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Hundeforum Der Hund
lenah

Belgischer/Deutscher Schäferhund als Ersthund

Empfohlene Beiträge

Wenn Du Dir eine Hundeschule aussuchst, würde ich empfehlen, keine, die auf Schäferhunde ausgerichtet ist.

Mir fällt immer wieder diese Härte auf, der entsprechende Ton usw.

 

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Ich hatte beide Rassen bereits und die Unterschiede sind schon gewaltig. Der DSH ist grundsätzlich gesehen schon etwas ausgeglichener und leichter zu führen. Der Malinois bewegt sich auf einem ganz anderen Level, ist allgemein viel aktiver, hibbeliger, hinterfragt gerade in jungen Jahren sehr gerne und oft ob du ihm gewachsen bist. Erziehungsfehler sind bei ihm deutlich schwerwiegender. Davon abgesehen fordert er einiges mehr als sein deutscher Kollege. Wird er nicht genug gefordert sucht er sich auch schnell eigene Hobbys. 

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Meine Erfahrungen  sind andere. 

Ich  bin auch  DSH sozialisiert  :)

als Kind .

Die  Malis  die ich so kenne....sind auch toll. 

Es sind  aber halt  Hunde,jeder mit  seinen Eigenheiten. 

Mein Rat schau nach einem  Erwachsenen,zb könntest dich mal auf der Pfotenteamseite umschauen. 

Sie  vermitteln  immer wieder  "Sprengstoffspürhunde" a.D. verschiedensten  Alters.

 

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Ich denke das kommt auf den Menschen an.

Auch Belgier sind nur Hunde und der richtige Mensch wird auch als Ersthund super mit einem klar kommen. Klar, hier muss der Hund auch etwas sorgfältiger ausgewählt werden und man sollte zumindest für Notfälle einen guten Hundetrainer an der Hand haben, aber das würde ich bei einem ersten Hund immer empfehlen.

Genauso gibt es leider sehr, sehr viele die seit jahrzehnten (Schäfer-)Hunde haben und denen ein solcher Hund nicht mal einen Tag in die Hand gegeben werden sollte.

 

So als Beispiel, Koda (er ist zugegebenermaßen nicht mein erster Hund, aber mein erster Eigener). Ein Altdeutscher Hütehund + DSH-Mix oder BC (wusste niemand so genau welcher der Nachbarshunde der Vater ist, ist mir auch egal). Er ist ein toller Hund, war er immer. Etwas weniger ängstlich und ich wäre versucht ihn perfekt zu nennen. Vor ein paar Jahren einmal hat mir meine Schwester (die ja auch mit Hunden aufgewachsen ist, sportlich ist, usw) gesagt, dass sie Koda wirklich liebt (tut sie auch) und auch nehmen würde, falls mir mal etwas zustoßen sollte, aber sie sich freiwillig niemals einen solch anstrengenden Hund holen würde. 😮 Ich bin heute noch total irritiert wenn ich daran denke... Koda ist nicht anstrengend, Koda war nie anstrengend...

Mein jetziger Welpe ist auch wieder ein Altdeutscher Hütehund + DSH/Mali (beide Eltern arbeiten an Schafen) und der freche Bomber im Wurf. Er ist etwas ruhiger als Koda damals war.... Dieser kleine Langeweiler...

Du siehst alles Ansichtssache.

Die Hauptsache ist den Hund zu finden der zu einem passt, dann geht vieles (fast) von alleine. Das erfordert leider bei der Rasseauswahl schon eine sehr realistische Einschätzung von sich selbst und der eigenen Situation und das ist meist das Problem.

 

Was Krankheiten angeht wäre ich tatsächlich sehr vorsichtig, beim DSH körperlich, beim Malinois psychisch. Vorsichtige Auswahl des Züchters und des Hundes ist hier wichtig. Wenn man selbst keine Erfahrung hat, möglichst mit einer Schäferhunderfahrenen Person deines Vertrauens.

