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Hundeforum Der Hund
Dobifreund

Wie hoch dosiert Ihr Vetmedin (Kg/mg)?

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@Laikas  Mir ging es nicht darum dass Medikamente gegeben werden, sondern darum wieviel und was.

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vor 16 Stunden schrieb Wilde Meute:

 

Das ist gut, dass gleich genauer geschaut wird.

Ich drücke die Daumen, dass es "nur" eine Mitralklappeninsuffizienz ist.  Die hat meine eine Hündin auch, wurde mit 3 Jahren diagnostiziert,

inzwischen wird sie 15 Jahre alt (kleiner Hund, 9kg) . Sie bekommt Cardalis.

 

Ja, es gehen so hohe Dosen, allerdings hatte mein Rüde zu Anfang etwas Probleme mit der Verdauung (Durchfall) als wir

mit dem Vetmedin angefangen haben. Er war aber generell sehr empfindlich in der Zeit. Haben wir aber in den Griff bekommen und die Tabletten

haben ihm noch ein schönes Jahr beschert. (Er ist nicht an dem Herzfehler verstorben.)

 

Mich wundert dass deiner gleich Vetmedin in einer recht hohen Dosis bekommen soll. Wie wurde das begründet?

Wie alt ist er?

Er ist 9 Jahre alt. Die ersten Herzgeräusche wurden vor einem Jahr festgestellt. Da hieß es aber noch, abwarten und in 6 - 12 Monaten nochmal ein Echo machen. Bei der letzten Untersuchung haben sich dann die Herzwerte minimal verschlechtert. Die Gabe von Vetmedin wurde damit begründet, dass er ja ein Dobermann ist und ein DCM-Risiko nicht auszuschließen sei. Zudem war die Kardiologin total begeistert von Vetmedin - sie kam aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus und konnte gar nicht oft genug betonen, wie toll das Mittel wirkt - man hatte beinahe das Gefühl bekommen können, dass sie selbst auch gern Vetmedin einnehmen würde - das neue Wundermittel, lol 🙂

Hier mal die Ergebnisse der Untersuchungen. Ich lebe im Ausland und habe sie mal grob via Google übersetzt:

HERZ-ULTRASCHALL VON VOR 11 MONATEN (13/08/2017):
Geschichte / Grund des Besuchs: Herzgeräusche
Kardiologie - Dr. Manila Aceremo
Hund: Dobermann (Bobby), Alter 8 Jahre

ECO ist schwierig durchzuführen, da der Hund ziemlich aufgeregt ist. Die ersten Herzgeräusche wurden vor ungefähr vier Wochen von Dr. Theresa Albert festgestellt. Der Hund ist körperlich in sehr guter Verfassung, sehr sportlich, kein Übergewicht (33KG), Hund leidet seit seiner Geburt an einer SDU, bekommt 0,8 mg L-Thyroxin morgens und 0,7 mg L-Thyroxin Abends. Bei der letzten Blutuntersuchung lag der TU-Wert bei 3,2 (oberer Mittelbereich)., hustet nicht, wird nicht ohnmächtig und hat keine Probleme Anstrengungen zu tolerieren, ist sehr aktiv.

In der körperlichen Untersuchung - sehr gestresst, sehr verängstigt.
Die Herzfrequenz war 160 und fiel auf 100, als sich Bobby beruhigte.
Herzschlag regelmäßig, ohne Arrhythmien im gesamten Körper, Eco und Ecg.
Rosa Schleimhäute, schnelle Kapillarfüllung, offene Mundatmung, normales Atmen und müheloses Atmen, Herzgeräusche sind zu hören
Gut, links apikal 3/6 systolisches Geräusch, starker und voller Puls.
Echo EKG - Sinusrhythmus, für 2-3 Minuten

Akrokardiografie -
MR mittelgroß im Volumen, ohne Expansion des Ventilrings, ohne die linke Seite zu erweitern, ohne den linken Ventrikel zu erweitern. Darüber hinaus - Auf der Suche nach einem frühen Stadium von okkulter DCM – gibt es einen einzelnen Befund der eine Kontraktionsspannung im DCM-Bereich aufweist.

