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Hundeforum Der Hund
Lelljen

Wenn Hundi nicht rausrücken mag...

Empfohlene Beiträge

Am 9.10.2018 um 11:39 schrieb mikesch0815:

Tauschen. Weil ich es nicht als verhandeln sehe.

 

so weit

Maico

 

Ich habe mit Emma den Befehl "Tausch" trainiert und der klappt immer, na ja fast immer. Ich habe aber auch immer etwas Trockenfutter in allen meinen Hosen- und Jackentaschen und Emma schaut immer interessiert auf meine rechte Hand. Sie gibt dann völlig freiwillig her, ich nehme ihr nichts aus dem Mund. Was man nicht darf, nichts zum Tauschen haben... dann verliert man schnell seine Glaubwürdigkeit. Interessant bei uns ist, dass dieser Tausch nur zwischen Emma und mir funktioniert. Ein Freund kann ihr noch so oft den Tausch anbieten, sie schaut ihn an, legt das, was sie hergeben soll zwischen ihre Pfoten, aber so deutlich "DU bekommst das nicht. Schon lustig. Wenn sie versucht, etwas Fressbares aufzuheben und ich bekomme es mit, dann kommt von mir ein energisches NEIN und die Sache bleibt liegen. Klappt leider nicht bei Heuschrecken.

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vor 29 Minuten schrieb gebemeinensenfdazu:

Auf Knurren sollte Rücksicht genommen werden damit der Hund nicht veranlaßt wird, zu härteren Mitteln greifen zu müssen,  die dann "beeindrucken"...

 

Ja, so sieht's aus. 👍

 

Und wenn da irgendeine vorherige Halterfamilie mal meinte, der Hund würde seinen Napf verteidigen wollen... dann denk Dir nichts weiter dabei.

 

Gib Deinen Hunden ihr Futter mit bisschen Abstand.

Beim ersten Mal gemeinsam Futtern ist's vielleicht nicht schlecht, wenn Du dazwischen stehst und bei jedem Blick zur anderen ein Futterbröckchen wirfst.

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Ich hab die Futterabnahme zum einen durch Tauschen und zum anderen durch hinzufügen von besseren Dingen aufgebaut.

 

Das geht soweit das der Tscheche jedem seine Kauartikel anbietet in der Hoffnung noch was zusätzlich abstauben zu können.

 

Mit Präsenz und Druck hätte ich wohl auch erreicht das ich ihm Dinge weg nehmen kann aber warum wenn es auch positiv geht.

 

Selbst seine geliebten Rinderohren bringt er für ein gemeinsames Spiel.

 

 

 

 

 

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vor 8 Stunden schrieb gebemeinensenfdazu:

Eher nicht gut und souverän finde ich das auch nicht. Auf Knurren sollte Rücksicht genommen werden damit der Hund nicht veranlaßt wird, zu härteren Mitteln greifen zu müssen,  die dann "beeindrucken"..."Drop" bzw. aus wie im Video und Bedanken/Interesse Zeigen/Tauschen ist die nachhaltigere Wahl.

 

Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass für mich die Definition von Souveränität ist, meinem knurrenden Hund jederzeit etwas aus dem Mund nehmen zu dürfen. Nur war es in der oben beschriebenen Situation so, dass Hundi etwas aufgenommen hat und auf das "aus" von Pflegefrauchen nicht reagieren wollte, sondern sofort anfing zu fressen. Das lag sicher auch daran, dass das "aus" nicht richtig aufgebaut wurde. Trotzdem musste sie in der Situation reagieren und ihm das Ding aus dem Mund nehmen, auch wenn er das scheiße fand und knurrte. Hätte sie in der Situation zurückgeschreckt, hätte er gelernt, dass Knurren ein Reaktion ist, die ihn immer weiter bringt und wir hätten daneben gehockt und gehofft, dass es kein Giftköder ist. Grob fahrlässig. 💁‍♀️

 

Was ich aus der Situation mache: Mich vorbereiten und sobald er da ist ein zuverlässiges "aus"-Kommando aufbauen. Natürlich möchte ich ihm nicht jederzeit einfach etwas wegnehmen können und das Knurren ignorieren. Bisher habe ich meinem Hund auch selten etwas wegnehmen müssen. Warum auch? Wenn ich ihm etwas gebe (Futter, Leckerchen, Knabberzeug) dann darf er es auch haben. Und er nimmt draußen nichts auf.

