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Hundeforum Der Hund
Amidala

Wenn Sicherheit zur Gefahr wird

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Ich habe sie jetzt zwei Jahre. Mit einem Jahr habe ich sie bekommen. Ich weiß, dass sie aus Polen kommt und das ich die vierte Besitzerin bin. Mehr leider nicht. 

Padme kannte am Anfang so gut wie nichts. Männer und Dunkelheit waren mit das größte Problem. Fremde Menschen generell. Große schwarze Hunde oder Schäferhunde ebenfalls. 

Sie wird sicherlich nie die sicherste Hündin sein, deswegen liegt es schon nahe, dass da vielleicht doch noch eine Unsicherheit vorliegt. Vielleicht bin ich da auch einfach betriebsblind, obwohl ich dachte ich kenne ihre Anzeichen mittlerweile.

Auf den Spaziergängen selber kommt sie zu mir, wenn ihr etwas nicht ganz geheuer ist. Sie bleibt dann stehen, ich hole sie dann ab und wir gehen gemeinsam an der "fiesen" Stelle vorbei.

In vielen Situationen ist sie mittlerweile aber auch sehr selbstbewusst. Teilweise auch recht stur. Wenn Sie etwas nicht will, will sie nicht. 

Sie hat generell einen größeren Radius beim freilauf. Hört aber sehr gut. Dementsprechend darf sie auch ruhig weiter vor (bricht mir in dieser Situation natürlich das genick)

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ich würde versuchen,eine Weile ohne Auto für den Hund zurecht zu kommen.

 

(wenn es geht)

 

Also so wie ich Leckerlis langsam ausschleiche,das Auto als Möglichkeit ausschleichen.

 

Mein Ramse hat auch Sicherheit/Geborgenheit  mit dem Auto verknüpft.

Im Auto wurde er abgelegt,da war Ruhe , keine Forderungen,fremde Menschen usw.

 

ER geht noch immer sofort zum Auto, steht vor der Kofferklappe.

 

Aber ich ging die ersten Monate fast ausschließlich zu Fuß.

 

Warum wird der Hund nach dem Spaziergang sofort gefüttert??

 

Bei uns gibt es morgens eine kleine Portion  Futter und Abens eine große Portion.

Aber nie nach den Spaziergängen, da ist Ruhen angesagt.

 

Lucie würde sofort nach Hause wollen, wenn das  Nachhausekommen mit Futter verbunden wäre.

 

 

 

 

 

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@agatha: ich kann eine freilaufstrecke problemlos zu Fuß ereichen. Mach ich auch. Das ist auch unsere hauptrunde. Die wird jeden Tag gemacht. Mit dem Auto fahr ich nur dahin, wenn es regnet  (da ist es bei ihr schwierig an der leine) oder wenn ich nicht so viel Zeit habe. Die zweite Runde wird immer etwas variiert. Hier ist es leider nicht möglich ohne Auto. Könnte ich aber durchaus erst mal lassen.

Das mit dem essen: ehrlich gesagt hab ich darüber nie groß nachgedacht. Das haben wir von anfang an so gehalten. Ob sich das auf die Spaziergänge auswirkt, darüber hab ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht. 

 

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Bei uns gibt es immer vor dem Spaziergang Futter. Sonst könnte ich meinen gar nicht losmachen. Da er morgens und abends frisst und wir mittags unsere Hauptrunde mit Freilauf machen, geht das. 

Vielleicht könnt ihr das zeitlich irgendwie deichseln? 

 

Meine Tendenz ginge wohl auch dahin, ein Ritual zu etablieren, das wichtiger wird als das Auto. Ein Suchspiel oder Apportieren vielleicht. Wenn die Motivation wirklich “yeah, Auto!“ ist.

Bei unbekannten Strecken wäre es mir trotzdem zu gefährlich. 

 

Femo rennt seit kurzem zu Frauen mit Kinderwagen, weil er denkt, das sei jemand aus unserer Müttergruppe, die wir verloren haben. Deswegen darf er da jetzt nicht mehr mit. Da mache ich also, was agatha vorgeschlagen hat. Den Auslöser neutralisieren quasi. Wenn das nicht ginge, würde ich mit ihm wohl das Anzeigen und Orientieren an mir üben, das klappt bei ihm generell gut. 