Normales Herzminutenvolumen, normale Muskelrelaxation, normale systolische linksventrikuläre Dimensionen.
LA / AO = 3,6 / 2,8 = 1,27 IVSD = 1,3 LVFWD = 1,1 LVIDD = 5,3 LVIDS = 4,2 FS = 27-33%
MR = 160 MMHG
AO = 2,6 M / S PA = 1,16 M / S
Befunde und Tests:
Bewertung:
Medium Mitralklappeninsuffizienz
Frühe Phase. Es gibt noch keine Beweise, dass DCM nicht sicher ausgeschlossen werden kann.
Behandlung:
Noch keine Medikamente. Nochmalige Untersuchung ist allerdings angesagt.
Zuhause:
Aufmerksamkeit auf Husten und Intoleranz gegen Anstrengung
Eco kehrt in sechs Monaten zurück

HERZ-ULTRASCHALL VON VOR ZWEI WOCHEN (03/09/2018):
Geschichte / Grund des Besuchs: Medium Mitralklappeninsuffizienz
Kardiologie - Dr. Manila Aceremo
Hund: Dobermann (Bobby), Alter 9 Jahre

ECO ist im Stehen leichter als im Liegen durchzuführen, da der Hund ziemlich aufgeregt ist. Hund ist nach fast einem Jahr immer noch Symptomfrei, hustet nicht, wird nicht ohnmächtig, atmet ohne Anstrengung, sehr aktiv, Spaziergänge täglich 10 - 15 km. Besitzer führt mittlerweile laut eigener Aussage ein Tagebuch der Vitalwerte. Demnach liegt die Herzfrequenz im Durchschnitt bei 70 im Ruhezustand, die Atemfrequenz bei 15 in Ruhezustand. Hund hechelt viel im Sommer, sobald die Temperaturen bei 30 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 70% liegen, ermüdet aber selten, auch nicht nach starker körperlicher Aktivität.

In der körperlichen Untersuchung - sehr aktiv, aber weniger verängstigt als vor 10 Monaten, insgesamt sehr gute körperliche Verfassung .
Die Herzfrequenz beträgt 100-120, normal.
Regelmäßig, nicht arrhythmisch im gesamten Körper, Echo.
Rosa Schleimhäute, schnelle Kapillarfüllung, offene Mundatmung, normales Atmen und müheloses Atmen, Herzgeräusche sind zu hören
Gut, linker apikaler 4/6 systolischer, voller und starker Puls.

Akrokardiographie -
MR mittelgroß im Volumen, ohne Expansion des Ventilrings, ohne die linke Seite zu erweitern, ohne den linken Ventrikel zu erweitern. Die systolische Funktion war bei der letzten Untersuchung am unteren Limit und ging auch heute noch leicht zurück. Sie lag bei 27% und fiel auf 24%
Normale diastolische Funktion
LA/AO=4.2/3= 1.38 IVSD=1.5 LVFWD=1.3 CM LVIDD= 5.6-5.8 CM
FS= 24-26% MR=142MMHG
AO=1.88 PA=1.6

Bewertung:
Die Myokardfunktion liegt etwas unter dem heute als normal angesehenen Bereich. Da der vorhergehende Test bereits grenzwertig war und nun ein wenig mehr gefallen ist - empfehle ich mit der Verabreichung von 10mg Vetmedin (2x5mg am Tag) zu beginnen.
Es sind keine Änderungen an der Aktivität erforderlich. Und es lohnt sich, in sechs Monaten noch einmal das Herz zu überprüfen.

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vor 16 Stunden schrieb Wilde Meute:

Mich wundert dass deiner gleich Vetmedin in einer recht hohen Dosis bekommen soll. Wie wurde das begründet?

Wie alt ist er?

