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Hundeforum Der Hund
Ka-t

Im Januar kommt ein Hund... aber woher und welche Rasse?

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Hallo ihr Lieben,

 

schon lange moechten mein Mann und ich einen Hund halten (langfristig vielleicht auch zwei), und im Januar ziehen wir um und zwar in eine Hunde-erlaubt-Wohnung (3 Zimmer). Dann koennen wir unsere Hunde-Plaene endlich in die Tat umsetzen! Und zu diesen Plaenen habe ich auch noch ein paar Fragen, grob gesagt: Geht das so?

 

Wir moechten uns einen erwachsenen Hund anschaffen (ca. 1 - 7 Jahre), stubenrein, gern vom Tierschutz. Ich fange erst am 1.3. mit Arbeiten an und bis dahin haette ich quasi 24/7 Zeit fuer den Hund. Wir wollen von Anfang an schon einen Tagesablauf einfuehren, mit einem kurzen (15 Min.) Spaziergang morgens, dann Futter, einem weiteren kurzen Spaziergang mittags, einem laengeren Spaziergang nachmittags (60-90 Minuten), dann wieder Futter und abends noch eine kurze Runde. Am Wochenende ggf. laenger. Mein Mann arbeitet von zu Hause aus, ich werde ganztags ausser Haus arbeiten. Mein Mann wuerde dann die Mittagsrunde gehen und den Hund ansonsten waehrend der Arbeitszeit groesstenteils ignorieren (der Hund soll wegen der vielen Elektronik nicht ins Buero, wir wollen ein Babygitter in die Tuer klemmen, der Hund haette also Sichtkontakt). Ganz alleine bleiben muesste der Hund dann nur ein paar Mal die Woche und nicht mehr als 4 h am Stueck. Wir wollen es natuerlich trotzdem mit ihm ueben, damit er nicht aus allen Wolken faellt, wenn wir irgendwann mal doch laenger weg sein muessen.

Wir wollen eine Hundeschule besuchen (das wuerde ich dann machen) und dem Hund sehr guten Gehorsam/gute Manieren beibringen. Ich weiss, das erfordert viel Zeit, aber dazu bin ich bereit. Wuerde auch Fahrrad fahren mit dem Hund und Hundesport machen (Obedience, Nasenarbeit, eher nicht Agility).

Eine Wohnung gefunden haben wir noch nicht, wir moechten aber am Stadtrand wohnen und in der geplanten Stadt gibt es viel Wasser, also wenn es ein wasserliebender Hund ist, waere das gut. Es waere auch gut, wenn er anhaenglich ist und gern schmust, und wenn er nichts gegen Fremde und Kinder hat (wir haben gern Besuch und wollen in ein paar Jahren Kinder bekommen). Von der Groesse her finde ich ca. 40-55 cm grosse Hunde gut. Ich mag mehrfarbige Hunde mit langen Haaren. Konkret gefallen mir (also nicht nur optisch) der English Cocker Spaniel, English Setter und der Espagneul Breton. Und es muss natuerlich kein reinrassiger Hund sein. Wenn es klickt, klickt es, auch wenn man keine einzige konkrete Hunderasse in dem Tier erkennen kann. Auch Handicap-Hunde waeren fuer uns okay, z. B. wenn ein Bein oder ein Auge fehlt. Blinde oder taube Hunde trauen wir uns aber nicht zu.

 

Jetzt zu den Fragen:

- Klingen die Lebensbedingungen und der Tagesplan so akzeptabel fuer einen erwachsenen Hund?

- Welche Hunderassen koennt ihr mir empfehlen? Waeren wir geeignete Kandidaten fuer Setter und Spaniel?

- Ist es eine gute Idee, einen Hund aus dem Ausland/einen ehemaligen Strassenhund aufzunehmen?

- Wie ist das mit dem Jagdtrieb? Viele der o. g. Hunde aus dem Ausland sind ja frueher jagdlich gefuehrt worden; kann man sie trotzdem eines Tages mit viel Training ableinen oder ist das unwahrscheinlich?

