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Hundeforum Der Hund
lenah

Belgischer/Deutscher Schäferhund als Ersthund

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Hallo,

nach einiger Recherche wollte ich doch mal ein paar aktuelle Meinungen einholen zum Thema ob ihr einen Schäferhund als Ersthund geeignet fändet. Dabei geht es mir ehrlich gesagt weniger um das Wesen, sondern darum, dass man viel hört darüber, dass die Zucht problematisch ist, Krankheiten auftreten und dieser gebogene Rücken etc.

Aber generell einfach Erfahrungen oder Meinungen - solange es konstruktiv und höflich ist. :) 

Danke! 

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Es kommt doch immer auf die Kombnation Hund /Halter an- allgemeine Aussagen bringen da wenig.

Deshalb würde es schon Sinn machen, wenn du erzählst, was du mit dem Hund vorhast, womit ihr euch beschäftigen wollt, we deine Wohnsituation und euer Alltag in Zukunft geplant ist.

Generell gibt es den DSH im Gegensatz zu zum Mali z.B. auch mit hoher Reizschwelle, er reagiert auch weniger sensibel im Schnitt als der Belgier, wobei sich da die verschiedenen Schläge auch stark unterscheiden. Der Malinois ist im Schnitt der reaktivste und sensibelste unter ihnen und benötigt die größte Auslastung.

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es ist auch entscheidend, ob Du Dich für die Leistungslinie oder einem Hund aus der Hochzucht (Schönheitszucht)  beim deutschen Schäferhund entscheidest.

Leistungsschäfis sind kleiner, wesentlich agiler, gesünder.

Aber er muss deutlich mehr ausgelastet werden als der DSH aus der Hochzucht.

 

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Frage ist auch von welchem belgischen Schäferhund wir sprechen. Tervuere, Malinois, Grönländer und ich glaube es gibt noch einen ...

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Lakenois und Groenendael- eigentlich unterscheidet sich charakterlich nur der Malinois größer von den anderen.

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vor 14 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Es kommt doch immer auf die Kombnation Hund /Halter an- allgemeine Aussagen bringen da wenig.

Deshalb würde es schon Sinn machen, wenn du erzählst, was du mit dem Hund vorhast, womit ihr euch beschäftigen wollt, we deine Wohnsituation und euer Alltag in Zukunft geplant ist.

Generell gibt es den DSH im Gegensatz zu zum Mali z.B. auch mit hoher Reizschwelle, er reagiert auch weniger sensibel im Schnitt als der Belgier, wobei sich da die verschiedenen Schläge auch stark unterscheiden. Der Malinois ist im Schnitt der reaktivste und sensibelste unter ihnen und benötigt die größte Auslastung.

Okay also hauptsächlich soll es schon ein Familienhund werden, bin mir aber bewusst, dass der Hund viel Beschäftigung braucht und hätte auch extrem Lust auf Hundesport. 
Mein Alltag ist recht unterschiedlich aber ich habe eigentlich immer viel Zeit, ich studiere noch die nächsten Jahre und danach ist bisher geplant, dass ich ins Familienunternehmen mit einsteige (heisst Homeoffice und Hund zur Arbeit mitnehmen ginge klar). 

 

vor 14 Stunden schrieb agatha:

es ist auch entscheidend, ob Du Dich für die Leistungslinie oder einem Hund aus der Hochzucht (Schönheitszucht)  beim deutschen Schäferhund entscheidest.

Leistungsschäfis sind kleiner, wesentlich agiler, gesünder.

Aber er muss deutlich mehr ausgelastet werden als der DSH aus der Hochzucht.

 

Danke für die Infos.  Gibt es sonst noch Unterschiede zwischen Leistungs- und Hochzucht? 

 

Also würdet ihr sagen, dass ein belgischer Schäferhund mehr Auslastung benötigt als der DSH

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wenn Du den DSH aus der Leistungszucht betrachtest, dann nicht, denke ich.

 

meine Hochzucht--Schäfertiere waren alle eigentlich zu ruhig für

den Hundesport.

Selbst Ramse ist glücklich mit ca. drei Stunden  am Tag  in der Gegend rum laufen,

natürlich bei Abwechslung, dann etwas täglichem Training .

