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Hundeforum Der Hund
Kirschfleck

Wie kranken, alten Hund beschäftigen?

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Hallo zusammen! Vielleicht hat hier ja jemand eine Idee und kann uns helfen...

Mein Pekinese ist inzwischen 14 Jahre alt, ist fast blind und hat eine Bauchspeicheldrüsenunterfunktion. Somit kann ich ihm nicht mehr zu fressen geben, wie seine zwei festen Mahlzeiten am Tag, auch keine Leckerlies. Er bekommt sonst Durchfall und ihm ist richtig elend.

Ich habe das Gefühl, dass ihm langweilig ist, aber ich weiß nicht, wie ich ihn beschäftigen bzw. belohnen soll. Abgesehen davon, dass dazu auch noch unsere gute Bindung flöten geht, weil wir nichts mehr zusammen machen, außer Gassi gehen und bissl kuscheln. Spielzeug fand er noch nie so toll und Streicheln als Belohnung kommt auch nicht immer an. Er ist da sehr eigen.

Aber wie kann ich ihn denn sonst noch ein bisschen beschäftigen? Wir haben früher soo viel zusammen gemacht und jetzt gar nix mehr. Das ist für uns beide so schade. Hat vielleicht jemand eine Idee? Ich wär schon über Kleinigkeiten froh. Er brauch ja auch nicht mehr die wahnsinns Beschäftigung mit 14.

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Woran machst du denn fest, dass ihm langweilig ist?

Warum sollte Bindung flöten gehen, wenn ihr nichts mehr zusammen macht?

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Ich hab einfach nur das Gefühl, dass ihm langweilig ist, zumal wir früher auch viel gemacht haben.

Die Bindung geht ja nicht komplett flöten, aber sie war früher einfach eine andere.

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Du kannst Suchspiele mit ihm machen, das geht z.B. auch mit Würstchenwasser (Spur legen) oder eines seiner Spielzeuge verstecken und suchen.
Bodenarbeit draußen ist eine schöne Beschäftigung, man kann auch für einen kleinen Hund drinnen einen kleinen Parcours bauen.
Schau mal hier bei Christina Sondermann auf die Seite, dort bekommt man viele schöne Ideen: https://www.spass-mit-hund.de/

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Das sind tolle Ideen, aber er steht nicht auf Spieli. 😔 Und den Parcours läuft er meist nur für Leckerlies.

Wurstwasser auslegen...mmmh, muss er da nicht auch am Ende eine Belohnung bekommen?

Danke für den link. Kenne die Seite und hab schon das Buch dazu. 🤗

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Bei einer Bauchspeicheldrüsenunterfunktion, kannst du auch Enzyme zufüttern, die die Verdauung erleichtern (aufs Gewicht achten!) und wenn er nur auf Futterbelohung steht, dann mach doch wenigstens eine Mahlzeit als Spielevent wie früher. Spaziergänge kann man toller gestalten, wenn man andere Wege wählt als sonst, abenteuerstrecken, oder für Rüden eine neue strecke wo viele markieren, kann er sich mit Zeitunglesen richtig ausagieren. Kleinhundetreffen, wo er Mädels nochmal becircen kann. Zoo oder tierpark, so spannende Gerüche. Das sind dann Erlebnisse, nach denen gemütlicher alltag zum verarbeiten, dann wieder genossen wird.

Vielleicht mit Einem Fahrradanhänger die Touren anders gestalten, schöne Stellen aussteigen, dann weiterfahren, wieder aussteigen. Kalte Jahreszeit, vielleichti st auch so ein Hunderucksack für ihn etwas, wo er rauskucken kann und mit dir Kuscheln.

Und Dinge, die ihm Spaß machen, sind selbstbelohnend. wenn du denkst ihm ist langweilig, mach was mit ihm, es braucht dann keine weitere Belohung wie streicheln oder Futter. Es ist eine Gewohnheit, die ihr wahrscheinlich beide habt, das am Ende eine Aktion Futter folgt.

Mach einfach, wenn er die Beschäftigung will, dann macht er die auch ohne Futter. ich hoffe, ihr beide findet euren Spaß wieder!

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vor 21 Stunden schrieb Sockensucher:

Bei einer Bauchspeicheldrüsenunterfunktion, kannst du auch Enzyme zufüttern, die die Verdauung erleichtern (aufs Gewicht achten!) und wenn er nur auf Futterbelohung steht, dann mach doch wenigstens eine Mahlzeit als Spielevent wie früher. Spaziergänge kann man toller gestalten, wenn man andere Wege wählt als sonst, abenteuerstrecken, oder für Rüden eine neue strecke wo viele markieren, kann er sich mit Zeitunglesen richtig ausagieren. Kleinhundetreffen, wo er Mädels nochmal becircen kann. Zoo oder tierpark, so spannende Gerüche. Das sind dann Erlebnisse, nach denen gemütlicher alltag zum verarbeiten, dann wieder genossen wird.

Vielleicht mit Einem Fahrradanhänger die Touren anders gestalten, schöne Stellen aussteigen, dann weiterfahren, wieder aussteigen. Kalte Jahreszeit, vielleichti st auch so ein Hunderucksack für ihn etwas, wo er rauskucken kann und mit dir Kuscheln.

