatten wir ihn.

Jetzt zum Bully...

Ich bekomme ihn überhaupt nicht erzogen. Er zerstört sein Körbchen , springt viele an und zieht an der Leine. Ich gehe drei Runden am Tag mit ihm, machen täglich das Versteckspiel weil er eine gute Nase hat und gehen zwei mal in der Woche in den Torf, damit er sich mal auspowern kann. Momentan steckt er eh in der Phase: ich werde zum Junghund. Er hebt langsam das Bein, pinselt überall drüber und fängt an zu lecken.

 Das größte Problem liegt am/im spazieren gehen. Er zieht ohne Ende und hat sehr viel Kraft und ich weiß nicht wie ich es ihm abgewöhnen soll. Momentan trainieren wir mit SUPERDUPER LECKERLI, damit ich ihn ablenken kann wenn z.b Radfahrer kommen( die mag er garnicht).

Was auch komisch ist, er hat vorallem vor allem Angst. Ich weis garnicht warum? Ich hab mir schon angewöhnt, uns eine halbe Stunde am Netto hinzustellen weil da viel Gewusel ist und er viele Geräusche und Dinge kennenlernt.

Ich weiß echt nicht weiter...

Ich muss dazu sagen ich bin leicht behindert ( ich hab keine Ausdauer/ Puste und kann meine Linke  Hand/ Arm bewegen)

Sorry für den langen Text 

Kann mir vielleicht jemand helfen?

P.s Hier gibt es leider keine Hundeschule 

 

 

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Hallo -

seit wann habt ihr ihn denn und wo wurde er geboren und wie verbrachte er seine erste Lebenszeit? Wegen seiner Ängste......

 

11 Monate ist natürlich mitten in der Pubertät, da wird man froh sein müssen, wenn üerhaupt irgend etwas funktioniert.

 

Ich schätze mal, dass 2 x die Woche auspowern nicht genug ist. Es braucht besonders in dem Alter mehr Freilauf und möglichst Spiel mit anderen, wenn das geht.

Das er sein Körbchen zerstört ist vermutlich zum einen auf zu wenig Möglichkeiten, Dampf abzulassen zurüchzuführen, auf der anderen Seite ist es sicherlich auch Stressabbau, wegen seiner Ängste.

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Trainer holen, der u.a. mit Zeigen und Benennen arbeitet.

So kann er sich mit dem Auslöser auseinandersetzen, sich mit dem Halter darüber verständigen und sukzessive die Erwartungshaltung ändern - der Reiz wird nicht mehr als so schlimm empfunden, der Stress wird weniger.

Beim Ablenken kann er nicht wirklich lernen.

Wo ungefähr wohnst du denn- vielleicht kann hier jemand einen empfehlen- und: Willkommen im Forum!

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vor 2 Stunden schrieb Schneiderlein:

( OEB/ American Bully Mischling,11 Mon)

und bei ihm liegt logischerweise das Problem .

Wir sind nicht ganz unerfahren was Hunde angeht. Unser vorheriger Hund war ein Labrador Retriever Mischling. 15 Jahre hatten wir ihn.

Jetzt zum Bully...

Ich bekomme ihn überhaupt nicht erzogen. Er zerstört sein Körbchen , springt viele an und zieht an der Leine. Ich gehe drei Runden am Tag mit ihm, machen täglich das Versteckspiel weil er eine gute Nase hat und gehen zwei mal in der Woche in den Torf, damit er sich mal auspowern kann. Momentan steckt er eh in der Phase: ich werde zum Junghund. Er hebt langsam das Bein, pinselt überall drüber und fängt an zu lecken.

 Das größte Problem liegt am/im spazieren gehen. Er zieht ohne Ende und hat sehr viel Kraft und ich weiß nicht wie ich es ihm abgewöhnen soll. Momentan trainieren wir mit SUPERDUPER LECKERLI, damit ich ihn ablenken kann wenn z.b Radfahrer kommen( die mag er garnicht).

