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polar-chat.de  Der Hund
Nadja1

Wieviel (Hunde) Leder und Fell tragen wir ?

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(bearbeitet)
vor 40 Minuten schrieb Renegade:

Wenn ich all das Geschilderte (und noch einiges mehr) zu Ende denken würde, bliebe nur der Schluss übrig, dass es nichts Schädlicheres für unseren blauen Planeten gibt als den Menschen. Inklusive meiner Wenigkeit. Und Schädliches muß weg.

Aber genau so ist es.

Wobei diese Erkenntnis schon total viel wert ist. Die meisten Menschen sind ja garnicht fähig auch nur ansatzweise soweit zu reflektieren.

 

Ist doch völlig unerheblich ob es Hunde, Schweine, Menschen, Rinder, Hühner, Fische oder sonst was trifft - es ist und bleibt immer abartig. Deutschland ist da nicht besser als China.

Aber wehe dem es wird sowas mit dem Menschen gemacht, dann schreien alle mordio.

Schon praktisch das Tiere sich nicht wehren- und keine Stimme haben mit der sie auf sich aufmerksam machen können.

 

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(bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb KleinEmma:

Hunde - die Tiere, mit denen wir eine sehr sehr enge Bindung eingehen. 

Liegt leider daran das der Hunde eine kranke Schaffung von und für den Menschen sind (wenn man mal ehrlich ist und ganz streng genommen).

 

Sind natürlich trotzdem total tolle Viecher - können ja nix für.

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vor 2 Stunden schrieb KleinEmma:

Bömmel an der Mütze und ein Pelzkragen sind nicht notwendig. Die dienen lediglich der Deko. Dafür muss kein Tier gequält werden. 

Das hat nix mir Rassismus zu tun. Schau doch mal im Netz nach Dokus über das Schlachten von Hunden in China und anderen Ländern. Sie werden geschlagen. Manchmal werden  ihnen zuerst die Beine abgehackt. Manchmal werden sie aufgehängt und durchgeprügelt. Oder ihnen wird lebendig die Haut abgezogen. Manchmal werden sie auch lebend in kochendes Wasser gesetzt - vorher in Säcke geschnürt. Weitere Beispiele gefällig? 

 

Dass sie Hunde essen, das verurteile ich nicht. Wie sie die töten, das verurteile ich.

Fleisch essen ist auch nicht notwendig.  Es dient dem Geschmack. Dafür muss kein Tier gequält werden. 

Wo ist das Argument?

Soll ich jetzt anfangen die Massentierhaltung in Deutschland zu beschreiben? Denkst du, die ist weniger grausam? 

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vor 15 Minuten schrieb Lique:

Fleisch essen ist auch nicht notwendig.  Es dient dem Geschmack. Dafür muss kein Tier gequält werden. 

Wo ist das Argument?

Soll ich jetzt anfangen die Massentierhaltung in Deutschland zu beschreiben? Denkst du, die ist weniger grausam? 

 

Auch die Dokus kenne ich. Musst du mir nicht zeigen. 

 

Die Hunde werden mit voller Absicht gequält, bevor sie sterben. 

 

Und nein, kein Tier muss gequält werden. Hier geht es gerade um Hunde - so im Hundeforum. 

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Ich habe vor 15 Jahren mal so eine Doku gesehen, weiß aber nicht mehr, wo sie gedreht wurde.

Die abgehäuteten Hunde lagen noch lebend(!) auf einem Haufen in einem Container. Den Anblick werde ich nie vergessen. :(

 

Wir müssen weder Pelz, noch Leder tragen, noch müssen wir Tiere essen. Ich stelle meinen Geschmack - oder was auch immer - nicht über das Leben eines anderen Lebewesens. 

 

Das Argument, man müsse als Fleischesser ein Tier töten können, unterstütze ich nicht. Allerdings zugucken können, das wäre mal ne Maßnahme. Es geht dabei ja darum, dass man nicht die Augen davor verschließt, wo die Schinkenwurst herkommt, die auf dem Brot liegt. 

 

 

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Könntet ihr am Anfang des Themas mal davor warnen, was ihr hier so schreibt? Vielleicht bin ich empfindlich, aber die Details, die ihr hier zum Teil schreibt, bereiten zumindest mir Albträume.

 

 

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vor 13 Minuten schrieb Freefalling:

Allerdings zugucken können, das wäre mal ne Maßnahme. Es geht dabei ja darum, dass man nicht die Augen davor verschließt, wo die Schinkenwurst herkommt, die auf dem Brot liegt. 

 

Können die Leute doch. Gibt doch reichlich Berichte.

Man muß nur auf der Autobahn einen Blick auf die Viehtransporter werfen.

Der Mensch (ich auch !) kann halt gut verdrängen.

Oder willst du die Leute zwangsverpflichten: ab in die Legebatterie, ins Schweine KZ, ins Schlachthaus.  Und dass ja keiner die Augen zumacht!

 

Und du vergisst die Lobbyisten, die sorgen in trauter Zusammenarbeit mit unserem Landwirtschaftsministerium schon dafür, dass alles fürs "Tierwohl" getan wird.

Nee, nach China müssen wir nicht.

Da ist es sicher ganz übel.

Bei uns ist es nur weniger übel.

Alles eine Frage der Brille.

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vor 3 Stunden schrieb Renegade:

Hat der Mensch überhaupt die Berechtigung seine Mitgeschöpfe zu töten und zu essen?

Hat der Mensch überhaupt das Recht, für sein Wohlergehen die Ressourcen zu plündern, die Luft zu verpesten, das Wasser zu vergeuden und zu verschmutzen, Flora und Fauna nachhaltig zu schädigen?

Wenn ja - bis zu welchem Grad?

