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Hundeforum Der Hund
Dobifreund

Wie hoch dosiert Ihr Vetmedin (Kg/mg)?

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Hallo!

Mein Hund hat eine Mitralklappeninsuffizienz und ist glücklicherweise noch symptomfrei. Der Kardiologe hat mir gesagt, ich soll ihm 2x 10mg Vetmedin am Tag geben. Er wiegt 33 KG, dass wäre also eine Dosierung von 0,6 mg/kg.

Auf der Vetmedin-Webseite steht: Vetmedin ist oral in einer Dosierung von 0,2 bis 0,6 mg Pimobendan/kg Körpergewicht und Tag zu verabreichen. Für die meisten Fälle hat sich eine Dosis von 0,5 mg Pimobendan/kg Körpergewicht und Tag als ideal erwiesen. Das entspricht 2.5 mg morgens und 2.5 mg abends pro 10 kg Körpergewicht.

Ich habe soeben bei dem Hersteller von Vetmedin angerufen und mit der dort zuständigen Kardiologin gesprochen. Diese hat mir gesagt, man fängt NICHT gleich mit der Höchstdosis an, sondern mit der Niedrigstdosis und erhöht dann langsam bei Bedarf, basierend auf den nachfolgenden Herzwerten bei der Ultraschalluntersuchung.

Nun meine Frage: Gibt es hier Nutzer mit Vetmedin-Erfahrung und falls ja, mit welcher Dosierung habt ihr angefangen, wie viel dosiert Ihr jetzt und woran kann ich merken (außerhalb der Ultraschall-Kontrollen), welche Dosierung meinem Hund guttut, wenn er bisher symptomfrei ist?

Euer Jens

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Meine 14-jährige Hündin bekommt seit ca. 6 Monaten Vetmedin und Viagra. Ihr ging es bei Diagnosestellung sehr schlecht und die TÄ gab ihr eigentlich keine Chance mehr. Sie hat dann 3x täglich Vetmedin 5 mg ( und zusätzlich Viagra) bekommen. Nach ca. 5 Monaten habe ich auf 2 x täglich reduziert. Ihr geht es jetzt so gut wie lange nicht mehr und eine Kontrolluntersuchung hat eine Verbesserung des Herzens um 30% ergeben. Sie wiegt 28 kg. 

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Ich gehe mal davon aus du hast einen Dobermann, oder? Wurde denn auf DCM untersucht?

 

Mein Podenco-Dobermann hatte leichte DCM und wurde auch mit Vetmedin behandelt.

Dosierung war erst 2x10mg und dann später 2x15mg, bei 32kg.

Da er Symptome hatte (war aber auch 13 Jahre zu dem Zeitpunkt) konnte man natürlich schnell sehen, dass es ihm besser ging.

 

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vor 2 Stunden schrieb Wilde Meute:

Ich gehe mal davon aus du hast einen Dobermann, oder? Wurde denn auf DCM untersucht?

 

Mein Podenco-Dobermann hatte leichte DCM und wurde auch mit Vetmedin behandelt.

Dosierung war erst 2x10mg und dann später 2x15mg, bei 32kg.

Da er Symptome hatte (war aber auch 13 Jahre zu dem Zeitpunkt) konnte man natürlich schnell sehen, dass es ihm besser ging.

 

vor 2 Stunden schrieb Wilde Meute:

Ja, ich habe einen Dobermann. Auf DCM wurde bisher nicht untersucht, er bekommt aber nächste Woche den 24 Stunden Holter um, dann wissen wir mehr. In beiden Fällen braucht er das Vetmedin. Wow, 15mg ist ja sehr hoch dosiert. Gut zu wissen, dass auch so eine hohe Dosis im Rahmen des Möglichen ist. Vielen Dank!

 

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vor 3 Stunden schrieb Zenta:

Meine 14-jährige Hündin bekommt seit ca. 6 Monaten Vetmedin und Viagra. Ihr ging es bei Diagnosestellung sehr schlecht und die TÄ gab ihr eigentlich keine Chance mehr. Sie hat dann 3x täglich Vetmedin 5 mg ( und zusätzlich Viagra) bekommen. Nach ca. 5 Monaten habe ich auf 2 x täglich reduziert. Ihr geht es jetzt so gut wie lange nicht mehr und eine Kontrolluntersuchung hat eine Verbesserung des Herzens um 30% ergeben. Sie wiegt 28 kg. 

Viagra? Ich weiss, dass es fueh Herzkrankheiten entwickelt wurde, aber das es auch bei Hund zum Einsatz kommt, ist mir absolut neu. Wieso bekommt sie zum Vetmedin noch Viagra - kannst Du mir das erklaeren, das interessiert mich sehr. Und wie viel Kg wiegt Dein Hund?

