Jump to content
Hundeforum Der Hund
lifelines

Habe durch meinen Hund Angst

Empfohlene Beiträge

Hallo alle zusammen,

 

ich bräuchte dringend eine Rat, denn ich bin mit meinem Latein am Ende. 

Ich habe meinen Hund seit 2 Jahren und sie hatte durch schlechte Erfahrung und Fehlhaltung (meinerseits), sich ein paar unerwünschte Verhaltensweisen angeeignet. Ich habe mit ihr daran trainiert und sie ist auch deutlich besser geworden :) 

Jedoch zu meinem Problem... ich habe seit längerer Zeit eine Ängstlichkeit gegenüber anderen Hunden, hauptsächlich im Beisein meiner Hündin, entwickelt. Es gibt tatsächlich Tage an denen meine andere Hunde ignoriert, jedoch rast mein Herz immer und ich fühle mich unwohl. Zumal kann ich gut meinen Körper einsetzte und weiss wie ich Selbstbewusst rüberkomme (das hat bereits schon sehr gut funktioniert). Ich habe nun gelesen, dass Hunde den Angstschweiss erreichen können und da ich den nicht unterbinden kann (wäre zu schön um wahr zu sein :D) müsste meine Hündin den ja wahrnehmen.?

Sie ist echt ein toller Hund und beherrscht einige schöne Tricks, wie Tür zu oder Socke ausziehen :) 
Meine Hündin ist soweit gut sozialisiert, verträgt sich mit jedem und hat noch nie gebissen. Sie ist dennoch ziemlich hibbelig und wird schnell von anderen Hunden ausgegrenzt. An der Unruhe arbeiten wird auch momentan und sie kommt schon etwas zur Ruhe (draussen). Drinnen ist es kein Problem mehr. 

Naja, ich bin aufgrund meiner Ängste am überlegen, ob ich sie nicht in andere Hände geben sollte, da ich meine Angst nicht unter Kontrolle kriege. (sind Auslöser des vegetativen Nervensystems). Ich sehe für meine eine gute Zukunft und sie bessert sich auch mehr, aber ich denke ich bin einfach keine gute Führerin für sie...

Wie seht ihr das? Ich bin einfach am verzweifeln... solange ich mich nicht kontrollieren kann, wie soll ich dann ihr Ruhe vermitteln? Sie ist so ein toller Hund und könnte (meiner Meinung nach) wo anders besser aufblühen und selbstbewusster werden... 

 

Ich hoffe auch sinnvolle Ratschläge...

 

Liebe Grüße 

Lifelines

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 21 Minuten schrieb lifelines:

schlechte Erfahrung und Fehlhaltung (meinerseits), sich ein paar unerwünschte Verhaltensweisen angeeignet. Ich habe mit ihr daran trainiert und sie ist auch deutlich besser geworden :)

 

Mich würde interessieren, was du genau darunter verstehst: Welche Erfahrungen? Welche Verhaltensweisen? In deiner Überschrift schreibst du, dass du durch deinen Hund Angst hast. Was meinst du damit? Vertraust du ihr oder dir nicht? Mir scheint, du hast Angst vor den Verhaltensweisen deiner Hündin anderen Hunden gegenüber - oder habe ich das falsch verstanden? Vor was genau hast du ganz konkret Angst? Was traust du dir nicht zu?

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Erstmal ist das ein Denkmuster, das dir nciht guttut. Klar, in einem idealen Zuhause, beim besten Menschen der Welt, hätte es jeder Hund besser. Solche Superhundehalter wachsen aber nicht auf Bäumen und nehmen auf Bestellung deinen Hund. Also ist diese Alternative wirklich eine Alternative? Sie sich im Kopf auszumalen ist das eine, konkret gedacht, wie willst du feststellen , das dieser neue Mensch so toll ist, wie er dann von sich sagt?

Ihr habt gemeinsam Fehler gemacht und habt euch gemeinsam verbessert, egal wieviel Angstschweiß du hattest.Dein Hund ist nicht perfekt, er ist ein Hibbel, das ist sicher auch Veranlagung, du bist durch sie etwas ängstlich geworden.