Was auch komisch ist, er hat vorallem vor allem Angst. Ich weis garnicht warum? Ich hab mir schon angewöhnt, uns eine halbe Stunde am Netto hinzustellen weil da viel Gewusel ist und er viele Geräusche und Dinge kennenlernt.

Ich weiß echt nicht weiter...

Ich muss dazu sagen ich bin leicht behindert ( ich hab keine Ausdauer/ Puste und kann meine Linke  Hand/ Arm bewegen)

Sorry für den langen Text 

Kann mir vielleicht jemand helfen?

P.s Hier gibt es leider keine Hundeschule 

 

 

Ein über 10 Jähriger Labrador Retriever ist in seinem Verhalten und in seinen Bedürfnissen in keinem Fall mit einem Bullterrier Junghund vergleichbar. 

Das Problem liegt also nicht beim Hund, sondern in euren Erwartungen, bzw. euren Ansprüchen.

 

Wie lang sind die Runden die ihr geht und was macht ihr während der Runden? Mit einem Bullterrier muss man schon intensiv arbeiten im Vergleich zum Retriever. 

 

Er zerstört sein Körbchen? Streß, Langeweile, zu wenig Kaumaterial....sind die meisten Ursachen dafür.

Er springt viele an? Leine kürzer und Abruchsignal antrainieren, bzw. Hund bei Kontakt kontrolliert absitzen lassen. 

Er zieht zuviel? Geschirr, und kurze Leine ( wegen deiner Behinderung) bis zum Auslaufgebiet, dann Schlepp oder Freilauf. Ruhiges Leinen laufen sofort belohnen. 

Fahrradfahrer, Jogger u.ä. Hund absitzen lassen, "bleib -befehl geben"  (muss natürlich vorher aufgebaut sein) und für ruhiges gucken belohnen. Zu dem Thema gibt es allerdings unterschiedliche Meinungen und Trainingsansätze. Letztendlich muss man gucken, was am besten zum Hund und einem selber passt. 

Wir üben dafür mittlerweile Sitz und bleib auf Entfernung, weil mein Hund gerne vorläuft und ich nicht möchte, dass er versehentlich jemanden ins Rad läuft. Fahrradfahrer und Jogger sind ihm eigentlich egal. Bei Joggern besteht aber die Gefahr, dass er sie " stellt", weil er geknuddelt werden will...."oh, ein Mensch" 😍

 

 

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Dankeschön, ich werd mal einiges ausprobieren....

Die Hunde vergleich ich aber nicht, deshalb auch das totale Gegenteil von unserem alten Hund.

Was wir natürlich vorher wussten dass Bullys total stur sein können. Aber das liebe ich gerade an ihm und hilft bei meiner Behinderung;-)

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Sollte dein Hund ängstlich sein, ist das Ziehen, springen vielleicht auch einfach ein Zeichen von Stress. Ich kenne das von meiner. Sie war dadurch kaum ansprechbar. Je gestresster desto schlimmer das in die Leine legen. 

Hier sind kleine Schritte nötig. Stress nehmen, indem man viel die selben runden läuft. Irgendwann legt sich der Stress und erst dann kann man mit dem Training anfangen. Denn unter Stress ist da nicht viel zu machen. Das kann allerdings eine ganze Weile dauern.

netto Parkplatz finde ich da nicht den geeigneten Übungsplatz. Das kann schon totale Reizüberflutung sein. Langsam anfangen, wenig reizen aussetzen und steigern, wenn dein Hund damit umgehen kann. 

 

habt ihr ihn von klein an? Oder ist er erst frisch bei euch eingezogen?

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Dankeschön, ich werd mal einiges ausprobieren....

Die Hunde vergleich ich aber nicht, deshalb auch das totale Gegenteil von unserem alten Hund.

Was wir natürlich vorher wussten dass Bullys total stur sein können. Aber das liebe ich gerade an ihm und hilft bei meiner Behinderung;-)

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Ja, wir haben ihn von Anfang an.

Und das mit dem Nettoparkplatz, klappt sogar richtig gut. Ich habe immer Leckerlis in der Hand und er setzt sich daneben. Nur wenn mal was kommt was zwei Räder hat, dann wird er unruhig.

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