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vor 2 Stunden schrieb Dobifreund:

Ja, ich habe einen Dobermann. Auf DCM wurde bisher nicht untersucht, er bekommt aber nächste Woche den 24 Stunden Holter um, dann wissen wir mehr. In beiden Fällen braucht er das Vetmedin. Wow, 15mg ist ja sehr hoch dosiert. Gut zu wissen, dass auch so eine hohe Dosis im Rahmen des Möglichen ist. Vielen Dank!

 

Das ist gut, dass gleich genauer geschaut wird.

Ich drücke die Daumen, dass es "nur" eine Mitralklappeninsuffizienz ist.  Die hat meine eine Hündin auch, wurde mit 3 Jahren diagnostiziert,

inzwischen wird sie 15 Jahre alt (kleiner Hund, 9kg) . Sie bekommt Cardalis.

 

Ja, es gehen so hohe Dosen, allerdings hatte mein Rüde zu Anfang etwas Probleme mit der Verdauung (Durchfall) als wir

mit dem Vetmedin angefangen haben. Er war aber generell sehr empfindlich in der Zeit. Haben wir aber in den Griff bekommen und die Tabletten

haben ihm noch ein schönes Jahr beschert. (Er ist nicht an dem Herzfehler verstorben.)

 

Mich wundert dass deiner gleich Vetmedin in einer recht hohen Dosis bekommen soll. Wie wurde das begründet?

Wie alt ist er?

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Die Hündin wiegt ca. 28 kg.

Ich habe auch gestaunt als ich zuhause die mir von der Klinik mitgegebenen Tabletten angeschaut habe. Warum sie beide Medikamente bekommt weiß ich nicht. Habe keine Erfahrung mit herzkranken Hunden. Die ersten Monate hat sie beides 3x täglich bekommen, jetzt beides 2x. Die Hündin hatte das Fressen total eingestellt. Es war nichts mehr in sie reinzubekommen, zudem hat sie extrem gehechelt und war schlapp. 1 Std. nach der ersten 1/4 Viagra hat sie wieder gefressen als sei nichts gewesen. War extrem beeindruckend. Ab da hat sie dann 3 x 1/2 bekommen. Erschien mir recht viel, aber es hat geholfen. Nebenwirkungen kann ich keine feststellen.

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Ich kann mich ganz dunkel erinnern, dass es zwei verschiedene Meinungen gab unter den Herzspezialisten, ab wann man mit Medikamentengaben beginnen soll, wenn Hunde alt werden. Ich glaube, die einen meinten schon vor Beginn von Symptomen und die anderen, es reicht erst beim Auftreten der Symptome. Ich erwähne das nur als Stichwort. Soviel ich weiß, gewöhnt sich der Körper an die Dosis. Ich finde es deshalb plausibler, gering dosiert anzufangen, damit möglichst viel Spielraum nach oben bleibt. Hängt sicher auch vom Einzelfall ab: mein Hund hatte schwere Herzprobleme und schlimme Symptome und hat sofort 5mg Vetmedin zweimal täglich auf 18 kg Gesamtgewicht bekommen, zusammen mit Cardalis und Entwässerungsmitteln.

 

Vielleicht hat @Nahttante Infos dazu?

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vor 5 Stunden schrieb Laikas:

@NahttanteIch kann mich ganz dunkel erinnern, dass es zwei verschiedene Meinungen gab unter den Herzspezialisten, ab wann man mit Medikamentengaben beginnen soll, wenn Hunde alt werden. Ich glaube, die einen meinten schon vor Beginn von Symptomen und die anderen, es reicht erst beim Auftreten der Symptome.

Mittlerweile gehen die Leitlinien in Richtung ersterer Variante. Je früher man das Herz entlastet, desto weniger schreitet die Dilatation voran und desto länger knn ein Hund damit leben.

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Meine Hündin ist ebenfalls herzkrank und bekommt u.a. Vetmedin zweimal täglich 2,5 mg. Sie wiegt 9 kg. 

Dosis wurde auch angepasst und noch nicht von Anfang an so hoch. 

Dasselbe mit Entwässerung. 

 

Zum Viagra. In der Humanmedizin wird es bei pulmonaler Hypertonie, Lungenhochdruck, eingesetzt um die Gefäße zu erweitern und das Herz zu entlasten. 

Beim Ultraschall meiner Hündin hat die Kardiologin auch einen Lungenhochdruck festgestellt aber auf weitere Medikation verzichtet. 

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