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Hundeforum Der Hund
Ka-t

Im Januar kommt ein Hund... aber woher und welche Rasse?

Empfohlene Beiträge

Am 7.10.2018 um 21:01 schrieb Ka-t:

Wir wollen eine Hundeschule besuchen (das wuerde ich dann machen) und dem Hund sehr guten Gehorsam/gute Manieren beibringen.

 

Alles, nur das nicht!!! Es gibt 90% absolut grottenschlechte Hundeschulen, die oft sogar dem Hund schaden!

Der Vorschlag mit dem/der Trainer/in klingt schon besser, aber auch da gibt es enorm viele "schwarze Schafe"!

 

Im Moment habt ihr noch viel Zeit, gute Fachbücher zu lesen (Empfehlungen gibt es sicher hier im Forum); das ist eine gute Vorbereitung.

Wenn dann feststeht, wo ihr wohnen werdet, frag hier im Forum nach Empfehlungen für eine wirklich gute Hundeschule oder eine/n seriösen und kompetenten Trainer/in in eurer Nähe.

 

 

Am 7.10.2018 um 21:01 schrieb Ka-t:

Wuerde auch Fahrrad fahren mit dem Hund und Hundesport machen (Obedience, Nasenarbeit, eher nicht Agility).

 

Ein Hund braucht nicht ganztägig "bespasst" zu werden! Er braucht 16-18 Stunden Schlaf/Ruhe in der Nähe seiner geliebten Menschen.

Der Hund wird sich bemerkbar machen, wenn ihm langweilig ist und er wird euch zeigen, was ihm Spaß macht.

 

Mit meinem ersten, sehr sportlichen Hund (Terriermix, 14 kg, knapp kniehoch) war ich mal in einem Hundeverein, der einen guten Eindruck machte. Wir haben den Platz erkundet und Hund hat alles ausprobiert: alle Agility-Hindernisse und sogar die senkrechte 2 m hohe Holzwand für Schäferhunde hat er spielend überwunden (freiwillig, weil er das wollte). Danach hat er mir signalisiert: "So, hab ich alles ausprobiert und geschafft, können wir jetzt wieder nach Hause?" :D

Beim nächsten Besuch fand er alles langweilig: "Kenn' ich schon - kann ich alles!" Wir waren dann nicht wieder dort (was ich blöde fand, die Leute waren nett und es gab immer lecker Kaffee und Kuchen).

Ich habe mir dann ein Mountainbike zugelegt und bin mit dem Hund über die Felder und durch den Wald gedüst - das hat ihm immer gefallen. Auch noch so lange Spaziergänge haben ihn nie ausgelastet.

Das war der Rabauke:

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Am 13.10.2018 um 17:54 schrieb sibylle49:

Ich kenne Leute in D, die schon seit Jahren nach einer größeren Wohnung suchen, mit Hund. Ein sehr großes Problem. (...) Jetzt habe sie sich ein Häuschen gekauft.

 

Okay, sollen wir jetzt pessimistischer an die Wohnungssuche herangehen, oder was wolltest du mir mit dieser Anekdote sagen? 🤨

 

Mal was anderes, heute Mittag hat mich ein Herr von einer Hausverwaltung angerufen und uns eine Wohnung angeboten (3 Zimmer, 77 Quadratmeter, 1 km von meiner zukuenftigen Arbeit und 800 m von einem Park, wo Hunde auch frei laufen koennen). Und das, obwohl wir in den Interessentenbogen geschrieben hatten, dass wir einen Hamster und einen Hund haben 😋

 

Ich werde der Pflegestelle dann erstmal nicht schreiben -- vielleicht in ein paar Wochen, wenn wir den Mietvertrag und eine schriftliche Hundehaltungserlaubnis in der Hand haben. Danke fuer die Ratschlaege!

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vor 3 Minuten schrieb Ka-t:

 

Okay, sollen wir jetzt pessimistischer an die Wohnungssuche herangehen, oder was wolltest du mir mit dieser Anekdote sagen? 🤨

 

Mal was anderes, heute Mittag hat mich ein Herr von einer Hausverwaltung angerufen und uns eine Wohnung angeboten (3 Zimmer, 77 Quadratmeter, 1 km von meiner zukuenftigen Arbeit und 800 m von einem Park, wo Hunde auch frei laufen koennen). Und das, obwohl wir in den Interessentenbogen geschrieben hatten, dass wir einen Hamster und einen Hund haben 😋

 

Ich werde der Pflegestelle dann erstmal nicht schreiben -- vielleicht in ein paar Wochen, wenn wir den Mietvertrag und eine schriftliche Hundehaltungserlaubnis in der Hand haben. Danke fuer die Ratschlaege!