Ich habe mich ebenfalls gewundert, dass gleich mit der höchsten Dosis begonnen werden soll, weswegen ich Herrn Professor Wess, von der medizinischen Kleintierklinik, Ludwig-Maximilians-Universität München, angeschrieben habe, um zu erfahren, ob mein Hund überhaupt Vetmedin braucht. Er meinte, anhand der Untersuchungsergebnisse kann man erkennen, dass das Herz bereits leicht vergrößert ist, weshalb er empfiehlt, mit der Behandlung zu beginnen. Hier meine Frage, hier seine Antwort (er hat das KOSTENLOS gemacht, ich bin ihm SEHR dankbar):

 

Sehr geehrter Herr Prof. Wess,

 

vielen Dank für die schnelle Antwort! Es tut mir wirklich leid für die Unannehmlichkeiten, aber ich bin etwas verzweifelt, weil ich auf den Philippinen lebe und es hier in meiner Umgebung nur eine Kardiologin für Tiere gibt. Die Dame war immer sehr nett, allerdings kann ich sie nicht immer ganz verstehen, habe ein paar kurze Fragen und würde mich sehr freuen, wenn Sie mir helfen könnten, die Ultraschall-Ergebnisse richtig zu interpretieren.

Ich bin sehr gerne bereit, Sie für Ihre Auskunft online zu bezahlen. Ich bin mir auch im Klaren darüber, dass Sie, ohne den Hund persönlich gesehen zu haben, keine verbindlichen Aussagen treffen können. Es geht mir nur darum, wenigstens eine zweite Meinung einzuholen, bevor ich mit der Vetmedin-Vergabe beginne. Ich liebe meinen Hund und hoffe Sie verstehen meine Situation und helfen mir so gut es eben geht weiter, damit ich ihn in Zukunft richtig behandeln kann und er noch ein paar schöne Jahre hat. Hier sind die Ergebnisse der Untersuchungen, von vor 11 Monaten und vor zwei Wochen. Ich habe den Google-Übersetzer benutzt und hoffe, die Übersetzung reicht aus, um Ihnen einen Überblick zu verschaffen:

HERZ-ULTRASCHALL VON VOR 11 MONATEN (13/08/2017):
Geschichte / Grund des Besuchs: Herzgeräusche
Kardiologie - Dr. Manila Aceremo
Hund: Dobermann (Bobby), Alter 8 Jahre

ECO ist schwierig durchzuführen, da der Hund ziemlich aufgeregt ist. Die ersten Herzgeräusche wurden vor ungefähr vier Wochen von Dr. Theresa Albert festgestellt. Der Hund ist körperlich in sehr guter Verfassung, sehr sportlich, kein Übergewicht (33KG), Hund leidet seit seiner Geburt an einer SDU, bekommt 0,8 mg L-Thyroxin morgens und 0,7 mg L-Thyroxin Abends. Bei der letzten Blutuntersuchung lag der TU-Wert bei 3,2 (oberer Mittelbereich)., hustet nicht, wird nicht ohnmächtig und hat keine Probleme Anstrengungen zu tolerieren, ist sehr aktiv.

In der körperlichen Untersuchung - sehr gestresst, sehr verängstigt.
Die Herzfrequenz war 160 und fiel auf 100, als sich Bobby beruhigte.
Herzschlag regelmäßig, ohne Arrhythmien im gesamten Körper, Eco und Ecg.
Rosa Schleimhäute, schnelle Kapillarfüllung, offene Mundatmung, normales Atmen und müheloses Atmen, Herzgeräusche sind zu hören
Gut, links apikal 3/6 systolisches Geräusch, starker und voller Puls.
Echo EKG - Sinusrhythmus, für 2-3 Minuten

Akrokardiografie -
MR mittelgroß im Volumen, ohne Expansion des Ventilrings, ohne die linke Seite zu erweitern, ohne den linken Ventrikel zu erweitern. Darüber hinaus - Auf der Suche nach einem frühen Stadium von okkulter DCM – gibt es einen einzelnen Befund der eine Kontraktionsspannung im DCM-Bereich aufweist.

