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Hundeforum Der Hund
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Hund will bellend Kindern hinterher

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vor 1 Stunde schrieb bella0411:

sondern sie sitzen zu lassen und locker zu warten, bis alle weg sind. Manchmal klappt es gut, manchmal weniger, kommt immer auf die Art der Kinder an. Werden aber jetzt erstmal die Taktik mit dem Abstand umsetzen 🙂

Das  Sitzen ist ja schonmal ein mögliches Alternativverhalten. Vielen Hunden kommt es aber entgegen, selber in Bewegung zu bleiben, also seitlich auszuweichen. Damit handelt der Hund und läßt die "Gefahr" nicht auf ihn zukommen. Außerdem kann man damit auch gleich die Bewegungsrichtung angeben- seitlich auszuweichen ist nämlich auch eine gute Möglichkeit Abstand zu schaffen, auch wenn Verbellen eine sehr "bewährte" Methode dafür ist;)., deinem Hund ist das ja auch schon aufgefallen.

Das hört sich doch im Ansatz schon sehr gut an. Das Sitzen würde ich in sehr stressigen engen Situaionen nicht verlangen, da würde ich Ausweichbewegung vorziehen.

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vor 5 Stunden schrieb bella0411:

Sie läuft von alleine entweder seitlich von mir oder hinter mir, selbst ohne Leine macht sie das 70% der Zeit. Wenn ich ihr den Freilauf anbiete, entfernt sie sich maximal 5 Meter von mir weg..

 

 

 

 

Denkst du sie macht das aus Unsicherheit oder aus Schutzverhalten? Ich würde an beiden Verhaltensweisen arbeiten.  Freilauf sollte gerade für Hunde in dem Alter genau das sein.

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vor 14 Stunden schrieb bella0411:

Das Bild ist ca. 4 Wochen alt, sie hat 38 Kilo. Da sie so groß ist haben die Kinder verständlicherweise gleich Angst und schreien noch mehr, was sie natürlich nur verrückter macht.

Bella5.jpg

 

 

 

Ich seh' nix ....

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vor 15 Stunden schrieb Eifelkater:

Denkst du sie macht das aus Unsicherheit oder aus Schutzverhalten? Ich würde an beiden Verhaltensweisen arbeiten.  Freilauf sollte gerade für Hunde in dem Alter genau das sein.

Klar spielt in dem Alter Unsicherheit eine große Rolle, vor allem weil Kinder bisher nicht sozialisiert wurden. Sie stellen ein Unsicherheitspotential dar, das lieber vertrieben gehört, weil vor allem Schreien und schnelles Auf-einen-zurennen mit Gefährdung assoziiert wird.

Ob nun der Hund vornehmlich sich davor schützen will oder seinen Halter läßt sich vor allem daran erkennen, ob er stärker/früher reagiert, wenn man z.B. in einer etwas zerstreuteren Gruppe läuft, weil er dann weiträumiger abwehrt wegen größerer Distanzen, die zum Schutz zu überbrücken wären. Oder aber auch, ob er einen Radius um die Person freihält.

Bei meinem Hund spielt Schutzverhalten die weitaus größere Rolle- für richtig gefährlich hält sie Kinder auch nicht, sie meint nur, daß die -sicherheitshalber- zur Ordnung gerufen werden müßten und unterscheidet stark. Auch bei diesem Hund hört es sich weniger nach eigener Unsicherheit an, denn er hat ja bereits eine sehr erfolgreiche Methode, die KInder fernzuhalten. Damit fühlt sich der Hund sehr sicher.

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vor 3 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Klar spielt in dem Alter Unsicherheit eine große Rolle, vor allem weil Kinder bisher nicht sozialisiert wurden. Sie stellen ein Unsicherheitspotential dar, das lieber vertrieben gehört, weil vor allem Schreien und schnelles Auf-einen-zurennen mit Gefährdung assoziiert wird.

Ob nun der Hund vornehmlich sich davor schützen will oder seinen Halter läßt sich vor allem daran erkennen, ob er stärker/früher reagiert, wenn man z.B. in einer etwas zerstreuteren Gruppe läuft, weil er dann weiträumiger abwehrt wegen größerer Distanzen, die zum Schutz zu überbrücken wären. Oder aber auch, ob er einen Radius um die Person freihält.

Bei meinem Hund spielt Schutzverhalten die weitaus größere Rolle- für richtig gefährlich hält sie Kinder auch nicht, sie meint nur, daß die -sicherheitshalber- zur Ordnung gerufen werden müßten und unterscheidet stark. Auch bei diesem Hund hört es sich weniger nach eigener Unsicherheit an, denn er hat ja bereits eine sehr erfolgreiche Methode, die KInder fernzuhalten. Damit fühlt sich der Hund sehr sicher.

