Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
Theo1901

Eigener Hund zeigt Aggressionen gegenüber Halter

Empfohlene Beiträge

Ich hab anfangs, als diese Situationen neu für mich waren, versucht mit Strafe zu arbeiten. Doofe Idee, ganz doofe und bringt NICHTS. Vorher hat er nämlich nur den Hund angekläfft und wollte nach ihm schnappen, danach hatte ich einen der nach mir geschnappt hat. So ungefähr jedenfalls. Tu dir da selbst den Gefallen und mach es nicht.

Meiner z.B. schnappt nicht bewusst... und erwischte, wenn, dann nur die Beine. Wenn ich mich zu ihm herunterbeuge (mache ich manchmal noch in unausweichlichen Situationen, die gibt es ja leider auch), dann macht er es nicht. Er schnappt zwar auch, aber sobald er meinen Arm im Fang hat, ist es mehr ein knabbeln. Das sah bei den Beinen leider nicht so aus... Deshalb bin ich mir sehr sicher, dass es kein bewusstes "Du olles anderes Leinenende, ich bekomm nicht was ich will?! Na, dir werd ich es zeigen!" ist. Ist es nicht. Er kann nur nicht anders, weil es so stressig ist.

Also vermeide die Situationen so gut es geht, dann haben beide keinen Stress mehr und ihr könnt anfangen aus der Entfernung daran zu arbeiten und irgendwann seit ihr dann vielleicht so weit, das ihr solchen Situationen nicht mehr aus dem Weg gehen müsst.

Nach ca. 6-9 Monaten können wir das manchmal :) Lange nicht immer, aber inzwischen bin ich soweit, dass ich vorher abschätzen kann ob es klappt oder nicht. Also weiß, ob ich die Situation meiden muss oder ob es für beide ok ist...

Und durch das Training stelle ich auch fest, das meiner sich in vollkommen anderen Situationen viel eher als vorher auf "meine" Lösung einlässt, bzw. Rücksprache hält, bevor er irgendwas macht.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wenn diese Situation, die einzige problematische Situation ist, in die du mit deinem Hund kommst, kann doch an deinem bisherigen Umgang mit dem Hund nicht so viel schief gelaufen sein, dass du jetzt von "Fehlern" und "Versagen" sprechen musst .... 

 

Mein Hund (Yorkierüde, 3,5 Jahre, unkastriert) hasst unseren Nachbarsrüden (DSH). Begegnungen gibt es beinahe täglich. Wir und unsere Nachbarn versuchen einfach, möglichst viel Platz zwischen den Hunden zu lassen, ist manchmal eben nur die andere Straßenseite, aber immerhin. (Ich bin meinen Nachbarn für ihre Rücksicht übrigens enorm dankbar, da natürlich nur mein kleiner Terrier tobt und ihr DSH ziemlich gelassen bleibt ....) 

Er wird nach und nach ein bisschen ruhiger, mal mehr, mal weniger, aber davon, dass ich die Situation "im Griff" habe, sind wir weit weg. Und trotzdem denke ich nicht, dass ich in der "Erziehung" versagt habe oder mein Hund mich nicht respektiert. 

 

 Überdenke deine Einstellung zu dieser Situation vielleicht nochmal und lass dir von einem guten Trainer einen Weg zeigen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wie hast du auf das Bellen und Leine ziehen reagiert? Und wie reagiert der andere Hund?

Wie sah das "kennen sich von klein auf" denn aus? 

Bist du ganz sicher, dass dein Hund aggressiv auf den Hund reagiert? 

 

Im Augenblick würde ich versuchen die Situation zu entzerren. Und zwar genauso viel Abstand zu dem Besitzer halten ( kann man notfalls absprechen " Du mein Hund hat ein Problem. Kannst du mir sage, wann ihr Gassi geht, damit ich zu einem anderen Zeitpunkt raus kann? ), dass dein Hund eben nicht mehr reagiert. 

 

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Du bist jetzt wütend, unterstellst deinem bis dato sicher geliebten Hund einiges und überlegst, wie du dich wehren kannst.