 

Wenn ich all das Geschilderte (und noch einiges mehr) zu Ende denken würde, bliebe nur der Schluss übrig, dass es nichts Schädlicheres für unseren blauen Planeten gibt als den Menschen. Inklusive meiner Wenigkeit. Und Schädliches muß weg. Machen wir doch jeden Tag, jede Stunde.

 

Nur diesem Gedanken wagen wir nicht uns zu stellen.

Stattdessen wird immer auf die anderen verwiesen, die machen es falsch.

 

vor 56 Minuten schrieb Renesis:

Aber genau so ist es.

Wobei diese Erkenntnis schon total viel wert ist. Die meisten Menschen sind ja garnicht fähig auch nur ansatzweise soweit zu reflektieren.

 

Nun ja, wenn ich reflektiere, dann sehe ich es trotzdem anders: Menschen sind ein Teil der Natur auf diesem Planeten und die Natur ist so grausam. Man kann ja genug Naturdokus sehen, wie freilebende Tiere leben, überleben, töten, gefressen werden und elend sterben, Arten entstehen und gehen unter. Das war auch ohne den Menschen schon so und bleibt auch so, falls er mal ausstirbt.

 

Nur ein Beispiel, man könnte auch Dinosaurier, Fische, Adler oder Mäuse nehmen:

https://www.welt.de/kmpkt/article161728704/Schimpansen-toeten-Artgenossen-und-schaenden-Leiche.html

Das haben Schimpansen ja nicht beim bösen Menschen abgeschaut, sondern das ist Natur, auch unsere. Wenn man das immer weiterspinnt, dann müsste alles Lebendige verschwinden und erst dann ist das Elend auf der Welt vorbei.

 

Bei all dem natürlichen Elend bin ich jedenfalls trotzdem froh, dass Menschen auch sowas wie Medizin, konservierte Nahrung oder geheizte feste Behausungen erfunden haben. Auch ein paar angenehmere Umgangsformen untereinander und gegenüber anderen Lebewesen, wenigstens ansatzweise. Könnte man sicher auch alles sehr nachhaltig und schonend für alle gestalten, aber da werden wir wohl mangels Einigkeit nie hinkommen und Rückschritte gibt es auch immer wieder, z.B. die Dachhasen bei Hungersnöten u.a. durch Kriege.

 

Mir fallen noch eine Million anderer Dinge ein, die auch sehr empörend und schrecklich sind, hier und woanders. Man kann sich dann ja gegen eine von diesen Missständen engagieren, um sich wieder besser zu fühlen und die Welt zu verbessern. Vielleicht gibt es da mal einen Schmetterlingseffekt. Oder man verzichtet nur darauf, an der Leine zu rucken und schafft sich ein Spinnenglas an.

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Ich weiß nicht, ob der Vergleich, dass Menschen so grausam sind, weil sie ein Teil der Natur sind und eben diese so grausam ist, wirklich so passend ist. 

Es erinnert mich irgendwie an die Aussage von Fremdgehern, die sagen, dass Monogamie eben dem natürlichen Instinkt nicht entsprechen kann und dies als Ausrede nehmen, ihrem Partner unter Umständen großes Leid zu zufügen, nur um ihren eigenen egoistischen Trieb zu zu befriedigt. 

Wir sind eben Menschen und wir sind in der Lage, zu erkennen was wir tun. Fleisch essen, Pelz tragen, Lederwaren kaufen- all das sind bewusste Entscheidungen und nicht naturgegebene Dinge, die man einfach so hinnehmen kann. Denn wir sind nicht darauf angewiesen. Wir können die Folgen unserer Handlung abschätzen, können zumindest Teil erkennen welches Leid hinter einer Entscheidung steckt. Man kann sich natürlich immer darauf berufen, daß man die Folgen seiner Handlung so oder so nicht abschätzen kann (was wohl letztendlich auch stimmt), aber dennoch kann man versuchen das Richtige zu tun. Mit offenen Augen durchs Leben zu gehen und solchen Sachen wie den Kauf von Jacken mit Pelzkragen mehr als einen Gedanken zu schenken, tut nicht weh. Wohl aber die spätere Erkenntnis, was man unter Umständen eine falsche Entscheidung getroffen hat und die Pelzindustrie mit dem Kauf der schönen neuen Winterjacke noch gestärkt hat. Dann ist das Kind aber schon in den Brunnen gefallen.

Also bemüht man sich doch eigentlich, nach eigenen moralischen Grundsätzen zu handeln und dazu gehört wohl für die meisten Leute zumindest unbewusst, das man niemanden mutwillig Schaden zufügen möchte. Und das ist doch auch schön mal viel wert und verdient anerkennung, oder nicht? 

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vor 2 Stunden schrieb Laikas:

Nun ja, wenn ich reflektiere, dann sehe ich es trotzdem anders: Menschen sind ein Teil der Natur auf diesem Planeten und die Natur ist so grausam. Man kann ja genug Naturdokus sehen, wie freilebende Tiere leben, überleben, töten, gefressen werden und elend sterben, Arten entstehen und gehen unter. Das war auch ohne den Menschen schon so und bleibt auch so, falls er mal ausstirbt.

 

Ganz richtig.

Die Natur....

Dabei darf man meiner Ansicht jedoch nicht außer Acht lassen, dass es beim Menschen um ein denkendes Wesen geht, dessen Intellekt ihn darüber nachdenken lassen sollte, was er tut oder lässt.

Die Kultur, die der Mensch sich im Laufe seiner Existenz geschaffen hat, erlaubt ihm, in Kategoien von ethischem Abwägen seiner Taten zu denken.

Mir tut der Vergleich mit "freilebenden Tieren" in diesem Zusammenhang ziemlich weh.

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