- Worauf sollten wir bei der Adoption eines erwachsenen Tierschutz-Hundes achten? Ist es eine schlechte Idee, der Pflegestelle im Ausland zu vertrauen und den Hund ungesehen zu adoptieren? Wie lange vor der moeglichen Aufnahme sollten wir anfangen, Hunde anzufragen? (Konkret ziehen wir zum 15.1. um und werden uns dann wohl innerhalb von 1-2 Wochen eingerichtet haben.)

- Noch irgendwelche Tipps/Warnungen/Kritik?

 

Danke und viele Gruesse!

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Hallo und herzlich willkommen!

 

Ich finde, das klingt gut durchdacht von euch. Eure Pläne sind auf jeden Fall - auch was so Aktivitäten angeht - realistisch. Die Lösung mit dem Kindergitter vor dem Büro passt auch.

 

Gerade wenn ihr einen Tierschutzhund aufnehmt, kann es aber sein, dass es alles erstmal ganz anders läuft als geplant. Manche Auslandshunde brauchen länger, bis sie stubenrein sind, allein bleiben, normal spazieren gehen usw. Am Anfang würde man eher weniger machen als ihr jetzt plant.

 

Daher... je flexibler ihr seid, desto mehr darf der Hund “Überraschung“ haben. Wenn ihr Hundeanfänger seid und es euch wichtig ist, dass ihr relativ bald ein “normales“ Leben mit eurem Hund führen könnt, solltet ihr einen Hund nehmen, der bereits in Deutschland auf einer Pflegestelle lebt oder einen aus dem Tierheim. Ich würde dann keinen Hund blind von der Straße nehmen.

Wenn ihr gern Straßenhunden helfen wollt, erkundigt euch bei Tierheimen. Die haben teilweise Kooperationen oder wendet euch an eine Organisation, die mit Pflegestellen arbeitet. Die kennen ihre Hunde.

 

Ganz wichtig: Geht sicher, dass die Organisation seriös ist. Ich würde mich jetzt schon umsehen, was das angeht. Eine gute Organisation wird euch auch immer beraten hinsichtlich eurer Hundewahl. 

 

Zu den beiden Rassen kann ich wenig sagen. Da melden sich sicher noch andere User zu. Was gefällt euch an den Rassen denn? 

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vor 2 Stunden schrieb Ka-t:

 

- Wie ist das mit dem Jagdtrieb? Viele der o. g. Hunde aus dem Ausland sind ja frueher jagdlich gefuehrt worden; kann man sie trotzdem eines Tages mit viel Training ableinen oder ist das unwahrscheinlich?

 

Ich nehme mich mal dieser Frage an. Ist natürlich von Hund zu Hund verschieden, aber grob kommt es zum einen auf die Rasse (bzw bei Mixen "Rassen") an, zum anderen auf das Vorleben.  Ein Hund der jagdlich geführt wurde, sollte auch gelernt haben, nicht blind loszustürmen. Eher problematisch sind m.E. Hunde, die sich vom jagen ernährt haben. Ich hab das extrem, Jagdhund-Mix, der halbwild im Wald gelebt hat. Nach drei Jahren, kann ich jetzt die Leine loslassen zum Ballspielen zB. Ableinen werde ich diesen Hund nie, aber das ist eben auch ein Extremfall und war mir vorher bewusst, da ich sowohl über die involvierten Rassen, als auch über das Vorleben informiert war.  Indem man sich informiert, kann man dieses "Problem" zumindest deutlich verringern. 

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vor 3 Stunden schrieb Ka-t:

Eine Wohnung gefunden haben wir noch nicht, wir moechten aber am Stadtrand wohnen und in der geplanten Stadt gibt es viel Wasser, also wenn es ein wasserliebender Hund ist, waere das gut. Es waere auch gut, wenn er anhaenglich ist und gern schmust, und wenn er nichts gegen Fremde und Kinder hat (wir haben gern Besuch und wollen in ein paar Jahren Kinder bekommen). Von der Groesse her finde ich ca. 40-55 cm grosse Hunde gut. Ich mag mehrfarbige Hunde mit langen Haaren. Konkret gefallen mir (also nicht nur optisch) der English Cocker Spaniel, English Setter und der Espagneul Breton.

