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Hundeforum Der Hund
laraderdackel

Welpe und ein paar Fragen

Empfohlene Beiträge

Hallo, 

 

viele Jahre war ich nur stiller Mitleser, da meine Hündin Lara ein eher unkomplizierter Hund ist.

 

Nun haben wir vor einer Woche einen 2 Hund zu uns geholt.

Die Überlegung war schon lange da und erst sollte es ein Hund aus Kroatien werden.

Ich habe von einem Bauernhof erfahren der seine Welpen und Hunde unter wenig artgerechten Bedingungen hält. Wir sind hingefahren und haben uns das alles angeschaut und der kleine Kerl ist nicht mehr von uns weg. Somit war schnell klar das er mitkommen soll.

 

So nun ist Loki bei uns eingezogen er ist 3 1/2 Monate alt und ein Schäfer/Bernersennen/Deutsch Drahthaar Mischling.

 

Er kannte bisher nur den Hof und ist sehr unsicher in gewissen Situationen.

Aber ein ganz lieber verschmuster Kerl.

 

Ich habe meine Hundetrainerin schon Kontaktiert und am 15.9 gehts das erste mal zum Welpenspiel da sie vorher auf Fortbildung ist.

 

Da es mit Lara nun doch schon viele Jahre her ist habe ich einfach ein paar fragen.

 

Er zieht ganz schrecklich an der Leine.

 

Das soll er natürlich nicht.

Wie am besten Vorgehen, stehen bleiben oder einfach umdrehen und in eine andere Richtung laufen? Oder doch ganz anders?

 

Auf nein hört er schon, seinen Namen kennt er auch.

 

Dadurch das er auf dem Hof sich selbst überlassen war, kennt er halt das Spielen mit Menschen nicht so wirklich, wie zeige ich ihm am besten das es Spaß macht?

 

Über Futter bekommt man immer seine Aufmerksamkeit.

 

Aber wir wollen mit ihm natürlich auch spielen, Spielzeug findet er im allgemeinen toll, er beschäftigt sich halt selbst damit. Versucht man ihn zu animieren setzt er sich hin und schaut einen nur an.

 

Ich habe schon immer Hunde gehabt und er wird sicher ein toller Begleiter, bis dahin haben wir sicher noch viele Fragen.

 

Nur wie es halt so ist am Anfang hat man immer schiss alles falsch zu machen.

 

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Boah, was ist der süß! :wub:

 

Ich berichte mal, was bei uns geholfen hat - im Grunde war es eine Kombination aus verschiedenen Methoden:

 

1. Wir haben unserer Hündin als erstes ein Geschirr verpasst, bei ziehenden Hunden für mich ein Muss. Und das Geschirr hatte tatsächlich bereits die erste Verbesserung gebracht. Eigentlich logisch, Linnie hat sich beim ziehen nicht mehr die Luft abgeschnürt und ohne Sauerstoffmangel war sie direkt viel besser ansprechbar und hat viel schneller begriffen, was wir von ihr wollten.

 

2. Stehenbleiben beim ziehen und direkt loben und weitergehen, sobald der Hund den Zug von der Leine nimmt. Man braucht Geduld, aber es hilft. In den sehr seltenen Momenten, wenn sie heute noch zieht, ist das das einzige Mittel,das wir heute noch nutzen. Mittlerweile reagiert sie sofort, Blickkontakt zu uns, Zug von der Leine und weiter gehts.

 

3. Richtungswechsel: Hat den Vorteil, dass es immer ein paar Meter gibt, die der Hund ohne ziehen an der Leine läuft, denn wenn Mann die Richtung wechselt muss er ja erstmal wieder überholen, um wieder ziehen zu können. Das führt mich direkt zum nächsten Punkt, und der war für uns der Durchbruch:

 

4. Clicker: Wir haben Linnie (die für fressbares auch jederzeit alles tut) auf den Clicker konditioniert und den dann mitgenommen. Wenn sie ein kurzes Stück ohne ziehen gelaufen ist (z.B. beim Richtungswechsel), kam der Click. Hund hat gestutzt („Click? Echt jetzt?“), kam angelaufen, bekam sein Leckerli, nochmal kurz abgewartet („Gibt’s noch mehr?“), wieder vorgeprescht um zu ziehen, bevor sie am Ende der Leine angekommen war, wieder Click. Das Spielchen haben wir 3-4 Mal pro Gassirunde durchgezogen, nach 3 Tagen war der Durchbruch da, da hatte sie geschnallt, dass es auf die lockere Leine ankam. Die nächste Zeit hatten wir dann sporadisch immer mal wieder das laufen an lockerer Leine gelobt/belohnt. Nach 2-3 Wochen war alles gefestigt und sie läuft heute super an der Leine. 

 

Vielleicht funktioniert erst das auch bei euch - viel Erfolg wünsche ich jedenfalls! :)

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Wann genau zieht er denn?

Wie viel Freilauf und wie viel Auslauf bekommt er?

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vor 9 Minuten schrieb Eifelkater:

Wann genau zieht er denn?

Wie viel Freilauf und wie viel Auslauf bekommt er?

 

Wir gehen mehrfach am Tag mit ihm raus  Max. 15 min am Stück wegen Gelenke.

 

Die Türe zum Garten ist immer offen wenn jamand draußen sitzt.

 

An der Straße nehme ich ihn an die Leine sobald wir an unserm Feldweg sind darf er laufen und bleibt auch in meiner Nähe.

 

Selbst wenn meine Hündin die einen großen Radius hat mal weiter weg ist.

 

Am meisten zieht er wenn er merkt das wir nach Hause laufen.

 

 

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vor 20 Minuten schrieb laraderdackel:

Am meisten zieht er wenn er merkt das wir nach Hause laufen.

 

 

Zu Hause bedeutet Sicherheit....was zu saufen, eventuell was zu fressen, sein Spielzeug und seinen Ruheplatz. 

Das sollte sich im Laufe der nächsten Wochen von alleine geben ;) 

Das war hier anfangs auch so. Mittlerweile wird auf dem Heimweg ganz locker neben mir hergetrottet. 

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Nach Hause wird hier ab eiem bestimmten Punkt immer gezogen, weil Hund nach dem Rechten sehen muß.

Kann also sein, daß das auch bei euch so bleibt- wäre dann mit einem gewissen Territorialinstinkt verbunden.

 

Genug freie Bewegung ist wichtig zur Ausbildung der Gelenke, Knochen, Muskeln, Bänder usw. Die Minutenregel gilt nur für das Spazieren an der Leine, vor allem, wenn viele neue oder stressige Reize auftauchen.

Wenn der Hund trotz positivem Training stark zum Beschleunigen neigt, würde ich radiologisch abklären lassen- bei der Mischung ist ein HD Risiko nicht ausgeschlossen.

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