Jump to content

Toll, dass Du unsere große Hunde Community gefunden hast!

Erstelle in wenigen Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich noch einfacher mit Deinem Facebook oder Google account ein. 

➡️  Konto erstellen | Login

Hundeforum Der Hund
FrecheNase

Exrem aufgeregter Hund

Empfohlene Beiträge

Hallo Leute, ich bin neu hier und versuche aufgrund meiner Verzweiflung hier ein paar Tipps oder Leidensgenossen zu finden. 

Mein Freund und ich besitzen eine ca 22kg schwere blonde Mischlingsdame, vermutlich viel Hütehund mit drin. Wir haben sie von Welpe an, wollten immer einen aktiven Hund, da wir, obwohl wir in der Stadt wohnen, sehr aktiv sind, relativ viel Zeit haben und gerne wandern. Die Katastrophe begann mit ca 5 Monaten, als sie aufgrund einer ED am Ellbogen operiert werden musste. Die lange Zeit an der Leine machte sie zu einem hochgradig frustriertem, leinenaggressiven, null leinenführigen Hund. Sie ist unser erster Hund, wir besuchten von Anfang am die Hundeschule mit ihr und versuchten sie sehr konsequent zu erziehen, da ein gut erzogener Hund unser großes Ziel war, um ihr auch die größtmögliche Freiheit zu ermöglichen. Seit ca einem Jahr trainiern wir, auch mit privater (martin rütter) Hundetrainerin, wir üben Hundebegegnungen, Leinenführigkeit,... 

Jetzt ist sie 20 Monate alt und immer noch ein extrem schwieriger Hund, was uns wirklich frustriert. Unsre Probleme sind: 

Extreme Aufregung in allen möglichen Situationen wie zB andere Hunde, Katzen!!!, Spaziergänge odee Wanderungen mit mehreren Menschen... Eigentlich gibt es sehr wenigwas man mit ihr entspannt machen kann, außer in der Wohnung sein. 

Draussen ist sie nur beschäftigt, irgendwelche Spuren aufzunehmen, wir sind ihr völlig egal. Sie rennt immer wieder in die Leine und bei Hundebegegnungen starrt sie extrem und ist immer ganz kurz davor, hinzuspringen. 

Ich hab das Gefühl sie nicht richtig auszulasten, Dummy Training macht ihr Spaß, wir machen auch viel Nasenarbeit, aber alles ist nach ein paar Minuten uninteressant. Sie ist extrem jagdlich motiviert, entspannte Spaziergänge sind quasi nicht möglich, geschweige denn Wanderungen. Es ist ein Teufelskreis, wir wären so gerne den ganzen Tag mit ihr draussen unterwegs, es ist aber so mühsam, dass es für alle Beteiligten nur Stress ist. Wie kann ich einen extremen Hyper Hund richtig auslasten? Wie kann ich einen so aufgeregten Hund richtig beruhigen? Sie treibt uns in den Wahnsinn, und es macht uns traurig, auf so viele schöne Dinge wie wandern verzichten zu müssen, weil es mehr Stress als Entspannung ist... Vielleicht kennt jemand unser Problem und hat Tips für uns... 

Auch das Anspringen schaffen wir nicht, ihr abzugewöhnen,obwohl wir sie seit Welpenalter NIE begrüßt oder beachtet haben...

Wir bemühen uns SO sehr, einen erzogenen Hund zu haben und es gelingt uns einfach nicht,  das ist so frustrierend.... :-(((

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Willkommen im Forum:)

vor 2 Stunden schrieb FrecheNase:

Wir bemühen uns SO sehr, einen erzogenen Hund zu haben und es gelingt uns einfach nicht,  das ist so frustrierend.... :-(((

Ganz einfach- an der Erwartungshaltung schrauben!

Ein glücklicher Hund ist doch viel wichtiger:).

Ganz aus der Ferne würde ich sagen: mit Zeigen und Benennen sowie wirklich guter Belohnung kommt ihr weiter.

Begeistert euch mehr für ihre Interessen., bleibt cool. Erstmal nur eine Route, die man weiter ausdehnt. Beschäftigungsphasen verkürzen- stattdessen mit dem Hund unterwegs sein.

Hat sie Freilauf?

Hat sie Artgenossenkontakt?

Trennt ihr zwischen Erholungs-und Beschäftigungsphasen?

Wie oft und wie lange geht ihr raus?

Wie reagiert ihr auf ihre Reaktivität?

