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Hundeforum Der Hund
Erlkoenigin

Spaziergänge mit Junghund

Empfohlene Beiträge

Hallo, ihr Lieben.

Mein kleiner Dackelino Bent ist jetzt 18 Wochen alt und unsere Spaziergänge haben momentan ein kleines Problem. Er bleibt andauernd stehen und starrt mich an, die Füße nach vorn, wie ein störrischer Esel. Manchmal klappt es mit Rufen, manchmal nicht. Lasse ich die Leine kommentarlos fallen und gehe weiter, folgt er schwanzwedelnd. Das will ich aber in der Stadt nicht machen, das ist einfach doch zu unsicher. Ohne Leine im Park geht es manchmal (außer man trifft auf Gänse oder so, die will er dann natürlich jagen). Zu mir rufen geht dann, wenn er gerade nichts anderes Spannendes zu tun hat oder so. Das klingt banal, aber aus einem 20 Minuten Spaziergang wird dann schnell mal ein 40 Minuten Gang, weil er andauernd stehen bleibt und man selbst wird echt sauer und genervt :( Ich weiß nicht, was plötzlich los ist? Meistens zeigt er das Verhalten nur auf dem Hinweg (also zB vom Büro ZUM Park oder von zu Hause um den Block), sobald er merkt, dass wir auf dem Rückweg sind, zieht er eher an der Leine (was wohl das nächste Problem wird ;p)

Was für Tipps habt ihr? Liegts an mangelndem Vertrauen, Gehorsam oder einfach Flausen im Kopf eines jungen Dackels?

 

Liebe Grüße

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Das klingt ein bißchen nach Überforderung- was sind da für Strecken? Sind da viele Leute und andere Reize? Vielleicht riecht er auch einen Artgenossen und will ihn suchen? Hat er Artgenossenkontakt?

Ich würde ihn in reizarmer Gegend frei Laufen und Erkunden Lassen. Nach selbstgewähltem Tempo- auch wenn es lange dauert.

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Jaa auf dem Weg zum Park zb sind Autos, Menschen, Hunde, Stadt eben.. Im Park Menschen, Hunde, Jogger, Fahrräder... Aber ich dachte, lieber von klein auf an sowas gewöhnen..? 

Aber mittlerweile macht er das auch auf kürzeren Strecken, zb von der Haustür zum Auto. Ohne Leine läuft er jedoch artig mit. 

Im Park haben wir schon einige hundefreunde, mit denen er auch spielen darf und in meinem Freundeskreis gibt's auch Hunde, die ihn kennen und mit ihm spielen (manche mehr, manche weniger 😂)... Aber eben nicht jeden Tag. Welpengruppe machen wir übrigens nicht, da es hier nichts für kleine Hunde gibt und zusammen mit vielen großen Welpen ist es mir zu unsicher 🙈... 

Aber sonst erstmal Gang zurück und mir schleppleine in unseren Garten (ist nicht eingezäunt)? 

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vor 10 Minuten schrieb Erlkoenigin:

 

Aber mittlerweile macht er das auch auf kürzeren Strecken, zb von der Haustür zum Auto. Ohne Leine läuft er jedoch artig mit. 

 

Kann es sein, dass er Dich gerade "erzieht"??

 

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Ohne Leine an einer Wiese, einem Bachlauf im Wald- gerne auch mal mit einem netten Kumpel oder aelterem souveränen Großhund, der vorsichtigen Umgang beherrscht damit er die auch als nett kennenlernt.

In der Stadt darf er nicht freilaufen, kann an der leine auch nur bedingt durch Bewegung entstressen. Das ist Arbeit für ihn und sehr anstrengend- würde ich kürzer halten und mit ihm rausfahren, damit er dort Ausgleich hat.

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@gebemeinensenfdazu würde ich auch so machen.

 

Klare, kurze Strecken in der Stadt, wie zB. zum Auto, an der Leine.

ich würde ihn mit Leckerligabe bei diesen Gängen belohnen.

(Leine schön füttern!?)

 

Dann ab in den Wald/aufs Feld oder so.

 

Irgend wie so die Leine mit echt schönen Dingen verknüpfen.