Schau deine Hündin an, würde sie das sagen? EyFrauchen, du bist nicht perfekt, ich tausch dich um! Ne, würde sie nicht. Also steh so zu dir, wie zu ihr. Steh zu euch als unperfektes Team auf gutem Weg. Verzeih dir deine Fehler und feiere deine kleinen Erfolge und behandelte dichselbst, wie du deinen Hund behandelst. Setze dir kleine Ziele, um deine Gefühle der Ängstlichkeit zu überwinden. Denk bei dir auch an körperliche Ursachen, lass mal ein großes Blutbild machen, iss vernünftig, trink genug, sorg für Ausgleich und Entspannungsphasen.

Es gibt diesen Schönen Spruch, man bekommt nicht den Hund, den man will, sondern, den Hund, den man braucht. Vielleicht hat das Schicksal euch genauso zusammengetan, weil das einen Sinn ergibt. Sich perfektere Menschen vorzustellen ist leicht, aber sowie du selber schreibst, auch du wirkst selbstbewusst nach außen und hast doch solche Gedanken. Niemand ist perfekt. Nicht dein Hund, nicht du. Der Weg ist das Ziel, vielleicht wirst du immer ein bisschen ängstlich sein und deine Hündin ein bisschen hibbelig, egal, ihr packt das doch und du liebst sie, sie dich sicher auch. Also schau in die Augen deines Hundes und lass dich so lieben wie du bist. Sei stolz auf das erreichte und lebe dein Leben mit Hund. Würdest du sagen, jeder der nicht perfekt ist, sollte seinen Hund abgeben? Sicher nicht, also versuch nciht so viel an sowas zu denken. such dir stattdessen mehr Menschen mit Hunden und übe du dich im Hundekontakt, auch gezielt im Hinblick darauf, wie unperfekt andere Hundehalter sind. Lerne andere Hunde wieder neu kennen und einschätzen, mit Focus nicht auf as Fehlverhalten deiner hündin, sondern einfach nur so. weil Hundemenschen Hunde mögen und neugierig auf sie sind.

Atme und lächle, auch das zeigt die Wissenschaft, wenn man lächelt werden Hormone ausgeschüttet, die zum lächeln passen. Der Körper kann dem Gehirn auch signalisieren, wie wir uns fühlen, nicht nur das Hirn dem Körper. du machst das richtig so als Teil des Weges. Nur Mut!

Ich hab auch schon mal gedacht, woanders hätten sie es besser. Das war immer ein zeichen, dass meine Ansprüche an mich viel zu hoch waren und die Akkus auch durch andere Dinge gerade tiefenentladen. Kümmere dich um dich, dann kannst du dich auch weiter gut und besser um deine Hündin kümmern.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Bevor ich hier irgendwas über behalten oder abgeben schreiben würde, müsste man erst mal wissen um was genau es eigentlich geht. Wenn ich das richtig verstehe, dann geht es um nicht kontrollierbare Panikstörungen oder Angstattacken, ausgelöst über das vegetative Nevensystem.

 

......da ich meine Angst nicht unter Kontrolle kriege. (sind Auslöser des vegetativen Nervensystems).

 

Und ich gehe mal davon aus, dass Du entweder bei einem Neurologen oder einem Psychotherapeuten in Behandlung bist, wenn Du die Diagnose schon kennst. 

 

Hunde können bei solchen Störungen sowohl hilfreich, als auch negativ verstärkend (nicht die negative Verstärkung aus den Lerntheorien, sondern hier wortwörtlich) sein. Das kommt auf den Hund und auf die Ausprägung der Disposition an. Ist der Hund selbst unsicher und nicht wirklich gefestigt, reagiert er selbst nervös, dann denke ich, dass der Hund da eher problematisch ist. Ein in sich und in der Bindung zum jeweiligen Halter gefestigter Hund, kann da positiv wirken. Er lenkt ab und gibt Sicherheit. Ist der Hund selbst der Auslöser für die Attacken wird es schwierig, denn niemand hier kann sagen, wie stark ausgeprägt Deine geschilderte Disposition ist und wie sie sich entwickelt. 

