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Hundeforum Der Hund
Nadja1

Wieviel (Hunde) Leder und Fell tragen wir ?

Empfohlene Beiträge

vor 1 Minute schrieb Estray:

 

Warum keine tolle Alternative?

Meinst du, dass dieses Bißchen Plastik bei einem Langzeitartikel, wie einer Hundeleine, in irgendeinerweise ins Gewicht fällt?

 

Meine Leinen sind aus Baumwolle (Tauwerk) oder Nylon.

 

Das ist eins meiner Ziele: immer weniger Plastik. 

 

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Ich  esse keine  Tiere und ziehe  sie nicht an ..Problem gelöst. 

 

Wieso gilt eigentlich  das ansprechen  eines Problems als übergriffig ,das tagtägliche Quälen  von  Tieren  müssen  wir  aber tolerieren  .

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vor 13 Stunden schrieb Renesis:

Glaube Du verstehst es nicht was @Renegade geschrieben hat.

 

@Laikas äh..., wenn du gestattest, ich bin die Urheberin des hier angesprochenen Beitrags und fühlte mich in keiner Form von @Zurimors Erwiderung verstanden, sondern eher auf die etwas simple Tour "abgekanzelt".

Insofern gebe ich @Renesis durchaus Recht in seiner Einschätzung.

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Wenn das denn auf simple Tour "abkanzeln" ist darauf hinzuweisen, daß der Mensch nicht das einzige Wesen mit Intellekt oder Kultur ist.

Krähen sind intelligent und können ihr Handeln vorausplanen, Menschenaffen schaffen eigene Kulturen, benutzen angefertigte Werkzeuge und kennen Hinterlist, Lügen und Scham.

Ich empfinde da viel mehr den Hinweis auf die "Besonderheit" des Menschen als simples Totschlagargument.

Ich versteh auch nicht, warum das Töten von Pflanzen für die meisten anscheinend okay ist, von Tieren aber nicht. Ist wohl ein kulturelles Ding, zeigt sich auch schon an der Wortwahl, Pflanzen werden "geerntet" oder "gepflückt", Tod kommt da gar nicht vor. Letztlich ist das Ergebnis objektiv aber das selbe, ein anderes Lebewesen wird getötet um den Menschen zu ernähren, daß Pflanzen leben, darüber besteht kein Zweifel.

Das Töten von Pflanzen im Gegensatz zum Töten von Tieren in Ordnung zu finden ist eine rein menschliche und vermutlich auch kulturelle Wertung.

Wie schon erwähnt, objektiv bedenkenlos wäre wohl nur die Ernährungsweise Fruganismus, für alle anderen werden entweder Tiere und/oder Pflanzen getötet.

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Ergänzung:

vor 2 Stunden schrieb Laikas:

nicht jeder, der widerspricht, ist ein begriffsstutziger Depp oder ein Bösewicht, und was man persönlich von jemandem hält, ist ganz sicher kein Maßstab für die Richtigkeit von Inhalten.

 

Da gebe ich dir Recht, prinzipiell.

In dieser Diskussion konnte ich keinen Grund für diese Feststellung erkennen. Sorry...

 

Es gibt hier 'ne Menge verschiedenartiger Ansätze sich dem Thread Thema und insbesondere dem Thema "Hunde in China" zu nähern.

Ich finde, dass sie alle ihre Berechtigung haben.

Jeder, der sich hierzu äussert, hat dies sicher nicht  mal  so im Vorbeigehen gemacht, sondern sich sehr wohl überlegt, wie er seine Haltung verargumentieren kann.

Ich empfinde dies nicht nur als akzeptabel, sondern als Beitrag zu einer durchaus gesunden Diskussionskultur.

 

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vor 4 Minuten schrieb Zurimor:

Ich versteh auch nicht, warum das Töten von Pflanzen für die meisten anscheinend okay ist, von Tieren aber nicht. Ist wohl ein kulturelles Ding, zeigt sich auch schon an der Wortwahl, Pflanzen werden "geerntet" oder "gepflückt", Tod kommt da gar nicht vor. Letztlich ist das Ergebnis objektiv aber das selbe, ein anderes Lebewesen wird getötet um den Menschen zu ernähren, daß Pflanzen leben, darüber besteht kein Zweifel.

Das Töten von Pflanzen im Gegensatz zum Töten von Tieren in Ordnung zu finden ist eine rein menschliche und vermutlich auch kulturelle Wertung.

Wie schon erwähnt, objektiv bedenkenlos wäre wohl nur die Ernährungsweise Fruganismus, für alle anderen werden entweder Tiere und/oder Pflanzen getötet.

Und weil du diesen Unterschied nicht machst, isst du Tiere?

Das Argument ist doch alt: Man kann es nicht perfekt machen, also bemüht man sich erst gar nicht. 

Jeder soll so machen, wie er meint. Aber dieses Pflanzen-“Argument“ ist einfach nicht stichhaltig.

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Nicht, daß ich damit inhaltlich übereinstimme, aber spricht einige überlegenswerte Punkte an: https://www.spiritualresearchfoundation.org/de/töten-sünde

 

@Freefalling Doch, stichhaltig ist das Pflanzenargument durchaus, Lebewesen ist Lebewesen, oder?

Ansonsten müßte man Lebewesen in Kategorien einteilen und deren Leben unterschiedliche Werte zumessen, ist das wirklich besser? Ist es nicht da nicht fairer, jedem Leben unabhängig von Größe, Art oder Gattung den gleichen Wert zuzugestehen?

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@FreefallingDoch, stichhaltig ist das Pflanzenargument durchaus, Lebewesen ist Lebewesen, oder?