 

Ehrlich gesagt, ich verstehe deinen Ton mir gegenüber nicht. Es war keine Anekdote, sondern leider Realität und wenn du mal Inserate in den Zeitungen liest, dann wird dir diese Einschränkung leider häufig begegnen. Ich wollte auch nicht, dass ihr pessimistisch an die Wohnungssuche rangeht, sondern realistisch.

 

Viel Glück... Ich bin aus dem Thema raus.

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Na ja, du weisst ja gar nicht, in welche Stadt wir wollen, was unser Budget ist usw. War nicht böse gemeint, aber ich möchte nicht, dass andere User hier lesen, dass es quasi unmöglich ist, mit Hund eine Mietwohnung zu bekommen, und es dann gar nicht erst versuchen.

 

Wir haben inzwischen eine Wohnung gefunden (hatten drei Angebote, wo der Hund kein Problem gewesen wäre). Die ist sehr zentral, was für uns ja gut ist, für einen Hund aber vielleicht problematisch. Ich erzähle mal: 3 Zimmer, 55 Quadratmeter, Hochparterre, mit Balkon. Der Vermieter ist einverstanden, es gibt wohl auch einen anderen Hund sowie zwei Katzen im Haus. Es gibt einen Hinterhof mit Gras, wo man Wäsche aufhängen kann. Eine grosse/viel befahrene Strasse ist nicht in der Naehe, das meiste sind dicht gebaute Mehrfamilienhäuser mit 4-5 Etagen an schmalen Strassen, dazu ein paar kleine Läden. Kleine Grünflächen sind in > 5 Minuten erreichbar, der nächste Park (sehr gross, mit See) ist 1 km entfernt. Abends und am Wochenende wären auch Ausflüge an den Stadtrand machbar. Die ersten 4-6 Wochen nach der Adoption hätte ich auch 24/7 Zeit für den Hund.

 

Jetzt ist es ein bisschen schwierig mit unserer Hunde-Suche. Die meisten erwachsenen Hunde, die ich so im Internet sehe, haben Einschränkungen und/oder Verhaltensprobleme. Es muss ein Ersthund vorhanden sein, man muss einen eingezäunten Garten haben, man muss auf dem Land wohnen, man muss Hunde-Erfahrung haben. Bin nun doch am Überlegen, einen Ex-Strassenhund direkt aus Rumänien oder so zu nehmen. Die kennen ja das Leben in der Stadt. Was meint ihr?

 

Ansonsten, falls jemand von einem Hund in Nord-/Mittel-Deutschland weiss, der ein neues Zuhause sucht, 1-6 Jahre alt und 30-50 cm gross ist und fürs Stadtleben geeignet ist... sagt Bescheid.

 

 

 

 

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Da wäre ich vorsichtig. Ein Straßen Hund kennt das Leben auf der Straße  und wie er sich da allein durchschlagen kann. Das bedeutet nicht zwangsläufig, dass er problemlos  mit dem Leben in einer Stadtwohnung klarkommt.

Wenn du den Hund direkt aus dem Ausland holst kennst du ihn ja überhaupt nicht und weißt nicht was er kann oder auch nicht.  Was du ihm bieten müsstest um ein gutes Zusammenleben hinzubekommen.

Es könnte sein, dass er die Wohnung nicht betreten will weil er das bisher unter Strafe nie durfte.

Stubenreinheit ist ein weiteres Problem und wenn er dann auch noch nicht leinenführig ist?

Nicht umsonst geben verantwortungsbewusste Vereine solche Hunde lieber in ländliche Umgebung, mit der Möglichkeit ihn auf einem sicher eingezäunten Gelände frei laufen zu lassen, ab.

Und nichts wäre für den Hund schlimmer, als nach einiger Zeit wieder abgegeben zu werden. Und wohin mit ihm, wenn du ihn direkt aus dem Ausland geholt hast?

 

Da du dir so viele Gedanken machst bin ich sicher du findest den richtigen Hund. Vielleicht dauerts nur etwas länger.

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vor 4 Stunden schrieb Ka-t:

Bin nun doch am Überlegen, einen Ex-Strassenhund direkt aus Rumänien oder so zu nehmen. Die kennen ja das Leben in der Stadt. Was meint ihr?

