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Hundeforum Der Hund
tinchen93

Grenzen setzen, wie macht ihr das?

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Mich würde mal interessieren, wie ihr mit eurem Hund umgeht, wenn er deutlich etwas macht was er eigentlich nicht darf. 

 

Damit ihr mich jetzt nicht falsch versteht, mein Hund kennt Grenzen. Vor allem daheim in der Wohnung hält er diese auch brav ein. Eher draußen wird er mal zum Rüpel und will seinen Kopf durchsetzen.
Geht zB eine Nachbarin mit ihrem Hund (den meiner auch kennt und mag) hinter mir in die gleiche Richtung und mein Hund bemerkt es, ist es vorbei mit Gehorsam. Wenn ich dann sag "komm" und weitergehen will, sitzt er sich hin und wartet auf den anderen Hund.
 

Liegt irgendwo auf der Straße ein Ball, will er hin. Da muss ich ihn dann mit der Leine beschränken indem ich einen Bogen drum gehe, da er sich sonst den Ball holen würde. Also ein "nein" funktioniert dann nicht mehr. Witzig ist, die Stelle merkt er sich dann und versucht immer wieder, vielleicht vergesse ich ja mal das da ein Ball liegt 😅
Ich hab das auch schon geübt, bei vielen Sachen klappt es das er sie sich dann nicht holt wenn ich "nein" sage, aber sobald es sowas interessantes wie ein Ball ist, hab ich da verloren.

 

Ich bin ja ein Befürworter von positiver Erziehung, macht mein Hund was "falsch", zeig ich ihm gerne wie ichs eigentlich von im will.
Nur dann kommt man in Situationen, wo der Hund einfach nicht mehr folgt, eben wenn zB ein Hund hinter uns geht und er sich einfach hinsetzt. Kannst eigentlich nicht mehr viel machen, oder? Was ich ihm da nie gebe ist Erfolg, also er darf dann nicht zu dem Hund.

 

Wie handhabt ihr solche Situationen?

 

 

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Das hat aber eher mit Impulskontrolle als mit Grenzen setzen zu tun.

 

Für den Hund macht es einfach keinen Sinn, warum er nicht zum Hundefreund darf. Möglicherweise ist es in hündischer Kommunikation sogar extrem unhöflich ihn nicht zu begrüßen. 

Wenn wir Bekannte auf der Straße sehen grüßen wir ja auch, meist sogar mit einem kurzen Gespräch.

Klar soll man Hunde  nicht vermenschlichen. Aber soziale Regeln gibt es so ziemlich bei allen Spezies.

 

Der Ball bedeutet Spaß für ihn. Ich hebe einen Geldschein auch auf, wenn ich ihn sehe.... 

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vor 28 Minuten schrieb tinchen93:

Geht zB eine Nachbarin mit ihrem Hund (den meiner auch kennt und mag) hinter mir in die gleiche Richtung und mein Hund bemerkt es, ist es vorbei mit Gehorsam. Wenn ich dann sag "komm" und weitergehen will, sitzt er sich hin und wartet auf den anderen Hund.

 Ehrlich gesagt, dann bekomme ich meine auch nicht weiter :lol: Freunde müssen ja begrüßt werden.. 

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vor 29 Minuten schrieb tinchen93:

Nur dann kommt man in Situationen, wo der Hund einfach nicht mehr folgt, eben wenn zB ein Hund hinter uns geht und er sich einfach hinsetzt. Kannst eigentlich nicht mehr viel machen, oder? Was ich ihm da nie gebe ist Erfolg, also er darf dann nicht zu dem Hund.

 

Wie handhabt ihr solche Situationen?

 

Was ist daran schlimm, ich warte dann einfach mit meinem Hund und natürlich darf er zu dem Hund hin, auf den er gewartet hat wenn nichts dagegen spricht. Manche "Probleme" kann man sich auch selbst machen. ;)

Ist schließlich mein Hund, nicht mein Sklave, und selbstverständlich darf er eigene Ideen haben, was er gern machen will. Wenn das auf andere Hunde warten ist, okay. :D

 

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Wenn' s nicht geht wird vertröstet (kurze Erklärung z.B."Schade-der will nicht"  dann ggf- keks oder spiel)- vorher wird- wenn's geht gecheckt, ob was möglich ist mit dem anderen Hund - so werden Interessen versucht zu vereinbaren.

Bei meinem Hund ist es so, dass das Verlangen umso größer wird je mehr vorenthalten wird- dieses Muster läßt sie wirklich in sehr vielen Situationen erkennen.

