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Hundeforum Der Hund
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Ihr Lieben...

... vor einiger Zeit hatten wir mal das Thema “Verhalten im Hausflur“. Wir sind ja umgezogen und hier klappt es besser. Wir machen Zeigen & Benennen bei den Nachbarn, alles tutti. Die Nachbarn gegenüber darf er ab und zu begrüßen, sie mögen ihn sehr. Wenn er zu aufgeregt ist, gibt es ein “Jetzt nicht“ und das ist ok. Kein Bellen oder Jaulen. 

 

Unser DHL-Bote ist heiß geliebt und es beruht auf Gegenseitigkeit. ;)Ansonsten akzeptiert er es meist, dass er im Flur liegen soll, wenn jemand an der Tür ist. Er hat da so eine selbst gewählte Wartestelle. Er rennt zwar erst zur Tür, aber lässt sich dann wegschicken.

 

Allerdings hört das gute Verhalten auf, sobald jemand in die Wohnung kommt. Der wird angesprungen. Interessanterweise bekannte Leute schlimmer als fremde, außer wenn sie Angst haben. 

Was wir in Anlehnung an die Tipps in dem anderen Thread versucht haben:

 

- streng “nicht springen“ sagen und mit dem Arm blocken, falls er springt

-> klappt nur bei mir. 

- den Besuch das regeln lassen.

-> klappt nur bei sehr robustem und sicherem Besuch, ist also keine Lösung.

- mich vor den Besuch stellen und den Hund vom Springen abhalten 

-> klappt bis ich einmal nicht aufpasse. Kann auch nach 10 Minuten sein.

- anleinen und dabei sein lassen.

-> er schafft es trotzdem zu springen oder wartet halt, bis er abgeleint ist.

- am Halsband oder Geschirr halten.

-> er regt sich tierisch auf.

- auf seinen Platz oder die Wartestelle schicken.

-> da bleibt er nicht. Ihn dort anzuleinen bringt nur eine Verzögerung der Sache.

 

Generell habe ich den Eindruck, dass bei allem, was wir versuchen, die Aufregung gestaut wird und sich dann umso heftiger entlädt.

Danach ist es aber immer ok (bei Erwachsenen). Es kommt mir vor, als müsse er einmal unbedingt springen (am besten ins Gesicht). Danach ist er super unauffällig, lässt sich streicheln, aber drängt sich nicht auf. Deswegen möchte ich keine Lösung, die ihn komplett fernhält. 

 

Draußen macht er das übrigens auch, aber nicht so oft. Gern bei Leuten, die er kennt. Mit oder ohne Leine.

Mir ist das so unangenehm. Und gerade mit Kind habe ich wenig Handhabe ihn davon abzuhalten. 

 

Habt ihr irgendeine Idee? Ich tippe auf Schutzverhalten plus Unsicherheit. Wir müssen das endlich in den Griff kriegen. Jeder Besuch stresst uns alle. :(

 

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Ich kenne zu 99% das selbe Verhalten,  exakt wie du es beschreibst.  Mit selbstgewählter Wartestelle und dem angespringe, gerade bei Fremden.

Wir haben das jetzt so "gelöst",  ist es geplanter Besuch,  sag ich vorab,  dass sie bitte in die Hocke gehen sollen und Hund eben begrüßen.  Bei ungeplantem sag ich das an der Tür,  während die Tür so angelehnt ist und ich dazwischen stehe.  Warne eben auch vor anspringen vor und bitte ums Hocken.

Erfahrung: Bei hingehockter Begrüßund ist alles gut.  Je mehr das auch machen,  desto eher werden auch "stehem bleibende"  akzeptiert.

Bei meiner Oma oder Menschen mit Baby,  halt ich Hund erstmal auf,  bis Menschen auf dem Stuhl sitzen.

 

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Danke für den Tipp! 

Femo geht natürlich trotzdem direkt ins Gesicht. Nicht jeder will eine Hundeschnauze im Gesicht haben. Aber bei erprobtem Besuch werde ich das mal testen. 

 

Seine und meine Begrüßung ist ein Umarmen von schräg oben, manchmal halte ich ihm meine Wange hin zum Lecken. Mit Kind in der Trage drückt er sich an mein Knie und ich kraule ihm den Hals. Alles kein Problem. 

 

Es gibt nur eine einzige Situation, in der er mich anspringt: Wenn ich ihn draußen bei jemand anderem lasse und z.B. in ein Geschäft gehe. Beim Wiederkommen springt er mir ins Gesicht. Deswegen denke ich auch an Maßregelung. 