Normales Herzminutenvolumen, normale Muskelrelaxation, normale systolische linksventrikuläre Dimensionen.
LA / AO = 3,6 / 2,8 = 1,27 IVSD = 1,3 LVFWD = 1,1 LVIDD = 5,3 LVIDS = 4,2 FS = 27-33%
MR = 160 MMHG
AO = 2,6 M / S PA = 1,16 M / S
Befunde und Tests:
Bewertung:
Medium Mitralklappeninsuffizienz
Frühe Phase. Es gibt noch keine Beweise, dass DCM nicht sicher ausgeschlossen werden kann.
Behandlung:
Noch keine Medikamente. Nochmalige Untersuchung ist allerdings angesagt.
Zuhause:
Aufmerksamkeit auf Husten und Intoleranz gegen Anstrengung
Eco kehrt in sechs Monaten zurück

HERZ-ULTRASCHALL VON VOR ZWEI WOCHEN (03/09/2018)
Geschichte / Grund des Besuchs: Medium Mitralklappeninsuffizienz
Kardiologie - Dr. Manila Aceremo
Hund: Dobermann (Bobby), Alter 9 Jahre

ECO ist im Stehen leichter als im Liegen durchzuführen, da der Hund ziemlich aufgeregt ist. Hund ist nach fast einem Jahr immer noch Symptomfrei, hustet nicht, wird nicht ohnmächtig, atmet ohne Anstrengung, sehr aktiv, Spaziergänge täglich 10 - 15 km. Besitzer führt mittlerweile laut eigener Aussage ein Tagebuch der Vitalwerte. Demnach liegt die Herzfrequenz im Durchschnitt bei 70 im Ruhezustand, die Atemfrequenz bei 15 in Ruhezustand. Hund hechelt viel im Sommer, sobald die Temperaturen bei 30 Grad und die Luftfeuchtigkeit bei 70% liegen, ermüdet aber selten, auch nicht nach starker körperlicher Aktivität.

In der körperlichen Untersuchung - sehr aktiv, aber weniger verängstigt als vor 10 Monaten, insgesamt sehr gute körperliche Verfassung .
Die Herzfrequenz beträgt 100-120, normal.
Regelmäßig, nicht arrhythmisch im gesamten Körper, Echo.
Rosa Schleimhäute, schnelle Kapillarfüllung, offene Mundatmung, normales Atmen und müheloses Atmen, Herzgeräusche sind zu hören
Gut, linker apikaler 4/6 systolischer, voller und starker Puls.

Akrokardiographie -
MR mittelgroß im Volumen, ohne Expansion des Ventilrings, ohne die linke Seite zu erweitern, ohne den linken Ventrikel zu erweitern. Die systolische Funktion war bei der letzten Untersuchung am unteren Limit und ging auch heute noch leicht zurück. Sie lag bei 27% und fiel auf 24%
Normale diastolische Funktion
LA/AO=4.2/3= 1.38 IVSD=1.5 LVFWD=1.3 CM LVIDD= 5.6-5.8 CM
FS= 24-26% MR=142MMHG
AO=1.88 PA=1.6

Bewertung:
Die Myokardfunktion liegt etwas unter dem heute als normal angesehenen Bereich. Da der vorhergehende Test bereits grenzwertig war und nun ein wenig mehr gefallen ist - empfehle ich mit der Verabreichung von 10mg Vetmedin (2x5mg am Tag) zu beginnen.
Es sind keine Änderungen an der Aktivität erforderlich. Und es lohnt sich, in sechs Monaten noch einmal das Herz zu überprüfen.

 

MEINE FRAGEN

Das waren die Ergebnisse der letzten beiden Untersuchungen. Laut der Kardiologin soll ich so bald wie möglich 0,5 mg Pimobendan/kg Körpergewicht/Tag verabreichen und ich habe etwas Angst davor, denn wie Sie anhand der oben aufgeführten Untersuchungsergebnissen ersehen können, ist mein Hund sehr sportlich, hat kein vergrößertes Herz, einen kräftigen Herzschlag und Puls, keine Symptome einer Herzerkrankung. Bei der ersten Untersuchung hieß es, man könne mit dem Einsatz von Vetmedin noch abwarten. Jetzt, nach der zweiten Untersuchung, soll ich es ihm geben, allerdings (ich hoffe ich habe das richtig verstanden) hat sich ja nur der FS-Wert (Myokardfunktion = Herzauswurfleistung?) in 11 Monaten von 27% auf 24% verschlechtert (und befindet sich somit im Grenzbereich?). Kann ich meinem Dobermann in einem solchen Fall trotzdem das Medikament bedenkenlos geben? Und würden Sie, anhand der letzten beiden Untersuchungen, bereits mit dem Einsatz von Vetmedin beginnen?