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Hm naja bei uns ist das besonders zum Thema geworden, wie er sich am Bein verletzt hat und erstmal nicht tollen durfte. Und da er sehr verspielt ist und auch ein Wilder ist, war zu der Zeit Kontakt mit seinen Freunden nicht so gut, denn da war dann auch seine Verletzung vergessen...

Aber das macht er mittlerweile nicht nur bei seinen Hundebekanntschaften, sondern generell bei jedem Hund. Wir haben auch einen Hund in der Nachbarschaft, da können die beiden sich gegenseitig absolut nicht ausstehen. Die drehen dann beide durch und knurren, bellen wenn wir zu nahe sind. Was macht meiner wenn der noch weit weg ist? Warten.

 

Ich weiß schon was ihr meint, ist ja nicht schlimm wenn wir kurz hallo sagen. Aber in manchen Situationen gehts halt einfach nicht. Was wenn er den Hund entdeckt, wenn wir grad ne Straße überqueren? Er will nicht mehr mitgehen. Ist weniger lustig.

 

Aber ich hab noch ein anderes Beispiel, gegenüber unserer Haustüre sind Gärten. In einem dieser Gärten wohnt eine Hündin, auf die ist meiner ganz fixiert. Vielleicht auch weil sie  nicht kastriert ist und für ihn besonders gut riecht, keine Ahnung.

Wir haben im Gang tiefe Fenster, da schaut er gleich mal ob sie im Garten ist. Dann jammert er, also so ein art fiepen.
Ist sie wirklich draußen, gehts bei der Haustür (aus Glas) weiter. Da würde er dann am liebsten sofort rausfetzen, was wir zu unterbinden versuchen. 
Sind wir draußen dreht er wieder ab, fetzt in die Leine, fiept weil er zu ihr will. Das macht er aber nur bei ihr. Da sind noch 4 Gärten wo er zwar mal ein bisschen jammert wenn ein Hund draußen ist, aber trotzdem dann mitgehen will.

Und ganz ehrlich, ich kann nicht jedes mal rüber zum Hund gehen und die zwei mal schnuppern lassen, vor allem weil die Besitzer der Hündin da sicher auch keine Freude damit haben.

 

Ich will mich aber auch nicht zu sehr auf spezielle Situationen beziehen. Mir geht es einfach darum, das es manchmal einfach nicht passt oder auch nicht alle Dinge, die herumliegen gut für ihn sind. Dann heißt es für mich halt weiter gehen und mein Hund versucht seinen Willen durch zubringen. Ich weiß nicht vielleicht bin ich auch zu streng?
 

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Wenn es möglich ist, dann lasse ich meiner Hündin "ihren Willen". Habe ich wirklich keine Zeit, dann bleibe ich stehen, sage "Nein", warte ca. 1-2 Minuten und lasse sie schauen/beobachten und teste dann mit einem "Na komm, weiter" ob sie schon wieder ansprechbar ist. In 90 % der Fälle kommt sie dann mit, in den restlichen 10 % warte ich noch mal 1-2 Minuten und versuche es dann noch mal.

 

Bei anderen Hunden mache ich es natürlich auch vom anderen Hund/Hundehalter abhängig. Will der Hundehalter keinen Kontakt oder zeigt der andere Hund Probleme/Konflikte, dann locke ich Linnie (zur Not mit Leckerli) weiter (Futter geht bei ihr immer vor anderen Hunden :ph34r:). Wobei ich sagen muss, dass mein Hund es mir sehr einfach macht. Sie liebt jegliche Art von "gemeinsamer Aktivität" wenn wir unterwegs sind, darum kann ich sie jederzeit von mir selbst begeistern, es reicht normalerweise schon, wenn ich besonderes Interesse an einem Steinchen zeige... :D

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Jeder Hund braucht gewisse Regeln, außer der von Zurimor natürlich.

 

 

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vor 1 Minute schrieb Simona1711:

Jeder Hund braucht gewisse Regeln, außer der von Zurimor natürlich.

 

 

 

Das empfinde ich ehrlich gesagt als unnötige und unangebrachte Spitze/Provokation...

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vor 6 Minuten schrieb Annali:

 

Das empfinde ich ehrlich gesagt als unnötige und unangebrachte Spitze/Provokation...

 

Einerseits hast du Recht mit deiner Einordnung,

andererseits gibt es User, deren Spitzen/Provokationen weitaus nachsichtiger begegnet wird.

Sie werden sogar manchmal als besonders witzig empfunden...

 

Spitzen/Provokationen werden oft erst welche, wenn man auf sie reagiert :)

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