 

Generell schaffen Routinen und ein regelmäßiger Tagesablauf mehr Entspannung.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielleicht Jagdersatztraining probieren? Es gibt auch Antijagdtraining, aber ich finde das nicht so sympathisch, weil ich finde, man sollte lieber mitnehmen, was an Anlagen da ist, als sie wegzutrainieren und ersatzlos eliminieren zu wollen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Peanut hat sich anfangs auch null draußen für uns interessiert... Ich fing an jede Winzigkeit die mit uns zu tun hatte sehr zu loben. Anfangs war das nur ein Ohrenzucken in unsere Richtung, dann Blicke. Inzwischen kommt er immer wieder mal von sich aus zu uns, was auch belohnt wird. Wenn er sich festschnuppert geh ich hin und gucke was so interessant ist, mache Sachen mit ihm zusammen. Er hüpfte immer gern auf Baumstämme, am tollsten findet er es inzwischen wenn ich da mit drauf gehe... Spiele mit uns zusammen, zusammen rennen,... all sowas. Das hat bei uns gedauert, aber wird immer besser. Wenn er sich von einem Tier, das er jagen will ablenken lässt, darf er dafür ein Leckerchen jagen... Oder uns. Sowas hilft unheimlich, aber hat seine Zeit gebraucht. Anfangs wusste er eben nicht was wir wollten. Und man darf keine Angst davor haben bescheuert auszusehen :) Man wird doch teilweise sehr skeptisch angeschaut...

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Und man darf eben nicht zu viel erwarten. Anfangs war ich froh wenn ich auch nur eine Sekunde die Aufmerksamkeit des Hundes hatte oder er 10 Sekunden ruhig war, das lässt sich aber immer weiter ausbauen. Heute sitzen wir auch mal 5 oder 10 Minuten irgendwo und gucken doof zusammen in der Gegend rum. Oder er konzentriert sich so lang auf das was ich von ihm will. Eben mit viel Lob und Dingen die er mag. Das ist jetzt über ein Jahr Training :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen
vor 7 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Begeistert euch mehr für ihre Interessen., bleibt cool. Erstmal nur eine Route, die man weiter ausdehnt. Beschäftigungsphasen verkürzen- stattdessen mit dem Hund unterwegs sein.

 

Danke schonmal. 

Das ist ja das Problem, ich hab noch nichts gefunden, für das sie sich so richtig begeistert. Ich lobe seit Monaten jeden Blickkontakt, jedes Herkommen,... 

Beim unterwegs sein mit ihr, ist trotzdem alles intressanter als ich. Sie rennt am vordersten Ende der Schleppleine, springt auch immer wieder rein und geht nur bei mir, wenn sie muss... Ich geb ihr immer eine Jagdersatzdroge, seis ein Spieli oder eine Leckerlisuche, das hält aber nicht lang, und ist gleich wieder unintressant bzw aufgegessen. Wenn wir zB im Garten sind, wo vorher eine Katze durch ist, ist sie kaum zu beruhigen und schon gar nicht abzulenken. 

Wir achten sehr gut auf Ruhepause, am besten entspannt sie in der Wohnung. 

Wir führen halt ein sehr aktives Leben, wahnsinnig viel Routine ist da oft nicht möglich... Das ist ein Problem, das weiß ich, aber das kann ich nicht ändern. Sie hat Freilauf, wenn auch meist nur an der Schleppleine, hat auch immer wieder mal Kontakt zu anderen Hunden, mit denen sie tobt. Mein Freund geht mit ihr laufen, ich viel mit Schleppleine zum üben, ca 1-2h pro Tag.

Tlw versuch ich ihre "Auszucker" zu ignorieren, tlw schimpf ich auch und nimm sie am "krawattl", weild mich wahnsinnig macht. 

Wie kann ich sie in solchen aufgeregten Situationen am besten beruhigen? Leckerlisuche bringt nur ganz kurz was, oder intressiert sie nicht, sie keift dann hysterisch und hängt sich in die Leine. 

Oft ist die Folge sie dann "wegzusperren", zB ins Auto, als wir bei Freunden waren, weil sie sich nicht beruhigt hat.

Alles bei ihr dreht sich eigentlich um Spuren schnüffeln, extrem hektisch, sehr jagdlich. Das ist draußen so mühsam, das manan gemeinsamen Spaziergängen gar keine Freude hat 😔 das macht mich so traurig! 

Aja, mantrailing hab ich jetzt mit ihr begonnen... 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Versuche dich doch einmal in den Hund reinzuversetzen.

 

vor 6 Stunden schrieb FrecheNase:

Sie hat Freilauf, wenn auch meist nur an der Schleppleine

Das ist kein Freilauf. Gerade wenn sie so schnüffelinteressiert ist, mag sie selber Wege erkunden und Spuren verfolgen.  Aber das wird verhindert durch die Leine- ihr steigt vermutlich nicht damit durch enges Dickicht.

Also verliert sie die Spur und muß die nächte suchen...

Das kann leicht in Stress ausarten, wenn sie immer wieder eine neue suchen muß, keine Wunder, daß sie sich nicht auf euch konzentriert: Sie muß sich ja ständig (wegen euch!) neu orientieren und sie spürt euch permanent über die Leine. Da besteht einfach kein Grund nach euch zu gucken- ihr seid mehr als dauerpräsent.

vor 16 Stunden schrieb FrecheNase:

Auch das Anspringen schaffen wir nicht, ihr abzugewöhnen,obwohl wir sie seit Welpenalter NIE begrüßt oder beachtet haben...