Die Setter sind da unproblematischer, aber ein Cocker Mix und ein Bretone , die ich kenne, wären ihren Besitzerinnen unwasserliebend deutlich lieber. DIe Hunde gehen nämlich gerne mal so ins Wasser jagen- im tiefsten Winter z.B. und wenn sie ans andere Ufer oder flußaufwärts schwimmen hat man Mühe ihnen zu folgen. Deswegen geht die eine fat nur an der Schlepplein und der andere  hat auf die Weise leider schon öfter Beute gemacht.

Also - ich finde nicht jagdlich geführter Bretone und Wasser eine nicht gute Kombination... Bei den Spaniels können andere mehr erzählen. Obedience würde ich mit keinen der genannten Rassen machen wollen.- Rallye Obedience vielleicht, aber bestimmt nicht Obedience wo Milimeter-Arbeit gefragt ist. Trailen liegt diesen Hunden wesentlich mehr.

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vor 10 Stunden schrieb Ka-t:

m Januar ziehen wir um und zwar in eine Hunde-erlaubt-Wohnung (3 Zimmer). Dann koennen wir unsere Hunde-Plaene endlich in die Tat umsetzen! Und zu diesen Plaenen habe ich auch noch ein paar Fragen, grob gesagt: Geht das so?

 

 

vor 10 Stunden schrieb Ka-t:

Eine Wohnung gefunden haben wir noch nicht, wir moechten aber am Stadtrand wohnen und in der geplanten Stadt gibt es viel Wasser, also wenn es ein wasserliebender Hund ist, waere das gut.

 

... verstehe ich nicht o ganz: Wohnung mit Hundeerlaubnis vorhanden - oder wird noch gesucht? Ichpersönlich würde in eine 3 Zimmer- Wohnung keinen großen Hund aufnehmen, der nach Möglichkeit auch noch häufiger ins Wasser gehen soll (-> nasser und dreckiger Hund -> vielleicht zu wenig Raum, um ihn zu säubern und zu trocknen?) Mein Hund (Labrador) rast wenn er nass ist immer durch die Gegend und schüttelt sich.

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Ich habe mich auch erst gewundert, soll aber wohl heißen, die alte Wohnung ist gekündigt, die neue, in der dann ein Hund erlaubt sein soll, wird noch gesucht.

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Dann würde ich aber wirklich erstmal sicherstellen, dass die passende Wohnung dann auch da ist 🤨

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Man darf (und sollte!) sich aber doch vorher schon mal Gedanken machen ^^

Und ich sag mal... wenn die alte Wohnung bereits gekündigt ist, muss ja bis Januar eine neue her :P

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vor einer Stunde schrieb sibylle49:

Ichpersönlich würde in eine 3 Zimmer- Wohnung keinen großen Hund aufnehmen, der nach Möglichkeit auch noch häufiger ins Wasser gehen soll (-> nasser und dreckiger Hund -> vielleicht zu wenig Raum, um ihn zu säubern und zu trocknen?) Mein Hund (Labrador) rast wenn er nass ist immer durch die Gegend und schüttelt sich.

Ich persönlich finde das unproblematisch. 

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Ich finde es das was du beschreibst passt doch vom Ablauf her sehr gut zum Hund.

 

Ich habe selber 2 Cockerspaniel und die sind schon sehr unterschiedlich was den Jagdtrieb angeht. Der Rüde jagt gar nicht. Ihn interessiert Wild gar nicht. Die Hündin ist da sehr triebig. Sie stöbert sehr viel und war da viel Arbeit. Im TS bekommt man oft Cocker, es gibt zwei Organisationen, die sich da spezialisiert haben. Meist sind die Cocker dann kastriert und da kommen Fellberge auf einen zu, die man dann pflegen muss.  Bei mir ist der Rüde kastriert, war damals aus medizinischen Gründen notwendig. Es ist schon Arbeit sein Fell zu pflegen. Darüber sollte man sich dann bewusst sein. Und beide Hunde sind totale Wasserratten.

 

Ich liebe diese Rasse und ich möchte auch keine andere mehr haben, aber sie können schon sehr anstrengend und hibbelig sein.

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