Und Rennjagdten mit Lucie im Garten.

 

Aber wichtig war den DSH bei mir immer, einen Garten zum Draußen sein zu haben.

Als absoluten Wohnungshund kann ich sie mir nicht vorstellen.

 

Google mal Bilder von DSH aus der Leistungszucht und die aus der Hochzucht, dann siehst Du die Unterschiede.

Was bleibt wohl übrig vom Hund, wenn nur auf Schöhnheit geachtet wird???

 

 

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Liebe @lenah, großartige Rassen, für die du dich da interessierst!

 

Wenn ich die Malinois und die DSH, die ich kenne, im Vergleich betrachte, würde ich sagen, dass beide definitiv sehr viel Zeit, Einsatz und Selbstbewusstsein erfordern - aber dafür hat man ja gerade im Studium meist genug Flexibilität, sofern man sich darauf einlässt, einen Großteil seiner freien Zeit (und ehrlicherweise auch eine Menge an Monatsmoneten) dem Hund zu widmen und ihn umgreifend zu integrieren. Ich zumindest habe es gerade unter dem Zeitaspekt definitiv nicht bereut, meinen Schäferhundmix im Studium zu mir genommen zu haben, und meine Kleine ist uns allen Schweiß und alle Mühen mehr als wert!

(Allerdings würde ich aus meiner eigenen Erfahrung ohnehin dazu raten, gerade bei diesen Rassen von Anfang an Rat und Unterstützung von fachkundiger Seite zu suchen; das hat mir als Ersthundehalterin einer solchen Hündin jedenfalls sehr geholfen, und ich will ehrlich sein: Bei der charakterlichen Veranlagung dieser Hunde hätte die Erziehung auch schnell in die Hose gehen können, wenn man nachlässig ist oder zu spät Unterstützung sucht. )

Und mein Eindruck zu deiner Frage, wer mehr Auslastung braucht: Ich wäre - bei aller Liebe und Bewunderung für die Malis! - als Ersthund, so glaube ich, mit einem DSH etwas schneller zurechtgekommen, da die Malis doch noch eine ganze Schippe sensibler und spritziger sind. (Wobei - man braucht bei beiden Rassen so viel Einsatz, Zeit und Auslastungsmöglichkeiten, dass das ein Vergleich auf sehr hohem Niveau ist...)

 

Das aber nur als spontane Gedanken zu den aufgekommenen Gesprächsfäden - denn du fragtest ja eher unter dem gesundheitlichen Aspekt, zu dem ich dir im Vergleich der Rassen wenig sagen kann; da gibt es hier im Forum viel wissendere Experten.

 

(Aus Neugierde: Planst du eigentlich eher, einen Welpen oder einen erwachsenen Hund bei dir aufzunehmen? Oder hast du da noch nicht festgelegt?)

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Hallo,

Malis sind im Schnitt die nervöseren Hunde. Ich kenne eigentlich keinen, der unkompliziert ist. DSH hingegen schon. Das mag Zufall sein.

Nicht alle Schäferhunde mögen andere Hunde bzw es braucht nicht selten ein gewisses Management. Da musst du dir überlegen, wie wichtig dir so etwas ist. Wohnst du in der Stadt? 

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@Patlican Danke, das war trotzdem sehr hilfreich, gerade weil du auch einen Hund im Studium aufgenommen hast. Die Zeit habe ich definitiv und auch wirklich Lust darauf sie für den Hund zu nutzen. Auch gut zu wissen, dass man sich am besten von Anfang an Hilfe dazu holt. Ich würde auf jeden Fall eine Hundeschule aussuchen und nach geeigneten Coaches kann ich mich auch umsehen. Zu deiner Frage: ich habe mich tatsächlich noch nicht festgelegt. Ein erwachsener Hund würde auch in Frage kommen, leider hab ich in den Tierheimen im Umkreis nichts passendes gefunden.  

 

@Freefalling Auch danke an dich, scheint ja echt so, als ob der DSH schon besser passen würde. Ich wohne in einer Kleinstadt, aber es ist wirklich eher ländlich hier mit viel Feld, Wald und Wiese. 

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