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Hundeforum Der Hund
Gusar

Darf das wahr sein?

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Tb verdient 35 % vom Text plus 0,35 Euro Bearbeitungspauschale. Also von 1 Euro landen 65 Cent beim Autor. Dafür läuft aber die ganze Abwicklung über TB. Klar verdiene ich am eigenen Kunden mehr. Aber gerade wenn du es nicht hauptberuflich machst, oder "Leerlauf" hast, bietet dir TB eben eine sichere Einnahmequelle. Klar wir reden hier teilweise von 2-3 Euro Stundenlohn. Nicht viel, aber das Geld der nächsten drei Monate sind schon mal wieder die Weihnachts- und Geburtstagsgeschenke der Kinder.  Danach wird TB die Abschlussfahrt meiner Tochter sponsern.

Das schöne ist auch: TB läuft nicht weg. Ich habe fast zwölf Monate gar nichts geschrieben, weil ich teilweise 16 h am Tag gearbeitet habe. Die Auftragslage hat sich zwar gefühlt verschlechtert, aber es ist noch genug da um zumindest jeden Tag 5 Euro dazu zu verdienen. Klar keine Reichtümer, aber 150 Euro nicht zu haben, kann am Monatsende eben wehtun...Aber sag mal deinem Kundenstamm, dass du ein Jahr offline bist....

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@Eifelkater @KleinEmma Egal, ob nun OT oder nicht.... ich finde eure Beiträge sehr interessant!

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Ich finde das auch hochinteressant! Mir war ehrlich gesagt gar nicht bewusst, dass es solche Seiten wie Textbroker gibt :ph34r:

 

Für mich wäre das aber nix - ich würde so viel recherchieren und so lange an den Texten rumpuzzeln, da hätte ich am Ende nicht mal 50 Cent als Stundenlohn... :D

 

Ich arbeite neben-/freiberuflich als Lektor für ne juristische Fachzeitschrift - aber da wird nach Stunden abgerechnet und zu einem festen Stundensatz. Davon leben könnte ich aber auch nicht. Aber es ist ein schöner kleiner Nebenverdienst und mit durchschnittlich 2-3 Stunden Aufwand pro Woche kann man das auch gut trotz Vollzeitjob schaffen.

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Also, meine Meinung ist, dass es Agenturen wie Textbroker nicht geben dürfte. Ich kenne deine Texte nicht, Eifelkater. Wenn ich mir nun vorstelle, ich müsste für einen Stundenlohn von 2-3 Euro einen Text schreiben - was käme dabei heraus? 

Die Affiliate-Seiten wurden angesprochen. Ja, das ist Trend. Mein Ziel ist es immer: Der Leser, der die Seite anklickt, soll gute Informationen bekommen. 

Ich könnte diese Infos nicht liefern, müsste ich für 3 Euro arbeiten. 

 

 

Mal ein Beispiel: Ich habe mal für eine Ernährungs-/Diätseite geschrieben. Nun lautete eine neue News: Neue Diät - mit Schokolade abnehmen. Diese neue Diät sei wissenschaftlic untersucht worden. Es gab auch eine passende Seite dazu, echt super gut gemacht.

Ich war total skeptisch und las mich ein, in die Schokolade. 

Den Artikel über diese Diät habe ich geschrieben, aber mit allem, was ich mir dazu angelesen hatte. Und ich habe auch offen geschrieben, dass Skepsis an dieser Diät angebracht ist.

Nur kurze Zeit später hat sich dann das Team geoutet, die diese Mähr ins Netz gestellt hatten. Die scheinbar wissenschaftliche Seite war erfunden. Es war alles erfunden. Sie wollten damit lediglich beweisen, wie schnell etwas durchs Netz rollt und je nachdem wie es aufgemacht ist, als wahr verbreitet wird.

 

Würde ich nun für 2-3 Euro arbeiten - ich hätte wahrscheinlich flott die News umgeschrieben und fertig. Nur: Was setze ich damit ins Netz? 

 

Und: Auch ich bin Nutzer und suche zwischendurch nach Infos. Affiliate-Seiten schaue ich mir gar nicht erst an, weil ich nicht sicher bin, wie viel Arbeit sich der Texter gemacht hat. 

Suche ich nun z.B. nach Infos über eine Hundekrankheit - man kann noch nicht mal sicher sein, wer die Texte auf Tierarztpraxis-Seiten geschrieben hat und ob der TA die Texte vor Veröffentlichung überhaupt gelesen hat. 

 

Deshalb: Lieber nur über die Themen schreiben, die im eigenen Interessensgebiet liegen, über die man sich bereits selbst viel Wissen angeeignet hat usw. 

 

Und damit zurück zum verlinkten Artikel: Vielleicht hat der Texter gar kein Interesse an Hunden oder es ist zumindest nicht seine Leidenschaft. Wäre es seine Leidenschaft, hätte er sich weitergebildet. 

 

 

 

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vor 9 Minuten schrieb Annali:

 

Für mich wäre das aber nix - ich würde so viel recherchieren und so lange an den Texten rumpuzzeln, da hätte ich am Ende nicht mal 50 Cent als Stundenlohn... :D

 

So gings mir an Anfang, bis ich gemerkt habe, dass den Kunden die Texte letztendlich egal sind, solange sie Klicks generieren. Mittlerweile schaue ich das ich mir erstmal andere Texte an, packe etwas mehr Mehrwert rein ( was meist nicht wirklich schwer ist) und gut ist. Den einzigen Ansprüche die ich habe ist das es keine völligen bla bla Texte mit " du musst Pal füttern weil es aus natürlichen Zutaten besteht. ....zwei Sätze weiter: "Pal ist wegen seiner natürlichen zutaten besonders verträglich."  im übernächsten Satz: Natürliche Zutaten machen Pal für deinen Hund unwiederstehlich lecker"......

