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Hundeforum Der Hund
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Wie seht Ihr Australian Cattle Dogs??

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@Nebelfrei guck' mal auf den darauffolgenden Satz... Es ging um den Vergleich mit dem Schlittenziehen und da finde ich Jagen bzw. Hüten intrinsischer motiviert.

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Nervt mir trotzdem, wenn Hüte'trieb' immer als umvollständiges Jagen und nicht etwas eigentständiges bezeichnet wird.

Nur schon, weil ja die 'Eigenen' und nicht die 'Fremden' gehütet werden.

So sähe ich es, wenn schon, eher als Wachtrieb

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Meinst du wirklich? Fremde würden doch auch gehütet - es wird nur nicht zugelassen.

Wegen Bewachen- beim Altdeutschen Hütehund ist das sicher auch ein Faktor, beim Australian Cattle Dog wahrscheinlich auch. Aber BC haben z.B. normalerweise kaum bis gar keine Wach-und Schutzambitionen , bellen typischerweise kaum und sind Hütespezialisten.

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Ich glaube nicht, dass man von "DEM" Hütehund sprechen kann, denn dann würde man z.B. den Sheltie und den Kangal in einen Topf werfen.  Oder den Welsh Corgi mit dem Owtscharka :D

 

Alle Hüter, aber total anders sowohl in der Motivation als im daraus resultierenden Verhalten. Hüten = Jagen ist zu einfach, Hüten kann auch BE- hüten, beschützen sein, ganz andere Schublade.

 

 

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vor 11 Minuten schrieb Juline:

Ich glaube nicht, dass man von "DEM" Hütehund sprechen kann, denn dann würde man z.B. den Sheltie und den Kangal in einen Topf werfen.  Oder den Welsh Corgi mit dem Owtscharka :D

 

Beides Hüter, aber total anders sowohl in der Motivation als im daraus resultierenden Verhalten. Hüten = Jagen ist zu einfach, Hüten kann auch BE- hüten, beschützen sein, ganz andere Schublade.

Herdenschutzhunde kenne ich als Herdenschutzhunde und nicht als Hütehunde...Das sind mehr Schutzhunde, Altdeutsche Hütehunde haben beides Jagd-und Schutzmotivation.

Gemischte Motivation habe ich auch bei meinem Hund. Die würde saugerne hüten/treiben, Packen und Töten läßt sie weg. Beschützen würde sie meine Herde natürlich auch, bei fremden würde sie das wohl nicht machen. Aber sie würde nicht zögern fremde Herden sofort treiben zu wollen.

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vor 15 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Herdenschutzhunde kenne ich als Herdenschutzhunde und nicht als Hütehunde...Das sind mehr Schutzhunde. 

 

Das stimmt, sie werden allgemein aber auch als Hütehunde bezeichnet (und vom FCI in die Kategorie Hüte- und Treibhunde eingeteilt).

 

Ich wollte nur sagen, dass man sie mMn nicht über einen Kamm scheren darf, auch wenn man die HSH rauslässt. Lass einen Sheltie/ einen Border nachts bei der Herde und schick einen Schafsfresser hin, die werden andere Sachen anstellen als ein Briard, ein Beauceron, ein Picard, ein Cattle -diese sind bei entsprechender Sozialisation von sich aus kompromisslos zum schützen bereit. Es wird nicht umsonst von reinen Treibhunden gesprochen, deren (Treib-) Verhalten tatsächlich ein etwas modifiziertes Jagdverhalten zugrunde liegt, und Herdengebrauchshunden, die treiben und beschützen. Ich denke hier ist eine gemischte Motivation vorhanden (Schutzverhalten, lokale Territorialität und eben Sequenzen des Jagdverhaltens).

 

Nicht umsonst haben viele Wanderschäfer beide "Sorten" -ein paar wendige kleine Hunde für die diffizile Arbeit und ein zwei große, die hauptsächlich schützen, für Ruhe und Ordnung sorgen und vielleicht mal Furche laufen und die Seiten begrenzen. Oder von hinten ordentlich Druck machen :D (das kann sogar Tschuli :D )

 

 

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Unsere verschiedenen Hütehundmixe haben immer gewacht, lautstark, gebissen hätte höchstens der Appenzeller, Wega wacht auch, das war bei uns immer ein erwünsvhtes Verhalten. Appenzeller sind als Alarmanlagen bekannt, ein paar Hof-Aussies kenn ich auch bellend, wobei ich nicht weiss, ob die jemals hüten.

Ich habe halt noch nie einen Hund jagen sehen, der sich irgendwie wie ein BC oder Appenzeller benommen hat, die sind eigentlich immer im Volltempo losgestürmt.

In irgendeiner Art 'gehütet' haben sie immer nur uns, die Familie, jeder aus seine Art, der Appenzeller zb umkreiste uns laut bellend.

Ein Hüte-/Treibhund sollte ja nicht von dich aus hüten (im Gegensatz zum HSH), Sondern nur auf Befehl. Sonst wäre die Herden ja arm dran, wenn der Appenzeller oder BC sie ständig irgendwohin treiben würde, nur weil er seinem 'Bedürfnis' nachkommt. Die meiste Zeit des Lebens muss der Hund halt rumhängen, darf wohl beobachten, aber nicht in 'Arbeitsmodus' verfallen. Somit hat ein Hüter auch nichts bei fremdem Herden, Gruppen zu suchen, das muss man ihm rechtzeitig lehren.

 

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Natürlich muß man das Hüten - genauso wie das Jagen - in Bahnen leiten. Das geht bei einem Hütehund und Vorstehhund vergleichsweise leicht, da sie auf Kooperation gezüchtet wurden. Ein Wanderschäferhund ist ein anderer Hütehund als ein BC als Koppelgebrauchshund.

Australian Shepherd , genauso wie die Sennenhunde sollten immer auch wachen -  erstere sogar .beschützen- daß sie das machen liegt nicht daran, daß sie hüten/treiben sonden ist sozial motiviert- spielt sich in anderen Hirnregionen ab.

(Noch nie gehört, daß junge unausgelastete BC anfangen, die Kinder zu hüten /treiben? Im Tierheim waren Einige.)

Aber ich glaube das sprengt gerade den Thread, obwohl die Australian Cattle Dogs auch ähnlich- glaube ich zumindest- wie der Australian Shepherd wachen und beschützen-Ist ja auch normales ursprüngliches Canidenverhalten, das zum Glück nur bei wenigen Rassen weggezüchtet wurde.

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vor 4 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Noch nie gehört, daß junge unausgelastete BC anfangen, die Kinder zu hüten /treiben?

 

Doch natürlich, machen zb Appenzeller auch, aber das zu verhindern hat er den HH.

Die Anlagen sind da, 'dürfen' sich aber nicht verselbstständigen. Er darf halt nur hüten, wenn er dazu aufgefordert wird. Dass der Hund auch in der Zwischenzeit zufrieden ist, dafür muss der HH sorgen.

 

 

Ähhm, ja, ist OT, tschudigung Käptn

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Ich finde es auch zu kurz gehüpft jagen mit hüten gleichzusetzen. Auch wenn es die Fachliteratur so vorsieht. 

 

Der Hütetrieb mag aus dem Jagdtrieb entstanden sein, aber sicher ist das keinesfalls. Vll wurden zum Hüten ja auch gerade die Hunde verwendet die für die Jagd eben nicht getaugt haben....

 

 

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