 

Desweiteren bin ich aufgrund der Faktenlage zum Thema Vetmedin etwas hin- und hergerissen. Auf der einen Seite gibt es Studien, die belegen, dass Pimobendan so früh wie möglich bei einer Mitralklappeninsuffizienz verabreicht werden sollte, das Gleiche gilt bei einer möglichen DCM, um die „okkulte Phase“ zu verlängern und das Auftreten von Symptomen so lange wie es geht hinauszuzögern. Auf der anderen Seite liest man Berichte, in denen eindringlich davor gewarnt wird, das Medikament zu früh einzusetzen, da ansonsten das genaue Gegenteil eintreten kann, das Mittel kontraproduktiv wirkt und die Krankheit dann schneller ausbricht. Zudem kann Vetmedin wohl Herzrhythmusstörungen auslösen (Since Vetmedin increases the force the heart has, it can also cause the heart to get off rhythm which is also called arrhythmias) und auf der Webseite des Herstellers steht, dass das Tierarzneimittel nicht bei asymptomatischer dilatativer Kardiomyopathie (DCM) an Dobermann Hunden mit Vorhofflimmern oder anhaltender ventrikulärer Tachykardie erprobt wurde.

Ich hoffe Sie können mir weiterhelfen und bedanke mich herzlichst im Voraus Herr Prof. Wess.

 

Mit freundlichem Gruß

Jens Schippert

 

ANTWORT VON PROFESSOR WESS:

 

Hallo,

LVIDD = 5,3 LVIDS = 4,2 

 

Das ist bereits ein vergrößertes Herz. Die Kollegin schaut immer nur auf die FS, was kein guter Parameter ist.

Es besteht keine Gefahr zu schädigen oder Arrhythmien zu verursachen. Das wurde untersucht.

Alles gut für Ihren Hund und natürlich auch für Sie

 

 

Liebe Grüße / kind regards

Gerhard Wess

 

Prof. Gerhard Wess

Dr. med. vet., Dr. habil.

Dipl ACVIM (Kardiologie)

Dipl. ECVIM-CA (Kardiologie)

Dipl. ECVIM-CA (Innere Medizin)

 

Leiter Abteilung für Kardiologie

Medizinische Kleintierklinik

Ludwig-Maximilians-Universität München

Veterinärstr 13

80539 München

Tel: +49-89-21802650

Fax: +49-89-2180991671

Email: gwess@lmu.de

Webseiten:

www.tierkardiologie.com

www.ekgservice.de

 

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Ich habe danach, direkt beim Hersteller von Vetmedin angerufen und mich mit einer Kardiologin verbinden lassen. Die Dame war sehr freundlich und empfahl mir dann, erstmal mit der niedrigen Dosis von 0,2/Kg zu beginnen und diese bei Bedarf und basierend auf den Nachuntersuchungen, langsam zu steigern. Hier ein Auszug aus der Vetmedin Webseite, bzgl. der Dosierung:

 

Vetmedin ist oral in einer Dosierung von 0,2 bis 0,6 mg Pimobendan/kg Körpergewicht und Tag zu verabreichen. Für die meisten Fälle hat sich eine Dosis von 0,5 mg Pimobendan/kg Körpergewicht und Tag als ideal erwiesen. Das entspricht 2.5 mg morgens und 2.5 mg abends pro 10 kg Körpergewicht.

 

Mit 0,2 anzufangen, bei einem Hund, der noch (hoffentlich bleibt das so), keine Symptome zeigt, erschien mir logisch, da mein Hund auch eine SDU hat und ich mit dem L-Thyroxin ebenfalls "klein" angefangen habe, nämlich bei 0,6 - jetzt ist er bei morgens 0.8 und abends 0,7 - seit mittlerweile 3 Jahren. Laut Blutuntersuchung, liegt er bei einem TU-Wert von 3,2 (Normalwert liegt zwischen 1,8 - 4) - also im oberen Mittelbereich.