Mir geht es eher darum, dass sie diese Unsicherheit ( oder eben das Schutzverhalten) anscheinend permanent zeigt und nicht nur, wenn Kinder in der Nähe sind:

 

Zitat: "Wenn ich ihr den Freilauf anbiete, entfernt sie sich maximal 5 Meter von mir weg..!"

 

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Ist das nicht rassetypisch? (Ernstgemeinte Frage)

Interessant wäre, wie sie sich dann in diesem Radius verhält. Das gäbe Aufschluss über die Motivation. Wobei Unsicherheit und Schutzverhalten sich keineswegs ausschließen müssen. Haben wir hier ja auch.

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Das stimmt- ein bißchen mehr bewegen sollte sie sich bestimmt, schon allein weil sie sonst gesundheitliche Probleme kriegt. Für einen Molosser ist das nicht so ungewöhnlich- bei Cane Corso und auch einem Rottweiler habe ich das schon so gesehen. Beiden hat man das auch leider angesehen.

Der genannte Rottweiler gehört zu den stoischsten und gelassensten Hunden die mir je begegnet sind- also: das muß nicht unbedingt mit Unsicherheit zusammenhängen-möglich ist es aber.

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Das mag auf ältere Rottweiler tatsächlich zutreffen. Aber ein zehn Monate alter Junghund sollte eigentlich im Freilauf eher neugierig seine Umgebung erschnüffeln und eher am rumtoben interessiert als als am Besitzer. 

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Da würde ich sagen: Teils teils.

Da ich ja einen jetzt ca. 11 Monate Rottweiler habe kann man hier vielleicht Vergleiche ziehen - von wegen Rassemerkmale...

Also Zorax ist im Freilauf total lustig unterwegs und entfernt sich auch mal weiter wenn er etwas interessantes erschnüffelt hat. Aber er schaut von Zeit zu Zeit immer zu mir ob ich nach komme oder ob ich vielleicht einen anderen Weg eingeschlagen habe. Ich würde nicht so weit gehen und sagen das das Umgebung erschnüffeln für ihn wichtiger ist als ich es bin. Denn sobald ich rufe, gibts action - also egal wie weit weg, wenn ich rufe startet er zu mir durch.

Trotzdem ist das ein ganz anderes Verhalten als beschrieben. Also ich finde es schon ungewöhnlich wenn der Hund in dem Alter nur einen 5 m Radius einhält.

Und wie schon erwähnt ist das auch körperlich gesehen nicht so gesund.

Hier wäre die Frage warum er sich so verhält. Würde ich schon versuchen zu ergründen.

 

Was das mit den Kindern angeht... naja letzten Sonntag auf einer Veranstalltung hat Zorax ähnliches Verhalten an den Tag gelegt. Vorher war er da eigentlich immer ganz cool. Aber dort waren einfach zu viele Kinder die zu oft zu nah an ihm vorbei gerannt sind - dann noch kleine unaufmerksamkeiten meinerseits. Naja und nun müssen wir das wieder aufarbeiten...

Meine Vorgehensweise wird so aussehen: Kinderspielplätze in meiner Nähe suchen. Schauen wie nah ich mit ihm ran kann (wird nicht all zu nah sein), so das er das ganze sieht aber noch gut auf mich reagieren kann. Dann loben, Leckerchen, spielen, hinsetzen, Bauch graulen, nach hause gehen. Nächsten Tag wieder (oder anderen Spielplatz). Tag für Tag schauen wie weit man den Abstand verringern kann...

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vor 2 Stunden schrieb Renesis:

Meine Vorgehensweise wird so aussehen: Kinderspielplätze in meiner Nähe suchen. Schauen wie nah ich mit ihm ran kann (wird nicht all zu nah sein), so das er das ganze sieht aber noch gut auf mich reagieren kann. Dann loben, Leckerchen, spielen, hinsetzen, Bauch graulen, nach hause gehen. Nächsten Tag wieder (oder anderen Spielplatz). Tag für Tag schauen wie weit man den Abstand verringern kann...

Das kann funktionieren, aber Hunde lernen ortsbezogen...

Solange ein Zaun dazwischen ist, bzw. die Kinder ihr "Gehege" nicht verlassen sind sie unter Kontrolle. Da muß dann auch nicht zur Ordnung gerufen werden- bei meinem Hund ist das jedenfalls so. Sie erwartet dort Kinder und hat damit kein Problem, eher ist es o , daß sie findet daß die Kinder dort hingehören und nicht auf der STrasse herumrennen sollen...

Wir belohnen jede Kinder Sichtung an möglichst vielen Orten und halten Abstand - mittlerweile muß der gar nicht mehr so groß sein.

Nur wenn sie überraschend schnell hinter einer Ecke auftauchen wird einmal gebellt, abgebrochen, zur Seite ausgewichenund Belohnung abgeholt. Das A"BahnFrei!"Pusten  ist eben sehr effektiv und im Zweifelsfall ihr Mittel der Wahl.

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