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Hundeforum Der Hund
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Ressourcenverteidigung

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Ich brauche mal ein bisschen Input.

Emmi ist ja eh etwas speziell.

Sie hat , fragt mich nicht wann, angefangen unser Bett zu verteidigen. Das bedeutet z. B. wenn ich das Bettlaken abziehen möchte springt sie wie eine Furie drohend

auf mich zu . Sie beisst nicht, aber lustig ist anders. Es ist eindeutig kein Spiel. Sie kommt auch aus anderen Zimmern, wenn sie hört das ich zugange bin.

Ich halte dann kurz inne und verweise sie auf einen ihrer Plätze.

Dasselbe, wenn ich unser Bett etwas verschiebe zum Saugen oder so.

Seit geraumer Zeit hat dieses Verhalten eine Steigerung erfahren. Wenn mein Gatte nachts mal raus muss und wieder zurückkommt , dann springt sie wieder wie eine Furie auf in seine

Richtung und bellt . Da steh ich senkrecht im Bett und versuche sie mir zu schnappen, weil ich Angst habe sie beisst doch mal zu.

Theoretisch wäre sie ja nicht mehr im Bett, seit sie dieses Verhalten zeigt. Jetzt kommt das ABER : Wenn wir schlafen schleicht sie sich ein . Immer am Fussende, so das man es nicht merkt.

Bleibt sie ausnahmsweise mal auf ihrem Platz, zeigt sie das Verhalten nicht .

Aus dem Schlafzimmer verweisen kann und möchte ich sie nicht, sie ist es von Anfang an gewöhnt und Nähe ist wichtig für sie. (Außerdem könnte ich bei dem Gejammer eh nicht schlafen )

Habe es mal versucht .

Ich wollte meinem Mann ja schon verbieten Nachts aufs Klo zu gehen, aber er ist total uneinsichtig 😎.Habt ihr eine Idee außer Scheidung oder Tierheim ?

 

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Peanut hat das eine Zeit lang ganz ähnlich gemacht, war nur bei ihm die Couch und nicht das Bett und nur bei meinem Freund. Fing vor seiner Kastration an und wurde danach besser, was jetzt aber nicht heißen soll, dass es daran lag. Ich hab ihn auch auf seinen Platz geschickt und dort blieb er bis ich ihn wieder zu uns rief. Momentan macht er das auch wieder morgens wenn mein Freund aufsteht, später als ich. Da sag ich inzwischen "Neeee... besser so!" und drücke ihm ein Zerrspielzeug in die Schnute, womit er sich zu Herrchen begibt, der muss eine Minute oder was spielen und dann ist die Welt wieder in Ordnung. Ist sowas eine Option? Das dein Mann mit Spielzeug wieder kommt und sie kurz bespaßt?

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Zitat

war nur bei ihm die Couch und nicht das Bett und nur bei meinem Freund. Fing vor seiner Kastration an und wurde danach besser,

 

Ähm, ja, das könnte natürlich ein Weg sein, so eine Kastration.

Allein, damit ist nicht jeder Ehemann einverstanden.

Es lässt sich vielleicht auch eine andere Lösung finden.

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Ich würde ja sagen da passt was in eurer Rollen- und Aufgabenverteilung innerhalb der Familie nicht. Sie meint den Schlafplatz bewachen zu müssen und nachts sollen alle gefälligst dort in Sicherheit bleiben. Sie sieht es als ihren Aufgabenbereich an. Ferndiagnose schwer, da man viel mehr wissen und beobachten müsste wie sie darauf kommt. Auf alle fälle macht sie das ja dann auch weil sie sich ansonsten unsicher fühlt (Da sie ja meint selber für die Sicherheit sorgen zu müssen, die sonst nicht gegeben wird).

vor 2 Stunden schrieb Loba:

Ich halte dann kurz inne und verweise sie auf einen ihrer Plätze.

Das kurz inne halten ist schlecht, Deine Reaktion sollte sofort und unvermittelt kommen damit sie es richtig verknüpfen kann. D.h. wenn Du darauf reagieren willst, dann am besten nur direkt.

Auf ihre Plätze verweisen ist ja schön und gut. Aber wie bei allem anderen, ändert das auch nichts an den Gefühlen des Hundes. Da das Problem wo anders liegt ist es leider nicht damit getan.