 

Wenn es sich bei Dir wirklich um eine Angsstörung handelt, dann ist das Hundeforum eindeutig der falsche Ort um Rat zu fragen. Den kann Dir nur jemand geben, der Dich und den Umfang Deiner Disposition einschätzen, bzw. beurteilen kann. Und das sind ganz sicher nicht die Hundehalter die sich hier tummeln. 

 

Was Deine Frage zum "Angst riechen" betrifft. Ja. Hunde können das und zwar sehr gut und 1000 Meilen gegen den Wind. Ein Grund warum es immer mehr leinen aggressive Hunde gibt. Das daraus resultierende Verhalten von Hunden ist dabei aber von Hund zu Hund und von Erfahrung zu Erfahrung völlig unterschiedlich. Der eine nimmt die Angst auf und reagiert ähnlich wie der Halter (also änstlich). Ein anderer "übernimmt" dann die Führung und handelt, weil er glaubt das zu müssen. Wieder andere wissen dann schlicht nicht was zu tun ist und werden völlig unsicher und  ein wieder anderer, souveräner und erfahrener Hund wird Angst zwar wahrnehmen, aber nach eigener Einschätzung der Situation evtl. völlig ruhig handeln.   

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hm also als geschuler Laie, der sich mit diversen Zipperlein (unter anderem einer völlig beknackten Phobie vor Emails, Telefonaten und Anrufbeantwortern etc) rumschlägt:

 

Deine Ängste sind nicht in Stein gemeisselt, du kannst das ändern, und wenn dein Hund der Grund dafür ist, dann soll es vielleicht genau so sein.

Ein guter Therapeut kann dir dabei helfen, aus diesem Gedankenkarussell "ich bin nicht gut genug" etc. auszusteigen, und zu erkennen, welches Gefühl und welcher Gedanke wirklich zusammengehören und welche nicht - wirklich.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 1 Minute schrieb pixelstall:

 (unter anderem einer völlig beknackten Phobie vor Emails, Telefonaten und Anrufbeantwortern etc) rumschlägt:

 

Same. 😂

Ich setze noch Post auf die Liste. 

 

Mir hilft der Hund enorm mit meinen Knacksen. Ich hatte am Anfang immer Angst, wenn uns ein Hund entgegen kam. Ist komplett weg mittlerweile. 😀

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Lique Am Ende meiner Firma waren es über 2500 ungelesene Mails, 3 Stunden Nachtschlaf, min.14 Stunden "Arbeit" und alle 2 Stunden eine Panikattacke inkl einschlafen, nach zwei Jahren Therapie, ausreichend Schlaf, dem Verkauf der Firma und dem angehen der durch die Arbeitssucht weggedrückten anderen Probleme, und löschen der alten Emailfächer, habe ich TADAAAA 0 ungelesene Mails, kaum unerledigte Post (Überweeeiiisungen trotz ausreichend Geld), und alles andere das schleift liegt nicht an mir.. NEIN sagen (und sich selbst erlauben) ist sooo toll ❤️ Es geht langsam, ABER ES GEHT. Die Ömmchen haben mir sehr dabei geholfen, das Leben wieder schätzen zu lernen und die Laaaaangsamkeit zu geniessen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hut ab. 

Ich bin eine Zeit lang immer durch den Garten geklettert, damit ich nicht an meinem Briefkasten vorbei muss.😂

Bei der Arbeit hab ich spitze funktioniert, aber davor und danach war halt maximal Schicht im Schacht. 

 

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Lique Ich habe (musste ich ja, mit einem Onlinehandel) mein Postfach nach 3 Stunden "Theater (Fressflash, 30mal Pipi, wieder Essen, erstmal Kaffe, Panikattacke usw) " geöffnet und mit der Hand die Liste der neuen Mails zugehalten oder ein Postit drübergeklebt und dann erstmal Spam rausgelöscht, und dann gaaanz langsam Mail für Mail (gelöscht *hust*) Bekloppt, was man für Strategien entwickelt um iiirgendwie trotzdem "klarzukommen".

