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polar-chat.de  Der Hund
GabiB

Leichte Vergiftung - und nun?

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Hallo, 

meine Hündin hat vorgestern in einem Tierfutterladen (!!!) unangekündigt ausgelegten Rattengiftköder gefressen. bzw. evtl. auch nur kurz rein gebissen. In den Zähnen hatte sie ganz wenig bläuliches von dem Zeug.Ich bin sofort in die Tierklinik gefahren. Dort bekam sie eine Kotzspritze, Es kam nur das Futter vom Mittag und Magensäure dann raus. Sie war auch ganz normal nichts sprach für eine Vergiftung. Heute bin ich wieder hin. Ich dachte schon, ach, denn lag da wohl ein Kartonstück, was farblich so aussah (blau) wie das Gift. Kot, Urin + Verhalten waren normal. Nur vorgestern nach der Kotz- und der Aufhebungsspritze ging es ihr nicht so gut. 

Es wurde ein Bluttest gemacht. von 6 Werten waren 4 ok, aber zwei eben nicht. Sie deuteten auf eine Störung in der Blugerinnung hin. Scheinbar hat sie doch einige Krümel von dem Mistzeug gefressen und doch über die Schleimhäute aufgenommen. Nun bekam ich Vitamin K Tabletten. 2 x am Tag soll sie eine mit Leberwurst (etwas Fettigem) haben. Morgen muss ich wieder zum Bluttest hin. 

Über 5 Wochen geht die Therapie. Obwohl nach wie vor alles am Hund normal ist, habe ich wahnsinnige Angst. 

Kann jemand etwas dazu sagen, wie schlimm das (nach meinen Beschreibungen) ist, ob man das wieder in den Griff bekommen kann und wie der Verlauf ist?

(Meine vorherige Hündin ist ebenfalls vergiftet worden, wann und wo, wissen wir nicht, aber es war alles zu spät. Deshalb habe ich jetzt natürlich noch mehr Angst...)

 

Liebe Grüße

 

Gabi

 

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(bearbeitet)

Mein tiefes Beileid zum Verlust deiner vorhrigen Hündin.:(

Das Zeug da auszulegen ist unverantwortlich, auch ich habe schon zwei Tierheimhunde erlebt, die wurden auf einem Gnadenhof damit vergiftet .

Aber ich glaube ich kann dich etwas beruhigen.

Du hast absolut früh genug reagiert- noch bevor sie symptomatisch wurde. Einen Teil hat sie erbrochen. Das Vitamin K wird die Wirkung aufhalten und innere Blutungen verhindern. Wichtig ist eine engmaschige Überwachung um ganz sicherzugehen.

In der Ambulanzhabe ich schon Blut würgende Hunde gesehen, die gerade noch so überlebt haben.

Also- beobachten und etwas durchatmen, die Prognose ist bei Früherkennung wesentlich besser und das Vitamin K wird rechtzeitig wirken.

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Und überlegen, den Ladeninhaber anzuzeigen, das Zeug muß gekennzeichnet und geschützt platziert werden. Das ist schon grob fahrlässig, keine Ahnung ob's strafrechtlich relevant wäre, aber dem Ordnungsamt sollte man es melden können.

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(bearbeitet)

Der Gehilfe, der da war wusste ich ja noch nicht mal ganz genau welches der Rattengift ausgelegt wurde. Er hat dann seinen Chef angerufen, und der Chef meinte, es sei sehr harmlos so als wenn wir eine Fliege verschlucken. Allerdings war auf der orangen Flasche ein Kreuz. Ich bin sofort zum Tierarzt gefahren der mich in die Klinik überwiesen hat. Mit einer Anzeige käme ich da, glaube ich , gar nicht durch, weil die sich überhaupt keiner Schuld bewusst sind, und sich mit Sicherheit auch raus reden würden: Eigenes Risiko. Das Gift war an der Stelle wo das ganze Tierfutter ist im und unter dem Regal platziert, also auch da wo Hunde Brustgeschirr und Decken anprobieren.

Meine Hündin zeigt bisher keinerlei Symptome. Dienstagabend ist das nun passiert. Temperatur , Schleimhäute , Urin,  Kot,  alles normal. Den Mageninhalt hat sie ja an dem Tag sofort komplett ausgebrochen. Und trotzdem hat sie zwei leicht veränderte Werte, ich habe eine unglaubliche Angst. Schon weil ihre Vorgängerin vergiftet wurde, und ich weiß bis heute nicht wo dran,. Und weil sie daran auch grauenvoll gestorben ist. Da haben  wir auch erst was gemerkt als sie Blut pinkelte. Meine jetzige Hündin hat seit gestern Vitamin K1 bekommen,  was sie einnehmen muss, und ich bin gespannt wie das heute in der Klinik aussieht. Das kostet mich natürlich jetzt alles wieder sehr viel Geld, aber wenn der Hund das überlebt, bin ich ja jedem Fall überglücklich.

Ich hoffe dass sich hier noch jemand meldet der mit seinem Hund ähnliches durchgemacht habe, und mir vielleicht etwas darüber erzählen kann wie der Hund das überlebt hat und wie das Leben danach aussah.

Achso, als Futter bekommt meine Hündin Josera Fitness. Man hat mir auch nicht empfohlen das zu wechseln, ich soll alles ganz normal machen wie immer. Ich hatte auch schon gelesen dass einigen Hunden dann Spezialfutter empfohlen wurde. Aber ich weiß nicht wie schlimm bei denen dann das Stadium schon war. 