Er kennt diesen Hund, seit er klein ist und rastet seit dem aus?

Ich bin nicht der Meinung das man Lieblingsfeinde meiden sollte. im Gegenteil, entwickelt ein Hund so ein Problem, sofort die Halter des anderen Hundes ansprechen (ohnehund, oder ihn anbinden) und sich verabreden, um zu trainieren, das die beiden sich neutral gegenüber einander benehmen können. Nicht auf Zufallsbegegnungen warten, immer Ausschau halten, immer in Adrenalin gebadet spazieren gehen. Lieblingsfeinde wohnen oft in der Nachbarschaft, da ist die Wahl ein Leben lang drunter leiden, oder es angehen.

 

Ich würde dir raten, dass du nun nach einem gut sitzenden Maulkorb auf die suche gehst, diesen gut austrainierst, das er ihn gut annimmt, dann verabredest du dich mit dem Halter und ihr übt. Nach welcher Methode, muss du schauen, es gibt Bücher zum Begegnungstraining. Es gibt Millionen interneteinträge. Ich will da nun nichts anraten, das würde die Diskussion gleich in Richtung welche Methode ist die Beste lenken.

Das ist aber alles nur Theorie. DU musst den richtigen Weg für dich und deinen Hund finden.

Er hat in all der Zeit dir nichts getan und du ihm sicher auch nciht die Leine drübergezogen. Es war eine Extremsituation, die bei euch beiden nciht die besten Seiten zum Vorschein gebracht hat.

Du musst nun entscheiden, was du sein willst.

Derjenige, der später sagen wird, und da hab ich ihn so lange bestraft und eingeschüchtert, bis er es gelassen hat. Geht gar nicht mich zu beißen, nur weil er kotzwütend ist, da "beiße" ich ihn solange, bis er nie wieder wagt dran zu denken. Was wird das mit eurer Beziehung machen? Was mit dir?

Oder ob du sagst. Es war so eine Extremsituation, das mein sonst toller Hund ausgeflippt ist. Die Situation war also so unendlich schrecklich für ihn, dass er nicht mehr er selbst war und diese situation hatte eine längere Geschichte, in der ich das falsch eingeschätzt und ihm nicht geholfen habe, anders mit seinen Gefühlen klarzukommen.

Ich gehe es nun an, dass diese Situation für ihn nie wieder so vorkommt. ich helfe ihm seine Gefühle in den Griff zu bekommen und dabei lernen wir beide. Und diese verdammte Feindgeschichte ist vom Tisch. Was wird das mit eurer Beziehung machen? Was mit dir?

Das ist die Frage. Kann ein Ausraster alles negieren, was du bisher gedacht hast über deinen Hund und dich? Oder zeigt dir das, was du gerade denkst, wie Adrenalin Wut und Angst! (du beschreibst deinen Hund als auch eher ängstlich) einen beeinflussen kann. Und könnte ich dich wieder zu dem netten Hundehalter von vorher machen, wenn ich dir nun für deine Aussagen eine knalle?

Es ist nichts mehr wie vorher, diese Gewisseheit, das mein Hund niiiieee ist kaputt. Das muss man erstmal verdauen. Ich denke, du findest selber zu seinem alten Ich zurück und kannst deinen Hund besser verstehen als du denkst. Viel Erfolg beim Training!

 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Unser Hund hat auch einen Erzfeind, den Boxer von schräg gegenüber, den wir zum Glück nicht sooo oft begegen.

Wenn ich ihn und sein Herrchen von weitem sehe, wechsle ich immer die Straßenseite und versuche auch möglichst geparkte Autos als Sichtschutz zu nutzen. Jerry riecht ihn aber auch schon von weitem und mindestens ärgerliches Knurren und Rumgemotze kann er nicht sein lassen. Wenn er ihn sieht, bellt er lautstark und aggressiv und steigt auch in die Leine.

Ich versuche immer ruhig zu bleiben, gehe zügig weiter, sage "Aus!" und "Weiter!", aber alles in ruhigem, bestimmten Ton, damit ich nicht auch noch die Situation weiter hochfahre.