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor einer Stunde schrieb Lique:

Same. 😂

Ich setze noch Post auf die Liste. 

 

Mir hilft der Hund enorm mit meinen Knacksen. Ich hatte am Anfang immer Angst, wenn uns ein Hund entgegen kam. Ist komplett weg mittlerweile. 😀

Same here, wobei e-mails noch gehen. Habe ich von meinem Papa, der hat auch nie telefonisch Pizza bestellt.

Vielleicht auch durch meine Mom , weil die wirklich nur mit Telefon herumgelaufen ist und ich nie so werden wollte... egal. Ich hab' das auch und ...ja es nervt .

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Angst und Stress bei Hund

      Hallo, ich hoffe mir kann einer von Euch einen Rat geben. Wir haben seit 5 Jahren einen Terrier Mischling und einen Rhodesian Ridgeback. Beide Hunde sind aus Notstellen. Bekannt ist dass beide ein arges Problem mit Gewitter und Knallerei haben. Dies haben wir immer berücksichtigt und beugen entsprechend vor . Unsere Hunde sind unsere Wegbegleiter und sehr wenig allein. Das war bisher auch nie ein Problem. Im Auto ist das bis heute kein Thema. In der Wohnung ist der Terrier seit neuestem nicht ma

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Angst beim Hund

      Wir haben einen 5 jährigen Labrador der durch einen anderen Hund in seinen jungen Jahren sehr dominiert wurde.Wenn der andere Rüde sich vor ihn gestellt hat,hat unser Hund am ganzen Körper gezittert.Wir haben diese Situation gelöst aber leider ging das zwei Jahre lang und aus einem lustigen lieben Hund wurde ein ängstlicher angespannter Hund.Wir konnten diese Situation wirklich nicht ändern nur dazwischen gehen.Der andere Hund ist vor 3 Jahren verstorben aber diese Zeit hängt noch in ihm.Wir hab

      in Aggressionsverhalten

    • Plötzliche Angst bei Hündin

      Hallo, Seit einigen Wochen hat meine Hündin plötzlich Angst vor meinem Freund entwickelt. Sie ist ein Mops, sieben Jahre alt und sonst zu jedem total freundlich, zugänglich und schmust gern mit jedem. Wir haben sie mit einem Jahr aus einem schlechten Haushalt gerettet, aber die Ängstlichkeit, die sie damals hatte, hat sie sehr schnell bei uns abgelegt. Nun habe ich seit ein paar Monaten einen neuen Freund und anfangs als er zu mir nach Hause kam, hat sie sich sehr gefreut und wollte viel mi

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Angst vor anderen Hunden

      Hallo Zusammen,   und zwar geht es um meine 6-jährige Chihuahua Dame namens Shiva: Habe sie bereits seit dem Welpenalter und damals waren wir in einer Welpengruppe extra für kleine Rassen, weil ich wollte dass es von Anfang an harmonisch wird mit anderen Hunden. Leider haben wir das nicht erreicht. In der Welpengruppe war eine sehr stürmische Jack Russel Junghündin, die meine Shiva die ganze Zeit über böse gemobbt hat. Die Hundetrainerin hat leider falsch bzw. gar nicht oder zu spät ei

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Angst bei Fliesen?

      Unsere Hündin hat tierische Panik vor Fliesen. Wir haben in der Wohnung auch Natursteinboden. Das ist kein Problem für sie. Aber im Hausflur, generell in Hausfluren, Läden mit glatten Böden, usw., ist sie komplett panisch und rettet sich auf sämtliche Fußmatten in ihrer Reichweite. Wenn man weiter gehen will, weigert sie sich und zieht so arg am Geschirr das sie über den Boden rutscht. Das schaukelt sich dann natürlich schnell hoch. Ziehen, rutschen, Panik, noch mehr ziehen, noch mehr rutschen,

      in Hundeerziehung & Probleme

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.