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polar-chat.de  Der Hund
Mamajuro

Angst vor der Leine?

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Hallo,

 

Mein Labradoodle Chester (11 Monate) macht seit ein paar Wochen Probleme, wenn ich ihn an die Leine nehmen will. Schon zu Hause läuft er mir weg, wenn er sieht dass ich die Leine in die Hand nehme. Mit seinem Halti dass er seit drei bis vier Wochen trägt ist es ähnlich.

Heute hatte ich ihn einmal mit seiner Schwester draußen auf dem Feld frei laufen lassen. Normalerweise kommt er zurück wenn seine Schwester zu ihrem Frauchen geht. Die hört leider etwas besser als er, seufz!

Heute aber ist er trotz Leckerchen und seiner Schwester nicht zu mir zurückgekommen. Er ist in einigem Abstand stehen geblieben und weggelaufen wenn ich näher kam. Meine Bekannte hat es nach fast zehn Minuten geschafft, ihn zu sich zu locken und festzuhalten. Danach habe ich mich nicht mehr getraut ihn los zu machen. Ich werde jetzt erst einmal nur noch mit Schleppleine rausgehen .

Habt ihr eine Idee, was ich tun kann, damit er nicht mehr vor der Leine und vor mir wegläuft? Wie kann ich das mit ihm üben? Er ist übrigens gerade mitten in der Pubertät und kommt eigentlich gar nicht mehr wenn ich ihn rufe , egal ob ich die Leine in der Hand habe oder nicht. Aber mit Leine rennt er auch noch vor mir weg.

Über ein paar Tipps würde ich mich sehr freuen!

 

 

 

 

 

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Welche Erfahrungen hat er denn mit Leine und Halti gemacht?

 

 

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1. Das Hunde, besonders junge Rüden in der Pubertät nicht hören, ist nicht ungewöhnlich. Ich hab dann eben nicht gerufen, weil der Hund zu schnell merkt, dass das Nichtfolgen keine Konsequenzen hat. Man muss anders auf sich aufmerksam machen und damit seinen Hund wieder einfangen.

Auch Üben in dem Alter ist nur bedingt erfolgreich. Dann lässt  man es eben, bis es wieder besser geht. Man nutzt sonst zu viele Befehle ab, verspielt das Vertrauen des Hundes, der Anderes im Sinn hat. Warum auch nicht, die Zeit geht vorrüber.

 

2. Schlechteste Vorraussetzung für "Gehorsam" ist natürlich, wenn der Hund einen sowieso meidet, weil irgendwas ihm

- nicht gefällt

- ihm Angst macht

-ihn stresst

- ihm wehtut (Halti?).

Irgend etwas davon oder auch mehreres wird es wohl sein.

 

Da wirst du erst mal herausfinden müssen, warum der Hund nicht mehr an die Leine will und das abstellen und ansonsten das Zusammensein mit dir wesentlich positiver aufbauen.

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Weg mit dem Halti, er hat offenbar Angst vor der Einschränkung, vielleicht hast Du ihm auch versehentlich damit wehgetan, ein Halti ist nicht einfach zu führen.
Wenn der Hund so starkes Meideverhalten zeigt, muss da etwas passiert sein.
Lass ihn ein gut sitzendes Brustgeschirr tragen und baue ein vernünftiges Leinentraining auf. Vielleicht kannst Du Dich von einem Hundetrainer unterstützen lassen.
Bloss weg mit dem Halti...

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Das Halti haben wir von unserer Trainerin. Eine Einführung dazu haben wir auch bekommen. Die ersten Tage war das auch kein Problem.  Dann fing es aber plötzlich an. Ihrer Meinung nach hat er Leinen-Angst. Ich soll mit der Schleppleine raus, ihn zu mir rufen, an der kurzen Leine anleinen und belohnen. Danach wieder abmachen und das mehrmals wiederholen.

Das Halti trägt er übrigens auch, weil er vor ca. 3 Monaten wegen OCD an beiden Vorderbeinen operiert wurde. Seit dem er es trägt zieht er nicht mehr und das schont echt die Gelenke.

  

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(bearbeitet)

Macht er zufällig seit 3-4 Wochen Probleme? Dann hast die Antwort.

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@Zurimor sehr gut.

 

Mit Sicherheit gab es eine Erfahrung für deinen Hund, der hier im Zusammenhang steht. Entweder durch die Operation, oder die dann neue Situation mit der Leine, Führung und Halti. Vielleicht hatte er danach auch Schmerzen und hat es mit der Leine jetzt verknüpft, also Leine= tut weh,

 

Würde auch dann passen, dass er jetzt skeptisch ist und nicht zurück kommt, es könnte jetzt ja wieder was blödes passieren.

Kann auch vor, bei, oder nach der Operation passiert sein. Irgendeine böde Situation, die jetzt negativ verknüpft ist bei deinem Hund.

 

Bau behutsam wieder Vertauen auf, arbeite positiv mit der Leine, bau Sequenzen ein, wo du die Leine einfach nur mal nimmst, am Hund vorbei gehst und sie woanders hin hängst, beobachtet er dich und bleibt ruhig, positve Belohnung. oder gehr dann mit Leine zu ihm, leg die Leine etwas neben ihn, streichel ih oder gib ihm ein Leckerchen, nimm die Leine wieder auf, häng sie weg. Also Ziel Leine= tut nichts, kommt was gutes jetzt. Beobachte ob es hier eher an der Leine, oder am Halti liegt, dann kannst du eingrenzen und gezielter arbeiten.

 

Wie war vorher das Prozedere verknüpft? Hat er sich da gefreut wenn du die Leine genommen hast, hura, es geht jetzt raus, oder war hier auch schon etwas sichtbar.

 

Halti muss jeder selber wissen, für mich sind sie aber überflüssig.

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