 

Es ist schon nervig, diesen Hund zu treffen, aber ich habe auch keine andere Lösung gefunden, und dulde es, dass mein Hund  seine Antipathie etwas auslebt. (Wenn die zwei sich im Freilauf begegnen, passiert übrigens gar nichts. Sie mögen sich zwar nicht, aber außer etwas steifbeiniges, kurzes Beschnüffeln bleibt alles ruhig.)

 

Dass Dein Hund allerdings in der Situation an Dir hochspringt und schnappt, musst Du natürlich irgendwie unterbinden. Da hoffe ich mal für Dich, dass hier noch weitere kluge Tipps kommen, damit er "nur" dem anderen sein Missfallen ausdrückt. Mit Strafe oder Gewalt würde ich aber auch nicht arbeiten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Verhalten deines Hundes nennt man rückgerichtete Agression - in der Begegnung mit dem anderen Hund baut sich für ihn eine solche Spannung auf, dass sie sich irgendwie entladen muss. Und da er nirgendwo hin kann und auch kein Alternativverhalten gelernt hat, entlädt sich das an dir.

Alles Negative, was du in dem Moment mit dem Hund anstellst, wird er mit der Begegnung mit seinem "Feind" verbinden. Das verstärkt nur sein Verhalten.

 

Es gibt verschiedene Methoden, wie man einem großen Hund ein Alternativverhalten aufzeigt. Auf keinen Fall würde ich aber die Konfrontation suchen, eher zeigen, wie man ausweicht, belohnen, Bögen laufen.

Da können andere noch bessere Tipps geben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Mein erster Hund hatte 70kg und fast 90cm Stockmaß, vor fast 30 Jahren... ich habe etliche male die Zähne abbekommen, weil er ausflippte..und weil ich ( ich war 13/14 als er kam, alles falsch machte, so wie man es mir sagte..setz dich durch, bestraf ihn, schlag mit der Leine...) Einstein war ein unsicherer Hund, bei seinen Lieblingsfeinden flippte er komplett aus, sahen wir die Hunde kommen, spannte ich die Leine, er spannte sich an, er bellte ich brüllte, er zog, ich zerrte an der Leine, er biss um sich, ich schlug oder rang ihn nieder... bis mir klar wurde, daß wir dasselbe taten. Ich fing an, ihn auszulachen und locker zu bleiben ( mittlerweile war er mit einem Fohlenhalfter ausgestattet und wenigstens "haltbar",Haltis (und dies ist jetzt keine Empfehlung) gab es damals noch garnicht) ) Ich machte einen gezungen "lustigen" Spruch, "er würde aber sooo einsam sterben", nahm ihn nicht kürzer sondern ging einen größeren Bogen um den Feind.. mein Hund stutzte, sichtlich verwirrt... danach sind WIR nicht mehr ausgeflippt. ;) 

 

Will sagen 1. der meint es nicht "persönlich", es ist auch kein "ungehorsam" oder "respektlos" dem "Platzt einfach der Kragen".

2. Wieviel "Energie" steckst du zusätzlich durch deine Versuche ihn zu bändigen "rein" und wieviel kannst/könntest du alternativ umleiten/auffangen z.B freundliche Ansprache, Ablenken wenn er anfängt zu starren, Bogen laufen ?

Wenn du ihn zu dir "hebelst", hat er keine andere Richtung und Möglichkeit sich zu "entladen", und dann platzt er, setzt du ihn dazu noch unter Druck - platzt er. usw. Ich würde mir eine GUTE ( haha ich weiß, schwer zu finden) Huschu /Trainer suchen und ggf. mit dem Halter und dem "Feind" gemeinsam üben, im Idealfall.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ist zwar ein hinkender Vergleich, da mein Hund noch nicht mal 1jahr alt ist aber es erinnert mich doch sehr an das Verhalten meines Hundes: Auch mein Kleiner hat mir schon eindrucksvoll seine Zähne gezeigt als ich ihn nicht zu einem anderen Hund gelassen oder von einem anderen Hund weggerufen habe (und in anderen Situationen, kommt auch abundzu jetzt noch vor). Mal ganz anders gedacht: Vielleicht steckt ja gar keine Aggression dahinter sondern eine simple Korrektur? Gab es denn früher Kontakt? (Da du schreibst, dass die Hunde sich von klein auf kennen). Gab es einen negativen Vorfall zwischen den beiden Hunden? 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Dein Hund ist in dieser Situation "außer sich". Genau so solltest du das auch sehen. Deine momentane Reaktion  ist verständlich. Ein Erziehungskonzept ist das allerdings sicher nicht! Bis zu diesem Vorfall seit ihr doch ohne "Gewalt" gut miteinander ausgekommen. Mach dir dieses Vertrauensverhältnis bitte nicht kaputt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Wie vielfach bereits geschrieben: Reflexhaftes Verhalten im Zuge des Handelnwollens/SichBefreienwollens.

