Jump to content
Hundeforum Der Hund
laraderdackel

Wie körperlich erzieht ihr?

Empfohlene Beiträge

Das betrachte ich dank mehrerer Erfahrungen differenzierter.

Hunde entwickeln sich unterschiedlich schnell.

Während ein Labrador typischerweise wirklich ein ausgesprochener Spätentwickler ist, sieht das bei den Gebrauchshunden schon anders aus.

Auch Welpen können schon gut kommunizieren- je nach Hund unterschiedlich gut.

Ich glaube es gibt keine schlechte Welpengruppen, sondern nur schlecht geführte Welpengruppen und nichteingreifende Halter.

Gerade wenn sie erst kurz von Geschwistern getrennt wurden profitieren Welpen von netten Gleichaltrigen. Und die gibt's -genauso wie die (noch) nicht so netten.

Mein Welpe hat sich die netten, spielvirtuosen ausgesucht. Ein alles plattwalzender Hütehundwuschel 4 Wochen älter als meine hat auch mal angesetzt sich auf sie zu stürzen. Ich mußte allerdings nicht einschreiten, da mein 9 ,5 Wochen alter  Welpe stehenblieb, die Lefze hochzog kurz knurrte und der Wuschel abzog- auf 2m Entfernung.

 

Im WInter ist es einfach wirklich schwierig Gleichaltrige zu finden und die Strecken, die man da zurücklegt sind logischerweise kurz. Da trifft man kaum jemanden. Eigentlich hauptsächich grummelige arthrosegeplagte Oldies, die sie wegknurrten. Insofern war ich relativ froh, daß ich ihr schon von Anfang an auch ein paar angenehme Seiten von "draußen" bieten konnte.

Für sie war es jedenfalls nicht verkehrt (war auch keine reine Spielgruppe). Ihrer Sozialkompetenz hat es definitiv nicht geschadet.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

@Eifelkater 

 

sorry, aber dann hast du wohl sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Muss ich leider kommentieren, da ich das völlig anders sehe.

 

Wenn man dort auch schon Ruhe lernt, zusammen in der Gruppe einfach mal bleibt, ohne das jede Sekunde nur getobt wird, so kenne ich es zumindest aus meiner Arbeit, kann man super Grundsteine schon legen.

 

Dazu lernen oft neue HH die noch gar keinen Kontakt haben mit Hunde die ersten wichtigen Hinweise und auch andere Meinungen, ich hoffe Gute und nicht wie in diesem Beispiel.

 

Ich teile aber gerne, dass man hier genau so viel Gutes wie Schlechtes lernen kann.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Das gilt auch für Gruppen mit erwachsenen Hunden.

Je länger ich meinen Hund habe, desto weniger bin ich begeistert von Hundegruppen, die “spielen“ sollen und die Halter rumstehen. Am Anfang hab ich das fälschlicherweise mit ihm gemacht und wir wurden dann “ausgestoßen“, weil er damit nicht klarkam und anfing zu mobben. War ja auch klar, dieser Situation war er ja gerade erst entkommen. 

Aber ich hab mir da einreden lassen, dass er das lernen muss. Was ich mit ihm übe: Halbwegs ordentliches Verhalten, wenn wir auf eine Gruppe treffen. Das kann auch Umorientierung sein. Aber ich bleibe da nicht länger. Wenn man mal genau guckt, hat auch kaum ein Hund Spaß daran. Da verabrede ich mich lieber mit kompatiblen Hunden und ihren Haltern. 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
vor 22 Stunden schrieb Kröterich:

Bist du schonmal auf die Idee gekommen, dass dein Problem Vorurteile und Kopfkino sind und nicht meine Erziehungsmethoden?

Nein.

Sorry, ich finde Deine überzogen persönlich werdende Art fehl am Platz und Deine Ansichten völlig bescheuert. So nach dem dominanten Motto: "Hier wird gemacht was ich sage! Widerrede wird nicht geduldet...!" (Militär lässt grüßen)

Das ganze dann mit "Sicherheit" verkaufen... bla blub 

Pass bloß auf das Dein Hund so wenig wie möglich eigenes hat, immer funktioniert, Du ihn im Griff hast und Dir um Gottes willen nicht auf der Nase herum tanzt...

 

Keine Chance, solche Leute tun den Hunden nicht gut (meine Meinung) und mit so Leuten mag ich deshalb auch nicht reden.

Also bin ich diesbezüglich raus.

 

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Mit welchen Mitteln erzieht ihr?

      Hallo,   seit Tagen mache ich mir nun Gedanken über dieses Thema.   Ich kenne verschiedene Ansätze von Erziehung. Es gibt Trainer die propagieren keine Belohnungen, sondern nur über Körpersprache zu arbeiten. Heißt Hund körperlich beschränken, immer über ihn drüber schauen, kein Blickkontakt zum Hund ect.   Dann gibt es ja auch die die mit Futter belohnen, was oft kritisch gesehen wird. Weil Hund ja nur für das leckerlie etwas tut. Genauso mit Spielzeug, streic

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Wer kennt dieses Buch: "Wer erzieht hier eigentlich wen?"

      Dieses erst im Oktober 2018 erschienene Buch ist unterhaltsam, lustig und bietet eine Besonderheit. Es ist aus der Sicht einer Ridgeback-Hündin geschrieben. Der Untertitel heißt: Die Welt vom anderen Ende der Hundeleine. So manch einer wird ähnliche Erlebnisse oder kleine Abenteuer, die im Buch beschrieben sind, selbst erlebt haben. Gibt es jemand, der dieses Buch schon gelesen hat?

      in Hundefilme / Reportagen & Hundebücher

    • Körperlich eingeschränkte Oma will unbedingt Welpe!

      Hallo, also ich habe etwas, das meiner Mutter und mir auf dem Herzen liegt und worüber ich gerne einmal eure Meinung lesen würde. Meine Oma hat einen Bauernhof von etwa 1500 m², also 15 Ar, bestehend aus Hof, Scheune und Garten. Das Haus hat etwa 100 m². Sie hatte schon immer Hofhunde, also immer nur einen, und auch immer eine Katze. Jetzt ist der aktuelle Hund, unser lieber Henry, schon fast 10 Jahre alt und wird es wohl nicht mehr lange machen. Er muss wahrscheinlich bald erlöst werden,

      in Hundewelpen

    • Hund erzieht Hund - Video

      Ich habe vor kurzem ein Video auf facebook entdeckt, was ich keinem vorenthalten möchte. (es ist auf einer eigens für den Hund erstellten Seite öffentlich geteilt worden, daher gehe ich davon aus, dass ein Link setzen in Ordnung ist)   https://www.facebook.com/JimDerShiba/videos/vb.1496509463913070/1702317589998922/?type=2&theater   Zu sehen sind zwei Hunde, die um ein Rinderohr feilschen. Wobei das eigentlich nicht die korrekte Beschreibung ist, denn der große sagt einfach "Meins" und

      in Körpersprache & Kommunikation

    • Hund erzieht Hund

      Das es  bei uns zuwachs in der Familie gegeben hat sollte sich ja schon Rum-gelesen haben.   Da ich gerne Beobachte ist mir heute bewusst etwas aufgefallen.   Wer schon einmal einen Welpen hatte der hatte auch schon einen Nein Sager Bart gehabt.   Heute hat mir Paul gewaltig auf die Sprünge geholfen. Ich glaube Verstanden zu haben warum es bei Hunden besser klappt wenn etwas nicht erwünscht ist, auch entsprechend Mitzuteilen. So das es auch meist beim ersten Mal klappt.   Es sind die Aug

      in Körpersprache & Kommunikation

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.