 

 

 

 

 

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Dein Hund ist ja wirklich noch sehr jung. Zuhause kennt er alles, da fühlt er sich sicher, draussen sind viele Eindrücke, die ihn vielleicht auch mal überfordern.

 

Geduld haben und Zeit lassen hilft.

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vor 27 Minuten schrieb Erlkoenigin:

Jaa auf dem Weg zum Park zb sind Autos, Menschen, Hunde, Stadt eben.. Im Park Menschen, Hunde, Jogger, Fahrräder... Aber ich dachte, lieber von klein auf an sowas gewöhnen..? 

 

das würde ich auch so machen.

 

bleibst du auch mal stehen und lässt ihn die Dinge einfach mal beobachten, so ganz in Ruhe. Zeigen und benennen ist hier oft der Schlüssel. Zeig ihm das Skateboard, schau ein Skateboard, jo das ist laut aber gar nicht schlimm, sei ganz ruhig dabei, zeig ihm einfach die Welt und die tausend Dinge.

 

und versuch einfach mal weiter zu gehen, klar darf er riechen, seine Welt erkunden, aber wenn du  jetzt gehen möchtest muss er auch das lernen. Natürlich auf Leinenruck achten, aber auch das einfach gehen muss ein Hund lernen.

 

Hauptsache du bist immer locker und gut drauf, dann verlässt sich dein Hund bald auf dich und vertraut dir in jeder Situation.

 

Als meine Welpe war habe ich alles mitgenommen was so kam, ein Gitter, drüber gehen, jo das ist etwas blöd an den Füssen, eine Plastikdecke, jau, die macht Geräusche ist aber gar nicht schlimm, Wiese, jau die ist super.........

 

und vielleicht mal jemanden mit erfahrenen Hund zu zweit gehen, hilft auch oft als Orientierung, ich mache so etwas jede Woche und helfe gerne hier jungen  Hunden und neuen HH.

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vor 44 Minuten schrieb agatha:

Kann es sein, dass er Dich gerade "erzieht"??

 

 

Weiß ich nicht, führ das gern weiter aus, damit ich dir folgen kann. 

 

 

 

Ansonsten kennt er auch ältere Hunde, die nett mit ihm umgehen, zusammen Gassi gehen ist aber mal eine gute Idee. 

Die Strecken in der Stadt sind auch eher kurz und ich dachte, er freut sich dann auf den Park, aber vielleicht ist das auch alles noch zu viel da. 

Werde mir gute Leckerli einpacken und ihn mal ohne Leine auf sicheren Grünflächen laufen lassen. 

 

Aber wie gehe ich mit ihm um, wenn er wieder stehen bleibt (an der Leine in der Stadt)... Ignorieren? Abwarten? Ziehen oder zupfen? Locken? Ich will ihn ja nicht durch nette Aufmerksamkeit belohnen dafür. 

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Zur „Bockigkeit“ kann ich wenig sagen, zeigte unserer nicht (nur das anfängliche „daheim ist sicher“, was schnell vorbei war)  - obwohl wir mitten in der Stadt leben. Wir haben den Kleinen auch von Anfang an überall mit hingenommen, entsprechend umweltsicher ist er. Allerdings würde ich dann schon gut aufpassen, dass es genügend Erholungsphasen gibt und mich auch nach dem Hund richten. Andernfalls kann das in völliger Überforderung des Hundes enden (selbst erlebt) und das macht dann keinen Spaß mehr. Genügend Freilauf zum „Hund sein“ würde ich ihm auch bieten, ebenso Hundekontakte (aber auch hier nicht überfordern - zb. zu viele Hunde während eines Freilaufs ließen/lassen unseren Hund wiederum überdrehen). Ich denke, man muss einfach selbst das richtige Maß für den Hund finden und auch etwas Geduld mitbringen. 

 

In der „zuhause ist sicher“-Phase hab ich ihn einfach bei jedem Sitzstreik  angesprochen, bin in die Hocke, hab ihn verbal motiviert, bin direkt neben ihm geblieben beim laufen etc. Er wurde schnell mutiger.

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