Und Dinge, die ihm Spaß machen, sind selbstbelohnend. wenn du denkst ihm ist langweilig, mach was mit ihm, es braucht dann keine weitere Belohung wie streicheln oder Futter. Es ist eine Gewohnheit, die ihr wahrscheinlich beide habt, das am Ende eine Aktion Futter folgt.

Mach einfach, wenn er die Beschäftigung will, dann macht er die auch ohne Futter. ich hoffe, ihr beide findet euren Spaß wieder!

Danke Sockensucher! 

Ich glaube du hast recht! Vielleicht sind es die einfachen Dinge, auf die man nicht selbst kommt und die völlig ausreichend sind. Danke, für Deine tollen Anregungen. Wahrscheinlich reicht ihm das völlig aus. Er kann zwar nicht mehr soo lange laufen und Enzyme bekommt er schon, aber das mit dem Fahrradanhänger ist eine gute Lösung. Und Zeitunglesen liebt er total. 

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Für noch relativ fitte Hunde gibt es Abwandlungen vom Agility. Zur Ideensuche könnte man ja mal schauen, was die so machen und eine angepasste Zuhause-Version entwickeln (oder in die Kurse gehen):

Mobility

http://www.einfachtierisch.de/hunde/hundehaltung/mobility-hundesport-fuer-jeden-vierbeiner-id110226/

Degility (gerade gefunden, was es nicht alles gibt. :))

http://www.einfachtierisch.de/hunde/hundeerziehung/degility-hundesport-mit-spass-und-ohne-leistungsdruck-id105293/

 

Ausflüge in spannende Gegenden kann ich auch sehr empfehlen. Ich bin draußen z.B. vorsichtig mit dem Hund über kleine Hügelchen und durch trockene Wassergräben gegangen oder über ein Mikado aus dünnen Baumstämmen, die da gerade am Boden lagen. Also Balancieren und Hindernisse überwinden. Belohnung ist dann das Überwinden und Vorankommen, weil es dahinter neu und spannend ist. Wenn die Hunde unsicher auf den Beinen sind und sie nicht mehr gut sehen, kann man ihnen ein Geschirr mit Haltegriff oben anlegen und sie damit jederzeit absichern und begleiten. Meine Senioren haben sich im Übereifer oft überschätzt und sind dann schneller los als gut war. Den Überschwang dann lieber so absichern. :D

 

Es gibt auch Fahrradanhänger mit Joggerfunktion, so dass man den Anhänger wie einen Buggy schieben kann beim Spazierengehen. Das erhöht die Reichweite sehr und beim Wandern können sie dann auch mit.

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Am 2.10.2018 um 16:56 schrieb Laikas:

Für noch relativ fitte Hunde gibt es Abwandlungen vom Agility. Zur Ideensuche könnte man ja mal schauen, was die so machen und eine angepasste Zuhause-Version entwickeln (oder in die Kurse gehen):

Mobility

http://www.einfachtierisch.de/hunde/hundehaltung/mobility-hundesport-fuer-jeden-vierbeiner-id110226/

Degility (gerade gefunden, was es nicht alles gibt. :))

http://www.einfachtierisch.de/hunde/hundeerziehung/degility-hundesport-mit-spass-und-ohne-leistungsdruck-id105293/

 

Ausflüge in spannende Gegenden kann ich auch sehr empfehlen. Ich bin draußen z.B. vorsichtig mit dem Hund über kleine Hügelchen und durch trockene Wassergräben gegangen oder über ein Mikado aus dünnen Baumstämmen, die da gerade am Boden lagen. Also Balancieren und Hindernisse überwinden. Belohnung ist dann das Überwinden und Vorankommen, weil es dahinter neu und spannend ist. Wenn die Hunde unsicher auf den Beinen sind und sie nicht mehr gut sehen, kann man ihnen ein Geschirr mit Haltegriff oben anlegen und sie damit jederzeit absichern und begleiten. Meine Senioren haben sich im Übereifer oft überschätzt und sind dann schneller los als gut war. Den Überschwang dann lieber so absichern. :D

 

Es gibt auch Fahrradanhänger mit Joggerfunktion, so dass man den Anhänger wie einen Buggy schieben kann beim Spazierengehen. Das erhöht die Reichweite sehr und beim Wandern können sie dann auch mit.

 

Danke schön, für die Tips. 

Agility ohne Bolohnung ist nur etwas schwierig, aber ich schau mal, ob er sich trotzdem dazu überreden lässt. 

Die anderen Vorschläge lassen sich allerdings gut umsetzen. 

Herzlichen Dank!

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Bei einem Hund, der "nur" blind ist, können Spaziergänge trotzdem super interessant und aufregend sein. Langsam vortastend über Baumstämme klettern, um Hindernisse laufen, über umgepflügte Felder laufen, dabei einen Teil des Futters suchen lassen und immer andere Strecken laufen. Oder mal Slalom durch die Beine laufen lassen. Das geht auch, wenn der Hund blind ist. Man unterschätzt schnell, wozu ein blinder Hund noch in der Lage ist. Trau Dich, trau es Deinem Hund zu ❤️

 

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