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Hundeforum Der Hund
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Kimbo und Otis im Tierheim Aixopluc zeigen abnormal repetetives Verhalten

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Liebe Manresa Freunde,


heute möchte ich euch Otis und Kimbo vorstellen. Sie sind derzeit die größten Notfälle im Tiereim Aixopluc in Manresa/Spanien.


Beide Hunde kommen so gar nicht mit dem Tierheimalltag und dem Zwinger zurecht, so dass sie extreme Verhaltensauffälligkeiten zeigen; also ein abnormales repetetives Verhalten zeigen.
OTIS springt ständig an den Wänden hoch und versucht dabei in das Dach beißen. Manchmal "kreiselt" er auch.


OTIS kam als Fundhund zu uns und wie wir später erfuhren, hat er trotz seines jungen Alters (er ist gerade mal 2 Jahre) öfter den Besitzer gewechselt. Das hat sicher auch zu seinem jetzigen Verhalten beigetragen.
Eigentlich ist OTIS ein wunderbarer Hund mit dem Charakter eines Welpen. Doch leider bekommt OTIS  hier im Zwinger regelrechte Stress-Anfälle. Dann springt er an den Wänden des Zwingers hoch und versucht in das Dach zu beißen (das kann man auf dem Video gut sehen). Einmal ist es ihm auch gelungen, das Dach zu durchbrechen. Er hat sich aber dabei glücklicherweise nicht verletzt. Selbst wenn wir versucht haben ihn mit einem Rinderknochen aus diesem Verhalten zu holen, war das nicht von Erfolg gekrönt.

 

KIMBO dreht sich ständig im Kreis und lässt sich nicht aus dieser Situation herausholen. Er kam als Fundhund zu uns und nach einiger Zeit kam auch der Besitzer ins Tierheim. Er hatte aber nicht die erforderliche Erlaubnis einen “Listenhund” zu halten und war auch kein sehr netter Mensch, so dass KIMBO bei uns bleiben musste. In den letzten paar Monaten ist aus KIMBO ein wirklicher Notfall geworden. Seine Augen sind traurig und haben keinen Glanz mehr, ebenso wenig wie sein Fell. Er hat sehr viel an Gewicht verloren und sieht krank aus, obwohl er kerngesund ist.


Alle die uns kennen wissen, das wir alles tun, damit es den Hunden gut geht und sie nicht leiden müssen. Wir konnten nicht mehr mit ansehen, wie schlecht es OTIS und KIMBO geht.
Also entschlossen wir uns die Beiden zur Acociacion Reborn am Rande von Manresa zu geben. Dieser Verein hat sich darauf spezialisiert traumatisierte und verhaltensauffällige Hunde zu therapieren. Sie bleiben nach der Rehabilitation so lange dort bis sie eine Familie gefunden haben.


Leider kostet die Therapie und die Unterbringung pro Hund 150 € pro Monat für jeden Hund, was wir als Tierheim neben den “normalen”, sehr hohen Kosten nicht stemmen können.
Aber mit Hilfe von Paten (die wir derzeit noch suchen) werden wir das hoffentlich stemmen können.

 

Hier Videos von Otis und Kimbo:

 

 

 

 

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Schrecklich anzusehen. Solche Powerpakete. :( Hab beim Ansehen das Gefühl, die wollen da einfach raus, die Grenzen sprengen und sich selbstbestimmt einmischen. Hoffentlich findet ihr genug Spender oder gleich fachkundige Menschen, die ihnen ein passendes Zuhause geben können.

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vor 18 Stunden schrieb Laikas:

Hoffentlich findet ihr genug Spender oder gleich fachkundige Menschen, die ihnen ein passendes Zuhause geben können.

 

Das hoffe ich auch.

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Leider sitzen hier in den Tierheimen auch jede Menge solcher Hunde mit den gleichen Problemen, mit dieser Haltung kommen viele Hunde nicht klar :(
Ich drücke euch die Daumen, dass ihr sie vermittelbar bekommt. Gibt es in Spanien denn auch Einschränkungen für diese Hunde?
Nach Deutschland dürften die ja nicht vermittelt werden...

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vor 8 Minuten schrieb benno0815:

Gibt es in Spanien denn auch Einschränkungen für diese Hunde?
Nach Deutschland dürften die ja nicht vermittelt werden...

 

Ja, auch in Spanien sind sie Listenhunde und man benötigt eine Genehmigung zur Haltung eines solchen Hundes. Möglich ist noch eine Vermittlung in die Schweiz (abhängig vom Kanton), nach Österreich oder in die Niederlande. Aber am besten wäre eine Vermittlung innerhalb Spaniens.

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Dass man in Spanien eine Genehmigung für Listenhunde benötigt, wusste ich noch nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass so manche Halter hier in unserer Ecke eine Genehmigung haben.

 

Sind die Hunde in diesem Reborn-Zentrum denn auch wieder eingesperrt? Oder arbeiten sie mit Pflegefamilien? Ich denke, das größte Problem ist das Leben hinter Gittern.

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