 

Bei Padme kennen wir aber die Motivation ja noch nicht so richtig. Wenn es Unsicherheit ist, könntest du mit ihr üben, dass sie sich zwischen deine Beine stellt als “sicheren Ort“. Also irgendwas muss das Auto ablösen. 

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vor 1 Stunde schrieb Amidala:

@agatha: ich kann eine freilaufstrecke problemlos zu Fuß ereichen. Mach ich auch. Das ist auch unsere hauptrunde. Die wird jeden Tag gemacht. Mit dem Auto fahr ich nur dahin, wenn es regnet  (da ist es bei ihr schwierig an der leine) oder wenn ich nicht so viel Zeit habe. Die zweite Runde wird immer etwas variiert. Hier ist es leider nicht möglich ohne Auto. Könnte ich aber durchaus erst mal lassen.

Das mit dem essen: ehrlich gesagt hab ich darüber nie groß nachgedacht. Das haben wir von anfang an so gehalten. Ob sich das auf die Spaziergänge auswirkt, darüber hab ich mir vorher gar keine Gedanken gemacht. 

 

das mit dem Auto hat mir Ramse gezeigt, er hat mir meine Sitzheitzung kaputt getrammpelt, weil beim Ausladen vom Einkauf Autotüren leicht auf standen.

Er suchte, wenn er konnte, an jedem rumstehenden Auto Geruchsspuren, ob es unseres ist.

Zumal er  ja echt schlecht sieht, musste er lernen, mein Knie als Sicherheitszone zu suchen.

 

Und da Lucie sehr, sehr verfresse war,  als sie so im desulaten Zustand aus Griechenland kam, .....

 

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vor 10 Stunden schrieb Amidala:

Hier ist es leider nicht möglich ohne Auto. Könnte ich aber durchaus erst mal lassen.

 

Ab Donnerstag dann :P

 

Ich hab nicht soviel Zeit daher nur kurz:

Bei der Schilderung musste ich unwillkürlich an die Situation "Nachts alleine durch eine dunkle Straße auf dem Weg nach Hause" denken. Die Unsicherheit fängt weitaus früher an, zeigt sich aber erst sehr deutlich auf der Zielgeraden. "Man sieht die Haustür" und legt nen Gang zu. In deinem Fall wäre es das Auto.

 

Unsicherheit wäre das wo ich anknüpfen würde. Dabei denke ich auch daran, dass ihr gerne sehr lange Spaziergänge macht, vielleicht ist ihr das zu viel, zu gruselig, zu weit weg von zu Hause. Den Radius würde ich (temporär) verkleinern und ihr beibringen dass DU die Sicherheit bedeutest und nicht das Auto. Würde daher das Auto auch auf keinen Fall weiter als Belohnung gelten lassen. Das Auto sollte uninteressant sein.

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Ich schließe mich Naschkatze an, wenn das Auto immer die Belohnung (Sicherheit) bedeutet hat oder es sogar noch so ist, wirst Du das Verhalten nicht in den Griff bekommen.
Ich würde sie bei Ankunft nicht ins Auto lassen und von dort noch einmal weggehen. Sie grundsätzlich nicht bei Unsicherheiten zum Auto laufen lassen.
Bring ihr bei, bei Konflikten zu Dir Kontakt aufzunehmen, bei Dir Schutz suchen, nicht beim Auto. ;)

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Vielen lieben Dank für euren Input :)

 

@benno0815: mittlerweile rennt sie bei Unsicherheit nicht mehr zum Auto. Das haben wir mittlerweile im Griff :) hier sucht sie Schutz bei mir, dass haben wir aufgebaut. Früher war das schon am Anfang oder auch in der Mitte des Spaziergangs, dass sie weggerannt ist statt zu mir zu kommen (nicht immer bis zum Auto, aber auch nicht zu mir). Aber Ja, ich glaube, dass sie auf dem Rückweg vielleicht dann immernoch das Auto präferiert. Daran muss ich wohl wirklich nochmal arbeiten. Ich werde es auf jedenfall mal versuchen, dass Auto nicht als Belohnung bzw. Mich als sichereren "ort" zu verknüpfen :)

Sie hat mich für gewöhnlich ja immer im Blick, hat ihren Radius, würde mich aber nie verlieren, kommt das Auto bin ich raus. Da verschiebt sich tatsächlich ihre Präferenz. Ich habe da was übersehen :(

 

@Naschkatze: ab Donnerstag ;):D

 

ich werde die gassigänge erst mal etwas kürzen. Und mich erst mal mehr auf unsere gewohnte Strecke konzentrieren um zu üben und auf ihre Signale zu achten. Ich werde versuchen eine gute Lösung für sie zu finden, damit sie weiterhin lernt, dass sie sich auf mich verlassen kann und ich ihr in jeder Situation Sicherheit geben kann. Wir haben ja wirklich sehr viel geschafft, dass bekommen wir bestimmt auch hin. Manchmal muss man einfach mal die Augen geöffnet bekommen :D

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Mich irritiert ein bißchen: "Unbekannte Strecken".