Auch hier:

Der Hund will durch diese Geste etwas mitteilen. Anspringen ist Begrüßungs- und Beschwichtigungsgeste "Guck' mal ich bin lieb- komm wir spielen etc."

Wenn man ignoriert, wird diese Mitteilung überhört- also wird die Mitteilung wiederholt und irgendwann zum Selbstläufer oder auch Übersprungshandlung, weil offensichtlich sowieso nicht verstanden wird.

vor 6 Stunden schrieb FrecheNase:

Tlw versuch ich ihre "Auszucker" zu ignorieren, tlw schimpf ich auch

Und hier leider auch ganz besonders:

Mitteilungen werden übergangen und dann wird auf einmal unerklärlicherweise geschimpft. Das stresst alles, und dann bist du auch noch gestresst und das stresst noch weiter. Das Schimpfen beschädigt hier Vertrauen ganz besonders, weil er es nicht verknüpfen kann. Übersprungshandlungen aus Stress kann der Hund nicht wirklich steuern- man muß den Stress abbauen um Übersprungshandlungen zu vermeiden.

 

 

Anstatt zu ignorieren: alternatives  Verhalten belohnen. Achte mal darauf, ob sie dies selbst anbietet und dann bestärke sie darin z.B. mit hochwertiger Futterbelohnung. Wenn sie nicht anzubieten scheint: zeige ihr ein erwünsches alternatives Verhalten. Zuerst in reizarmer Umgebung zuhause trainieren. erst später draußen- evtl. mit Clicker bzw. Markerworten, wenn euch das liegt.

Ich habe noch immer nicht gelesen ,womit ihr belohnt. Wenn Käse und Leberwurst nicht ziehen, könntet ihr auch mit einer Schnupperroute durchs Gebüsch belohnen.

Hauptsache der Hund betrachtet das als Belohnung.

 

Also: umzäuntes großes Freilaufgebiet aufsuchen und mit dem Hund unterwegs sein. Mit der Motivation arbeiten und nicht dagegen. Ein Trainerwechsel kann sehr wahrscheinlich nicht schaden.

Je nachdem wo du wohnst kann dir jemand hier einen guten empfehlen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Im Text über meinem wurde schon fast alles gesagt,

darüberhinaus wüsste ich gern was Eure Hündin zu futtern bekommt?

Und, da eine Nachbarshündin ähnliche Verhaltensmuster zeigte,

die sich deutlich abgeschwächt haben, seitdem sie ein Medikament gegen ihre

Schilddrüsenfehluntion bekommt, ob Ihr sie mal habt durchchecken lassen?

 

Ach ja, ich wollte noch sagen, dass Euer Hund noch sehr jung ist!

 

Vielleicht könntest Du mal ein Bild der Hündin einstellen.

 

Ich wünsche, dass Ihr noch ein fröhliches gemeinsames Leben habt.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Gelöscht

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

@NeoGuinness 

 

 

 

vor 9 Stunden schrieb FrecheNase:

Mein Freund geht mit ihr laufen, ich viel mit Schleppleine zum üben, ca 1-2h pro Tag.

Das ist auf keinen Fall zuviel würde ich meinen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Aufgeregter Wildfang?

      Hallo zusammen,   ich muss jetzt gleich mal was loswerden, da ich nicht recht weiss wie ich mich in Zukunft verhalten soll. Folgendes, Freunde von uns haben einen Bully (4J männl kastriert). Dieser Hund ist die Aufregung pur, wenn wir zu Besuch kommen kann er sich kaum beruhigen, springt unentwegt an uns hoch, wenn wir uns setzen (stuhl, sofa) ist er sofort mit drauf und will uns ablecken, beknabbern was auch immer. Mir ist das sehr unangenehm, da die Besitzer auch nichts machen, nur a

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Aufgeregter Hund!

      Hallo liebe Leute! Ich hoffe das es so ein Thema noch nicht gibt oder ich habe es einfach nicht gefunden! Also hier zu meinem Problem, ich habe einen einjährigen Schäferhund. Er ist super lieb kennt alle Befehle und auch so ein Schatz aber er dreht hier zu Hause ständig durch und ich weiß nicht was ich noch machen...Ich denke ich bin an dieser Situation selber Schuld aber ich muss es ändern denn ich bekomme im April mein erstes Kind und ich habe angst das etwas passiert! So nun zum Problem:

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Fino leidet exrem unter Kastrationswunde

      Hallo, ich bin neu hier und habe schon ein Problem ich hoffe ihr könnt mir da weiter helfen. Wir haben vor 3 Tagen einen 8 Monate alten austrailien Shepard Husky mix zur Probe übernommen. Vorraussetzung war das er vor der Vermittlung noch Kastriert wird hat mir zwar nicht gepasst aber gut , konnten ihn dann direkt aus der Tierklinik in Duisburg abholen. Vom Tierheim haben wir eine Krause und Antibiotika mitbekommen. Am ersten und zweiten Tag schien er Schmerzen zu haben, blieb aber dennoch i

      in Hundekrankheiten


×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.