Der andere Anspruch ist halt tatsächlich, das es brauchbare Infos in einem Text gibt. 

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Du schreibst die Texte aber nicht nur für deine Kunden. In erster Linie schreibst du sie für die Zielgruppe. 

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@Klein Emma: Genau das ist der Kritikpunkt, den ich das letzte mal ja schon zum Thema Quellenangaben angebracht habe. Du kannst heute zu jeder Meinung x- Quellenangaben im Netz finden und keine einzige ist tatsächlich selbst geschrieben.  Das betrifft auch Blogs und Co. Ich bin mir zum Beispielgar nicht sicher, dass Rückert wirklich selber schreibt...

 

Ich habe mal eine Seite vor einen Wettanbieter geschrieben......der mit Abstand ausführlichste Abschnitt war der über die Hilfen die der Anbieter bei Spielsucht anbietet. Nicht so groß, dass der Auftraggeber meckern konnte, aber durchaus vermutlich nicht das was er sich vorgestellt hat. Witzigerweise stand der Artikel auch einige zeitlang im Netz.

 

Da Problem sind aber weniger die Autoren, sondern die Auftraggeber. Du kannst ja erstmal jede Art von Auftrag einstellen. Wir hatten schon unter uns Autoren sehr einseitige Diskussionen, dass wir Schnellballmails und Co nicht haben wollen. Auch Wettanbieter und Finanzdienstleister werden von vielen Autoren eher kritisch gesehen. Die Texte stehen meist auch sehr lange.  Kundenrezessionen und wissenschaftliche Arbeiten werden ebenfalls meist gemeldet. Klar hast du immer wieder schwarze Schafe....aber die hast du im freien Autorenmarkt ja auch.

Es scheint aber noch mehr Anbieter zu geben, durchaus auch billiger als TB. Anders kann ich mir die nicht vorhandene Qualität einiger Texte nicht erklären. 

 

Mittlerweile gehe ich davon aus das 99% der Seiten im Inet einfach Schrott sind. Mittlerweile gehe ich zuerst auf Keywortsuche. :lol:

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vor 11 Minuten schrieb KleinEmma:

Du schreibst die Texte aber nicht nur für deine Kunden. In erster Linie schreibst du sie für die Zielgruppe. 

Nicht bei den TB- Kunden. Die wollen teilweise stumpfe Texte, nach irgendwo mal aufgeschnappten SEO- Vorgaben ( die google schon seit zehn Jahren nicht mehr interessieren). 

Teilweise wissen sie gar nicht was sie selber wollen. Ich habe mal für einen Kunden geschrieben der wollte B2B- Texte ( also Texte für Händler nicht für Endkunden). Ich war nicht die erste die für ihn geschrieben hat und netterweise stelle er ein paar Beispieltexte zur Verfügung. 

 

Beispiel " Mit einer Bohrmaschine können Löcher in eine Wand oder in einen Werkstoff gebohrt werden".

 

Hallo? Das sollen Texte für Großhändler sein. Ich gehe schwer davon aus, dass die Wissen was man mit einer Bohrmaschine anstellen kann....

 

Ich habe ihm richtige B2B Texte geschrieben. Er hat sie angenommen, mich aber gebeten keine Texte mehr für ihn zu schreiben. Sie würden ihm zwar außerordentlich gut gefallen, würden aber nicht in das Schema der anderen Texte passen. 

Aber B2B Texte haben wollen....

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Kommt halt auf die Auftraggeber an. Die lernst du halt bei eigenen Kunden kennen. Bei TB nicht. 

 

Nur, um Geld zu verdienen, bieten sich z.B. Produktbeschreibungen an. Also z.B. Kleidung. Die liest sich tatsächlich kein Schwein durch und es geht dabei rein ums Ranking bei Google. Wenn man dann 20 gelbe Pullover beschreiben muss - ehrlich, da muss ich mir keine große Mühe geben. Dann werden nur die Vorgaben vom AG beachtet: Welchen Stil soll der Text haben. Fertig.

Bei den Dingern kann man ruckzuck ein paar pro Stunde runterschreiben. 

 

Wenn es aber um Ratgeber o.ä. geht, da bin ich halt anderer Meinung und wir Autoren haben durchaus Einfluss auf das, was im Netz steht. 

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Klar haben wir als Autoren Einfluss darauf, was im Netzt steht. Aber die schwarzen Schafe hast du eben überall. Auch wenn es TB nicht gäbe würden Leute für 5 Euro schreiben. 

Guck dir doch teilweise mal die ganzen Bücher an die es so für werdenden und frischgebackene Eltern gibt. Was da teilweise für Zeugs drinsteht.

 

Ich schreibe bevorzugt Landing Pages und Shop Kategorie Texte, Gute Nacht Geschichten für Kinder und Produktratgeber . Gerne auch Gesundheits- und Tierratgeber

 

Ich habe aber auch schon für ein Lehrnportal geschrieben. Das fand ich schon sehr, sehr grenzwertig. Gut ich hab davon ein bisschen Ahnung, aber prinzipiell sollte ich Lehrern vorkauen wie man ansprechenden Unterricht hält. Und wo die einzelnen Schwierigkeiten im jeweiligen Lernstoff liegen. Gut die Seiten stehen immer noch offen im Netz....ich hoffe nur, dass sie nie jemand lesen tut....

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