Habt ihr wirklich so krass Abwechslung, also macht ihr jeden Tag was Neues? Wir haben vielleicht so sechs bis acht Gebiete, die wir gehen , die sind alle schnell abgespeichert. Vor allem, wenn es irgendwo Futter gab.

Ich würde wahrscheinlich die Orientierung versuchen zu fördern, das gibt zum Einen Sicherheit, zum Anderen rennt sie dann wenigstens in die richtige Richtung.

Also perspektivisch am Hinwegt etwas verstecken und auf dem Rückweg suchen lassen. Überhaupt viel Nasenarbeit-macht sicherer.

Das Unzielstrebige finde ich wie gesagt auffällig. Auf den Standardstrecken machtsie das ja nicht, da würde ich wirklich auf Hunger, bzw. "ab jetzt wird's langweilig" tippen- "Transitzone" quasi. die man eben schnell überbrückt. Zumal dir die Unsicherheit nicht auffällt- da sehe ich keinen Grund zu kürzen.

Auf "neuen" Strecken schon. Ich würde dann einfach nicht mehr so viele neue Strecken laufen, sondern diese erstmal festigen, dann kannst du die auch in üblicher Länge laufen.

Gerade weil sie schon einmal so übergewichtig war, würde ich nicht an der Länge reduzieren wollen.

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@gebemeinensenfdazu: Sorry, dass ich nicht mehr geantwortet habe. 

Wir haben auch unsere hauptgebiete. Fünf, sechs hauptstrecken. Aber grade am Wochenende laufe ich gerne mal neue Strecken. Alle zwei Wochen kommt das schon vor. 

 

Mal ein kleines Update: auf den bekannten Strecken wird es schon wesentlich besser. Sie bleibt bei mir, lässt sich sogar vom Auto abrufen. Daran war vorher gar nicht zu denken. Ich verbuche das jetzt erstmal als Erfolg. Sie läuft entspannt nebenher, wenn wir in Richtung Auto gehen. Das hat sie hier schnell begriffen.

Gestern waren wir auf einer Strecke, die wir erst zwei oder dreimal gelaufen sind. Ein Auto stand auf einem weg (rückweg) Ich hatte das Gefühl, sie ist wesentlich entspannter hin als es noch vor ein paar Wochen war, ließ sich auch vorher noch ganz normal abrufen. am Auto lief sie drum rum, schnüffelte merkte wohl, dass es nicht unser war und machte sich noch relativ normal mit uns auf den Weg. Aber Je näher wir Richtung unserem Auto kamen, desto weniger lag der Fokus auf anderen Dingen, wie schnüffeln oder mir (ob jetzt das andere Auto der Auslöser War, kann ich nicht sagen. Aber würde gegen ihr Verhalten auf Strecken sprechen, wo wir vorher kein anderes Auto gesehen haben und sie trotzdem schneller wird)

Ich habe weiterhin nicht das Gefühl, dass sie irgendwie unsicher ist. Aber sie ist schon... gestresst. Weil sie irgendwie bei mir bleiben will, aber auch vor laufen möchte.  

Ferndiagnose ist hier glaube ich schwierig, deswegen werde ich mir noch eine Beobachterin dazu holen und ansonsten meinen Trainer nochmal einschalten. Er kennt padme seid sie bei mir ist und hat mir sehr geholfen ihr viele Unsicherheiten zu nehmen. Vielleicht kann er besser den Auslöser erkennen (den kann ich nämlich leider noch immer nicht wirklich entdecken) und mir Ratschläge geben, wie ich ihr den Stress nehmen kann.

 

Ich bin auf jedenfall schonmal froh, dass es sich auf den gewohnten Strecken schnell bessert und habe Hoffnung, dass es auch auf unbekannten Strecken gut in den Griff zu bekommen ist. Wenn ich dann weiß woran es liegt

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