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vor 1 Stunde schrieb KäptnKörk:

 

Ähm, ja, das könnte natürlich ein Weg sein, so eine Kastration.

Ich schrieb bewusst es soll nicht heißen, dass es daran lag ^^ Aufgefallen ist: vorher doof, danach besser.

Ob es daran lag, wage ich zu bezweifeln. Die Lösung dafür sein sollte es bei uns nicht.

 

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vor 21 Minuten schrieb Renesis:

Ich würde ja sagen da passt was in eurer Rollen- und Aufgabenverteilung innerhalb der Familie nicht. Sie meint den Schlafplatz bewachen zu müssen und nachts sollen alle gefälligst dort in Sicherheit bleiben. Sie sieht es als ihren Aufgabenbereich an. Ferndiagnose schwer, da man viel mehr wissen und beobachten müsste wie sie darauf kommt. Auf alle fälle macht sie das ja dann auch weil sie sich ansonsten unsicher fühlt (Da sie ja meint selber für die Sicherheit sorgen zu müssen, die sonst nicht gegeben wird).

Das kurz inne halten ist schlecht, Deine Reaktion sollte sofort und unvermittelt kommen damit sie es richtig verknüpfen kann. D.h. wenn Du darauf reagieren willst, dann am besten nur direkt.

Auf ihre Plätze verweisen ist ja schön und gut. Aber wie bei allem anderen, ändert das auch nichts an den Gefühlen des Hundes. Da das Problem wo anders liegt ist es leider nicht damit getan.

Das hatte ich so verstanden, als wolle sie da erstmal 1-2 Sekunden Ruhe reinbringen. Das finde ich richtig.

 

Ich glaube, ich würde versuchen, ihr das Bett gar nicht mehr zu erlauben. Also auch das Einschleichen verhindern. Oder dein Mann schickt sie schon auf ihren Platz, wenn er aufsteht. Dann ist sie da hoffentlich noch, wenn er wiederkommt. 

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Ich würde das üben.

An den Platz schicken löst in meinen Augen leider nichts.

Da sie das auch ohne deinen Mann macht, würde ich genau da anfangen. Sie sollte lernen entspannt auf dem Bett zu liegen, wenn du daran rummanipulierst. Es ist das Gemeinschaftsbett und letzlich sollte es eben nichts besonderes sein, das da jeder ein und ausgeht.

Hol sie und bereite sie ruhig in kleinen Schritten vor, so dass sie sich Idealerweise nicht so aufregt, wie du es beschreibst. Erstmal einladen zu kuscheln auf dme Bett, Entspannen soll sie sich und teilen. Rauf, runter spielen, kündige an, was du tust, freundlich, konsequen, erzähl ihr wie guts dann riechen wird, frische Wäsche soooo kuuuuschelig. Frag sie obsie das Laken noch haben will auf dme Fußboden ... schwer zu beschreiben, taste dich da ran. Ich bin immer verwundert, wenn ein Hund seltsame Ideen hat. Ein Gefühl nicht Strenge, nicht Angst ... den Hund zu erreichen, das er selber üerlegt, ist das nötig, eigentlich nicht, was denn los?wieso regst du dich auf, ist doch alles okay ... man merkt, wenn sie anfangen nachzudenken und man dieses Gefühl an sich auflösen kann, das diese Ressource verteidigen nötig ist.

Das ist das Problem am auf den Platz schicken, da beansprucht man die Ressouce für sich selbst und zeigt im Grunde das selbe Verhalten, kein anderes Verhalten, das besser ist für alle. Teilen. Natürlich ist auf den Platz schicken, besser als es eskalieren zu lassen, aber nur ein erster Schritt und wenn sie sich benimmt, sollte sie wieder eingeladen werden aufs Bett. Nachgeben bedeutet du bekommst, was du willst, freundlcih bleiben bedeutet, du darfst machen was du möchtest, gehorchen wird mit der höchsten Belohnung belohnt. das dauert, is sie verstehen wird, das sich da was grundsätzlichgeändert hat.