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vor 29 Minuten schrieb Dobifreund:


Bewertung:
Die Myokardfunktion liegt etwas unter dem heute als normal angesehenen Bereich. Da der vorhergehende Test bereits grenzwertig war und nun ein wenig mehr gefallen ist - empfehle ich mit der Verabreichung von 10mg Vetmedin (2x5mg am Tag) zu beginnen.
Es sind keine Änderungen an der Aktivität erforderlich. Und es lohnt sich, in sechs Monaten noch einmal das Herz zu überprüfen.

 

Ich habe noch nicht alles lesen können, sorry.

 

Nur ist mir das gleich aufgefallen, er soll ja erstmal die niedrige Dosis bekommen.

Du meintest ja, 2x10mg,   empfohlen wurde aber 2x5mg!

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vor 1 Stunde schrieb Wilde Meute:

 

Ich habe noch nicht alles lesen können, sorry.

 

Nur ist mir das gleich aufgefallen, er soll ja erstmal die niedrige Dosis bekommen.

Du meintest ja, 2x10mg,   empfohlen wurde aber 2x5mg!

ohhh - das ist mir auch jetzt erst aufgefallen, ein Missverständnis - gut, dass ich das nochmal gepostet habe, vier Augen sehen mehr als zwei und ich bin immer so nervös bei den Herzuntersuchungen. Danke Dir! 😀

 

Noch ein paar kurze Fragen an Dich bitte: Du hattest erwähnt, dass Deiner gleich zu Anfang mit 2x10mg begonnen hatte und dann sogar 2x15mg - hast Du aufgrund der Symptome mit so einer hohen Dosierung angefangen und anhand der Besserung gesehen, dass Du erhöhen musst? Und wie schnell hast Du hochdosiert (in welchem Zeitraum)?

 

Zudem hattest Du geschrieben, dass Dein Dobi Durchfall von Vetmedin bekommen hatte. Mein Hund hat auch sehr oft mit Durchfällen zu kämpfen, da reicht ein wenig Stress schon aus. Hast Du dann einfach das Vetmedin weiter gegeben? Die Kardiologin vom Hersteller hat mir gesagt, man soll nach Beginn der Vergabe auf keinen Fall einfach so die Tabletten absetzten, bzw. pausieren, weil das Herz dann (wortwörtlich), in ein "Loch" reinfällt und es zu Komplikationen kommen kann. Was mache ich denn, falls er mal wieder eine Durchfall-Periode hat? Einfach ignorieren und weitergeben? Wie hast Du das mit dem Durchfall genau in den Griff bekommen? Ich nehme an, Du hast es immer auf leeren Magen gegeben, wie vorgeschrieben?

 

Alles Gute!

Jens

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Hallo Jens,

 

ich habe gerade nochmal ein bisschen überlegt und zwar haben wir mit 1x10mg + 1x5mg angefangen wenn ich mich recht entsinne oder sogar erst 2x5mg

Geplant war aber gleich 2x10mg, wollten uns langsam ran tasten. Das müsste sich so über 4 Wochen gezogen haben, genau weis ich es aber nicht mehr.

Die Symptome haben die Medikation gefordert. Er war sehr schlapp auf der Hinterhand, unheimlich schnell außer Atem , antriebslos , ect.pp.

 

Mit 2x10mg ging es ihm so ein 3/4 Jahr richtig super, danach er wurde wieder etwas schlapper, so sind wir nochmal höher gegangen und zwar auf 1x10mg + 1x15mg.

 

Ich habe trotz Durchfall die Tabletten weiter gegeben, aber so lange wie der Durchfall bestand die Dosis nicht weiter erhöht.

Wir haben das aber mit Schonkost gut in den Griff bekommen. Anfangs hat er dann nur Hills i/d bekommen, Trocken und Dose,

nach Eingewöhnung konnte ich größtenteils dann wieder auf sein altes Futter zurück.

 

Durchfall ist aber keine zwingende Nebenwirkung. Wir hatten da wohl einfach Pech und bei deinem Hund muss das nicht unbedingt der Fall sein.

 

Meinem Hund hat es auf jeden Fall sehr gut geholfen. Ohne das Vetmeding wäre er sicherlich schon viel früher über die Regenbogenbrücke gegangen.

Verstorben ist er an Krebs, nicht an dem Herzfehler, mit dem hätte er gut und gerne noch einige Jahre leben können. :(

 

 

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