Ich wüsste auch gerne ob der Hund wenn er es überleben sollte später wieder ganz normal geimpft werden darf. Dann bei meiner Hündin, der es aber damals wesentlich schlechter ging, hieß es , wenn sie das überleben sollte hat sie eine Autoimmunkrankheit und darf nie wieder geimpft werden.

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Zumindest würde ich dem Ladenbesitzer die Tierarztrechnung in die Hand drücken. Schädlingsbekämpfung muss schon sein, aber der direkte Kontakt muss ausgeschlossen werden. Egal um was für ein Zeugs es sich handelt. Von daher sehe ich den Inhaber schon in der Pflicht. Futter braucht bei sowas nicht gewechselt werden und impfen kann man weiterhin ganz normal.

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Vielen Dank! 

heute war ich wieder in der Klinik. Die Blutwerte sind nun im Normallevel, aber der eine davon an der oberen Grenze. Die Doses wurde etwas herunter gesetzt. Symptome hat der Hund auch heute keine. Ok, die dolle Wärme macht sich nicht son gut, aber  das konnte sie noch nie so sehr gut ab. Natürlich denke ich nun bei allem und jeden immer gleich, es ist die Vergiftung. Ende nächster Woche muss ich wieder hin. 

 

Beim Tiermarkt habe ich das nun bekanntgegeben. Heute waren auch mehr Leute da. Der Trollo von neulich hatte das seiner Cheffin nicht mal gesagt. Diese argumentierte schuldunbewusst, sie müssen etwas gegen die Mäuseplage machen. Und es wären ja nur 3 wirklich kleine Dosen ausgelegt. Die wäre so verlegt gewesen, da kann doch kein Besuchertier rankommen. Ich habe dann auch gesagt, daß es aber doch ging, und warum man denn die Kunden nicht draußen am Laden davor warnen würde. 

Aber das war egal, denn man ist sich keiner Schuld bewusst. 

mich zermürbt die Angst, auch wenn sie nun etwas kleiner geworden ist. Ich habe neben den hohen Kosten auch immer einen sehr langen Anfahrweg zur Klinik, mit hohem Verkehrsaufkommen, vielen Ampeln usw. und unheimlich dämlichen Idioten die drängeln und Stinkefinger zeigen, obwohl man genau das fährt, was erlaubt ist. Und geblitzt wird da ja auch oft. Ich versuche das zu ignorieren. Aber zusätzlich ärgern und mir in meiner Angst zusetzen tut mich mich natürlich trotzdem. 

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Weiterhin keine Symptome und die Blutwerte bessern sich - mach dich nicht verrückt, sie ist über den Berg. Wobei ich nicht mal glaube, dass sie überhaupt in ernsthafter Gefahr war, du hast schnell genug reagiert. Und die Klinik würde dir sicher nicht den nächsten Termin erst Ende nächster Woche geben, wenn sie noch ernsthafte Sorge um deine Hündin hätten.

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Vielen Dank! 

heute war ich wieder in der Klinik. Die Blutwerte sind nun im Normallevel, aber der eine davon an der oberen Grenze. Die Doses wurde etwas herunter gesetzt. Symptome hat der Hund auch heute keine. Ok, die dolle Wärme macht sich nicht son gut, aber  das konnte sie noch nie so sehr gut ab. Natürlich denke ich nun bei allem und jeden immer gleich, es ist die Vergiftung. Ende nächster Woche muss ich wieder hin. 

 

Beim Tiermarkt habe ich das nun bekanntgegeben. Heute waren auch mehr Leute da. Der Trollo von neulich hatte das seiner Cheffin nicht mal gesagt. Diese argumentierte schuldunbewusst, sie müssen etwas gegen die Mäuseplage machen. Und es wären ja nur 3 wirklich kleine Dosen ausgelegt. Die wäre so verlegt gewesen, da kann doch kein Besuchertier rankommen. Ich habe dann auch gesagt, daß es aber doch ging, und warum man denn die Kunden nicht draußen am Laden davor warnen würde. 

Aber das war egal, denn man ist sich keiner Schuld bewusst. 

mich zermürbt die Angst, auch wenn sie nun etwas kleiner geworden ist. Ich habe neben den hohen Kosten auch immer einen sehr langen Anfahrweg zur Klinik, mit hohem Verkehrsaufkommen, vielen Ampeln usw. und unheimlich dämlichen Idioten die drängeln und Stinkefinger zeigen, obwohl man genau das fährt, was erlaubt ist. Und geblitzt wird da ja auch oft. Ich versuche das zu ignorieren. Aber zusätzlich ärgern und mir in meiner Angst zusetzen tut mich mich natürlich trotzdem. 

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Danke, das hoffe ich ja auch sehr.

Ich habe in meinem Leben schon sehr viel Schlechtes erlebt und Pech gehabt, Trotzdem hoffe ich daß ich außer den immensen Kosten hier keinen Verlust habe.

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Anzeige erstatten....Da hätte auch ein Kind rankommen können. Außerdem Anwalt nehmen und die Kosten für die Tierarzt Behandlung einfordern lassen. Das kann ja wohl alles nicht wahr sein. Deiner Fellschnute gute Besserung...Gott sei dank hadt du das gesehen.

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