Meiner Meinung nach hängt das sehr damit zusammen, inwiefern der Hund gemerkt hat, daß du auch den Auslöser gemerkt und eine Umgangsstrategie hast. Da hilft das übliche Zeigen und Benennen im richtigen Abstand mit anschließendem Alternativverhalten "Ausweichen" weiter. Abstand kann man nämlich auch schaffen ohne zu Vertreiben. Das Ausweichen also mit einem Signalwort konditionieren - bei uns "Seite"- und dann zum Wegrand ausweichen mit einem deutlichen Bogen.

Positive Strafe bestärkt den Hund nur darin, daß jede Begegnung mit diesem Hund nur Schlechtes mit sich bringt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Zeigt her eure Pfoten

      Es gibt ja so viele verschiedene Pfoten wie Hunde auf der Welt. Leni's sind ganz klein und schmal mit Fransen dran. Die Ballen sind rosa mit schwarz.  Und welche Pfoten sind bei euch unterwegs?

      in Hundefotos & Videos

    • Gibt es hier um Forum noch ein paar Papillon-Halter?

      Hallo,   ich bin ganz neu hier und gehöre auch insgesamt noch zu den Neuhundebesitzern. Habe meinen kleinen Papillon-Rüden Kirby seit dem 1. September letzten Jahres und bin schlicht und einfach begeistert von dieser Rasse.   Kirby ist jetzt 11 Monate alt und nach einigen Erziehungsanfangsschwierigkeiten inzwischen ein treuer Großstadtbegleiter.   Ich würde mich freuen, mich mit anderen Papillon-Besitzern etwas auszutauschen.  

      in Gesellschafts- & Begleithunde

    • Zeigt her eure Bürohunde

      Wollt ihr mitmachen? Bilder von euren Hunden im Büro? Sikari hat heute ihre Elli mit ins Büro genommen

      in Hundefotos & Videos

    • Miro zeigt Territoriales Aggression gegen Besuch

      Hallo ihr Lieben  Seit Knut von uns gegangen ist lebt Miro bei uns, seit April 17 Vorher war er Kettenhund in Spanien, Miro war hinter unserem Zaun schon von Anfang an ein wenig Aggressiv,  aber wir konnten mit Besuch rein und raus und es ging gut er hat nicht geknurrt nicht die Zähne gezeigt er wahr nur Nervös, Miro ist auch  etwas ein Kontroller , aber eher bei anderen Hunden, Wenn wir Spazieren gehen zeigt Miro keine Aggression gegen Menschen auch an der Leine nicht

      in Aggressionsverhalten

    • Ersthund knurrt und zeigt Zähne gegenüber den Welpen

      Hallo liebe Community, ich habe folgendes Problem und zwar hab ich mir letzte Woche einen 10 Wochen alten Hokkaido Inu Welpen geholt. Zuhause hab ich als Ersthund einen Fox Terrier Mischling der jetzt 6 Jahre alt ist. Wenn der kleine zum Großen geht, knurrt der große den kleinen an, aber auch kommt es vor dass der Große dann auch noch die Zähne zeigt. Doch wenn wir im Garten sind dann akzeptiert der Große ihn oft und dann wenn der kleine auf ihn zugeht bzw bisschen überdreht ist dann knurrt der

      in Hundeerziehung & Probleme


×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.