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Hundeforum Der Hund
Zenta

Dauerhaft Schmerzmittel geben?

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Mein Neuzugang hat Arthrose in beiden Ellenbogen (hatte schon im Thema "dicker Hund" darüber berichtet. Er bekommt daher seit fast 3 Wochen Metacam und läuft damit auch deutlich besser. Hat jemand Erfahrung mit der dauerhaften Gabe von Schmerzmitteln? Welche wurden gegeben? Gab es Nebenwirkungen?

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meine Katze bekommt seit mehr als einem Jahr fast ohne Unterbrechung Metacam.

Sie ist jetzt 10 Jahre alt, und als Freigängerin sehr  aktiv.

 

Ihre Leber wurde geschallt und Blutwerte untersucht.  Alles in Ordnung.

 

Mein alter Lux bekam auch über ein jahr Metacam, hat er gut vertragen, bis ich ihn erlösen musste.

 

Ich kann also nur Gutes berichten.

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Mein Hund verträgt Metacam nicht, bekommt aber ein anderes Schmerzmittel. 

Solange die medizinischen Vorteile überwiegen und der Hund mehr Lebensqualität hat...

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vor 5 Minuten schrieb Freefalling:

 

Solange die medizinischen Vorteile überwiegen und der Hund mehr Lebensqualität hat...

 

So sieht es aus. Wichtig wäre aber dann regelmäßig die Blutwerte überprüfen zu lassen und auch zu überlegen ob man gleich

einen Magenschoner gibt.

 

Nebenwirkungen gibt es immer irgendwo, da muss man dann einfach Schaden und Nutzen abwägen.

 

Dem Hund nutzt eine gesunde Leber nichts, wenn er dafür kaum aufstehen kann.

Jetzt mal übertrieben gesagt .

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@Freefalling @Wilde Meute sehe ich genau so. Schmerzfreiheit oder zumindest eine deutliche Linderung ist das Wichtigste. Habe aber gerade Zweifel ob Metacam als Dauergabe geeignet ist. Bis jetzt verträgt er es gut, ich versuche es aber so niedrig als möglich zu dosieren. Blutwerte werden wegen der anderen Baustelle künftig sowieso regelmäßig überprüft. Das mit dem Magenschoner frage ich mal bei meiner TÄ nach.  

 

@Freefalling hast du dich schon mal mit Goldakupunktur befasst? Ich glaube bei deinem Hund ist das Problem ja die Hüfte und er ist jung. Da kenne ich einige mit sehr positiven Erfahrungen. Ich werde es bei meinem Dicken auch versuchen, weiß aber dass die Chancen beim Ellenbogen schlechter stehen. Hoffe natürlich sehr dass es hilft, dann könnten wir evtl. die Schmerzmittel weg lassen. Kann euch in 14 Tagen mehr darüber berichten.

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(bearbeitet)

Mein Rüde bekam auch lange Metacam und hat es gut vertragen obwohl er schon sehr empfindlich war. Mit seinem Ableben hatte das Medikament nichts zu tun.

Andere Mittel haben bei ihm nicht dauerhaft geholfen.

 

Edit: Goldaku hat meiner auch bekommen, trotz des Alters

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@Zenta

Ist das das mit den Goldkügelchen? Ich weiß, dass es das gibt. Aber der Arzt hat ersteinmal von einer OP abgeraten. Mein Hund hat HD, die Arthrose bisher aber nur im siebten Lendenwirbel.

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Als OP würde ich die Goldakupunktur nicht bezeichnen. Machen auch die wenigsten TÄ, darum wird es in den normalen Praxen auch nicht empfohlen. Der Hund ist danach sofort normal belastbar. Eine arthroskopische Untersuchung mache ich bei einem Hund in diesem Alter auf keinen Fall mehr. Hatte das letztes Jahr, auch am Ellenbogen, einer 1-jährigen Hündin und die lief monatelang schlechter als vor der OP. Jetzt läuft sie top. Hat sich bei ihr also schon rentiert weil sie jung ist. Einem Senior mute ich das nicht zu.  

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Im Dezember 2013 wurde bei Grizzly schwere Arthrose in allen Gelenken festgestellt. Der Orthopäde sagte, dass man da nicht mit OPs anfangen bräuchte, weil sie dann alle halbe Jahre unter dem Messer liegen würde mit einem Gelenk nach dem anderen. Ich solle mir mal Gedanken machen über Gold Akupunktur oder lebenslange Schmerzmittelgaben. Er wollte die Goldstückchen in die Gelenke setzen. Das war mir sehr unsympathisch, da ich ebenfalls starke Gelenksarthrose habe und mir einmal ein Arzt nur zwei Spritzen in die Gelenke machte. Ich konnte mich danach jeweils 14 Tage vor Schmerzen nicht mehr bewegen.

Meine Haustierärztin in München empfahl mir dann einen Arzt zu suchen, der in die Akupunkturpunkte den Golddraht implementiert und empfahl mir Dr. Rosin in Berlin, der diese OP bereits seit den 90er Jahren durchführt.

Man kann dort in Berlin anrufen und sich beraten lassen. Wenn man sich für die OP entscheidet dann wird man angerufen wann und wo in Deiner Nähe Dr. Rosin operiert. Man muss also nicht unbedingt nach Berlin fahren.

Grizzly hat alle Gelenke vergoldet bekommen plus das Schmerzzentrum am Rücken, denn sie hat 8 Lendenwirbel anstelle der üblichen 7 und der achte ist verkümmert in die Hüften eingewachsen und verursacht natürlich Schmerzen.

Mein Hund lief bereits am Abend nach der OP so gut, dass sie gleich bei der ersten Hundebegegnung an der Leine mit dem anderen Hund toben wollte. Das hatte sie vorher monatelang nicht mehr gemacht.

Wir haben seitdem noch keine Schmerzmittel oder weiteren Arztbesuche wegen ihrer defekten Gelenke gebraucht und sie scheint schmerzfrei zu sein. Wenn das bis zu ihrem Lebensende anhält war die OP billiger als regelmäßige Arztbesuche, Schmerztabletten, Physio usw. ein Hundeleben lang.

Ich würde die OP jederzeit wieder machen lassen.

Alles Gute für Deinen Hund. Dies soll nur einmal ein Denkanstoß sein.

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Gerade bei Metacam als Dauergabe bitte unbedingt einen Magenschoner geben.

Metacam hat als recht häufige Ursache Magenblutungen. Bis zu einem gewissen Grad bekommt der Körper das selber gestoppt, so dass der HH das meist gar nicht mitbekommt.

 

Ich würde mich da eher in Richtung Spritzen erkundigen. Ich komme auf den Namen nicht, aber es gibt ein Schmerzmittel, welches 2-4 Wochen wirkt.

 

Schmerzmittel gehen immer auf den Magen, egal ob gespritzt oder oral aufgenommen, übrigens.

 

 

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