Ansonsten müßte man Lebewesen in Kategorien einteilen und deren Leben unterschiedliche Werte zumessen, ist das wirklich besser? Ist es nicht da nicht fairer, jedem Leben unabhängig von Größe, Art oder Gattung den gleichen Wert zuzugestehen?

Letztlich muß das wohl jeder Mensch für sich machen, sofern er nicht Fruganer ist, aber das geschieht dann nach rein subjektiven Maßstäben, nicht objektiv. Ich finde z.B. das Essen von Jakobsmuscheln nicht gut, in dem Fall wird nur ein winziger Teil des Tieres überhaupt verwertet.

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Sorry @Zurimor, für mich hört sich dein Text wie eine billige Ausrede an, Fleisch zu essen, weil die Alternativen genauso schlimm wären.

Die Beweise dafür sehe ich allerdings nicht, denn wir können Pflanzen nun einmal nicht verstehen wie Tiere. Wir wissen nicht genau, wie ihr Schmerzempfinden aussieht. Aber ist das jetzt ernsthaft eine Erklärung dafür, dass ich das Leid was ich genau sehen kann, einfach ausblenden weil die Alternative ja genauso schlimm sein könnte? Wohl kaum. Dann könnte ich mich ja immer für den moralisch falschen Weg entscheiden, da der moralisch richtige Weg ebenso viel Schaden anrichten könnte.

Beispiel: ich töte einen Menschen, weil dieser aufgrund eines moralischen Tests eine erhöhte Chance hat, einen anderen Menschen zu töten. Ist mein Handeln jetzt moralisch korrekt? Nein, eben weil ihn nicht zu töten auch als Folge haben könnte, das niemanden Leid zustößt. 

Oder auch: ich töte Tiere, weil ansonsten mehr Pflanzen für mich sterben müssen (was übrigens ein absoluter Fehlschluss ist, die Tiere werden ja mit deutlich mehr Pflanzen ernährt, als ich für mein eigenes Überleben brauchen würde). Ist diese Entscheidung jetzt moralisch richtig? Nein, weil ich das Schmerzempfinden von Tieren nachvollziehen kann- das von Pflanzen jedoch nicht.

Nach deiner Theorie müsste dann ja auch der Verzehr von Menschen moralisch korrekt sein- na dann guten Hunger. 

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vor 2 Stunden schrieb Crystalflower:

Sorry @Zurimor, für mich hört sich dein Text wie eine billige Ausrede an, Fleisch zu essen, weil die Alternativen genauso schlimm wären.

Die Beweise dafür sehe ich allerdings nicht, denn wir können Pflanzen nun einmal nicht verstehen wie Tiere. Wir wissen nicht genau, wie ihr Schmerzempfinden aussieht. Aber ist das jetzt ernsthaft eine Erklärung dafür, dass ich das Leid was ich genau sehen kann, einfach ausblenden weil die Alternative ja genauso schlimm sein könnte? Wohl kaum. Dann könnte ich mich ja immer für den moralisch falschen Weg entscheiden, da der moralisch richtige Weg ebenso viel Schaden anrichten könnte.

Beispiel: ich töte einen Menschen, weil dieser aufgrund eines moralischen Tests eine erhöhte Chance hat, einen anderen Menschen zu töten. Ist mein Handeln jetzt moralisch korrekt? Nein, eben weil ihn nicht zu töten auch als Folge haben könnte, das niemanden Leid zustößt. 

Oder auch: ich töte Tiere, weil ansonsten mehr Pflanzen für mich sterben müssen (was übrigens ein absoluter Fehlschluss ist, die Tiere werden ja mit deutlich mehr Pflanzen ernährt, als ich für mein eigenes Überleben brauchen würde). Ist diese Entscheidung jetzt moralisch richtig? Nein, weil ich das Schmerzempfinden von Tieren nachvollziehen kann- das von Pflanzen jedoch nicht.

Nach deiner Theorie müsste dann ja auch der Verzehr von Menschen moralisch korrekt sein- na dann guten Hunger. 

Und deswegen ist deren Leben weniger wert? Neeee!

Das ist eine billige Ausrede, um sich selbst nicht mit dem Töten - denn das und nichts anderes ist es -  von Pflanzen auseinander setzen zu müssen. 

Wäre deine Haltung genau so, wenn Pflanzen schreien könnten? Sehr wahrscheinlich wohl nicht. Pflanzen sind eben die einfachere Alternative, mit deren möglichem Leid muß man sich nicht auseinandersetzen, sie können es ja nicht zeigen.

Aber: wenn Pflanzen in Versuchen z.B. vor einer Heckenschere zurückweichen, dann zeigt das für mich sehr deutlich, daß sie diese mit etwas für sie Unangenehmen verknüpfen.

Und wenn Wurzeln Wasser ausweichen, dann ist doch klar, das Pflanzen zu Empfindungen und auch Reaktionen fähig sind. 

https://biooekonomie.de/nachrichten/wurzeln-weichen-naesse-aus

Konsequenterweise müßte man - wenn man aus moralischen Gründen für das eigene Leben nicht töten möchte - Fruganer sein. Alles andere sind sehr subjektive Wertungen und Abwägungen.

 

Nur weil wir nicht wissen wie deren Schmerzempfinden aussieht ist deren Leben doch nicht weniger wert als das eines Tieres.

Übrigens gibt es durchaus Situationen, in denen auch der Verzehr von Menschen moralisch korrekt wäre, ich erinner da nur an das klassische Schiffsbruchbeispiel. In solch einer Situation würd ich auch durchaus einen Menschen essen, wenn mein eigenes Überleben davon abhängt. Mir ist schon klar, daß das die wenigsten Menschen zugeben, die klassische Antwort ist in aller Regel "Würd ich niiiieee tun, unter gar keinen Umständen!"

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