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Ich würde bei allem was hütet noch betonen wollen, dass die durch die Bank weg (also Rasse übergreifend mit individuellen Ausnahmen) einen Hang zum Wahnsinn haben. Meine Hündin kann überhaupt gar nicht mit Bewegungsreizen umgehen. Im Herbst mit den fliegenden Blättern springt dieser Hund auf Spaziergängen nur noch auf und ab, kann sein Geschäft nicht erledigen und ist völlig überdreht.

Wir müssen außerdem die Fenster geschlossen halten wenn einer von uns nicht da ist, weil sie sonst beim Nachhausekommen  probieren würde aus dem Fenster zu springen. Auf gar keinen Fall kann sie ohne Bezugsperson sein oder von jemanden der unerfahren ist beaufsichtigt werden. Die dreht einfach über und kann sich nicht mehr beruhigen. 

 

Um es kurz zu fassen: Ich habe also einen sehr intelligenten, sehr sozialen Hund, der aber nicht 100% alltagstauglich ist, weil sie 

a) quasi kein Nervenkostüm hat

b) auf jeden und wirklich jeden Reiz sofort  reagiert

c) immer 150% gibt 

d) überall eine Aufgabe sieht die sie erledigen könnte. Zum Beispiel Rehe zu Frauchen treiben. Katzen jagen. Blätter hüten. Tauben erschrecken. 

e) jegliche Gestik und Mimik beobachtet und auf sich bezieht. Wenn ich zum Beispiel genervt telefoniere, und gucke wo der Hund ist( "was treibt die schon wieder, ist so ruhig?") dann bezieht das auf sich und fängt an zu beschwichtigen. 

 

Das ist halt alles ganz brauchbar an einem Arbeitshund oder für Hundesport. Für einen entspannten Stadtbummel oder einen Spaziergang durch den Stadtpark aber überhaupt nicht geeignet. 

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Sucht hier mal nach Derrek,Esquad oder Spock 

 

Leistungsdsh,arbeitete am Pariser Grossflughafen ......einer der nettesten  Hunde  die ich ja begleiten  durfte,Esquad Mali hatte  Angst  vor  Knallgeräuschen aber das war's.

 

Spock  ...war eh der Beste  :) ,Nerven aus Stahl. 

Ich  kann dass wirklich nicht bestätigen. 

 

 

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Weder Belgier noch DSH sind Hunde, die primär für den Hüteeinsatz gezüchtet werden. Es sind hauptsächlich Sport- und Diensthunde, der DSH ein klassischer Allrounder. Ich würde das auch nicht mit z.B. einem Border Collie vergleichen wollen.

Das Bewachen- und Beschützenwollen dürfte bei denen anteilig ein größeres Interesse darstellen  als das Hüte(jage)n. Die meisten Schäferhunde, die ich kenne packen und töten Beute.

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vor 33 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Weder Belgier noch DSH sind Hunde, die primär für den Hüteeinsatz gezüchtet werden. Es sind hauptsächlich Sport- und Diensthunde, der DSH ein klassischer Allrounder. Ich würde das auch nicht mit z.B. einem Border Collie vergleichen wollen.

Das Bewachen- und Beschützenwollen dürfte bei denen anteilig ein größeres Interesse darstellen  als das Hüte(jage)n. Die meisten Schäferhunde, die ich kenne packen und töten Beute.

Naja, wenn man wirklich will kann man wohl versuchen einen aus Hütelinien zu kriegen. Die sind wirklich komplett andere Hunde. Nur da dran zu kommen könnte ohne entsprechende Kontakte schwer werden...

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vor einer Stunde schrieb Holo:

Ich würde bei allem was hütet noch betonen wollen, dass die durch die Bank weg (also Rasse übergreifend mit individuellen Ausnahmen) einen Hang zum Wahnsinn haben. 

 

Finde ich masslos übertrieben.

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Der DSH wurde explizit nicht als Hütespezialist gezüchtet, sondern als "Multi purpose" Hund. Für Schafehüten wäre er auch mittlerweile zu schwer.

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