Und schau genau im Alltag hin, ist es wirklich das einzige, das ie verteidigt. Wie ist es mit Futter, gibts da  komische Blicke, muss der Hund immer in ruh gelassen werden, damit da nichts eskaliert? Kauzeugi n der Handhalten beim kauen, gemütlich teilen auf dem Sofa. ausschau halten nach Gelegenheiten "teilen" genrell im Alltag präsent zu machen und wieviele Vorteile und gute Gefühle das bringt. Tauschgeschäfte kann manmachen, nicht weil manetwas verbotenes will, sondern nur so. Schau, Vorschläge, die ich mache, sind super. Wi r haben uns gern, kooperieren ist was tolles. Wenn das ankommt wirst du hoffentlich feststellen, das sie auch auf ihre art anfängt solche angebote zu machen. Das kann auch nur Raum geben in bestimmten situationen sein, Blicke, die dir zeigen sollen, schau da ist ein Mauseloch, kuck mit.

Sie hat ein starkes Bedürfnis nach dem Bett, muss sich das aber heimlich stehlen, das schafft eine grundsätzliche Anspannung beim schlafen, denn sie könnte ja ewischt werden und wieder rausfliegen. Anspannung macht nichts besser. Das Verhalten eskaliert. Dein Mann sollte Abends sie einladen ins Bett zu kommen, streicheln, bis man spürt, das sie wirklich loslässt und sich sicher fühlt. Wichtig ist, sich nciht von ihren Kampfgefühlen anstecken zu lassen und die anspannung, sie könnte doch mal beißen, befeuert ihre miesen Gefühle, die sie sich angeschafft hat. Also Ruhe rein. Du kannst sie schicken,sie hat bisher noch nicht gebissen. Tief durchatmen. Sie bellt, sie teilt etwas mit, geh mit ihr ins Gespräch. Emma, hallo, Erde an Hund, das ist Herrchen, du Trolf. Freundlich, versuch zu lächeln, geh ums Bett herum und umarme deinen Mann. Schau, kein Axtmörder, alles gut! du musst den Tonfall und die Reaktion finden, die die rausreißt aus diesem Verhalten in ein: Moment mal, ey ist Herrchen, der ist gut, was reg ich mich eigentlich auf?

Wenn dein Mann auf Toilette muss, sollte er ankündigen, das er geht, und sagen das er gleich wieder kommt. Er sollte ihr sagen, dass sie ein feines Mädchen ist, wenn er geht und ankündigen, das er wieder da ist, wieder mit einem kosewort, das ihr ebenso habt udn das mit guten Gefühlen für sie im Alltag verknüpft ist. Unddann eben schauen udnausprobieren, was bei ihr funktioniert.

Wie gesagt, ich lege bei sowasden Fokus immer darauf Gefühle zu verändern, nicht Verhalten zu regulieren, meist fallen einem dann andere Dinge ein, als wenn man Gehorsam trainieren will. und so ein Problem aufzulösen, hilft einem dann generell ungemein, den Hundbesser zu verstehen, so eine Bewältigung vertieft die Beziehung.

Egal was du machst, ich wünsch dir viel Erfolg dabei, damit das Schlafen bald wieder erholsam für euch alle ist!

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Als bei uns ansatzweise Spielzeug verteidigt wurde half vermehrte Verfügbarkeit. Nicht Dürfen ohne adäquate Alternative hat bisher nur einen gewissen Trotz erwirkt. Je nach Hund bringt es also mehr der Sache ihre Besonderheit zu nehmen.

 

Ein ganz anderer Ansatz:

Hat sie dort  Scheinwelpen gehabt bzw.ist sie in der Scheinmutterschaft? Ha sie die dort verloren bzw. nicht mehr wiedergefunden?

Oder auch: Gab es eine negative Verknüpfung am Bett?

Sie scheint ja ganz eindringlich zu warnen. Aber eine klassische Ressourcenverteidigung würde glaube ich generalisiert auftreten und nicht nur bei diesen einzelnen Anlässen. Sie hat euch ja gerne dort.

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Ich würde sie als allererstes dazu holen wenn du ans Bett gehst: "Komm wir gehen jetzt das Bett machen" 

Nachts würde ich den Hund notfalls mit aufs Klo nehmen. Und ich würde deinen Mann vorschlagen sie abends mit ins Bett zu nehmen, wenn das für euch okay ist. 

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vor 7 Stunden schrieb Freefalling:

Oder dein Mann schickt sie schon auf ihren Platz, wenn er aufsteht. Dann ist sie da hoffentlich noch, wenn er wiederkommt. 

Darauf sind wir noch garnicht gekommen ! Gute Idee .

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