Meinen Freund springt er abends jetzt wieder an, wenn er von der Arbeit kommt. Das macht er seit dem Ende seiner Elternzeit. Mein Freund war zwei Monate zu Hause. 

 

Ich suche auch noch nach einem sinnvollen Alternativverhalten, das ihn runterkommen lässt. 

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Meine Erfahrungen sind eher,  dass sich durch Maßregeln das Verhalten bei Quinta noch stärker zeigt.  Ich bin aber mittlerweile auch der Ansicht,  dass uns das ganze Gemaßregel nur schadet (und nervt).  Wir zeigen eigentlich eher selber Ruhe.  Das Maximalste an Maßregelung ist: Fuß auf der Leine (a.  Weil Hund schwer b.  Sie kommt nicht mehr weit hoch).  Das wird eigentlich auch recht fix verstanden,  weil sie in dem Moment auch merkt: "Oh ich komm ja gar nicht hin wo ich hinwill." Macht sie keine Anstalt zum hüpfen wird gelobt. Machen wir vorwiegend wenn wir draußen sind,  Freund mit ihr auf mich wartet,  oder ich mich mit ihr bekannten Freunden irgendwo treffe.  Vielleicht auch ein Weg für euch?

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Mit Maßregeln meinte ich, dass er mich maßregelt bzw den Besuch. Aus Unsicherheit, klar. Aber er mag schon all seine Schäfchen beisammen haben.

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Ich persönlich würde den Hund beim Begrüßen gar nicht dabei sein lassen, wenn er zum Springen neigt. Sondern in ein Zimmer bringen, die Gäste Platz nehmen lassen und dann den Hund dazulassen. Ich denke er ist einfach überfordert und weiß gar nicht wie er sich an der Tür verhalten soll. Weil er sich über die Besucher freut, aufgeregt ist aber auch unsicher. Wenn alle schon sitzen nimmt es ihm vielleicht ein wenig von seiner Aufregung weil alles ruhig ist und er lernt ein neues Ritual. 

 

 

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Johnny neigt auch zum Anspringen . Wir haben viel probiert. Uns haben 2 Sachen geholfen : Hinhocken & etwas in den Mund stecken :D 

ich drücke ihm meist einen Kong oder ein Spielzeug in den Mund wenn jemand kommt . Wenn wir kommen holt er sich selbst eine Socke , Kissen , Decke etc. & wirkt dann entspannter ! Klingt komisch - hilft aber . 

 

Bei älteren Leuten , ängstlichen oder Kindern muss er auf die Decke bis sie sitzen. Da staut sich der Druck aber oft merklich auf ... 

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Bei uns ist das Alternativverhalten Herumwuseln. Hat sie selber angeboten.

Wenn der Hund im Begriff ist zu springen kommt "untenbleiben"- wird auch sofort gelobt. Muß man evtl. wiederholen im nächsten Anflug. Motivierend ausgesprochen, nicht streng.

Ansonsten lasse ich den Hund bei Begrüßung kurz schnüffeln, das genügt ihren Sicherheitsansprüchen und die Aufgeregtheit legt sich nach ein 2-3 Minuten.

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Ich find ja die einfachste Lösung, einfach hinzunehmen, daß Hunde sich so verhalten und das völlig normal ist, auch ins Gesicht gehen, ist eben hündisch. Problem bei dieser Lösung dürfte  allerdings sein, den Besuch davon zu überzeugen. Madame darf an mir hochspringen und auch ans Gesicht und ich hab da gar kein Problem mit ihr.

Viel Erfolg beim Überzeugen. ;)

 

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Ursprünglich ist dieses Springen ins Gesicht /an den Mund ja ein Begrüßungs-Beschwichtigungsritual, sozusagen eine kurze Friedenspfeife gleich bei der Ankunft des Besuches.

 

Was bewegt dich dazu, anzunehmen, dass er den Gast maßregeln will?

Ich habe noch nie gesehen, dass ein Hund auf diese Weise maßregelt.

 

Allerdings habe ich das schon öfter von den Anhängern der Dominanztheorie gehört, der springende Hund sei respektlos! ist die Lieblingserklärung, dicht gefolgt von der maßregelt dich!

Ich halte das für eine grobe Fehlinterpretation.

 

Es wäre also schon interessant zu erfahren, warum du das denkst (da ich dich nicht für so oberflächlich halte, so etwas einfach nachzuplappern), was ist der Verhaltens-Kontext, die Motivation.

 

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