 

Aber Hund Nr.2 ist da eben anders und sollte es passieren, dass er in der ersten Zeit etwas aufnimmt bevor ich ihn davor abhalten kann, bevor ein Aus-Kommando zuverlässig sitzt... dann werde ich ihm potenziell gefährliche Dinge aus dem Mund nehmen, ob er knurrt oder nicht. Ich hoffe sehr, dass du das in solch einer Situation unter den Umständen auch machen würdest.

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vor 7 Stunden schrieb LisaH.:

 

Ja, so sieht's aus. 👍

 

Und wenn da irgendeine vorherige Halterfamilie mal meinte, der Hund würde seinen Napf verteidigen wollen... dann denk Dir nichts weiter dabei.

 

Gib Deinen Hunden ihr Futter mit bisschen Abstand.

Beim ersten Mal gemeinsam Futtern ist's vielleicht nicht schlecht, wenn Du dazwischen stehst und bei jedem Blick zur anderen ein Futterbröckchen wirfst.

 

Keine Angst, ich weiß, dass man über ein Knurren als Warnzeichen eher dankbar sein sollte und ich respektiere es, wenn mein Hund sich in einer Situation unwohl fühlt und das damit kundtut. Wenn ich den Eindruck gemacht habe, dass ich das anders sehe, war es falsch ausgedrückt.

 

Danke für den Tipp. :) Die Fressplätze sind eh nicht nebeneinander geplant, aber in der ersten Zeit getrennt füttern ist sowieso eine gute Idee, da Takoda auch sein Medikament ins Futter kriegt und ich nicht riskieren möchte, dass spontan Futternäpfe "getauscht" werden. 🙈  Sobald ich die Situation einschätzen kann, schau ich mal weiter. :)

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vor 10 Stunden schrieb Lelljen:

 

Ich habe an keiner Stelle gesagt, dass für mich die Definition von Souveränität ist, meinem knurrenden Hund jederzeit etwas aus dem Mund nehmen zu dürfen. Nur war es in der oben beschriebenen Situation so, dass Hundi etwas aufgenommen hat und auf das "aus" von Pflegefrauchen nicht reagieren wollte, sondern sofort anfing zu fressen. Das lag sicher auch daran, dass das "aus" nicht richtig aufgebaut wurde. Trotzdem musste sie in der Situation reagieren und ihm das Ding aus dem Mund nehmen, auch wenn er das scheiße fand und knurrte. Hätte sie in der Situation zurückgeschreckt, hätte er gelernt, dass Knurren ein Reaktion ist, die ihn immer weiter bringt und wir hätten daneben gehockt und gehofft, dass es kein Giftköder ist. Grob fahrlässig. 💁‍♀️

 

Was ich aus der Situation mache: Mich vorbereiten und sobald er da ist ein zuverlässiges "aus"-Kommando aufbauen. Natürlich möchte ich ihm nicht jederzeit einfach etwas wegnehmen können und das Knurren ignorieren. Bisher habe ich meinem Hund auch selten etwas wegnehmen müssen. Warum auch? Wenn ich ihm etwas gebe (Futter, Leckerchen, Knabberzeug) dann darf er es auch haben. Und er nimmt draußen nichts auf.

 

Aber Hund Nr.2 ist da eben anders und sollte es passieren, dass er in der ersten Zeit etwas aufnimmt bevor ich ihn davor abhalten kann, bevor ein Aus-Kommando zuverlässig sitzt... dann werde ich ihm potenziell gefährliche Dinge aus dem Mund nehmen, ob er knurrt oder nicht. Ich hoffe sehr, dass du das in solch einer Situation unter den Umständen auch machen würdest.

Dann ist ja gut , deine Ausführung

vor 21 Stunden schrieb Lelljen:

den Rest wird dann hoffentlich einfach meine Souveränität bewirken. Wenn er merkt, dass er bei mir mit Knurren nicht viel Eindruck schinden kann... weil das kann er nicht 😁

 

ließ sich leider so auffassen und das wollte ich nicht unkommentiert lassen, weil es eben viele Leute gibt, die tatsächlich einen Machtkampf einläuten.

 

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