 

Die meisten Rumse (Rumänischer Standart Qualitätshund) sind nicht automatisch echte Straßenhunde. Rumänien ist groß, die Anzahl an seriösen Tierschutzorganisationen ist beachtlich, aber die Anzahl eher zwielichter und grenzwertiger "Tierschutzorganisationen" ist erschreckend hoch. 

Interessant dürften für einen Beginner sicherlich jene Rumse sein, die schon hier auf Pflegestationen leben und deren Pflegestellen auch eine profunde und ehrliche Einschätzung geben können. Meines Erachtens mit das beste, denn man bezieht sein Wissen über den Charakter des Hundes weder aufgrund irgendwelcher tollen Wesensbeschreibungen über Rassen noch auf flüchtige Einschätzungen von Mitarbeitern überfüllter Tierheime.

 

Ich würde einfach mal z.B. bei brunopet vorbeischauen. Ein insgesamt ganz guter Verein, bemüht und mit Pflegestellen hier in D. Zudem gibts auch ein Forum, man kann dort alle möglichen Leute fragen.

 

so anmerkend

Maico

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Gute Idee, einen Ex-Strassenhund zu nehmen, der jetzt schon auf einer Pflegestelle in D lebt. Aber so einen Hund anzufragen, dafuer ist es jetzt wahrscheinlich noch zu frueh? Vorkontrolle geht ab ca. 20.1.2019.

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Schon mal im Zergportal geschaut? Da stellen verschiedene Tierschutzorganisationen ihre Hunde ein, viele davon sind schon in Deutschland auf Pflegestellen (was ich euch empfehlen würde).

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Ich möchte nur kurz über unsere Rumänin schreiben, die nun ein Jahr bei uns ist. Wir haben sie im örtlichen Tierheim gefunden, in dem sie 2 Monate vorher angekommen war. Ins Tierheim kam sie mit argen Fellproblemen (starker Milbenbefall), in den 2 Monaten haben sie es aber gut in den Griff bekommen.  Sie war ca. 2,5 Jahre alt.

 

Bei uns Zuhause fand sie alles sehr beängstigend, brauchte etwas, um unser Haus zu betreten. War sie allerdings drin, hat sie sich schnell sicher gefühlt. Im Haus ist sie über Tische und Bänke gegangen, wir mussten sie die erste Zeit anbinden, als wir gegessen haben. Sie wäre sonst auf den Tisch gesprungen. Generell mussten wir sie im Haus begrenzen, damit sie zur Ruhe kam.

 

Sie war wie ein kleiner Welpe, musste alles lernen und zwar in ihrem Tempo. Ging es zu schnell, hat sie dicht gemacht. Hat sie dann gute Erfahrungen gemacht, ging es relativ schnell. Wir haben zB 3 Wochen gebraucht, bis sie freiwillig ins Auto gesprungen ist und relativ stressfrei mit uns gefahren ist. Jetzt ist es ein guter Rückzugsort für sie. 

 

Stubenrein war sie aber von Anfang an. 

 

Bis auf die Stubenreinheit ist sie wie ein Welpe gewesen oder anstrengender, weil sie nicht unbedarft und neugierig auf fremde Dinge zugeht. Auch jetzt noch nicht. Aber ihr Vertrauen in uns ist deutlich gewachsen, was einiges erleichtert.

 

Wir haben riesiges Glück mit ihr. Sie hat nicht so ein großes Päckchen aus ihrer Vergangenheit zu tragen. Es gibt aber Hunde, die schwer traumatisiert sind und die in einer städtischen Umgebung nur schwer zurecht kommen. Von daher würde ich keinen Hund direkt aus dem Ausland adoptieren.

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Wir haben einen Hund! Noch nicht bei uns, aber schon mit der Pflegestelle gesprochen und wenn nichts Unerwartetes passiert (Daumen sind gedrückt), dann kommt sie ein paar Tage nach dem Umzug zu uns :)

 

Sie kommt aus Rumänien, ist 9 Monate alt und wurde im Alter von wenigen Tagen mit ihren Geschwistern vor einer Tierarztpraxis ausgesetzt :( Der Tierarzt hat sie und ihre Geschwister mit der Flasche aufgezogen, und jetzt sind alle Geschwister vermittelt, außer ihr :(

 

Sie ist 46 cm groß, 12 kg schwer und wohnt im Garten mit anderen Hunden. Sie kennt also wenig und ist evtl. noch nicht stubenrein, aber das ist okay und ich bin bereit für die Herausforderung. Sie soll sehr freundlich und voller Energie sein, also typisch für das Alter. Hier sind Fotos: https://imgur.com/a/UeipG07

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